es gibt kein jenseits

  • Ersteller Ersteller magdalena
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du brauchst mich nicht um verzeihung zu bitten - verstehe das jetzt nicht als zurückweisung - bitte. :umarmen:
und wir diskutieren hier auch nur allgemein.

Ist klar. Ich hatte nur das Gefühl, dass ich dich mit zuviel Theorie überfordert hatte, was den wissenschaftlichen Hintergrund angeht.:)


so kann man auch umgehen mit dem tod.

loslassen....

im begreifen, dass der verstorbene weiterlebt.
mein sohn hat unendlich viel zum positiven hin verändert -
erst jetzt beginnen es allmählich auch andere zu begreifen -
und das gibt mir hoffnung.


Ja, genau das ist es. Die meisten Menschen halten unsere normale Welt für das Maß aller Dinge, sind letztlich eigentlich Ungläubige, selbst diejenigen, die regelmäßig zur Kirche gehen. Viele halten das wahre Leben für eine Illusion. Dabei ist es genau umgekehrt - unsere greifbare Existenz nur Schein und Mittel zum Zweck.

lg esoterix
 
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Hallo Eisu,

schön, wieder von dir zu hören. :)



Menschen suchten schon immer nach Erkenntnis und Erklärung und so sind Religionen, später die Wissenschaften entstanden. Beide haben eines gemeinsam: "Sie sind aus unserem denkenden Verstand entstanden, sind mehr oder weniger logisch, wollen das Leben auf dem Planeten regeln und liefern Erklärungen zu Fragen die uns beschäftigen." Diese logische, berechnende Energie nenne ich gerne die männliche Energie.
Doch woher kommt dieses Denken und wie formen sich die unterschiedlichsten Formen von Verstand? Sind wir es die denken oder werden wir gedacht?

Meine Beobachtungen haben ergeben, dass wir gedacht werden. Wir können unsere Gedanken nicht regulieren, sie werden geregelt. Alles was in den Verstand eindringt, wurde irgendwoher aufgeschnappt, was die These von Magdalena stützt, dass Verstand (Gedanken) übertragen wird.

Das ist eine gute Frage. Nur, wenn ja, von wem? Für mich stellt unser Verstand nicht mehr dar, als ein Logik-Tool, das wir zum eigenen (und damit auch des Ganzen) Vorteil benutzen können, oder auch dem Gegenteil. Wenn wir "gedacht" werden, dann m.E. nur von tieferen Schichten unseres Selbst. Es ist ja gerade das Problem, dass wir uns letzlich selbst verstandlich nicht wirklich begreifen können, sondern nur in einem langen Lernprozess definieren können, was im Ergebnis die gleiche Wirkung entfaltet.


Trotzdem ist er vergänglich, da immer mal wieder ein geniales Hirn auftaucht, etwas besseres denkt (gedacht wird) und erfindet. Dies ist der Grund, warum ich aufgehört habe, mich mit diesem denkenden, strengen, logischen ICH zu identifizieren, dass krampfhaft an Gedankenmuster festhalten muss. Ohne das Leben da draussen sind diese unsere Gedanken weder möglich noch sinnvoll! Hätte uns niemand gelehrt uns selbst zu versorgen, könnten wir nicht überleben. Hätte niemand das Internet erfunden, könnten wir diesen Austausch nicht pflegen oder Kurz: "Wir sind völlig verloren ohne die natürliche Führung des Lebens". Kann sich das Ganze Erdenleben ein menschlicher Verstand ausdenken?

Mit Sicherheit nicht. Für mich folgt die Schöpfung natürlichen, geistigen Gesetzen, die wir erst zu erahnen beginnen (und auch pausenlos dagegen handeln). Ob jetzt das Ganze von einer Superintelligenz so eingerichtet wurde, oder das Leben nur diesen sich quasi einfach entstandenen Regeln folgt, möchte ich nicht beantworten, es ist auch nicht von Bedeutung. Auf jeden Fall wüsste ein omnipotenter Schöpfer, dass er die Aufgabe der Entwicklung/Evolution delegieren muss, denn jeder Versuch, alles bis ins Detail zu planen wäre 1.) unmöglich und 2. sinnlos.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass unser Verstand mit dem Tod erlischt, einfach deshalb, weil er seiner Grundlage, der Hardware, auf der er läuft, des Gehirns, verlustig geht. Alles, was uns ausmacht (und das ist nicht unsere Denkfähigkeit), also unsere Seele, die Datenbank, bleibt erhalten. Wirkt in unseren Mitmenschen weiter und bleibt auch anderweitig vorhanden, auf der Basis von Gegebenheiten, die wir noch nicht verstehen.

