Exit....Sterbehilfe für Gesunde?

  • Ersteller Ersteller Moondance
  • Erstellt am Erstellt am
Ja, das war absehbar, dass Du frech und beleidigend wirst, wenn man Dich auf Deine Verantwortung gegenüber Deinen Mitmenschen anspricht.

Bist halt ein Hassprediger, der immer was zum hassen braucht.

Was sollte hier frech und beleidigend sein .......... seine eigene Existenz etwa :schmoll:

Hat schon was, in einem Thread wo es um Sterbehilfe für Gesunde geht, seine Verantwortung gegenüber den Mitmenschen zu zeigen, wenn man auf deren Kosten lebt.

Das hat schon was. Da dreht sich was bei mir um :3puke:
 
Werbung:
Hat schon was, in einem Thread wo es um Sterbehilfe für Gesunde geht, seine Verantwortung gegenüber den Mitmenschen zu zeigen, wenn man auf deren Kosten lebt.

Das hat schon was. Da dreht sich was bei mir um

Könnte an allzu festgefahrenen Denkmustern liegen...
Kleine Denkhilfe soon to follow.
 
Also wie war das gleich noch: Sterbehilfe für Gesunde.

Eigentlich ist das ja gar kein Problem - denn jeder Staat verfügt über hochausgebildete Spezialisten für Sterbehilfe. Man braucht sich nur bei einer fremden Macht genügend unbeliebt machen, dann werden deren Dienste Sterbehilfe leisten. In Deutschland ist das der Bundesnachrichtendienst, und der holt gern immer wieder mal Leute ab und fährt sie in den Wald - wo sie sich dann an einem Baum aufhängen und danach anzünden.

Das in etwa versteht man unter Sterbehilfe.

Wovon hier die Rede ist, ist etwas völlig anderes. Hier geht es darum, einem Menschen, der die schnauze voll vom Leben hat, die Möglichkeit zu verschaffen, dem ein Ende zu machen (was übrigens ein ganz grundlegendes persönliches Freiheitsrecht ist - aber offenbar nicht so gesehen wird). Dabei von "Sterbehilfe" zu sprechen, ist eine maßlose und irrationale pseudomoralische Aufbauschung - offenbar will man dem Menschen eben nicht seine grundlegenden Freiheitsrechte zugestehen, zu sterben wenn er selber will (ausser eben: fremde Macht, Dienste, usw. - da auf einmal gehts dann :/ ).


Was liegt hier schief? Ich vermute, es sind die christliche Drohpredigten vom bösen Überpapa und seinem "jüngsten Gericht", das man mit allen Mitteln um jeden möglichen Tag hinauszögern soll (was natürlich auch völlig irrational ist, denn die einzige Gewissheit im Leben ist, dass du sterben wirst - und dann bringt mans doch am besten so früh wie möglich hinter sich).

Aber, wenn man schon gefragt hat was Sterbehilfe eigentlich ist, dann sollte man auch noch fragen, was gesund meint. Ich behaupte, so richtig gesund ist eigentlich niemand (schon gar nicht seelisch). Aber auch das ist hier nicht gemeint - hier ist mit gesund gemeint: nicht bettlägerig und hilfsbedürftig.
Wer in diesem Sinne "gesund" ist, braucht sich noch lange nicht wohl zu fühlen (und schon gar nicht glücklich zu sein) - er braucht nur... ja, was denn? Funktionieren können?

Was macht denn aus, ob man sich wohlfühlt? Ich denke, das ist was man Lebensqualität nennt. Und davon ist hier überhaupt nie die Rede. Hier geht es nur darum, den Lebenszwang sicherzustellen, ganz egal mit welcher Lebensqualität. Und das ist m.E. das Grundproblem, das sich durch unsere ganze Kultur zieht: es ist wurscht ob jemand sich wohlfühlt, es ist wurscht ob jemand unglücklich ist, hauptsache er funktioniert korrekt.

Das haben wir in der Medizin durchweg: bei allen Behandlungen ernster Krankheiten geht es darum, das Leben maximal zu verlängern unter größtmöglichen Einbußen an Lebensqualität. Mit anderen Worten, eine theoretische Lebensverlängerung rechtfertigt jegliche Verringerung der Lebensqualität.

