es gibt kein jenseits

  • Ersteller Ersteller magdalena
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das genau ist das menschliche problem - wir hätten's gern einfach - und bequem. :)




Gerne einfach – ja.
Oder weltlich umfassend. In einer Gedankenkultur in der natürliche Vorgänge mit einer Personifizierung dargestellt werden, die in einem pantheistischen Empfinden nie so gestaltet sein kann. Nur weil dieses Denken aus einer Verständnis kommt, wo man sich eine geistige Vorstellung macht die an einem bestimmten Platz verweilen sollte.

Ich meine damit selbstverständlich die Formulierung: der Sohn Gottes.

Da hilft es auch nicht viel zu sagen wir haben alle einen leiblichen Vater und nur in einem Fall sei da die Natur ein wenig ins Wanken geraten und eigentlich könne man allgemein von Kindern Gottes sprechen – wirkt ein bissi paradox.

Was nun ein tatsächliches Jenseits betrifft habe ich schon vorher versucht die Gegensätze herauszustreichen. Es gibt keinen größeren Verlust als den des materiellen Körpers, und die Trauer daran ist nie gespielt.

Jedoch erlaube ich mir zu wissen es gibt sehr wohl Eigenschaften und Fähigkeiten in einem Jenseits die dieses von den weltlichen Funktionen unterscheidet. Messen wir nun die Sicht der Zukunft an unseren bekannten Werten, so erfahren wir nur einen Teil dessen was wirklich gegeben ist. Darin können wir vielleicht die unmittelbare Nähe ablesen, oder die ersten Gehversuche, die danach streben immer stärkere und ausgedehntere Formen anzunehmen, räumlich umfangreicher und zeitlich weitgreifender sein zu wollen, als wir es gewohnt sind und in unseren Anfängen praktizieren.

Darin wird etwa sowohl eine Überlegenheit zum Ausdruck gebracht, genau so wie eine Zuwendung und Schutzfunktion zu bemerken ist, oder eine Vorbildfunktion, wie der Vater mit dem Sohne, oder die große Schwester mit dem kleinen Bruder.

Darum meine ich, es besteht für mich keine Notwendigkeit bei solchen Gestaltungen wie „Frau Holle“ Zuflucht zu suchen, wenn ich es selbst damit zu tun habe. Mit einem all zu menschlichen Bereich. In den weder Engel noch Götter als Gestalten eine greifbare Rolle spielen müssen.

Trotzdem ist in dieser bemerkbaren Steigerung der Zukunftsschau in einem Jenseits eine weltliche Auswirkung erkennbar: denn wenn ein solcher sichtbarer zeitlicher Ablauf in die Vergangenheit auf eine ähnliche Weise auch auf die menschliche Zukunft immer mehr möglich ist und dabei unmittelbar zur Geltung kommen kann, dann hat das in den stärksten Ausformungen doch nur einen Sinn, nämlich durch den Einsatz eines zusätzlichen äußeren Elementes wie einen Wechselspieler, eine solche Entwicklung grundsätzlich zu ändern, wobei wir von einer rettenden oder verbessernden Funktion sprechen wollen. Gelegentlich mit einem aufopfernden Inhalt, der jedoch verständlich, denn eigentlich ist man ja schon tot.

Das sind nur einige Gedanken zu den erkennbaren Fakten der Zukunftsschau,
aber die ist gegeben.

Jedoch kann man sich hier verdrücken und auch mit dem Abendrot und dem Morgenrot vorlieb nehmen.





und ein :zauberer1
 
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Da muß ich Dir irgendwie widersprechen!
Wir inkarnieren viele Male und unser Geist stirbt nie, unsere Seele ist Licht.
Die meisten von uns hatten viele Leben vorher, der Körper stirbt, aber die Seele sucht sich einen neuen Körper....
allen unseren Lernaufgaben, die wir nicht gelernt haben in einem Leben, müssen wir uns im nächsten Leben wieder stellen. Karmaauflösung...
Ich habe in einem langen leidvollen Prozess vieles verstanden, mein Leben hat sich geändert und ich weiß jetzt - daß ich ein spiritiueller Mensch, ein Lichtarbeiter bin...
Das Thema findet kein Ende
Liebe Grüße
Angelina
Hallo Angeline,
interessante Aussagen die Du da machst! Erstaunlich, dass Du Dich an all diese Dinge noch erinnern kannst, ich bewundere Dich dafür!

