@fiwa
ich fasse zusammen.
du bist grundsätzlich gegen den selbstbestimmten tod.
das ist dein gutes recht.
gut erkannt, denn der Tod kommt automatisch. Der ist sicher von Geburt an. Weglaufen, zwecklos.
dass die weitschweifigkeit deiner argumentationen verwirrend ist -
mich jedenfalls verwirrt - sei deinem eifer für absolute lebenserhaltung um jeden preis zugeschrieben.
eine Lebenserhaltung um jeden Preis, dafür bin ich nicht, verwehre mich auch dagegen.
Wenn jemand aber meint, Freigabe der Hilfsmittel zum Suizid um jeden Preis und damit es begründet, man wolle doch nun seine Selbstbestimmtheit und sich zugleich über das Verhalten seiner Mitmenschen beschwert, die ihm zu nahe rücken ........
Hallo @PPMc, dem kaufe ich keine reale Eigenselbsttötungsabsicht mehr ab, wofür er Hilfsmittel doch so gebraucht wird. Nie nicht. Der hat nur eine Angst, wenn das Soziale gestrichen wird
und zwar um sich. Wenn bei ihm jemand anfängt zu nagen.
ich bin für selbstbestimmtheit, unter den gegebenen strengen gesetzlichen richtlinien,
richtlinien, die verhindern, dass kurzschlusshandlungen gefördert werden,
richtlinien, die verhindern, dass sich menschen unter äußerlichem zwang selbst töten (lassen).
Und diese Bestimmungen sind derzeit klar gegliedert, eine Selbstbestimmtheit gibt es nicht. Die Patientenverfügungen sind zum Schutze der Ärzte eingeführt worden, das war immer der Tenor, auch seitens der Politik.
ich sehe (derzeit) nirgendwo eine tendenz zur aufweichung dieser strengen auflagen.
wenn ein sehr alter mensch einen selbstbestimmten tod wählen will, statt dahinzusiechen, dann sei ihm das (von mir) gegönnt.
Doch diese Aufweichungen begehrt Exit für die Schweiz, des vollen Bewusstseins der Problematik mit dem Thema, Sterben für gesunde Alte, bevor sie im Heim landen und über Jahrzehnte gepflegt werden müssen, aber nicht todkrank sind.
Wohlgemerkt, diese Aufweichung versuchen einige auch nach DE zu übertragen und wenn das nicht reicht, kommt der Verweis auf Holland ........... dann wander doch aus, da darfst du es ....... Punkt
Für DE gar nicht davon die Rede, diese Aufweichung wird hier nicht passieren. Denn dann stehen Millionen in Berlin.
und wenn ein tetraplegiker z.b., der vom kopf abwärts gelähmt ist - auch wenn er nicht unmittelbar vom tod bedroht ist - diesem zustand ein ende setzen will, ebenfalls.
Vor dem Risiko stand ich schon 1990 und bis heute ist es nicht eingetreten. Als ich meine Diagnose 1990 bekam und mir klar wurde, ein Verrutschen eines Wirbels, kann bei mir Rollstuhl bedeuten, ohne das ich ihn bewegen noch könnte, wollte ich mich um einen Brückenpfeiler wickeln.
Ich habe es nicht gemacht, aber habe lange weinend im Auto gesessen, als Mann.
Ich war damals nicht einmal 30 und so ein Risiko einer Diagnose tut dann weh, erst recht wenn man sich medizinisch auskennt. Mein Hausarzt hat mich brutal zurückgeholt, he, was aufgeben, kämpfen ist angesagt. Und das habe ich getan.
Sogar mich überfordert, ganz bewusst, an Grenzen gegangen.
Wenn ich das nicht gemacht hätte, hätte ich vieles nicht mehr erlebt, in den bis jetzt 24 Jahren danach und mein Leben hatte Kapriolen, wie sonst was. Am Rande des Todes, bis himmel hoch jauchzend.
Hätte ich damals Schluss gemacht, hätte ich nicht einmal das erste Lebenszeichen meiner Tochter wahrgenommen und auf dieses Kind bin ich so stolz wie Oskar.
Und ich habe übelste Angriffe erlebt, selbst vom Jugendamt, nur weil ich Rentner war, wurde mir ein geeigneter Umgang mit meinem Kinde in Abrede gestellt. Die Antwort darauf wollt ihr nicht lesen, die war richtig böse. Womit die Behörde auch zu tun hatte Knalltüten muss man halt als Knalltüten bezeichnen
Kam aber vor ein, zwei, drei Jahren noch besser, gesundheitlich, mein neuer Hausarzt, empfahl mir einen Kollegen von ihm, zur Abklärung. Ich hätte den Watschen können, Onkologe.
Aber wirklich einer mit Ahnung, der schaut nur über meine Unterlagen, schaut hoch, sie leben noch. Das ist gut. Der blieb gleich hängen über mein Knochenszintigramm .... ah alle Diagnosen abgehandelt. Ja alle auf alle CAs .......... betretenes Schweigen. Ich muss sie mal selbst untersuchen, was soll ich ihnen erklären, sie kennen die Lymphologie. Taubeneiergroße Geschulste, nisch da. Und dann wieder Schweigen, der Herr war überfordert.
Wir kamen dann aber wieder auf die Szintigramme und da kam von ihm, zu 95 % landen die hier bei mir als Knochenkrebs. Seien sei froh, sie gehören zu den 5 %.
Auch dieses Ergebnis musste via Ostheologin gegen gewertet werden. als wir so auf ein Prozent Ausschluss waren, habe ich das Spielchen abgebrochen. man muss es nicht übertreiben.
Lustig wurde es erst richtig amüsant, beim staatlichen Versorgungsamt. Ich Orthopäde und ich habe Ahnung. Sie haben nie ein Szintigramm über sich erdulden lassen müssen ......... ah ja ...... Der weiß mehr.
Sie können auch noch, schauen sie mal, wo ich sie hinbewegen können. Tja da werden beim Versorgungsamt sogar noch Rollstuhlfahrer zu Höchstathleten.
Aber ich bin mit diesem Verein noch nicht am Ende. gut Díng braucht Weile