Unsere Hassprediger werden das wahrscheinlich nicht verstehen. Denn um zu erfahren, dass es sowas wie Lebensqualität gibt, und dass das etwas bedeutsames ist, dazu muss man zuerst in sich selber etwas gutes und wohltuendes hervorbringen, etwas was Qualität hat. Wenn man stattdessen das vermeintlich Böse in Anderen sucht, um mit Fingern auf sie zeigen zu können, dann ist darin keine Qualität.

Wenn also Lebensqualität unerwünscht ist, und es nur darum geht, solange wie möglich zu leben um jeden Preis, welchen Wert hat so ein Leben dann eigentlich? Das meint, worum geht es dann beim Leben, wenn nicht um Lebensqualität? Offenbar geht es ums Funktionieren und Konsumieren, was ja heute der gesamte Lebensinhalt ist.

Wann funktioniert ein Mensch? Ganz früher hat man gedacht, er müsse dazu zumindest atmen. Dann hat man die künstliche Beatmung entdeckt und ist einen Schritt weitergegangen: damit der Mensch funktioniert (d.h. am leben ist), muss das Herz schlagen. Inzwischen kann man auch das maschinell ersetzen, sodass heute die Auffassung besteht, es brauchen nur irgendwelche Nervenzellen im Gehirn zucken (d.h. elektrische Impulse erzeugen), und das genügt schon damit der Mensch als funktionierend anzusehen ist.
Und Konsumieren tut er dann ganz automatisch, denn all diese bösartigen Produkte der modernen lebenserhaltenden Technologie werden ja als Produkte gehandelt, sind also konsumierbar.

Interessant ist daran, dass es den kulturellen "Fortschritt" reflektiert. Der Atem, der gemäß vieler Schöpfungsgeschichten gerade das ist was den Menschen ausmacht, seine Seele und ursprünglich göttliche Herkunft bezeichnet, eben das was eine Qualität verkörpert, wird zeitgleich mit dem Aufkommen von Maschinerie und Automatismen nicht mehr zum wesentlichen Kennzeichen des Leben - sondern jetzt ist es die Pumpe, das Herz. Und wiederum mit dem Aufkommen der Informations- und Datentechnik genügen nun irgendwelche Hirnwellen für das erfolgreiche Funktionieren eines Menschen.
(Das ist natürlich alles Zufall, und in Wirklichkeit ist es der wissenschaftliche Fortschritt, der sich hier wiederspiegelt.)
 
heute auf srf - Rundschau 20:50 Uhr




Alt werden ist nichts für Feiglinge, so lautet ein Filmtitel...wie sehr dieser Spruch zutrifft wird mir mit zunehmendem Alter bewusst.

Wie geht es Dir, wenn Du siehst wie es z.B. in Altersheimen zu und her geht und Du nicht weisst was im Alter auf Dich zukommt..
Wie denkst Du über Exit..?

http://www.exit.ch/startseite/

Wenn ein Mensch wirklich nicht mehr leben will, dann kann ihn auch niemand aufhalten. Er wird auf jeden Fall eine Möglichkeit finden, um sein Leben zu beenden und das weiss jeder.

Diese seltsame Art, ihm das zu erlauben, hat was Heuchlerisches an sich. Wie gesagt....niemand kann einen Willigen von seinem Willen abhalten.
Ihm das nun zu erlauben, hört sich grössenwahnsinnig wie auch als ein kleiner Tipp an, als wolle da wer sagen: "Lebenserhalt war gestern, ab heute dürft ihr sterben."

Was könnte das bedeuten?
Es könnte bedeuten, man will sich nicht mehr um Lebensqualität bemühen, damit so viele wie möglich leben "wollen".

Früher, als man den Menschen als Arbeitsgaul noch dringend brauchte, und das am Besten in der Überzahl, war man um den Erhalt der Arbeitsgäule bemüht. Da konnte nicht einmal einer an Freitod denken, ohne dafür in die Klapse zu kommen. Nun.....siehts halt anders aus. Die Arbeitsgäule wurden effizient durch Arbeitsmaschinen ersetzt und nun stellt sich die Frage: Wohin mit den Gäulen?