lg esoterix
 
anfang und ende gibt es nur durch zeit, durch leben nicht in der gegenwart.
gott, personifzierte zeit, personifzierte sicherheit, ein zaun vor der angst vor dem leben.

lg klara

liebe klara,

ich erkenne in allen glaubensinhalten - unabhängig davon wie abstrakt sie inzwischen geworden sind - vorstellungen, die versuchen zu erklären, was bislang nicht erklärbar ist -
und ich denke, du hast sehr recht, dass dieses bedürfnis für alles erklärungen zu finden, geboren wird aus der menschlichen angst.
aber ich glaube nicht, dass die urwurzel dieser angst, in der angst vor dem leben zu suchen ist - sondern in der angst vor dem tod.
ich versuche mich immer wieder in die empfindungen der ersten menschen hineinzuversetzen - unter ausblendung allen wissens, über das wir heute verfügen.
einem tier ist der tod nicht bewusst - zumindest nicht die eigene sterblichkeit.
wie ist der menschliche bewusstwerdungsprozess vor sich gegangen?
da war doch sicherlich zuerst einmal die erkenntnis, dass tiere sterben, dass andere menschen sterben - gewaltsam oder nicht gewaltsam -
aber dass jeder sterblich ist - auch man selbst - diese erkenntnis stand wohl am ende der kette.
erklärung dafür gab's sowieso keine, schon gar nicht für den natürlichen tod.
dazu ist das erkennen von naturereignisssen gekommen, die töten.
das musste ängste auslösen.
da hat wohl mensch begonnen an mächte zu glauben, die mit dem tode bestrafen.
diese mächte haben blitze geschickt - erdbeben.......
es gab keine erklärungen dafür.
so oder so ähnlich, denke ich, ist der glaube an bestrafung und belohnung entstanden - was wiederum dazu geführt hat, dass auch mensch selbst begonnen hat zu bestrafen und zu belohnen -
bewusst die macht des stärkeren auszuüben -
und durch die daraus resultierenden wechselwirkungen gut und böse geschaffen hat -
wechselwirkungen, mit denen wir bis heute konfrontiert sind.

nach meiner persönlichen erfahrung können wirkungen nur dadurch behoben werden, dass man die ursachen erkennt.
unser denken, hat das erkennen von ursachen bis heute nicht so wirklich geschafft - wir sind nach wie vor gefangen in der bewertung der wirkungen.
dazu kommt die tendenz aus der realität zu flüchten - geboren aus der angst, wir könnten das alles ohnehin nicht auflösen -
hilflosigkeit, die daraus resultiert, dass uns der weg noch nicht bewusst geworden ist.
 
Liebe Magdalena,
es ist interessant sich mit Dir auszutauschen und in Bereiche hinein zu gelangen, die dem Alltags-Bewusstsein fremd sind! Gerne würde ich noch tiefer gehen, und mit Dir und der Community im Unterbewusstsein graben :)
Ich schreibe hier im Forum als ein Wesen, das die Leichtigkeit des Seins angenommen hat und sich, wenn immer möglich, in wohltuenden Ebenen aufhält. Ich bin ein Beobachter und sehe einen kleinen Teil des Universums. Weitsichtiger werde ich durch Austausch und Einblick in "fremde" Blickwinkel. Daher bin ich sehr dankbar, dass Du hier in der Community so offen redest und so den Fluss des Lebens förderst
:danke:



