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euthanasie bei tieren

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von pukonym, 6. August 2004.

  1. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.906
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    Nein, sehe ich nicht so. Hinter dieser Intention steht für mich die Liebe.
    Dem Tier die Schmerzen und qualen zu nehmen, auf den letzten Metern, ist der letzte Liebesbeweis den ich geben kann.
    Schuld hätte ich verspürt, wenn ich nicht diesen Weg gegangen wäre.

    Hast du einmal einem Tier das im Sterben liegt, gequält von unerträglichen Schmerzen, in die Augen gesehen?
     
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  2. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    13.607
    Ort:
    Kassel, Berlin
    weiß nicht ob der Gedanke schon genannt wurde:
    als Haustiere bekommen die kranken Tiere ja alle mögliche Pflege, sie bekommen weiterhin zu essen und zu trinken und sie haben einen warmen sicheren Schlafplatz. wie wäre das in der vielgepriesenen Natur? was ist, wenn da eine Katze krank ist? sie kann dann nicht mehr jagen, sie kann sich kein Wasser besorgen, womöglich wird sie von sonstwas für Tieren angegriffen ..
    ob in der freien Natur Tiere überhaupt so lange überleben, wenn sie krank sind, daß diese Krankheit überhaupt erst so krass werden kann, daß sie so jämmerlich daran eingehen, wie man das von Haustieren kennt?
     
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  3. starman

    starman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2014
    Beiträge:
    5.685
    Ort:
    Leicht ist dieser letzte Dienst an seinen tierischen Gefährten nicht, aber er soll es auch nicht sein. Aus Liebe den Gang über die Regenbogenbrücke zu erleichtern diese Gnade dürfen wir unsere Tieren erweisen..........
    Manche Menschen wären vielleicht auch froh diese Gnade erhalten zu dürfen.......
    Auch meine Familie und ich mussten dies schon durchstehen und uns ging es wie @GrauerWolf und es steht uns whrscheinlich bald erneut bevor. Unsere Alpha wird 14 ud nach drei Bandscheiben OP nicht mehr die Alte. Sie schläft schon sehr viel und man merkt von Mont zu Monat wie sie abbaut. Aber solange sie frißt und keine Schmerzen hat und vor Freude außer sich ist wenn sie einem nach einer "Abwesenheit" begrüßt solange besteht keine Veranlassung. Und ev. kleine oder auch größere Maleurs nimmt man da in Kauf.
    Aber wir fürchten schon den Tag wo wir Abschied nehmen müssen.
    LG
     
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  4. Kaktus

    Kaktus Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2016
    Beiträge:
    257
    Ich glaube durchaus, dass Leid einen Sinn hat. So wie auch Freude und Glück im Leben eines Menschen nicht zufällig passieren. Warum sollten auch nur die angenehmen Seiten des Lebens sinnvoll sein und die unangenehmen um jeden Preis vermieden werden? Woher nimmt der Mensch, das Recht sich anzumassen, es sei besser für ein Lebewesen künstlich zu sterben, als möglicherweise notwendiges Leid zu erfahren? Woher masst sich der Mensch das Recht an, über Leben und Tod zu entscheiden, um einem anderen Lebewesen Leid zu ersparen?

    In der Natur ist es doch so, dass ein Tier, das bald sterben wird, die Versorgung mit Nahrung und Wasser einstellt, weil es irgendwann zu schwach dazu ist und irgendwann stirbt.

    Der Mensch merkt bei seinem Haustier, dass es ihm nicht gut geht, nimmt es zum Tierarzt, dieser operiert, verschreibt Medikamente und verlängert so das Leben des Tieres. Andersrum betrachtet: Vielleicht würde das Tier ja gar nicht so leidvoll sterben, wenn man den Sterbeprozess nicht erst künstlich verlängert hätte?
     
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  5. Daly

    Daly Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Deutschland
    Also ich würde ja eher sagen, woher nimmt sich irgendein durchgeknallter Esoteriker das Recht sich anzumaßen, ein Tier, für das er als Halter Verantwortung trägt, erstmal qualvoll verrecken zu lassen bis es endlich erlöst ist, nur weil er persönlich in dem Glauben (& nicht Wissen) ist, dass es so ja vielleicht notwendig für das Tier sein könnte!
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juni 2016
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  6. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.906
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    Ausschlaggebend ist die (emotionale) Bindung die zwischen Mensch und Tier entstanden ist, weshalb wir ihm jede Hilfe zukommen lassen, da dieses Lebewesen eine besondere Stellung einnimmt. Die Emotionen bestimmen unser handeln (mit), so auch, wenn es um Erlösung geht.

    In der Natur ist der Kreislauf des Lebens unverändert gegeben. Ja, dort gibt es keine "künstlichen Verzögerungen".
     
  7. GrauerWolf

    GrauerWolf Guest

    Stimmt nicht. Wölfe pflegen ihre Kranken und Schwerverletzten gesund und versorgen sie in dieser Zeit mit Nahrung. Gleiches kenne ich von Afrikanischen Wildhunden und es mag weitere ausgeprägt sozial lebende Tierarten geben, bei denen das der Fall ist.

    Wie auch immer, ich schaue nicht zu, wie einer meiner vierbeinigen Gefährten leidet. Da wird nicht dumm rumphilosophiert, ob Leid was Postives ist, da wird gehandelt. Und das beinhaltet im Extremfall eben auch den letzten Liebesbeweis, gleichgültig, wie groß die Wunde ist, die das in die eigene Seele reißt. Wer das nicht versteht, sollte nicht mit Tieren zusammen leben, sondern sich ein Stofftier anschaffen.
     
  8. Villimey

    Villimey Guest

    (y)
     
  9. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.906
    Dennoch ist es bei dem Großteil der wild lebenden Tiere der Fall, dass sie sich zum Sterben zurückziehen oder zurückgelassen werden, da sie mit der Herde/Rudel nicht mithalten können und das Überleben der restlichen Tiere von Bedeutung ist.

    Auch ich erspare meinen Tieren qualen, falls nötig, Sie Beitrag #31.
     
  10. Selbstmacher

    Selbstmacher Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2016
    Beiträge:
    2.180
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    Das muß jeder für sich selbst entscheiden.
    Zu töten fällt für dich unter "nicht im Stich lassen"? Du legst ausdrücklich einen Eid darauf ab? Berufst du dich da auf eine bestimmte Lehre?
    Nicht untätig zuschauen und töten ist für mich zweierlei.
     
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