Nordluchs
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er hat es vielleicht die ganze zeit[/B].... ich weiß es nur nicht, weil es mir nicht in erinnerung ist. der computer prüfte damals zum ersten mal. mein auf gelassenheit programmiertes [/B]gefühl sagt: keine sorge, alle kinder sind mal weinerlich. in der weiteren folge nehme ich dieses weinerliche nicht mehr wahr, weil im computer gespeichert ist: keine sorge.
indem ich nachfolgend lese, es könnte mit einer störung zu tun haben, programmiere ich
mein gehirn diesbezüglich sofort anders. beim nächsten mal findet das gehirn im speicher diese neuprogrammierung. besorgniserregend. wo ich vorher kein augenmerk drauflegte, und ich eine solche situation gar nicht wahrnahm (weil ja im speicher stand: nicht besorgniserregend) ist die situation JETZT anders. und fällt zum ersten mal auf. so denke ich: seit ich DAVON gelesen habe, und mir dachte, MEINER HAT DAS NICHT, hat er es....
hab ich es richtig verstanden??
Ja, dass war das, was ich meinte. Diese Programierung. Alles, was man denkt, sieht, liest, fühlt, einfach alles speichert man. Bei mir war es so, dass ich etwas gespeichert hatte und es dann für immer so galt. Es war so und nur so. Ich habe nichts anderes mehr angenommen und deswegen so vieles missverstanden. Nur das was gespeichert war, war für mich richtig. Etwas anderes ließ ich nicht zu. Im Grunde war es ja meine Geschichte, die ich schrieb und nicht deine. Deswegen hast du sie missverstanden. Du bist da anders. Du nimmst alles auf. Für dich zählt nicht nur die erste Speicherung sondern die neueste, die du zuletzt aufgenommen hast. So wie das, was du vor einer Woche gelesen hast. Ich hätte es nicht aufgenommen, weil ich es nicht akzeptiert hätte. Für mich galt ja nur die erste Speicherung. Da liegt der Unterschied zwischen uns beiden. Als ich das schrieb und abschickte hatte ich ein komisches Gefühl im Bauch. Irgendwie ahnte ich bereits, dass es nicht so bei dir ankommt, wie es sollte. Aber gottseidank hast du es dann doch noch für DICH umsetzen können.
gestern beim erstmaligen lesen deines computerbeispiels ist mir etwas aufgefallen. du hast ja geschrieben in die richtung, ich soll nicht so viel denken. dann steht im beispiel etwas von: der computer prüft: schon bei der ERSTEN situation. diese situation soll einem ja etwas sagen.
ich dachte mir dann, eigentlich prüfe ICH nicht bei der ersten situation, ich denke mir erst dann etwas, WENN etwas öfter vorkommt, DANN denke ich bewusst nach! also, von wegen: zu viel denken!! ich denke mir ja nicht überall gleich etwas!!!
Siehste!!! Auch da ist wieder der Unterschied zwischen uns beiden zu sehen. Ich habe damals nicht geprüft, selbst wenn es sehr oft vorkam. Es war dann einfach nicht gültig für mich. Das war wohl so eine Art Selbstschutz, das genau das Gegenteil brachte. Ich schrieb "du denkst zuviel nach" und sah aber den zeitlichen Rahmen nicht. Ich sah nur die ganzen Beispiele von dir, so, als ob sie alle gleich nacheinander kamen. Ich dachte mir, wenn das nicht stimmt, dann wird es vielleicht eventuell wenigstens eine Resonanz aufrufen. Wenn auch in die andere Richtung, denn auch mit gegensätzlichkeiten kann man jemanden darauf bringen, was wirklich ist. Derjenige denkt dann: "Nein, so ist es nicht... aber moment mal.... es ist das genaue Gegenteil". Und somit habe ich dann im Endeffekt doch noch mein Ziel erreicht. Nämlich dich auf die Lösung gebracht.
und DA ist mir etwas klargeworden! ich bin deshalb auch so empfindlich wegen: du denkst zu viel, weil ich IN mir eigentlich weiß, dass ich sehr, sehr gelassen bin bei vielem und erst dann nachdenke, wenn ich das schlechte ergebnis habe. somit denke ich: fehlurteil von eurer seite, ich denke ja nicht viel nach.... . erst wenn es sein muss. DA wurde mir der fehler in meinem system bewusst:
ich denke nie etwas beim ersten mal, bin viel zu gelassen (gewesen).
ich sollte gleich denken, dann erspare ich mir unendlich viel!!!!!
