Also wie war das gleich noch: Sterbehilfe für Gesunde.
Eigentlich ist das ja gar kein Problem - denn jeder Staat verfügt über hochausgebildete Spezialisten für Sterbehilfe. Man braucht sich nur bei einer fremden Macht genügend unbeliebt machen, dann werden deren Dienste Sterbehilfe leisten. In Deutschland ist das der Bundesnachrichtendienst, und der holt gern immer wieder mal Leute ab und fährt sie in den Wald - wo sie sich dann an einem Baum aufhängen und danach anzünden.
Das in etwa versteht man unter Sterbehilfe.
Oh weeeh, tut das jetzt weeh
Wovon hier die Rede ist, ist etwas völlig anderes. Hier geht es darum, einem Menschen, der die schnauze voll vom Leben hat, die Möglichkeit zu verschaffen, dem ein Ende zu machen (was übrigens ein ganz grundlegendes persönliches Freiheitsrecht ist - aber offenbar nicht so gesehen wird). Dabei von "Sterbehilfe" zu sprechen, ist eine maßlose und irrationale pseudomoralische Aufbauschung - offenbar will man dem Menschen eben nicht seine grundlegenden Freiheitsrechte zugestehen, zu sterben wenn er selber will (ausser eben: fremde Macht, Dienste, usw. - da auf einmal gehts dann :/ ).
Hat jeder die Möglichkeit zu, zu jeder Zeit und Stunde. Nur, er sollte als Lebensmüder keine anderen mit reinziehen.
Und das tun diese Lebensmüden, wenn sie bewusst zu Geisterfahrer werden, oder vor Zügen springen, oder den Gashahn aufdrehen.
Genau das Gleiche bei der Pille, freizugänglich für alle. Es verleitet andere, animiert. Wozu, richtig, sich einfach kostengünstig aus der Welt zu verpi**en. Mit Einladung, auf der Basis, du darfst nun. Wie pervers ist das eigentlich ???
Wir haben nämlich ein Problem derzeit, die soziale Kälte und die ist sowas von pervers und dumm wie sonst was. Es zahlen da Menschen ins soziale System ein und wenn sie es nutzen müssen, werden sie als Ausbeuter des Staates bezeichnet. Teilweise sogar ganz bewusst ausgegrenzt.
Was vor 2005 Arbeitslosenhilfe war, wo sich keiner dran störte, wenn es jemand bezog, machte man Anfang 2005 Hartz4 raus, als Sozialleistung vom Staate aus zur Grundsicherung des Überlebens. Garniert mit dem Nachsatz, von der Allgemeinheit aufgebracht. Verkommen dazu, weil damit ist Ausgrenzung gegeben. Wer das also bezieht, wofür er Anträge stellen muss, seinen Anspruch nachweisen muss, bekommt schon durch die erfolgreiche Hetze, gleich ein schlechtes Gewissen. Wie du nämlich es hinstellen willst, er lebt vom Nachbar.
Eine freiwillige Pille, eben, könnte diesen Leidensdruck

beenden.
9 Jahre bedurfte es. Es kann nur jeden treffen, denn Hartz4 sind nicht nur die angeblich Faulen, sondern umfasst mit dem Namen Grundsicherung, auch Rentner, Kranke, Behinderte usw.
Es kann jeden treffen, weil die Leistungen aus staatlichen Kassen, wofür die Menschen eingezahlt haben, nicht mehr ausreichen. Hervorgerufen durch Reduktion der Ansprüche. Jeder kann da reinkommen, bis auf Beamte. Selbst Selbstständige können da reinfallen, selbst ehemals gutbezahlte Schauspieler durften Hartz4 schon genießen. Selbst wenn man arbeitet, kann man in den Genuß kommen. So viel auch zu diesem Klischee der Faulen, wer nicht arbeiten will, nicht krank ist, nicht arbeitsunfähig ist, bekommt auch keine Leistungen ...... Punkt.
Nur, man kann diesen Menschen ihre Unnützigkeit vor Augen halten, oder wie auf deiner Schiene, dass derjenige dann ja von seinem Nachbarn lebt. Besser war noch dein Nachsatz dazu, wenn es das System nicht gäbe, würde der Betroffene sich trauen zu seinem Nachbarn zu gehen. Ja, tolle Suggestion, stimmt ja auch, am besten noch einzahlen und nie Ansprüche stellen und wenn es doch mal kommen sollte, hilft vorzüglich die dann freigegebene Pille.
Das ist die bitterböse Seite in unsererem System und genau das steckt auch dahinter. Ein Mensch soll nicht mehr das System belasten, wenn er nicht mehr kann. Er soll sich dann Verpi**en.
Eine Ansicht der Gutdenkenden. Für gesunde Alte das Angebot, um nicht mehr das System zu belasten, was der reale Hintergrund ist, ist nur der erste Schritt.
Interessant ist daran, dass es den kulturellen "Fortschritt" reflektiert. Der Atem, der gemäß vieler Schöpfungsgeschichten gerade das ist was den Menschen ausmacht, seine Seele und ursprünglich göttliche Herkunft bezeichnet, eben das was eine Qualität verkörpert, wird zeitgleich mit dem Aufkommen von Maschinerie und Automatismen nicht mehr zum wesentlichen Kennzeichen des Leben - sondern jetzt ist es die Pumpe, das Herz. Und wiederum mit dem Aufkommen der Informations- und Datentechnik genügen nun irgendwelche Hirnwellen für das erfolgreiche Funktionieren eines Menschen.
(Das ist natürlich alles Zufall, und in Wirklichkeit ist es der wissenschaftliche Fortschritt, der sich hier wiederspiegelt.)
Wau, Was für ein Fortschritt, der Mensch hat also nur noch zu dienen, um aus ihm Gewinn zu erzielen, für wen ? Fürs Kapital etwa, das auf dem Menschen lebt und uns eingehämmert wird, die leisten doch so toll.
Daher genau darf ja auch keiner auf den Kosten des Nachbarns leben, denn dann kann der ja nicht mehr so leisten, zum Abgreifen. Das zu erkennen

ist wirklich ein Fortschritt, wie uns die Evolution mal wieder mit Lichtgeschwindigkeit überholt hat.
Ja, genau, es ist dumm, richtig dumm. Denn diese Entsorgung der Belastenden des Staates, geht dann weiter, immer weiter. Bis wohin ? Die übrig bleiben, müssen natürlich noch mehr erwirtschaften, denn das Kapital möchte Zugewinn und dafür reichen die paar Peanuts an Einsparung nicht für aus.
Hhhhmmmm, wer also für die Erleichterung der Entsorgung ist, zur Kosteneinsparung, ist längst schon Sklave des Systems. Oder wie siehst du das, ob man sein versklavtes Denken noch bemerkt.
Daher, warum sollte ein Mensch, wenn er von Sozialleistungen lebt, dieses als Hölle betrachten. Warum sollte er ??????
Er kann sich doch auch der Situation anpassen.