Spirituelle Menschen können zwischen den Illusionen ihres Ich-Bewusstseins und des wahren Selbst unterscheiden, daher fruchten pseudo-Lehren bei ihnen nicht. Was immer Lichtbringer vermitteln, sie tun es im Auftrag der höchsten Lebensenergie und deren Worte berühren die Herzen. Das Gesagte hat Hand und Fuss und erreicht auch den Verstand.
Daher kann ein Lichtbringer das Geschwätz mancher Lehren unmöglich wiedergeben. All die Lehren von Drama, Schuld und Karma haben sie durchschaut und als nette Beschäftigungsterapie erkannt.

Wir sind hier um für eine bestimmte Zeit zu leben. Wie wir das tun, hängt ein bisschen von unserer Konditionierung ab und davon, ob wir uns mit ihr identifizieren. Manche Menschen glauben auf einem Lehrnplanet zu sein, wieder andere sind überzeugt alte Schuld abtragen zu müssen. Es gibt Menschen die einfach das Leben dankbar geniessen und wieder andere haben sich eine Aufgabe (Mission) gemacht auf Erden. Egal was wir tun, wir tun es weil wir leben :)

Alles Liebe,
Eisu

 
Hallo Magdalena
Dein Zitat:
dazu habe ich die geschichte von den schwarzen löchern erfahren, die licht angeblich verschlucken können.
da kann für mich etwas nicht stimmen.
licht entsteht ja auch nicht aus sich selbst heraus - es braucht sozusagen einen produzenten - eine quelle -
einen verbrennungsprozess - eine sonne.
. . .
der weg?

Daraus spricht der Zweifel und diesen Zweifel können wir überwinden:
An allem kann ich zweifeln, dass es das wirklich gibt, nur an einem nicht, und das bin ich selbst. Und jeder andere, auch du, kannst nicht daran zweifeln, dass du bist und dass es dich gibt. Und wenn alle Materie, zu der auch unser Körper gehört, nur Schein ist, so bleibt eines, und das bist du selbst. Du kannst an dir selbst nicht zweifeln.
Das ist der sogenannte voraussetzungslose Ausgangspunkt der Wirklichkeit.

Wer ist es aber, der 'Ich bin' sagt, und an dem ich nicht zweifeln kann? Ich kann nur sagen, ich weiss es nicht! Ich weiss aber, dass ich bin. Und weil alles eine Quelle hat, aus der es entstanden ist, so gibt es auch eine Ich-bin-Quelle, die von gleicher Art ist wie ich.
Diese Quelle können wir benennen, wie wir wollen, aber ich kann nicht an ihr zweifeln, wie ich auch nicht an mir selbst zweifeln kann.

Die Wissenschaft sagt uns, dass im Anfang alles Energie war und die Energie war und ist Licht. Also bin auch ich in meinem 'Ich bin' Licht, Licht vom Lichte.

Und weil mein Licht aus dem grossen Licht entstanden ist, wird es auch wieder in das grosse Licht eingehen, wie der Atem, der ausgeatmet und wieder eingeatmet wird - und dazwischen bin ich - Ich bin.
 
Hallo Magdalena
Dein Zitat:


Daraus spricht der Zweifel und diesen Zweifel können wir überwinden:
An allem kann ich zweifeln, dass es das wirklich gibt, nur an einem nicht, und das bin ich selbst. Und jeder andere, auch du, kannst nicht daran zweifeln, dass du bist und dass es dich gibt. Und wenn alle Materie, zu der auch unser Körper gehört, nur Schein ist, so bleibt eines, und das bist du selbst. Du kannst an dir selbst nicht zweifeln.
Das ist der sogenannte voraussetzungslose Ausgangspunkt der Wirklichkeit.

Wer ist es aber, der 'Ich bin' sagt, und an dem ich nicht zweifeln kann? Ich kann nur sagen, ich weiss es nicht! Ich weiss aber, dass ich bin. Und weil alles eine Quelle hat, aus der es entstanden ist, so gibt es auch eine Ich-bin-Quelle, die von gleicher Art ist wie ich.
Diese Quelle können wir benennen, wie wir wollen, aber ich kann nicht an ihr zweifeln, wie ich auch nicht an mir selbst zweifeln kann.

Die Wissenschaft sagt uns, dass im Anfang alles Energie war und die Energie war und ist Licht. Also bin auch ich in meinem 'Ich bin' Licht, Licht vom Lichte.

