liebe michi,
vielen dank für deine liebe PN, heute kann ich das besonders gut gebrauchen.
Nordluchs schrieb:
Hallo Chira!
Da haben wir es wieder. Die Zweifel. Was meinst du, warum du darauf aufmerksam wurdest und es hier reingeschrieben hast? Damit wir dich darauf aufmerksam machen können, das du aufhören sollst zu zweifeln und deiner inneren Stimme vertrauen sollst.
Diese Zweifel haben mich einige Jahre regelrecht zerfressen. Aber mitlerweile habe ich mitbekommen, das mein inneres Stimmchen mächtig schlau ist. Ich vertraue ihr und bekomme soetwas nicht mehr präsentiert.
LG
Nordluchs
hallo nordluchs,
freue mich, dass du darauf eingehst, freue mich über jeden, der darauf eingehen möchte. es ist ja schon lange in mir...... .
gestern nach dem abdrehen des pc´s kam mir spontan in den sinn: warum solltest eigentlich nicht ICH mal diejenige sein, die etwas aufzeigt??? warum lass ICH mich immer sofort unterkriegen??? vielleicht werden mir deshalb "zeichen" erbracht, damit ich sagen kann: seid vorsichtig, man verrennt sich leicht in der esoterik,
wenn man nicht stabil genug ist!. wenn das äußere umfeld einem noch nicht veranlasst hat, wurzeln zu schlagen..... . dann ist es wie bei einer sucht, man merkt momentan den positiven effekt, in weiterer folge ist man aber gefangen in einem teufelskreis....., und keiner ist da, der einem wirklich raushilft.
ich selber kann mir aus der esoterik viel holen, mit sicherheit, sie hat mir geholfen, zu überleben. sie hilft, die innere wahrheit besser zu erkennen. ich fühle mich nicht als opfer, weil ich nachdachte, und eine bestätigung meiner gedanken in der esoterik fand, ich fühlte mich nicht als opfer, weil ich damit die chance zur veränderung blockieren würde. um eine veränderung zu erreichen, musste ich mich aber auseinandersetzen mit den verletzungen der vergangenheit, beginnend schon vor 15 jahren, sendete sie in die zukunft und schaffte von neuem eine zukunft, die nicht erfüllend war. ich erlebte nur deshalb negatives, um dadurch zu erkennen, dass ich ein bild in mir trage, das nicht mit dem "höheren Wohl" im einklang steht.
aber wenn du dann durch bist mit diesem erkennen - es hat lange gedauert, merkst, dass die menschen um dich nur eine "rolle" gespielt haben, die der heilung dienlich waren, siehst dich um, bist dann wo verhaftet, wo du nicht mehr sein möchtest, weißt, du kannst eigentlich nicht aus, dann zerreißt es dich förmlich.
es wird dir ja eingeimpft, du bist selber verantwortlich für diese realität.
wenn dir die realität nicht gefällt, dann verändere DICH.
es ist aber dann, als wäre man gefangen, ist sich nicht bewusst, warum man in der zelle sitzt, und jeder möchte einem einreden: du hast es selber erschaffen..... . du denkst nach, denkst nach, denkst nach..... . weiß nicht, WO du dich verändern sollst, weil du nicht weißt, was du falsch gemacht hast.
es ist ein schlimmer kreislauf. je mehr du nachdenkst, was du getan hast, desto mehr bist du sicher, du MUSST etwas getan haben, und schließlich hast du dieses bild in dir: du bist selber schuld, dass du noch immer hier sitzt, es hat ja seinen grund..... .
wenn ich mein leben betrachte, es zieht sich durch wie ein roter faden, es ist jetzt momentan die ruhigste zeit, dennoch: mein mann hat sich mit seiner 4-jährigen heroingeschichte ein nettes andenken zugezogen. er hat den hepatitis-c virus, eine chronische leberentzündung ist schon da... . ich hab ein massives problem damit, weil ich konfrontiert bin mit einer sache, mit der ich eigentlich nichts "zu tun" habe... . d.h. ich war trotz meiner tollen geschichten immer vernünftig genug, mich fernzuhalten von jeglichen drogen, und trage jetzt aber seine sache mit. ich will das eigentlich nicht. meine gedanken diesbezüglich sind bestimmt nicht gerade spirituell. daher dann schuldgefühle, weil ich so hart sage: er schreibt sich diese krankheit
selber zu, also mag ich das nicht mittragen (er hat es mir ja so auch nicht leicht gemacht.... ).