Am Besten ist da, wenn man ihnen erlaubt, sich selbst eliminieren zu lassen, sonst müsste im Endeffekt was anderes passieren.
Ist klar, wenn ein Mensch in seinem Leben keinen Sinn mehr sieht und früh oder spät auch noch den Job los wird, dass er dann nicht bleiben will.
Die beste Methode ihn loszuwerden ist dann, ihm zu signalisieren, dass er dann für immer gehen kann.
 
16.12.2013
Krisenopfer: Spanien entlässt Esel

von Ralph Schulze

Madrid. Spaniens tiefe Krise fordert immer neue Opfer: Nun werden sogar vierbeinige Staatsangestellte auf die Straße gesetzt. Die Regierung der nordspanischen Pyrenäenregion Aragonien entlässt nun 142 Esel aus dem öffentlichen Dienst, um Geld zu sparen.


Die Maultiere waren bisher für die Säuberung von Waldlichtungen und Weiden im bergigen Aragonien zuständig. Mit dem Abgrasen der Wiesen pflegten sie die natürlichen Brandschneisen und waren so gewissermaßen als ökologische Waldbrandschützer tätig.

Die Frage ist natürlich, ob die Entlassung der Maultiere nicht doch eine Eselei des Amtsschimmels ist. Denn als Brandschutzbrigade waren die Grautiere unschlagbar billig. Nur 120 000 Euro pro Jahr kostete der Unterhalt der genügsamen Vierbeiner, die sich als einsatzfreudige Naturpfleger verdingten. Wenn nun eine Truppe aus zweibeinigen Waldarbeitern den Job machen muss, dürfte dies den Staat sehr viel teurer zu stehen kommen.

Quelle: http://www.pnp.de/nachrichten/heute_in_ihrer_tageszeitung/journal/1143143_Krisenopfer-Spanien-entlaesst-Esel.html

Lt. ntv sollen die Guten noch gut untergebracht worden sein.......neue Wiesen.....neue Besitzer.
Hoffentlich haben wir auch so viel Glück.
 
Also wie war das gleich noch: Sterbehilfe für Gesunde.

Eigentlich ist das ja gar kein Problem - denn jeder Staat verfügt über hochausgebildete Spezialisten für Sterbehilfe. Man braucht sich nur bei einer fremden Macht genügend unbeliebt machen, dann werden deren Dienste Sterbehilfe leisten. In Deutschland ist das der Bundesnachrichtendienst, und der holt gern immer wieder mal Leute ab und fährt sie in den Wald - wo sie sich dann an einem Baum aufhängen und danach anzünden.

Das in etwa versteht man unter Sterbehilfe.

Oh weeeh, tut das jetzt weeh

Wovon hier die Rede ist, ist etwas völlig anderes. Hier geht es darum, einem Menschen, der die schnauze voll vom Leben hat, die Möglichkeit zu verschaffen, dem ein Ende zu machen (was übrigens ein ganz grundlegendes persönliches Freiheitsrecht ist - aber offenbar nicht so gesehen wird). Dabei von "Sterbehilfe" zu sprechen, ist eine maßlose und irrationale pseudomoralische Aufbauschung - offenbar will man dem Menschen eben nicht seine grundlegenden Freiheitsrechte zugestehen, zu sterben wenn er selber will (ausser eben: fremde Macht, Dienste, usw. - da auf einmal gehts dann :/ ).

Hat jeder die Möglichkeit zu, zu jeder Zeit und Stunde. Nur, er sollte als Lebensmüder keine anderen mit reinziehen.
Und das tun diese Lebensmüden, wenn sie bewusst zu Geisterfahrer werden, oder vor Zügen springen, oder den Gashahn aufdrehen.
Genau das Gleiche bei der Pille, freizugänglich für alle. Es verleitet andere, animiert. Wozu, richtig, sich einfach kostengünstig aus der Welt zu verpi**en. Mit Einladung, auf der Basis, du darfst nun. Wie pervers ist das eigentlich ???

