Joey
Sehr aktives Mitglied
Naja, wenn diese Ärzte sogar in einer offiziellen Ärztezeitung antönen, dass sie solche Verbrechen begehen, besteht wohl ein Verdacht...
Wie sollte Polizei und/oder Staatsanwaltschaft Deiner Ansicht nach vorgehen? Sollte sie bei jeder durchgeführten EKT nachprüfen, ob es auch wirklich auf freiwilliger Basis geschah?
Ein fiktives Beispiel, bezogen auf vor zwanzig Jahren: Ein Heiler hätte bereits 20 Patienten mit leichter Bronchitis durch Myrtol geheilt und es geht jeweils um Bronchitis, bei der eine Antibiotika-Therapie laut Arzt (noch) nicht unbedingt notwendig ist, sondern nur als beste Option vorgeschlagen wird. Gleichzeitig hätte der Heiler bislang keine oder kaum Misserfolge mit Myrtol erlebt. So hätte er durchaus eine gewisse Evidenz, dass Myrtol wirksam ist, und Gründe, in einem weiteren solchen Fall von leichter Bronchitis von Antibiotika vorerst abzuraten und stattdessen Myrtol einzusetzen.
Heutzutage ist die Wirkung von Myrtol allerdings nachgewiesen, und wird daher schon von der Schulmedizin eingesetzt. Aber vor dem Wirkungsnachweis war das Mittel genauso wirksam und es war in manchen Fällen sicherlich sinnvoll, zu Myrtol statt Antibiotika zu raten.
Diese Art von Evidenz haben allerdings nur alle Anbieter "alternativer Heilmethoden". Durch selektive Wahrnehmung etc. wird das ganze noch verzerrt, Erfolge werden hervorgehoben, Misserfolge werden ignoriert etc. Natürlich können solche Beobachtungen auch richtig sein - aber ohne guten Beleg ist die Evidenz dafür gering.
