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Essstörung-was tun?

Dieses Thema im Forum "Gesunde Ernährung, Fasten, Abnehmen" wurde erstellt von Sterngeborene, 8. September 2004.

  1. Paralda

    Paralda Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2004
    Beiträge:
    133
    Ort:
    niedersachsen
    Werbung:
    Hallöle......

    die GNM hat vielleicht für Dich eine Lösung.

    Gib bei Goggle einfach mal" Sonderprogramme "ein.

    Da findest Du auch Bulemie..ec...

    Ist nur ein Tip ...... alles liebe Paralda
     
  2. Leprachaunees

    Leprachaunees Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2005
    Beiträge:
    1.417
    Hallo Sternengeborene,

    Ich habe zwar keine solche Essstörung, aber dafür horrendes Übergewicht. Wie du weiss ich warum es dazu kam,was mich zu solch unguten verhaltensmustern brachte und erst jetzt bin ich damit zum arzt gegangen und mach eine von ihm betreute Diät, die enorme Erfolge zeigt. Nicht nur körperlicher ballast geht langsam aber sicher sondern auch der seelische Müll. Eben jenen, den ich zwar erkannt aber nie bekämpft hatte, warum auch immer.
    Ich habe jedenfalls für mich festgestellt, dass ich mich nicht wieder in Situationen bringen lassen will und kann, die mich in alte verhaltensmuster zwingen. Also beende ich solche Situationen und gehe meinen eigenen Weg. das betrifft meine familie, meine freunde, meine arbeit, und mein Studium. Was mich bislang behinderte spreche ich nun bewusst an und aus und ich merke, wie es mir damit besser geht.
    Vielleicht weisst du ja auch, was diese Störungen bei dir ausgelöst hat. Nun wäre es an der Zeit, diese Situationen oder Beziehungen (auch familiärer Natur) nicht nur zu Überdenken sondern eben auch so zu verändern, damit du Leben kannst, was du doch auch eigentlich willst.
    Du hast geschrieben, dass du in kliniken warst, bei diversen Ärzten, aber immer wieder in deine verhaltensmuster zurückgefallen bist. Warum?
    Das musst du mal klären. Der Ursprung der Störung kann ein kleiner auslöser gewesen sein, aber anscheinend zeiht er sich wie ein roter Faden bis in deine Gegenwart. Versuche mal zu schauen, ob du da nicht die "Schere" ansetzten kannst. Und wenn das bedeutet, dass du von zu hause ausziehen musst, um du selbst zu sein, dann nimm es wahr. Vielleicht kannst du zu hause nicht du selbst sein?

    Wie auch immer, ich wünsche dir alles Gute und ich denke auch, dass du eigentlich auch stark genug bist, da raus zu kommen. Denn du warst ja auch stark genug, diese "Fluchtmöglichkeit" zu wählen.
    Ich habe festgestellt, dass man sich ähnlich wie Münchhausen an den eigenen Haaren aus dem größten Sumpf ziehen kann.
    Machs einfach. Was abfällt ist nicht nur der Schlamm, die vertrauten Personen oder die bislang vertraute Umgebung, sondern auch alles, was dir nicht gut getan hat. Und nun noch ein praktischer Tipp: Nimm mal ein Bad oder eine Dusche und wasch dir den ganzen "seelischen Ballast" ab. Ganz bewusst. Und dann, wenn du dich dann schon besser fühlst, mach dir eine Kerze an, nimm ein Weinglas miot Multivitaminsaft, ein leckeres Gericht deiner Wahl in einer Portion, von der du weisst, dass du sie auch verträgst, ohne den nächsten Kotzanfall zu bekommen und geniesse es. Das hab ich auch gemacht, nur das ich eben sonst immer zu unmässig war im anderen Extrem. Und es hilft tatsächlich.