Wir haben nämlich ein Problem derzeit, die soziale Kälte und die ist sowas von pervers und dumm wie sonst was. Es zahlen da Menschen ins soziale System ein und wenn sie es nutzen müssen, werden sie als Ausbeuter des Staates bezeichnet. Teilweise sogar ganz bewusst ausgegrenzt.
Was vor 2005 Arbeitslosenhilfe war, wo sich keiner dran störte, wenn es jemand bezog, machte man Anfang 2005 Hartz4 raus, als Sozialleistung vom Staate aus zur Grundsicherung des Überlebens. Garniert mit dem Nachsatz, von der Allgemeinheit aufgebracht. Verkommen dazu, weil damit ist Ausgrenzung gegeben. Wer das also bezieht, wofür er Anträge stellen muss, seinen Anspruch nachweisen muss, bekommt schon durch die erfolgreiche Hetze, gleich ein schlechtes Gewissen. Wie du nämlich es hinstellen willst, er lebt vom Nachbar.
Eine freiwillige Pille, eben, könnte diesen Leidensdruck :rolleyes: beenden.

9 Jahre bedurfte es. Es kann nur jeden treffen, denn Hartz4 sind nicht nur die angeblich Faulen, sondern umfasst mit dem Namen Grundsicherung, auch Rentner, Kranke, Behinderte usw.
Es kann jeden treffen, weil die Leistungen aus staatlichen Kassen, wofür die Menschen eingezahlt haben, nicht mehr ausreichen. Hervorgerufen durch Reduktion der Ansprüche. Jeder kann da reinkommen, bis auf Beamte. Selbst Selbstständige können da reinfallen, selbst ehemals gutbezahlte Schauspieler durften Hartz4 schon genießen. Selbst wenn man arbeitet, kann man in den Genuß kommen. So viel auch zu diesem Klischee der Faulen, wer nicht arbeiten will, nicht krank ist, nicht arbeitsunfähig ist, bekommt auch keine Leistungen ...... Punkt.

Nur, man kann diesen Menschen ihre Unnützigkeit vor Augen halten, oder wie auf deiner Schiene, dass derjenige dann ja von seinem Nachbarn lebt. Besser war noch dein Nachsatz dazu, wenn es das System nicht gäbe, würde der Betroffene sich trauen zu seinem Nachbarn zu gehen. Ja, tolle Suggestion, stimmt ja auch, am besten noch einzahlen und nie Ansprüche stellen und wenn es doch mal kommen sollte, hilft vorzüglich die dann freigegebene Pille.

Das ist die bitterböse Seite in unsererem System und genau das steckt auch dahinter. Ein Mensch soll nicht mehr das System belasten, wenn er nicht mehr kann. Er soll sich dann Verpi**en.

Eine Ansicht der Gutdenkenden. Für gesunde Alte das Angebot, um nicht mehr das System zu belasten, was der reale Hintergrund ist, ist nur der erste Schritt.

Interessant ist daran, dass es den kulturellen "Fortschritt" reflektiert. Der Atem, der gemäß vieler Schöpfungsgeschichten gerade das ist was den Menschen ausmacht, seine Seele und ursprünglich göttliche Herkunft bezeichnet, eben das was eine Qualität verkörpert, wird zeitgleich mit dem Aufkommen von Maschinerie und Automatismen nicht mehr zum wesentlichen Kennzeichen des Leben - sondern jetzt ist es die Pumpe, das Herz. Und wiederum mit dem Aufkommen der Informations- und Datentechnik genügen nun irgendwelche Hirnwellen für das erfolgreiche Funktionieren eines Menschen.
(Das ist natürlich alles Zufall, und in Wirklichkeit ist es der wissenschaftliche Fortschritt, der sich hier wiederspiegelt.)

Wau, Was für ein Fortschritt, der Mensch hat also nur noch zu dienen, um aus ihm Gewinn zu erzielen, für wen ? Fürs Kapital etwa, das auf dem Menschen lebt und uns eingehämmert wird, die leisten doch so toll.
Daher genau darf ja auch keiner auf den Kosten des Nachbarns leben, denn dann kann der ja nicht mehr so leisten, zum Abgreifen. Das zu erkennen :D ist wirklich ein Fortschritt, wie uns die Evolution mal wieder mit Lichtgeschwindigkeit überholt hat.

Ja, genau, es ist dumm, richtig dumm. Denn diese Entsorgung der Belastenden des Staates, geht dann weiter, immer weiter. Bis wohin ? Die übrig bleiben, müssen natürlich noch mehr erwirtschaften, denn das Kapital möchte Zugewinn und dafür reichen die paar Peanuts an Einsparung nicht für aus.

Hhhhmmmm, wer also für die Erleichterung der Entsorgung ist, zur Kosteneinsparung, ist längst schon Sklave des Systems. Oder wie siehst du das, ob man sein versklavtes Denken noch bemerkt.

