ich habe festgestellt, dass wir vier (Chira, Nordluchs, Michi und ich) ein Thema gemeinsam haben: Selbstwert.
@Nordluchs: Wenn Du weißt, dass es Dein Recht und Deine Pflicht ist, auf Dich zu schauen, kann Deine Schwiegermutter reden, was sie will - es geht bei einem Ohr rein und dann beim anderen gleich wieder raus. Alleine, dass ihre Aussagen Dich beschäftigen, zeigt, dass Du ihr noch keine Grenze gezeigt hast. Meine Ex-Schwiegermutter war auch so super: 150%ige Hausfrau, Mutter, Geschäftsfrau, ..... sie ist drei Mal die Woche spontan auf Besuch gekommen, hat meinen Haushalt kritisiert, ihren Seelenmüll bei mir abgeladen und ich war auch noch freundlich zu ihr. Im Grunde genommen hätte ich sagen sollen: Es interessiert mich nicht, was Du von meinem Haushalt hältst. Wenn es Dir nicht passt, darfst Du gleich wieder fahren. Aus dem Bedürfnis heraus, geliebt zu werden, habe ich nichts dergleichen gemacht, ich habe geschwiegen, sie hat mir Energie geraubt. Weil: Ihr ist es dann gleich viel besser gegangen und ich war jedesmal ein Häufchen Elend.
Mir fällt noch ein: Wenn Dein Mann vor dem Fernseher liegt, kann er Dich ja vorher in die Stadt führen, Du fährst dann mit dem Autobus am Abend nach Hause und er hat die Möglichkeit herauszufinden, wie es ist, alleine die Verantwortung für Haus und Kinder zu tragen.

und eventuell noch seine Mutter zu ertragen.
@Chira: Mein Schatzi sagt jetzt überhaupt nichts mehr, wenn ich vor dem Computer sitze. Ich habe auch geglaubt, dass ich ihn vernachlässige, wenn ich vor dem PC sitze. Dass ich mir aber die Zeit eingeteilt habe, damit ich überhaupt schreiben kann, ist mir dann Gott sei Dank noch rechtzeitig eingefallen. Kein Mensch der Welt kann mir ein schlechtes Gewissen für den Austausch mit lieben Menschen machen.
@Michi: Du bist sowieso schon auf dem Weg.

Ich habe jetzt ein Buch zu lesen angefangen: "Aufwachen und lachen". Zuerst habe ich geglaubt, es ist ein Buch für Morgenmuffel

- Nein, es ist ein "Tiefenarbeitsbuch", es vermittelt, wie es geschehen konnte, dass wir glauben, dass wir unsere "Gefühle" sind, dass wir diese Gefühle, vor lauter Angst, wir könnten an ihnen zugrunde gehen, so tief in uns verbuddeln, dass nur unser "Außen" uns zeigen kann, wo sie sind und wie tief sie sitzen. Ich lese überhaupt schon wieder vier Bücher gleichzeitig: Die Einweihung, Aufwachen und Lachen, Meine vielen Gesichter, Mein Weg ins Licht.
Viele liebe Grüße
Ingrid