Und weil mein Licht aus dem grossen Licht entstanden ist, wird es auch wieder in das grosse Licht eingehen, wie der Atem, der ausgeatmet und wieder eingeatmet wird - und dazwischen bin ich - Ich bin.

hallo eli -

ich zweifle ja auch nicht an mir selbst -
und ich zweifle auch nicht daran, dass ich mich auf dem weg zum licht befinde -
ich zweifle nur hin und wieder an einer weggabelung, welcher weg derjenige ist, der mich auf dem weg zum licht weiter bringt.
letztlich lasse ich eine intuition entscheiden, die sich befreit hat von der angst einen fehler zu begehen -
denn wenn ich einen fehler begehe, dann war es notwendig ihn zu begehen, um zu lernen aus ihm.
ich brauche mich für einen begangenen fehler nicht schuldig oder klein zu fühlen, wenn ich begriffen habe, dass ein fehler dann kein fehler ist, wenn ich ihn als lernhilfe begreife.
und ich denke, dass selbstzweifel auf dem weg zum licht genau so unverzichtbar sind, wie die höhen einer neuen erkenntnis -
denn sie sind ja nichts anderes als neuerliche selbsthinterfragung.
menschen, die auf den höhen verharren, machen sich m.a. nach vor schon alles erfahren zu haben - bzw. geben sich zufrieden mit einem kompromiss -
genau so wenig zielführend, wie in den tiefen hängen zu bleiben.
ich denke, es gilt die tiefen genau so anzunehmen, wie die höhen - und daran zu arbeiten sich selbst nach und nach in einer mitte zu finden und einzupendeln - einer mitte, die allerdings keinen kompromiss darstellt, sondern eine gelassenheit, die aus dem annehmen von höhen und tiefen resultiert.

frage:
wie kann man glauben, dass alle materie nur schein wäre?
das ist für mich absurd.
ich stehe mit zwei mehr oder weniger wohlgeformten füßen auf dem boden - auf einem planeten, der materie ist, und aus dessen materie sich alles entwickelt hat, was wir an organischen und anorganischen lebensformen kennen.
dass diese entwicklung gesetzmäßigkeiten unterworfen ist - die wir allerdings noch nicht zur gänze durchschauen - erscheint mir als gesicherte erkenntnis - was diese gesetzmäßigkeiten geschaffen hat, bzw. wodurch sie entstanden sind, bleibt vorläufig spekulation.

wie ich schon mehrfach geschrieben habe -
wenn man ein haus bauen will, ist man gut beraten zuerst ein festes fundament zu errichten und dann stein auf stein zu legen, bis man schließlich ein dach darauf setzen kann.
die menschheit versucht es verkehrt herum anzufangen - sie fragt ständig nach dem dach, statt die denkirrtümer durch hinterfragung zu erkennen und aufzulösen, die sich entwicklungsbedingt einnisten mussten -
fehler, die zu begehen waren, um zu lernen aus ihnen.
diesen weg gehe ich -
aber zugegeben - manchmal lasse ich mich noch aus der bahn werfen -
denn so quer zu denken, ist ein verdammt einsamer weg.
 
nunja, die auflösung unseres verstandes kann ein ja angst machen. viele mystiker haben den tod auch falsch definiert, der tod ist die aura von kindern :D

also reiten wir nicht auf fehlerhaften rum :blume:

wieso sollten wir unseren verstand auflösen?

durch die bewusstmachung unterbewusster inhalte reift der verstand - vorausgesetzt wir begreifen die unterbewussten inhalte als in uns selbst existent - und nicht als botschaften von außen - oder gar fremdsteuerung.

wieso ist der tod die aura von kindern?
kannst du näher erklären was du damit meinst? :confused:
 
das was mich vom jenseits trennt ist der lebende körper ...er ist auch das ..was mich von gott trennt ...wenn ich diesen körper vergeistige... nähere ich mich dem jenseits auch schon jetzt...denn es ist eine schwingungsmässig- andere welt ...wenn ich das richtig verstanden habe..also alles schwingt ...alles swingt ...der kosmos tanzt ...ich versuch einfach mitzutanzen ...darin liegt der sinn schon jetzt ...für mich...
wenn ich den körper schon jetzt als energetisches systhem wahrnehmen kann bin ich quasi schon jetzt diesseitlich jenseits der üblichen welt...
jenseits meint einfach ...schwingungsmässig anders man darf es nicht als eine ortsbeschreibung sehen ähnlich wie ewig keine zeitangabe sein kann ...die irgendwie für uns hier relevanz besitzt ...es sei denn im augenblick...
jenseits und ewig sind in dem sinne angaben von zuständen von intensität der erfahrung von leben...
von daher auch der ausdruck...in der welt aber nicht mehr von dieser welt...das nennt man losgelöstheit...
 
