nizuz
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Dort war Bürgerkrieg. Das reicht aber nicht als Kriegsgrund. Dort geschahen Greueltaten, ganz sicher.. aber keine ethnischen Säuberungen... und sie geschahen auf allen Seiten. Die UCK war auch keine Friedenstruppe.
Der Krieg wurde mit der Begründung angefangen, die Serben hätten eine Art "Nazi-Plan" (Hufeisenplan)... es sollten also ethnische Säuberungen verhindert werden - offizielle Medien-Version(!) Aber dieser Plan war nie auffindbar, all die vermeintlichen Kriegsgründe (und den Schlüsselpunkt hast Du ja vorgelegt) wurden als Fälschung entlarvt.
Und... Was geschah dann? Wieviele zivile Opfer forderten die Bomben? Und zwar auf Seiten der Serben wie auch auf Seiten der Albaner?
Lies mal, was du da schreibst !
Allein das ist sehr wohl ein Grund einzugreifen (mal wieder viel zu spät) - und da gabs kein Öl - aber dafür viele Massengräber, wenn ich mich recht erinnere.
Kosovo ist für mich, neben dem 2. WK, ein Beispiel, daß es wichtig und richtig war dazwischenzugehen....
ob die eingesetzten Mittel angemessen waren ?
die Frage stellt sich immer, wenn es schon derart eskaliert ist.
Und meistens NEIN - es gibt dann immer zuviel *Kollateralschaden*, weil vorher Chancen verpaßt wurden.
Aber ich halte es ebenso für falsch, solche militärischen Eingriffe per se zu verurteilen.
nachti