Menschen suchten schon immer nach Erkenntnis und Erklärung und so sind Religionen, später die Wissenschaften entstanden. Beide haben eines gemeinsam: "Sie sind aus unserem denkenden Verstand entstanden, sind mehr oder weniger logisch, wollen das Leben auf dem Planeten regeln und liefern Erklärungen zu Fragen die uns beschäftigen." Diese logische, berechnende Energie nenne ich gerne die männliche Energie.
Doch woher kommt dieses Denken und wie formen sich die unterschiedlichsten Formen von Verstand? Sind wir es die denken oder werden wir gedacht?
Meine Beobachtungen haben ergeben, dass wir gedacht werden. Wir können unsere Gedanken nicht regulieren, sie werden geregelt. Alles was in den Verstand eindringt, wurde irgendwoher aufgeschnappt, was die These von Magdalena stützt, dass Verstand (Gedanken) übertragen wird. Trotzdem ist er vergänglich, da immer mal wieder ein geniales Hirn auftaucht, etwas besseres denkt (gedacht wird) und erfindet. Dies ist der Grund, warum ich aufgehört habe, mich mit diesem denkenden, strengen, logischen ICH zu identifizieren, dass krampfhaft an Gedankenmuster festhalten muss. Ohne das Leben da draussen sind diese unsere Gedanken weder möglich noch sinnvoll! Hätte uns niemand gelehrt uns selbst zu versorgen, könnten wir nicht überleben. Hätte niemand das Internet erfunden, könnten wir diesen Austausch nicht pflegen oder Kurz: "Wir sind völlig verloren ohne die natürliche Führung des Lebens". Kann sich das Ganze Erdenleben ein menschlicher Verstand ausdenken?

Hier paar Beispiele, die mich zum Schluss kommen lassen, dass unser Verstand vergänglich ist. Zwar kann er Generationen überdauern, doch fällt mir nichts ein was das Gegenteil beweist, gerne lasse ich mich belehren oder meine Gedanken anregen:

  • Lange lehrte uns die Religion, dass Adam und Eva unsere Urahnen seien, doch dann kam die Wissenschaft mit der Urknall-Theorie, den Höhlenbewohnern, Dinos usw. Ein Gedankenkonstrukt das wir viele Jahre pflegten und hüteten, war plötzlich unsinnig geworden.
  • Im alten Testament war Schweinefleisch verboten - Logisch, denn es verdirbt schnell und damals gab es keinen Kühlschrank. Kluge Köpfe waren gut beraten, das Gebot zu beachten. - Klar, noch gibt es Religionen die an dem Verbot festhalten, vielleicht ist es auch gut so, denn sonst hätten wir zuwenig Schweine :)
  • Ein erhellender Gedanke aus einem genialen Verstand war die Erfindung der Glühbirne - demnächst wird sie verboten werden da energieverschwenderisch.
  • Lange Zeit waren die grossen Denker davon überzeugt, dass die Erde flach sei, ein eingemeisseltes Gesetz sozusagen. Heute hat man andere Erkenntnisse.
Diese Beispiele fallen mir spontan ein und lassen zum Schluss kommen, dass der Verstand vergänglich ist. Und er ist auch sehr beschränkt! Es liegt mir fern die Menschheit zu denunzieren, denn ich bin glücklich mich zu dieser Spezies zählen zu dürfen!
Vielleicht bin ich auf anderen Ebenen ein Engel, ein gefallener Engel, eine Fee oder ein Einhorn, wen interessierst? Vielleicht war ich in einem vergangenen leben der Kaiser von China oder ein armer Bettler, ich sah mich sogar als eine im Volk rufende: "Kreuziget Jesus" - Uninteressant! Fakt ist, ich bin hier auf der Erde - HIER und JETZT.
Den Fakten ins Auge zu sehen ist sehr aufbauend und angenehm. Zwar können wir Atomenergie nutzen, doch nicht verhindern, dass auch Bomben gebaut werden. Wir können uns schnell mit dem Flugzeug oder Auto von A nach B bewegen, jedoch nehmen wir in Kauf die Erde zu vergiften. Was immer wir tun, wir produzieren neben all den angenehmen Dingen, immer auch Dreck. Auch dies ist kein Angriff gegen die Menschheit, ich produziere fast täglich Dreck, paar Stunden nach dem Essen :)

Manchmal mache ich mir die Mühe und lese alte Briefe die ich mal formuliert habe und schon oft schmunzelte ich über meine intelligenten Erkenntnissen...Immer mal wieder revidiere ich diese. Heute schäme ich mich nicht mehr oder werde zornig wenn ich höre: "Dein Verstand ist völlig beschränkt". Denn es stimmt, niemand kann alle Möglichkeiten fertig denken...

Schon mal darüber nachgedacht, wozu wir den Verstand brauchen? Ist seine Aufgabe vielleicht die, uns das Leben auf der Erde zu ermöglichen? Wozu sind wir auf der Erde, hat das einen tiefen Sinn? Wozu auch! Können wir vielleicht einfach glücklich und dankbar über das Wunder des Lebens sein?