..... losgelöstheit...

losgelöstheit - ein schönes wort -

vorausgesetzt es wird nicht als synonym verstanden für flucht aus der realität.

wenn du darunter verstehst - deine eigene realität erfahren, losgelöst von allen vorstellungen und vorurteilen - und damit auch die realität der menschheit - da wo sie sich in ihrer entwicklung im hier und jetzt gerade befindet -
ohne dass sich die menschheit dafür schuldig fühlen müsste, dass sie entwicklungsbedingte fehler und irrtümer begangen hat, begeht, und auch weiter noch begehen wird -
aber losgelöst vom schulddenken -

dann bin ich bei dir. :)

denn das wäre der entwicklungsschub, den wir so dringend bräuchten.
das erkennen, dass wir uns in entwicklung befinden - längst nicht fertig mit dem menschwerdungsprozess -
und dass es genau so auch sein soll.
der verstand ist sehr viel jünger als unterbewusstsein und instinkt - er hat noch einen langen lernprozess vor sich.
 
der verstand ist sehr viel jünger als unterbewusstsein und instinkt - er hat noch einen langen lernprozess vor sich.
In sehr vielen Punkten bin ich bei Dir Magdalena, was obiges Zitat angeht stellt sich folgende Frage:
Was soll der Mensch den Verstand lehren, wo er genauso vergänglich ist wie der menschliche Körper?

Vor ein paar Augenblicken sagte eine Stimme zu mir:
"Wenn Du begriffen hast, dass Du nichts weisst, dann bist Du erleuchtet".
Wenn dem so ist, dann muss ich wohl scheinen wie die Sonne :)

Alles Liebe,
Eisu
 

Was soll der Mensch den Verstand lehren, wo er genauso vergänglich ist wie der menschliche Körper?


das ist der große irrtum.
der verstand ist nicht vergänglich.
er trägt doch wohl zu weiterentwicklung und veränderung bei.
was du gedacht hast - und andere von dir erfahren haben - lebt weiter in deren bewusstsein und unterbewusstsein - wird weiter entwickelt und verändert - und so weiter und sofort.
beim verstand ist die wirkung sogar noch leichter nachvollziehbar, als beim körper (an hand dessen ich versucht habe darzustellen).

auch deine handlungen und unterlassungen verändern - wie auch immer.
und es ist dabei völlig egal, ob du nun ein großer denker bist, oder irgend etwas spektakuläres getan hast - oder ganz einfach jemand, der sein leben nur irgend wie runtergebogen hat - oder ein mensch, der extrem unachtsam umgegangen ist mit seinem eigenen leben und mit dem leben anderer.

nichts geht verloren - alles wird recycelt - transformiert - trägt bei im großen ganzen dessen, was wir hier auf unserem planeten als evolution erkennen -
und das ist eine entwicklung, die darauf ausgerichtet ist, immer 'intelligentere' formen zu schaffen.

wir leben nur in einer art zwiespalt.
auf der einen seite - die hybris.
wir sind die intelligenteste lebensform, die wir kennen.
auf der anderen seite müssen wir sehen, dass wir auf dem besten weg sind unsere lebensgrundlagen zu zertstören.

tja - da haben wir, unter anderem, den zwiespalt noch nicht begriffen.

ich gehe davon aus, dass dieses prinzip nicht auf unsere kleine welt beschränkt ist -
aber hier kann ich das prinzip beweisen.
die feststellung ob der makrokosmos den gleichen prinzipien unterliegt überlasse ich den astronomen und physikern - und die geschichte mit dem mikrokosmos den biologen etc.

ich bin nur eine kleine hausfrau, die ganz einfach versucht, losgelöst von vorstellungen und vorurteilen, schlüsse aus dem zu ziehen was es zu sehen und zu erkennen gibt - wenn man losgelöst ist - und zwar hier - wo wir sind.
 
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wenn keiner auf wichtige Fragen eingeht.....