    Also in diesem Sinne, angenehmes Reinigen
    LG, Leprachaunees
     
  3. Cherie

    Cherie Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juli 2004
    Beiträge:
    162
    Ich kann dein Problem sehr gut verstehn... ich selbst war auch 2 Jahre Magersüchtig, dann kam auch mal für kuze Zeit die Bulimie dazu. Extremen Sportdrang hab ich immer noch. Ich begann eine Therapie wo ich wieder "halbigs normal" essen lernte. Viel durfte ich nie essen da ich immer gleich mit dem Zunhemen aufpassen musste (wog als Kind 97 Kilo bei 1,62)
    Nun hab ich seit ja einem halben Jahr alles im Griff gehabt (dafür bekomme ich meine alte Jeans nicht mal mehr bis zu die Oberschenkel rauf) Wo ich leider nicht weiß was ich falsch gemacht hab denn ich habe mich gesund und swehr fettarm ernährt... Mittlerweile habe ich bei einer Größe von 1,65 schon wieder ganze 57 Kilo :-(

    Vielleicht stimmt es das man zur Magersucht anfälliger ist wenn man ein intaktes Familienverhältnis hat. Ich z.B. habe eine sehr dominante Mutter die bei anderen immer total auf "scheinheilig" spielt es ist mir oft unheimlich wie man sich so verstellen kann... Mein Vater, tja der ist nicht wirlich da ihm ist es egal wie´s mir geht usw... Doch, ich habe auch was anderes an mir festgestellt, weiß ja nicht wie es bei vielen anderen ist. Bei mir fängts jetzt wieder gerade von neuem an mit der Magersucht... ich fühle mich so einsam... immer dann wenn ich mir wünsche geliebt zu werden dann rutsch ich wieder zurück in meine alte Schiene :-( Naja es gab/ gibt leider niemanden der mich liebt, ich bin allen egal und immer alleine. Bisher haben mich nur alle Menschen ausgenützt.

    Liebe Sternengeborene ich kann dir leider keine Tipps geben. :trost: Ich weiß nur wenn du willst dann schaffst du es! Aber akzeptiere deine Krankheit denn du wirst sie niemals los, du kannst sie nur verdrängen und lernen geschickt damit umzugehn. Leider hat sie mich wieder eingeholt... vielleicht schaff ich es wieder da rauszukommen... momentan schaff ich das aber nicht, weil, ehrlich gesagt will ich es garnicht.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute, ganz viel Mut und Kraft!!! Lerne dich zu lieben dann geht alles von selbst, glaub mir! Dich ganz doll knuddel :umarmen: und Küsschen für dich :kiss3: :kiss4:
     
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  4. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
    Es mag schockierend klingen, so etwas zu sagen, aber:
    Meine Tochter rettete mich aus der Bullimie.
    Ich war depressiv (innerlich) und verloren, hab oft tagelang nix außer Äpfel gegessen und dazu noch Blasenentzündungen am laufenden Band gehabt.
    Hab mit dieser Esstörung 20kg abgenommen.

    Als ich schwanger wurde, fing ich plötzlich an, wieder ganz viel Gemüse zu essen und es bei mir zu behalten.
    Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts von meiner Schwangerschaft, aber mein Unterbewusstsein anscheinend schon!
    Ich erfuhr 2Wochen später dass ich schwanger bin und habe seit dieser Zeit kein einziges Mal mehr erbrochen, nie wieder.

    Meine Tochter hat mich in mein WIRKLICHES Leben geführt, das wundervoll ist und in dem es viele Köstlichkeiten zu essen gibt!
    Heute frage ich mich, wie ich einmal so verzweifelt sein konnte und so negativ mit gutem Essen umgegangen bin.. :rolleyes:

    Ich wurde geheilt, durch eine Liebe die den gesamten Körper wärmt:
    Eine Schwangerschaft aus Liebe und tiefster Freude.

    Alles Liebe, Silesia
     
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  5. VIII

    VIII Mitglied

    Registriert seit:
    28. September 2005
    Beiträge:
    104
    Ort:
    Ö
    Hi allemal!
    Also erstens mal - jemandem, der vermutet an Magersucht zu leiden - den Hinweis auf Lichtnahrung zu geben ....... das finde ich einfach falsch. Das liefert doch den "perfekten" Ansatz dabei zu bleiben und halt eben "erleuchtet" schlußendlich zu verhungern!!! Das ist was für Gesunde (wenn überhaupt!!!!!!!!!!!) - und an sich meiner Meinung nach äußerst zweifelhaft, weil auf Dauer angelegt.