Ich habe darüber nachgedacht, wie es bei MIR früher war. Hätte ich darüber nachgedacht, wie ich es heute mache, nämlich genauso wie du jetzt, dann hätte ich dir die Richtige Antwort geben können. Heute denke ich nämlich auch erst dann über etwas nach, wenn es zu häufig vorkommt. Ansonsten sehe ich viele Dinge garnicht so eng. Auch da war wieder eine Unstimmigkeit zu erkennen, die dich dann aber aufbäumen ließ. Etwas hat sich in dir dagegen gesträubt und du fingst an darüber nachzudenken.
....
so wie mein mann einfach bei der badewanne rumschraubte... früher wäre ich genauso gewesen. hätte er mitgedacht, dann hätte er denken können, dass der siffon sich löst. jetzt bekomm ich zwei wochen ein lärmendes entfeuchtungsgerät rein,. weitere kaputte fliesen, etc.... . so war ich früher auch, seit kurzem STÖRT es mich.
... so schraubte ich in meinem leben unbedacht herum. nirgendwo hat mich was auf anhieb gestört! JETZT hab ich die rechnung vor mir, mein ganzes leben funktioniert MÜHSAM (...meine tochter die schlechteste in der klasse etc.... .,)
Ja, das ist wohl wahr. Auch ich sollte ab und zu mal eher reagieren. Die Zeichen erkennen. Aber meistens erkennt man sie leider erst dann, wenn es zu spät ist. Deswegen übe und übe ich ja mit meiner Intuition, meiner inneren Stimme. Ich höre sie immer öfter und ich reagiere darauf. Was mir so manchen Kummer erspart. Aber ab und zu funktioniert es nicht. Meistens dann, wenn ich mal ziemlich energielos und ohne richtigen Antrieb bin. Ab und zu habe ich halt so ein Tief, wie jeder andere auch. Dann geht garnichts mehr.
der gedanke während dieses threads betreffend mann/badewanne: warum hat mich seine gelassenheit diesbezüglich gestört?? warum fällt mir etwas negativ auf, das ich vorher positiv gesehen habe?? die begründung IN SICH:
weil in diesem plötzlich STÖREN eine aufforderung beinhaltet ist, MICH selber zu ändern.
meine gelassenheit aufzugeben, GLEICH denken!!! er spiegelt mir etwas von meinem verhalten, dass die saat meiner jetzigen ernte (=chaos in alle richtungen) ist.
ich hab das erst seit deinem beispiel begriffen!!
(grins) ja, das kenne ich. Wenn mein Mann so richtig gelassen ist, dann bin ich es auch, obwohl ich es eigentlich nicht sein sollte. Denn wenn ich das nicht annehmen würde, dann würde ich HIN schauen und erkennen.
aufs beispiel sohn umgemünzt: hätte ich mir beim zerren des sohnes GLEICH etwas gedacht,dann wäre mir viel früher aufgefallen, dass da was nicht stimmt. so hab ich es wahrscheinlich bagatellisiert, und wer weiß, WIE lange habe ich schon übersehen, dass ihm was fehlt!
und so dachte ich immer: ich verschreie alles. es ist ein wink, sofort zu denken!!!
mein aufforderungscharakter war immer nur der: pass auf, WAS du denkst.
denke in positiver formulierung. und ich war erstaunt, dass ich in positiver formulierung dachte, und bekam dennoch das unerwünschte!!
weil die botschaft heißt: denke gleich!! GLEICH denken, dann muss man die folgen nicht mit unermesslichen gedankeninvestitionen ausmerzen.
Das mit dem Denken ist ja auch so eine Sache. Manchmal denke ich, dass ich der Sklave meiner Gedanken bin. Deswegen achte ich in letzter Zeit auch auf mein Gefühl und vergleiche dann das Denken mit dem Fühlen. So finde ich raus, ob das, was ich denke gut ist oder eher unsinnig. Manchmal kommt es vor, dass ich einen Gedanken so weit ausdehne, dass am Ende nicht mehr viel über ist vom Anfangsgedanken. Dann kommt in mir ein Gefühl hoch, so ein Kopfschütteln. Da ich auf diese Gefühle seit einiger Zeit verstärk achte, werde ich aufmerksam und mir fällt auf, was für ein Blödsinn ich mir da schon wieder zurechtgedacht habe und ich muß dann über mich selbst lachen. So komme ich dann wieder an den Anfangsgedanken und gehe die Sache anders an. In solchen Momenten geht dann halt die Fantasie mit mir durch. Aber du hast schon recht. Wenn man gewisse Dinge viel früher bemerken würde, dann hätte man es in der Zukunft nicht so schwer. "Du erntest, was du säst". Ein wahrer Satz.
Liebe Grüße
Nordluchs
. vielen dank.
). Ja, das sind schöne Neuigkeiten, wirklich.