Daher, warum sollte ein Mensch, wenn er von Sozialleistungen lebt, dieses als Hölle betrachten. Warum sollte er ??????
Er kann sich doch auch der Situation anpassen. :rolleyes:;)
 
Lt. ntv sollen die Guten noch gut untergebracht worden sein.......neue Wiesen.....neue Besitzer.
Hoffentlich haben wir auch so viel Glück.

dafür gibt es dann ja die Pille ...... aber erstmal die gesunden Alten ....... die dürfen als erstes "frei !!!!" wählen.

Das ist mehr als pervers .........

Erst ging es noch wieder mit Aufhetzung der jungen Menschen los und zwar, wie viel sie doch einzahlen und wie wenig sie bekommen. Das, geht jeder Generation so.

Jetzt haben sie festgestellt, Rente mit 63 wird teurer als gedacht, die Frührentner kosten. Ach so, richtig, es werden damit einige vorzeitiger in Rente kommen, denen man es bisher vorenthalten hat. Die gewissen Jahrgänge, die Altansprüche haben.
 
2011 -
und ich als einzige nahe angehörige habe auf knieen gebeten sie sterben zu lassen.

das ist mein standpunkt - und damit bin ich raus aus der diskussion, weil ich mit leuten, die in einer diskussion persönlich werden nicht diskutiere.


Das ist wirklich frappierend für jemanden, die Ihre persöniche Geschichte zum exemplarischen Beispiel erhebt, um sich hernach darüber zu beschweren, dass man dann auch darauf eingeht.

Ich machte doch die entsprechenden Unterscheidungen, auf die Du leider bei Deinem Beitrag nicht hingewiesen hattest, nämlich wann das war - vor 2009 oder danach - und ob Ihr durch entsprechende Formalitäten vorgesorgt hattet. Wenn es bei Deiner Mutter so unglücklich gehandhabt wurde, kannst Du das aus verschiedenen Gründen dennoch nicht zur Allgemeingültigkeit erklären. Ist das verständlich? Persönliche Betroffenheiten in eine allgemeine Diskussion einzubringen, führt sie meist aus der Sachlichkeit heraus ad absurdum.


Ja, natürlich. Das wird ja von Lamax bestritten, daß das so sei. Eine merkwürdige Blümchenvorstellung von der Realität unseres Gesundheitssystems. Patientenorganisationen kämpfen seit Jahren um das Recht auf Selbstbestimmung in diesen Situationen, die ihnen mancherorten verweigert werden. Deine Mutter ist da ein trauriges Beispiel von vielen.

siehe oben, wer selbst nicht vorsorgt und seine Patientenverfügung und Vollmachten dokumentiert, wird nach den jeweils aktuell geltenden Regularien behandelt. Und das bedeutet nun mal Erhalt des Lebens, statt verdursten und verhungern zu lassen, was im Umkehrfalle, wenn es also so gehandhabt würde und dann von den Angehörigen doch nicht für gut befunden wird (oder hier z.B. hat man mal gehört, dass da irgendwo was so gelaufen sein könnte), für mindestens ebensolche Empörung sorgen wird. Und hier m Forum schon gar, es wurde schon geschrieben, die Hassprediger sind die Eifrigsten.


@Lamax: da von einer Verschwörungstheorie zu sprechen finde ich menschenverachtend. Und eine palliativmedizinische Versorgung findet in den meisten Fällen der Sterbenden leider noch immer nicht statt.


Siehe oben, lies FIWA´s Beiträge, dann weißt Du, was ich mit Störungen angesprochen habe. Wenn man ihm Glauben schenken wollte, dann dürfte man getrost davon ausgehen, dass Fa. IG die Farben bereits anmischt und die Öfen schon einmal gezündet werden. Wirklich krass.

Zu Deinem letzten Satz, es bedarf einer Aktivität, die Palliativstationen und Hospize sind nicht verpflichtet auf Euch zuzugehen und nachzufragen, ob es vielleicht Bedarf für einen Platz dort gibt. Was ist daran so schwer zu verstehen. Merkwürdige Vorstellungen habt Ihr wohl.
 