    Also bitte: Anorexie, Bulimie, Adipositas sind schwere Erkrankungen, die man ernst nehmen sollte, da sie gravierende Folgen haben können. Für gewöhnlich behandelt man Anorexie und Bulimie mit SSRIs und gegebenenfalls (BMI < oder = 13/14) in Kombination mit intravenöser Ernährung. Zusätzlich ist unbedingt Psychotherapie notwendig, um die Ursachen der Essstörung zu erforschen und zu beheben. Zusatztherapien sind sicherlich sinnvoll. Aber nicht als alleinige Maßnahme.

    Daher meine EMPFEHLUNG: durchchecken lassen von einem Facharzt für Psychiatrie spezialisiert auf Essstörungen, und zwar dringendst, und Therapieempfehlungen unbedingt befolgen. Das sind Dinge mit denen man weder spaßen, noch sie auf die leichte Schulter nehmen sollte.
    LG
    VIII
     
  6. kaffeeheferl

    kaffeeheferl Mitglied

    Registriert seit:
    8. Dezember 2005
    Beiträge:
    60
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    Es ist ein langer und harter weg aus der essstörung raus. ich hatte 7 jahre lang bulimie und bin seit 5 jahren in psychotherapeutischer behandlung. mittlerweile habe ich einen relativ normalen umgang mit dem essen. ich kotze mir die seele nicht mehr aus dem leib und ich akzeptiere mich immer öfters einfach so wie ich bin. mittlerweile habe ich den dritten therapeuten, weil es immer wieder abschnitte gegeben hat an denen ich - wie anscheinend du jetzt- mich einfach im kreis gedreht habe und nicht mehr weitergekommen bin. im nachhineingesehen habe ich für mich intuitiv die richtigen entscheidungen getroffen.

    in bezug auf meine eltern hatte ich immer das gefühl es ihnen nie recht machen zu können. egal wie sehr ich mich bemüht habe, es war für sie anscheinend immer falsch. das tut sehr weh, weil man immer einer sache nachläuft und sie doch nie bekommt. bei mir war oder ist es teilweise immer noch das thema Anerkennung. aber zur zeit bin ich dabei zu akzeptieren, dass ich diese ANerkennung von meiner Familie nie bekommen werde und ich selbst für meine Zufriedenheit und mein Glück verantwortlich bin. Ich habs wahrscheinlich auch noch ein bisschen leichter, da ich bereits 33 Jahre alt bin und auf eigenen Beinen stehe. Die Bulimie habe ich erst mit 22 entwickelt, aber essgestört war ich wohl auch schon im jugendlichen alter da ich schon mit 16 abführmittel genommen habe und essen immer ein großes thema war.

    Mir hat mal ein therapeut gesagt, dass stationäre therapien nicht das wahre sind, da man aus dem leben ausgeklinkt wird und die probleme weggeschalten werden. sobald man aber in sein wirkliches leben zurückkehrt sind die probleme wieder da. bei einer wöchentlichen gesprächstherapie kann man immer die aktuellen probleme aufarbeiten und daran wachsen.

    vielleicht hilft dir auch eine familienaufstellung weiter. ich mache jetzt meine zweite im jänner und die ist gar nicht so teuer und dauert 3 stunden. allerdings sollte man danach weiter in psychotherapeutischer behandlung sein, damit man die emotionen und themen die aufgewühlt werden gut verarbeitet. meinen jetzigen therapeuten habe ich über psyonline.at.

    uje, jetzt hab ich aber viel geschrieben. ich hoffe es hilft dir ein bisschen.

    lg
    kaffeeheferl.
     