Ich freue mich schon über das, was kommen wird:
  • Spöttische, oberflächliche Kommentare
  • Echter Austausch
  • Humorvolle Beiträge
  • Wertvolle Lehren

Alles wird kommen, weil es gelebt werden will - machen wir das Beste daraus :)

Eins weiss ich mit Gewissheit: "Ohne die soziale, mitfühlende, liebende, weiblichen Herzenergie, ist der Verstand zum sterben verurteilt - umgekehrt übrigens auch". :zauberer1

Alles Liebe,
Eisu

Lieber Eisu ...
ich finde deinen Beitrag sehr anregend ...
Allerdings denke ich nicht , das der "Verstand" wegfällt ...das VERSTÄNDNIS erweitert sich in jeweiliger Ebene , die Denkweise wächst mit den Blickwinkeln ,welche einen immer weiteren Überblick bieten ...
je mehr "Herz und Verstand" sich vereinen ...

Veränderung ist Wachstum ...auch wenn zeitweilig das Spektrum einen kleineren Radius erfordert ...

als Mensch kann man die Facetten wunderbar erkennen ...

der Baum ist Baum , ohne das Bewusstsein eines Tages möglicherweise ein praktisches Möbelstück zu sein oder einfach eine Haus zu beheizen , als Beispiel in der Veranschaulichung des Lebenslaufes (Wurzel, Stamm ,Zweige , Blüten,) zur Fruchtgewinnung, als Rindenmulch oder einfach als Schattenspender etc zu dienen ...der Baum braucht nur die Sichtweise , welche er als Baum eben hat ...we weiss , wann er in Saft geht um wieder zu blühn ...bei Dürrezeiten zu speichern und die Wurzeln nach Wasser suchen zu lassen , er lässt dann die Blätter bei Tag hängen und versorgt sie bei Nacht mit Saft...er kennt den Genuss , wenn die Biene seine Blüten befruchtet und weiss wie dann seine Früchte reifen ...sind sie zu viele , lässt er einen Teil beizeiten fallen um zu überleben so lange es geht ...usw
aber er bleibt immer ein Baum...es ist so ...

der Mensch hat da viel andere Möglichkeiten zur Veränderung...
aber er richtet sich auch nach den Gegebenheiten und Möglichkeiten ...
der eine Mensch wird Holzhacker , der andrere Mensch Forscher , Philosph Bäcker usw ...

die Frage nach dem Tod und das Danach beschäftigt alle ...

die Körperlichkeit ist beschränkt , aber mit dem Geist , kann man überall hingehen ...
deshalb denke ich , da der Verstand zum Geist gehört und dieser stirbt nicht ...er ändert nur seine "Form"...

(wäre dann jedes Geistwesen ohne Verstand ?)
so verstehe ich es ...

ich hoffe ich konnte mich verständlich machen ?
natürlich kann ich mich auch irren ...(ist menschlich:D)
mfg die Fee:)
 
Liebe Magdalena,
es ist interessant sich mit Dir auszutauschen und in Bereiche hinein zu gelangen, die dem Alltags-Bewusstsein fremd sind! Gerne würde ich noch tiefer gehen, und mit Dir und der Community im Unterbewusstsein graben :)
Ich schreibe hier im Forum als ein Wesen, das die Leichtigkeit des Seins angenommen hat und sich, wenn immer möglich, in wohltuenden Ebenen aufhält. Ich bin ein Beobachter und sehe einen kleinen Teil des Universums. Weitsichtiger werde ich durch Austausch und Einblick in "fremde" Blickwinkel. Daher bin ich sehr dankbar, dass Du hier in der Community so offen redest und so den Fluss des Lebens förderst
:danke:

lieber eisu,

also erst mal danke für die freundliche anerkennung meiner bemühungen.:)
für mich selbst ist der austausch ebenfalls ein lernprozess - denn ohne austausch ist doch wohl jeder bewusstwerdungsprozess eine bloße nabelbeschau und muss zwangsläufig im hamsterrad des eigenen denkens hängen bleiben.