und gerade wenn ich auf mich selber schauen soll (und mein inneres kind schreit geradezu danach), dann möchte ich mich abgrenzen von negativität in meinem unmittelbaren umfeld.
es kommt dazu, dass ich so wie du, ingrid, familiär geradezu umgeben bin von negativem.
wenn ich dann der schaffer diese realität bin, dann muss ich ja eigentlich ziemlich unzulänglich sein.... , wenn es aufgrund meiner schwingung so aussieht.
ich will mir das nicht unbedingt zuschreiben, daher möchte ich AUSBRECHEN, um mir selber den beweis zu erstellen, dass dies nicht die ernte einer eigenen bösen saat ist.
die lernerfahrung ist meines erachtens vollzogen, sie hat geheißen: den selbstwert erkennen, trotz mangelnder resonanz von außen.
wenn ich jetzt den selbstwert vordergründig stelle, dann will ich ein leben, in dem ich von - wie gesagt - lichtvollem umgeben bin.
mein leben würde - wenn ich bleibe - ev. aussehen: kinder heraußen, da bin ich um die 55, und dann nächstes thema - oder vorher schon: seine krankheit. ich distanziere mich vielleicht aber auch deshalb gefühlsmäßig, weil ich gehen möchte, bevor ich zusehen muss, wie jemand neben mir leidet, wie ich jemand, den ich liebe, verliere. ich möchte diesem leid nicht weiter in die augen schauen. ich weiß es nícht.
es sínd jedenfalls massive fluchtgedanken da.....
ich habe panik, dass dieses leben, das so vieles an wunderbarem bietet, einfach an mir vorbei rennt.
meine lebensaufgabe sollte vielleicht sein, dass ich verharre und unterstützend beistehe. ich weiß es nicht. ich hab aber wirklich GENUG von leid, von kummer, von sorgen,... . wenn ich meine esoterische haltung nicht gehabt hätte = aus allem zu wachsen, dann wäre ich schon kaputt.
aber irgendwie scheint es so, als würde ich für meine negativen zukunftsgedanken auf den partner bezogen (um mich selber zu schützen), zur rechenschaft gezogen werden.
so ist es ein teufelskreis. ich frag mich, was richtig ist. auf mich schauen, oder WIEDER zurückstecken zugunsten anderer.
ich will mich einfach nicht identifizieren mit dieser realität in dem sinne, dass ich aufgrund meiner schwingung in resonanz bin mit solcher negativität.
Ich BIN ja nicht negativ. mich können so viele dinge so erfüllen, ich bin ein anderer mensch, wenn ich draußen bin..... .
daher nehme ich an, dass das umfeld einfach nicht stimmig ist.
aber wie gesagt, ich kann mich täuschen. das bild, das ich von mir habe, muss nicht das richtige sein.
aber dann wieder dieses einimpfen durch die esoterik: du bist der erschaffer der realität, dieses erkennen: in welcher realität bin ich denn da??? dieses sich nicht damit identifizieren zu können und auszubrechen wollen - als würde ich beweisen wollen: das ist nicht mein spiegelbild.......
dann kommt die entgegnung: wenn du in den spiegel siehst, und du siehst etwas, das dir nicht gefällt, dann reicht es ja auch nicht, das spiegelbild verändern zu wollen. du musst DICH verändern.
somit bin ich wieder gezwungen, mich zu stellen.
mich auseinandersetzen mit dem, was ist.....
ich beginne zu suchen: was in mir bedarf einer veränderung, damit sich mein außen anders präsentiert???? ich klinke mich ein in den fehlern, die ich ev. mache..... .
ein teufelskreis.
für MICH entstanden durch die esoterischen leitsätze.
gestern erst erkannt.
lg chira