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  7. Drachela

    Drachela Guest

    Ich hatte auch Essstörungen, Ess-Brech-Sucht, konnte bzw. wollte nix unten behalten, bin immer nach dem Essen gleich wieder aufs WC gerannt weil ich mir eingebildet habe ich nehm zu. Hab ich teilweise auch heute noch nur übergebe ich mich nicht mehr. Ich bekam Zahnfleischbluten und Haare + Haut wurden stumpf und trocken. Möchte nicht wissen was ich sonst noch so hatte. Hat lang gedauert bis ich das überwunden hab, auch durch neuen Job weils da mit Erbrechen nicht so einfach war und ich wollte auch nicht daß das jeder mitbekommt. Mein Exexex-Freund hat das ganz falsch gemacht und wußte davon und hat eigentlich nix dagegen getan. Wenn ich gesagt hab "ich geh aufs Klo das muß wieder raus" hat er nur "ja passt" gesagt, das hat mich noch mehr motiviert. Aber ich bin jetzt zum Glück davon weg und wenn ich mal ein Stück Pizza zuviel esse hab ich zwar ein schlechtes Gewissen - aber es schmeckt herrrlich und lieber hab ich ein paar Kilo zuviel auf den Rippen als nochmal so zu sein!
    Lass das, es bringt dir nichts! Ernähr dich vernünftig und ein bisschen sündigen beim Essen schadet nicht! Wenns schmeckt!!
     
  8. Lakeisha

    Lakeisha Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2005
    Beiträge:
    42
    Hallo Sternengeborene!

    Mail mich doch mal an wenn Du willst dann können wir das in Ruhe bereden.

    Das Thema ist etwas länger und ziemlich persönlich. Ich habe selbst diese Krankheit durchgemacht (Magersucht) und sie losbekommen. Ich denke ich kann Dir weiterhelfen...

    lG Lakeisha

    dany-fl@t-online.de
     
  9. Sternenfeuerwerk

    Sternenfeuerwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2006
    Beiträge:
    2.839
    Ort:
    Austria
    Alls beginnt im Kopf und wie du auch dir diesen Wahnsinn einprogramiert hast musst du es wieder umstellen.

    Wie gehts dir gerade damit?
     
  10. Mucki62

    Mucki62 Guest

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    Liebe Sterngeborene,

    auch ich habe mich viele Jahre mit Bulemie rumgeschlagen und es gibt ganz sicher kein Patentrezept. Die vielen Beiträge habe ich nicht alle gelesen, von daher kann es sein, dass ich mich wiederhole.
    Das wichtigste ist erstmal aus Deinem Umfeld rauszukommen und das so schnell wie möglich. Auch ich habe einige Therapien hinter mir und nichts hat es mir gebracht, ich befand mich in einem Teufelskreis, ebenso wie Du.
    Erst als ich mir neue Aufgaben gesucht habe, die mich neugierig gemacht haben und mit Freude erfüllt haben wurde alles anders.

    Eßstörungen haben etwas Ge-wicht(ig) zu tun, ich vergleiche das immer gerne mit einer Waage (die ja einen großen Platz einnimmt in unserem Leben und sie ist ein Folterinstrument, nicht anders). Das Denken um´s Essen nimmt zuviel an Gewicht zu, es kann keine Energie mehr fließen, deshalb ist es WICHTIG das Gewicht wo anders drauf zu legen, auf neue Aufgaben, ein neues Hobby etc.pp.

    Bei mir waren es die Tarotkarten und die neuen Kontakte die sich dadurch ergeben haben. Ich fing mit der Ursachenforschung an, bin ganz weit zurück in meine Kindheit usw. und das nur mit den Karten. Sie haben mir den Spiegel meiner Seele gezeigt und ich kam immer mehr und mehr an meine Blockaden.

    Bulemie/Eßstörungen ist eine Selbstzerstörung und - bestrafung, für irgendetwas bestrafst Du Dich selbst und das gilt es herauszufinden um dann den Weg in die Freiheit zu gehen. Es gibt viele verschiedene Methoden um an Deine Blockaden ranzukommen, sei es durch Familienaufstellung, Releasing oder was auch immer Dir am meisten liegt.

    Ich wünsche Dir ganz viel Glück auf Deinem Weg und Du schaffst es, das weiß ich, denn Du bist ja schon losgegangen.

    :liebe1:
     
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