Folgen der Gottlosigkeit

🤔
Im Juden- oder Christentum, kann keine göttliche Vergebung im Hier und Jetzt oder in der Zukunft erfahren:
  • wer keine Reue zu seinen SĂĽnden zeigt
  • wer die nächste SĂĽnde oder die Gelegenheiten dazu nicht meidet
  • wer seinen Feinden nicht verzeiht oder Unrecht nicht ausgleichen möchte, obwohl es ihm möglich wäre.
Ja und selbst im letzten Augenblick wird Gott jenen vergeben, die aufrichtige Reue und SĂĽhne zeigen. Was mit den ewig Unwilligen letztlich geschehen soll, kann man in der Offenbarung nachlesen. Ich halte nichts von den Freunden des Karma, die immer wieder mit ihren SĂĽnden durch die Welt ziehen wollen.

Was ist mit den armen Seelen, die fĂĽr die Repudiation der Unwilligen Leid und Elend erfahren mĂĽssen?

Merlin
 
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Ich denke es gibt verschiedene GrĂĽnde warum man leidet:

-Schlechtes Karma (Zwang).

-Man will was anderes erleben nach 4.000 Jahren im Himmel (Freiwillig).

-Man will leiden, weil man sich selbst verurteilt / gerichtet hat. (Freiwillig und Zwang).

-Man will neue Herausforderungen und Prüfungen erleben, um daran spirituell zu reifen und zu wachsen und aufzusteigen. Durch erlernte Erfahrung, Weisheit und Fähigkeit (Freiwillig).

-Man leidet wegen anderen Menschen, um ihnen was aufzuzeigen in ihren Lebensweg (Freiwillig).

-Man hatte einen Helfersyndrom und nahm sich den Jesus am Kreuz als Vorbild und nimmt Leid auf sich, um andere davon zu befreien wegen der Dualität (Freiwillig).

-Dualität und Polarität (Zwang).

-Die akutellen Lebensumstände sind schwierig und eine bessere Existenz gibt gerade die Welt nicht her (Zwang).

-Man ist ein zufälliges Opfer eines bösen, sündigen und/oder fehlgeleiteten Wesen (Pech).

-Man hat sich innerlich und seelisch und geistig nicht von der eigenen Neigungen zu Leid befreit / erlöst (Zwang).

-Man spielt das Spiel des Lebens nicht gut (VerbessungswĂĽrdig).

-Man ist mangelhaft im Umgang mit anderen Menschen / Wesen (VerbessungswĂĽrdig).

-Man ist mangelhaft in der eigenen Realitätsgestaltung (Verbessungswürdig).
Wie könnte es einem vernunftbegabten Geistwesen in den Sinn kommen, das höchste Glück gegen Leiden einzutauschen? Sowas ist undenkbar!
 
In mir taucht nun die Frage auf, widersprechen sich im Buddhismus Karma und freier Wille.
Nicht, dass ich denke, mir wuerde sie hier zufriedenstellend beantwortet.
Wir sprechen hier von der Wiedergeburt - die sich sehr wohl von der im Buddhismus auch bekannten Seelenwanderung unterscheidet.

Karma und freier Wille ist ein gutes Thema, denn unter Karma verstehe ich die Folgen der Taten oder eher Untaten des oder der letzten Erdenleben. Das kann ein Geburtsfehler oder eine später auftretenden Krankheit sein.

Natürlich ist kaum vorstellbar, dass eine Seele freiwillig ein Leben als Blinder oder Lahmer auf sich zu nehmen gewillt ist. Und es sind gemäss verschiedenen Berichten aus dem Jenseits die Engel, die die Seelen auf das neue Leben vorbereiten, den Ort und die Eltern und den Zeitpunkt bestimmen - schliesslich muss ja auch der Geistkörper der Seele auf die Grösse des Säuglings reduziert werden.

Letztlich ist es der freie Wille des Geistwesens, den Weg zu gehen, der es nach langer Zeit wieder ins Reich Gottes führt. Aber die einzelnen Schritte dafür werden nicht - können nicht - vom Wesen, das zu inkarnieren ist bestimmt werden. Das geschieht gemäss den Gesetzen Gottes.
 
Ja und selbst im letzten Augenblick wird Gott jenen vergeben, die aufrichtige Reue und SĂĽhne zeigen. Was mit den ewig Unwilligen letztlich geschehen soll, kann man in der Offenbarung nachlesen. Ich halte nichts von den Freunden des Karma, die immer wieder mit ihren SĂĽnden durch die Welt ziehen wollen.
Es geht um die Sünde wider den Geist, die bis zum letzten Heller gesühnt werden muss - wie etwa in der Bibel erwähnt, beim Blindgeborenen: "Wer hat gesündigt, er oder seine Eltern?" Wie hätte er den sündigen sollen, der er doch seit der Geburt blind ist, wenn nicht in einem letzten Erdenleben? Der Karmagedanke war den Juden zur Zeit Jesu sehr wohl bekannt.

Es geht aber nicht eigentlich um die begangenen Sünden sondern um die Veranlagung dazu, um die entsprechende Untugend. Es geht darum, die Streitsucht, Eifersucht und alle Süchte, Jähzorn .... abzulegen und zu überwinden, mit Nächstenliebe zu ersetzen. Denn solche Untugenden finden im Reich Gottes keinen Eingang.
Was ist mit den armen Seelen, die fĂĽr die Repudiation der Unwilligen Leid und Elend erfahren mĂĽssen?
Was meinst Du mit Repudiation?
Was fĂĽr arme Seelen mĂĽssen hier Leid erfahren?
 

Einem unvernĂĽnftigen Geistwesen vielleicht?
Ich denke mal - Lebewesen wollen einfach ihre Grenzen austesten - mehr oder weniger - und Erfahrungen machen.
Wie die Erfahrungen gewertet werden ist auch mehr oder weniger individuell, obwohl es natĂĽrlich ein gewisses Grundkonzept gibt.
Alles andere ist Generalisierung.
 
Ich denke mal - Lebewesen wollen einfach ihre Grenzen austesten - mehr oder weniger - und Erfahrungen machen.
Wie die Erfahrungen gewertet werden ist auch mehr oder weniger individuell, obwohl es natĂĽrlich ein gewisses Grundkonzept gibt.
Alles andere ist Generalisierung.
Sollen sie nun ihre Grenzen mehr oder weniger austesten? Und wo sind die Grenzen beim Grenzen austesten?

Was ist mehr und was ist weniger individuell?
Und was ist das Gewisse bei welchem Grundkonzept?

:D
 
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