Siehe oben, lies FIWA´s Beiträge, dann weißt Du, was ich mit Störungen angesprochen habe. Wenn man ihm Glauben schenken wollte, dann dürfte man getrost davon ausgehen, dass Fa. IG die Farben bereits anmischt und die Öfen schon einmal gezündet werden. Wirklich krass.

Da ist gar nichts krass.

Hier im Thread geht es um gesunde Alte, dafür Sterbehilfe und das ist tatsächlich krass, da ausdehnbar.

Das sagt einem schon der logische Menschenverstand. Erst recht wenn dann noch folgt, das leben von/auf anderen ......... hüstel


Wenn es um Todkranke geht, ist es ein ganz anderes Thema, nur, da haben wir einen Haken, der uns alle im Kreise drehen lässt, nämlich:

greift alles erst, wenn keine absehbare Aussicht mehr auf Genesung besteht

und das entscheiden letztendlich Ärzte. Egal was in einer Vollmacht steht, der vorgenannte Punkt muss erst erfüllt sein. Und ethisch gesehen, ist das auch vollkommen richtig.

Es sind zwei paar Schuhe, gesunde oder todkranke und hier ist das Thema GESUNDE und darüber nachzudenken, hat einen ganz üblen Beigeschmack
 
Werbung:
heute auf srf - Rundschau 20:50 Uhr




Alt werden ist nichts für Feiglinge, so lautet ein Filmtitel...wie sehr dieser Spruch zutrifft wird mir mit zunehmendem Alter bewusst.

Wie geht es Dir, wenn Du siehst wie es z.B. in Altersheimen zu und her geht und Du nicht weisst was im Alter auf Dich zukommt..
Wie denkst Du über Exit..?

http://www.exit.ch/startseite/

http://www.google.at/url?sa=t&rct=j...8oG4Aw&usg=AFQjCNEKnCARZM_vVAsxnIOdK5FPnDzbSw
Falschbehauptung durch
CVP-Politikerin

28.05.2014

Die Zürcher Nationalrätin Barbara Schmid-Federer verbreitet auf ihrer Website bewusst Unwahres über EXIT.

Die CVP-Politikerin von der Zürcher Goldküste nimmt – ohne sich vorgängig informiert zu haben – Stellung zu einem Entscheid der EXIT-Generalversammlung. Dabei behauptet sie auf ihrer Website, an der Generalversammlung habe EXIT klar gemacht, künftig «gesunde ältere Menschen» mit «Gift» «bedienen» zu wollen. Damit wolle die «Sterbehilfe-Industrie» ihr «Geschäftsmodell ausweiten».

EXIT hat die Volksvertreterin informiert, dass gemäss EXIT-Statuten gar keine Gesunden begleitet werden dürfen. EXIT hat sie weiter darauf hingewiesen, dass der Entscheid der Generalversammlung auf ein Engagement für Erleichterungen beim Abklärungsprozess hochbetagter Patienten abzielt, die ihr Leiden selbstbestimmt abkürzen möchten. Dass also keine Ausweitung zur Diskussion steht, sondern ein weniger beschwerlicher Weg zum Sterbemedikament. EXIT hat auch in Erinnerung gerufen, dass jede Sterbebegleitung bei EXIT Kosten verursacht und kein Geschäft damit betrieben wird.

Schmid-Federer verbreitet die Unwahrheiten trotzdem weiter. In der Politik spricht man auch von Polemik.

Nur ein Beispiel aus ihrer ungefragt abgegebenen Stellungnahme: «Was folgt als nächstes? Geistig behinderte Menschen?» Als Nationalrätin weiss die CVP-Frau («liberal-sozial») genau, dass die Voraussetzung Nr. 1 für die Hilfe beim selbstbestimmten Sterben die Urteilsfähigkeit ist und dass diese bei geistig Behinderten nicht gegeben ist
.

nur damit mal klar wird, worüber hier überhaupt diskutiert wird.

sollte das schon jemandem aufgefallen sein, dann sorry, habe nicht den ganzen thread verfolgt.

im übrigen - ein sowohl physisch, wie auch psychisch gesunder mensch wird wohl sowieso sein leben nicht freiwilig vorzeitig beenden wollen, aber den tod als natürlichen teil des lebens annehmen, wenn die zeit gekommen ist.

die ganze diskussion ist somit absurd.
 
Zurück
Oben