Folgen der Gottlosigkeit

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Da gehen die Meinungen halt auseinander .
Es hat aber auch einen Einfluss, je mehr der Wohlstand zunimmt, die Menschen gebildeter werden,
umso mehr wird vieles einfach angezweifelt.
Ich überlasse es jedem seinen Glauben zu haben, ich bin einfach nur dankbar .für ein gutes Leben.
Es ist ja auch kein Zufall, wohin man geboren wird.
Meiner Meinung nach, dürfen wir uns hier Privilegiert schätzen, wenn man beobachtet, in welchen Situationen die ärmsten dieser Welt leben (müssen).
Natürlich sind wir hier sehr privilegiert.

Es sollte einem doch zu denken geben, dass immer erst die grossen Katastrophen kommen müssen, bevor man sich wieder Gott zuwendet - ich bin der Ansicht, höhere Bildung könnte durchaus dafür genutzt werden.
 
Das ist keine Antwort, sondern eine Behauptung. Hier ein paar andere Stimmen:

„Das Leben hat keinen Sinn a priori. Es ist an dir, ihm einen Sinn zu geben.“ — Albert Camus

„Der Mensch leidet nicht am Mangel eines Lebenssinns, sondern daran, dass er glaubt, es müsse einen vorgegebenen geben.“ — Erich Fromm

„Die letzte Weisheit des Lebens erfordert nicht die Abschaffung der Inkonsequenz, sondern ihre Anerkennung.“ — Georg Simmel

„Wer ständig nach dem Sinn des Lebens fragt, versäumt vielleicht gerade das Leben selbst.“ — Oscar Wilde zugeschrieben

Und selbst Nietzsche, der oft als Sinnsucher gelesen wird, formulierte letztlich keinen objektiven Lebenssinn, sondern die Aufforderung zur eigenen Wertschöpfung:„Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll.“
Ja, da sind einige dabei, die haben etwas für sich.

Natürlich hat Erich Fromm recht, den Lebenssinn kann man niemandem vorgeben.
 
Eine Meinung, die man aus D oder Ö - aus geheiztem Haus mit gefülltem Kühlschrank sicher leicht vertreten kann.
Schon Jesus hat den Menschen erst zu Essen gegeben, bevor er sie belehrt hat - wer hungert, hört nicht zu.

Also ist es eher unwahrscheinlich, dass diese Meinung anderso geboren wird, als dort, wo die Kühlschränke gefüllt sind.

Aber ich habe Deine Kritik verstanden - obwohl auch ich der Ansicht bin, dass jede Seele dort inkarniert wird, wo sie die beste Möglichkeit hat, weiterzukommen. Wer allerdings die Wiedergeburt ablehnt, dem dürfte es keine grosse Rolle spielen.
 
Aber ich habe Deine Kritik verstanden - obwohl auch ich der Ansicht bin, dass jede Seele dort inkarniert wird, wo sie die beste Möglichkeit hat, weiterzukommen.

Das halte ich für selbstgefälliges Gerede. Aber klar, man wurde ja selbst auch nicht als Frühchen geboren, welches wochenlang um sein Leben kämpfte und schließlich an einer Lungenentzündung starb.

Oder starb in einer Gaskammer von Auschwitz.

(...)
 
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