Sind wir es die denken oder werden wir gedacht?
Meine Beobachtungen haben ergeben, dass wir gedacht werden. Wir können unsere Gedanken nicht regulieren, sie werden geregelt. Alles was in den Verstand eindringt, wurde irgendwoher aufgeschnappt, was die These von Magdalena stützt, dass Verstand (Gedanken) übertragen wird. Trotzdem ist er vergänglich, da immer mal wieder ein geniales Hirn auftaucht, etwas besseres denkt (gedacht wird) und erfindet. Dies ist der Grund, warum ich aufgehört habe, mich mit diesem denkenden, strengen, logischen ICH zu identifizieren, dass krampfhaft an Gedankenmuster festhalten muss. Ohne das Leben da draussen sind diese unsere Gedanken weder möglich noch sinnvoll! Hätte uns niemand gelehrt uns selbst zu versorgen, könnten wir nicht überleben. Hätte niemand das Internet erfunden, könnten wir diesen Austausch nicht pflegen oder Kurz: "Wir sind völlig verloren ohne die natürliche Führung des Lebens". Kann sich das Ganze Erdenleben ein menschlicher Verstand ausdenken?

Hier paar Beispiele, die mich zum Schluss kommen lassen, dass unser Verstand vergänglich ist. Zwar kann er Generationen überdauern, doch fällt mir nichts ein was das Gegenteil beweist, gerne lasse ich mich belehren oder meine Gedanken anregen:

  • Lange lehrte uns die Religion, dass Adam und Eva unsere Urahnen seien, doch dann kam die Wissenschaft mit der Urknall-Theorie, den Höhlenbewohnern, Dinos usw. Ein Gedankenkonstrukt das wir viele Jahre pflegten und hüteten, war plötzlich unsinnig geworden.
  • Im alten Testament war Schweinefleisch verboten - Logisch, denn es verdirbt schnell und damals gab es keinen Kühlschrank. Kluge Köpfe waren gut beraten, das Gebot zu beachten. - Klar, noch gibt es Religionen die an dem Verbot festhalten, vielleicht ist es auch gut so, denn sonst hätten wir zuwenig Schweine :)
  • Ein erhellender Gedanke aus einem genialen Verstand war die Erfindung der Glühbirne - demnächst wird sie verboten werden da energieverschwenderisch.
  • Lange Zeit waren die grossen Denker davon überzeugt, dass die Erde flach sei, ein eingemeisseltes Gesetz sozusagen. Heute hat man andere Erkenntnisse.
Diese Beispiele fallen mir spontan ein und lassen zum Schluss kommen, dass der Verstand vergänglich ist. ..

ich denke, dass wir sowohl gedacht sind, als auch selbst denken.
anders rum - ich denke, dass wir so gedacht sind, dass wir lernen selbst zu denken - aber es ist eben ein entwicklungsprozess, der noch nicht abgeschlossen ist.
das denken lernen hat ja nicht mit dem menschen angefangen - es ist doch wohl ein allmählicher prozess - wir haben nur eine künstliche zäsur eingezogen - definieren, soweit ich weiß, den verstand darüber, dass mensch begonnen hat die ersten primitiven werkzeuge herzustellen.
aber auch bei höher entwickelten tieren lässt sich verstand bis zu einem gewissen grad schon feststellen -
übrigens auch gefühle.

natürlich stirbt das gehirn eines menschen, wenn er stirbt -
aber nicht das was er gedacht hat -
denn es bereichert ja bewusstsein und unterbewusstsein der nachfolgenden generationen.
die evolution zeigt doch ganz deutlich auf, dass neues stetig auf altem aufbaut.
deshalb, weil erkenntnisse verworfen werden -
deshalb, weil z.b. die glühbirne jetzt abgelöst werden soll - so wie die glühbirne die öl- und gaslampen abgelöst hat -
kann doch nicht daraus geschlossen werden, dass eine entwicklung unnütz war.
sie war zeitgemäß - dem erkenntnisstand entsprechend - mosaikstein - oder besser ziegel, auf den ein weiterer ziegel gelegt werden kann, beim bau des hauses.

die 'genialen' hirne, sind ganz einfach menschen, die entwicklungsschübe auslösen - menschen, die aus welchem grund auch immer, etwas kreativer denken können, als ihre zeitgenossen -
vordenker eben -
auf deren erkennnissen dann wiederum vordenker nächster generationen aufbauen.
auch wenn sich herausstellt, dass ein vordenker geirrt hat - seine erkenntnisse widerlegt werden -
ganz so stimmt es nicht - es ist an allem etwas wahres dran - es wird nur neu definiert, angesichts neuer erkenntnisse.
immerhin haben die menschen, die geglaubt haben, die erde wäre eine scheibe, doch schon mal begriffen gehabt, dass es überhaupt eine erde gibt - nur die form war ihnen noch unklar.
kolumbus, z.b., hatte zwar begriffen, dass die erde eine kugel ist - aber er hat sie für sehr viel kleiner gehalten -
und dass sie auch nicht wirklich absolute kugelform hat, wurde dann noch später herausgefunden -
und so weiter und so fort.