"es gibt keine wirklichkeit ohne beobachtung -
beobachtung erschafft wirklichkeit."

da war zuerst die erkenntnis, dass dunkelheit kein gegenpol zu licht ist - vielmehr dunkelheit ein nichts, das sich nur aus der abwesenheit von licht definiert.
das wäre nicht weiter schlimm gewesen - im gegenteil - ein beweis dafür, dass wir uns polaritäten nur ausdenken - angefangen bei gut und böse - strafe und belohnung - schuld und unschuld -
und damit diese polaritäten selbst erschaffen.
jetzt sind sie in unserem leben existent - und wir haben zu sehen, sie auch wieder aufzulösen.

Da muss ich widersprechen. Die Polarität denken wir uns nicht aus, sie ist natürlichen Ursprungs. Sie bedeutet zunächst nicht mehr, als dass eine Größe unterschiedliche Wertigkeiten hat, die durch räumliche, zeitliche oder andere Elemente von einander getrennt sind. Das Erdmagnetfeld z.B., existierte schon Milliarden von Jahren, bevor es von den nur unter seinem Schutz existieren könnenden Geschöpfen wahrgenommen und später sogar vermessen wurde. Ohne Polarität könnten wir nicht leben, denn die komplette neorologische Steuerung aller, unserer Lebensfunktionen wäre ohne sie nicht möglich.

Wir können die Polarität nicht auflösen, sie aber durchschauen und dann darin Stellung beziehen. Darauf kommt es an.


allerdings gibt es auch polaritäten, wie wasser und land -
wie eizelle und samenzelle - wie mann und frau.
eizelle und samenzelle ergänzen einander gleichwertig - (oder doch nicht? eher russisches roulett, welche gene die oberhand gewinnen?)
wasser und land scheinen sich da auch noch nicht ganz einig zu sein -
und mann und frau schon erst recht nicht.

geschlechtliche Polarität ist nun schon wieder eine komplexere Variante. Aber auch hier zeigt sich, dass der klare Standpunkt, unter Verständnis des Gesamtkomplexes ein klarer Vorteil ist. :D

dazu habe ich die geschichte von den schwarzen löchern erfahren, die licht angeblich verschlucken können.
da kann für mich etwas nicht stimmen.
licht entsteht ja auch nicht aus sich selbst heraus - es braucht sozusagen einen produzenten - eine quelle -
einen verbrennungsprozess - eine sonne.

wie kann also licht verschluckt werden -
es kann doch nur die quelle zerstört werden, die licht produziert?
so weit mir erzählt wird, geschieht das ja auch - ganze sonnensysteme ex- oder implodieren - oder werden verschluckt.

Da sehe ich auch kein Problem. Licht ist elektromagnetische Strahlung, die von einer Quelle ausgeht und sich (mit Lichtgeschwindigkeit) von dieser entfernt. Das geht so lange, bis der Strahl absorbiert, die Quanten also eingefangen und wieder ortsfest gebunden sind. Die Besonderheit eines Schwarzen Lochs ist nun die, dass sich an einem Ort derart viel Masse zusammengeballt hat, dass dieses Gebilde sich praktisch selbst verschluckt, in seinem Kern die Dichte ins uferlose steigt und die Gravitation derart stark wird, dass alle grobstoffliche Materie, die in ihren Wirkungsbereich gelangt, davon angezogen und später auch davon verschluckt wird. Photonen sind letztlich auch Elementarteilchen und teilen das Schicksal wesentlich größerer atomarer Elemente.


vielleicht kannst du mir weiterhelfen.
das einzige was mir momentan klar ist - ohne licht- bzw. energiequelle gibt es kein leben. lichtquellen können zerstört werden.
aber es entstehen, dem vernehmen nach auch immer wieder neue lichtquellen.

Würde ich auch so nicht unterschreiben. Nicht Licht erzeugt Leben, sondern Leben erzeugt Licht. Alle Lebewesen senden Licht aus, auch du und ich. Auf dem Grund der Ozeane, mehrere km unter der Oberfläche existieren faszinierende Kreaturen in absoluter Dunkelheit. Das einzige Licht, das dort gelegentlich die Dunkelheit durchdringt, erzeugen sie selbst kurzzeitig, um ihre Beute erkennen zu können. Für menschliches Leben ist es unentbehrlich. Aber dafür sind ja noch viele andere Parameter in sehr engen Grenzen innerhalb der polaren Bandbreite Bedingung.

lg esoterix
 
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