kennst du das nicht auch von deinen eigenen denk - und entwicklungsprozessen?
also mir geht es jedenfalls so -
ich halte einen gedanken für absolut richtig - das thema abgeschlossen - wende mich neuen themen zu.
irgend wann kommt das abgeschlossen geglaubte thema wieder auf mich zu - wird neu aufgerollt, und erfährt wieder veränderung - bereicherung durch andere inzwischen gewonnene erkenntnisse -
erkenntnisse, die aber wiederum aufgebaut haben, auf erkenntnissen, die schon für abgeschlossen gehalten wurden.....
 
bin im sein gelandet ...jenseits da ...diesseits auch ...ich auch ...jetzt hier...das sein erlebt sich selbst durch mich als individuum ...geteilt und doch nicht teilbar...kapier jetzt auch warum wir götter sind ...wir sind das sein ...aus dem wir sind und das sich durch einen jeden selbst betrachtet...
 
Ist klar. Ich hatte nur das Gefühl, dass ich dich mit zuviel Theorie überfordert hatte, was den wissenschaftlichen Hintergrund angeht.:)

das war auch so - ich hatte mich überfordert gefühlt, nachdem ich mich mit wissenschaftlichen inhalten seit längerem nur noch sehr am rande auseinander setze. meine stärken und fähigkeiten liegen in der beschäftigung mit der menschlichen psychologie aus meiner eigenen inneren und äußeren erfahrung heraus. den abgleich meiner so gewonnenen erkenntnisse mit wissenschaftlichen erkenntnissen, würde ich gerne jenen überlassen, die sich intensiver mit wissenschaftlichen erkenntnissen auseinander setzen.

tja - was ich mir wünschen würde, wäre echte kooperation, die sich bewusst macht, dass wir alle der geichwertigen kooperation bedürften -
dass es aber zumindest derzeit in der realität des menschen liegt, sein eigenes wissensgebiet überzubewerten und zum maß aller dinge zu erheben.

das ergebnis sind dann eben abwertungen (nicht von dir :)) - aber natürlich auch überforderungen.

allerdings - und das war die wertvolle erkenntnis daraus -
abwerten kann man nur jene, die sich abwerten lassen -
und abwerten lässt sich nur, wer sich seiner sache - auf seinem speziellen gebiet - nicht absolut sicher ist -
und überforderungen -
überfordern lässt sich nur wer nicht begriffen hat, dass es eben auf gleichwertige kooperation ankäme, um in menschlichen denkprozessen weiter zu kommen - weil ganz schlicht und ergreifend nicht jeder alles kann -
aber die kooperation könnte nach und nach dazu führen, dass es letztlich - irgend wann einmal keine ausgrenzenden spezialisierungen mehr zu geben braucht.

da hat jetzt für mich ganz einfach dazugehört, das ich mir gesagt habe - ihr könnt mich doch alle.
was ich weiß, wisst ihr nicht - wieso sollte ich mich also klein fühlen, weil ich nicht alles weiß was ihr wisst.;)

Ja, genau das ist es. Die meisten Menschen halten unsere normale Welt für das Maß aller Dinge, sind letztlich eigentlich Ungläubige, selbst diejenigen, die regelmäßig zur Kirche gehen. Viele halten das wahre Leben für eine Illusion. Dabei ist es genau umgekehrt - unsere greifbare Existenz nur Schein und Mittel zum Zweck.
lg esoterix

ich will ja nicht lästern - und sicher gibt es auch unter jenen, die regelmäßig zur kirche gehen solche, die sich sehr unabhängige gedanken machen - kenne da priester und pfarrer, die im stillen kämmerchen sehr interessante gedankengänge entwickeln -
aber zugegeben -
die größten heuchler begegnen mir unter jenen, die regelmäßig die kirchenbank drücken.

zum fett gedruckten teil - magst du näher erleutern, wie du das meinst?
da bin ich mir nicht ganz sicher.
 
bin im sein gelandet ...jenseits da ...diesseits auch ...ich auch ...jetzt hier...das sein erlebt sich selbst durch mich als individuum ...geteilt und doch nicht teilbar...kapier jetzt auch warum wir götter sind ...wir sind das sein ...aus dem wir sind und das sich durch einen jeden selbst betrachtet...

das ist wunderschön formuliert - :umarmen:
 
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