Es geht um Liebe....

Glaubst Du, dass der Mensch vorwiegend durch Leiden lernt.?

  • Ja, das ist der Weg

    Stimmen: 13 33,3%
  • Nein, es gibt andere Wege

    Stimmen: 10 25,6%
  • Nicht immer, kommt drauf an

    Stimmen: 12 30,8%
  • Vielleicht.....

    Stimmen: 0 0,0%
  • Keine Ahnung

    Stimmen: 2 5,1%
  • Andere...

    Stimmen: 2 5,1%

  • Umfrageteilnehmer
    39

Lifthrasir

Aktives Mitglied
Registriert
5. Juli 2009
Beiträge
3.314
Ort
Nanhai, Foshan, PR China
Hallo Sternenspiel,

Na gut, kennen im Sinn von verstehen, was das ist, das schon, na klar, aber im Sinn von es erfahren... Kann mich gar nicht erinnern, wann das das letzte Mal war, weil wenn es dir eines Tages so gut geht, wie mir jetzt, sind solche Aspekte der Vergangenheit wie weggeblasen.

Und der These, dass man immer das Gegenteil kennen muss, um etwas zu erkennen, muss ich heftig widersprechen. Du brauchst keine Dunkelheit, um zu wissen, was Licht ist, aber du brauchst mehr Licht und weniger Licht, und verschiedene Farben, und mit der Freude ist es genauso.

Du kannst Dich vielleicht nicht erinnern, aber mehr oder weniger hast Du es erfahren, auch wenn es lange in Deiner Vergangenheit zurück liegt. Vergangenheit ist Schnee von gestern, klar --- und wie der Name es sagt, es ist vergangen, doch bin ich der Meinung das die Vergangenheit nicht vergessen werden kann --- höchstens verdrängt!
...und ob das immer so gut ist?

Denn die Vergangenheit gehört zu unserem "Ich", es ist der Weg den wir beschritten haben und der uns zu dem macht, was wir "Jetzt" sind! --- Meine Meinung!

Die These, das jedes Wesen, das in der Dualität existiert, beide gegensätzliche Pole kennen muss, um die Erfahrungen erfahrbar zu machen --- ist mehr als eine logische Schlussfolgerung. Obwohl ich mit meinen Ansichten als Darstellung für Tatsachen vorsichtig bin, möchte ich fast behaupten, das dieser Umstand eine Tatsache ist!
Wenn ein Mensch ständig in absoluter Dunkelheit leben würde --- wie will er erkennen, oder erfahren --- das er in Dunkelheit lebt? Er kennt den Gegenpol, das Licht, nicht im kleinsten Funken. Unter diesen Voraussetzungen könnte er mit der "Wertigkeit" dunkel - hell - blendent --- nichts anfangen.
Versuche einem Menschen, der von Geburt an blind ist, zu erklären was ein blauer Himmel mit weißen Wolcken und strahlendem Sonnenschein ist!

Die Ironie des Lebens --- Der Blinde versucht dem Tauben die Farben der Welt zu erklären...

Erst durch das Kennen beider Gegenpole der Dualität ist es möglich eine Erfahrung einer persönlichen Wertigkeit zuzuordnen und somit wird die Erfahrung erfahrbar! Mit dem "Kennen" beider Gegenpole der Dualität meine ich nicht, das jeder Mensch das Extrem der beiden Gegenpole erfahren haben muss --- aber er muss sie kennen. Erfahrungen der Extreme lassen natürlich eine "genauere" Wertigkeit zu.

Wenn Du mir heftig widersprechen musst, dann erkläre mir bitte, wie ein Pol der Dualität ohne Kenntnisse des Gegenpol oder eine Nuance auf der Linie zwischen den beiden Gegenpolen, ohne Kenntnisse der Pole --- erfahrbar und bewertbar werden kann?

Einen fragenden Gruß vom Lifthrasir

P.S. Entschuldige Vitella --- diese Diskussion läuft aus dem Thema. Da es Dein Thread ist, würde ich für die Diskussion auch einen neuen Thread eröffnen, wenn Du es möchtest?
 
Werbung:
S

Sepia

Guest
Es ist vielleicht ein blödes aber dennoch anschauliches Beispiel:

Ich hab mal Hunde zu Vermisstensuchhunden ausgebildet. Es gibt zwei Möglichkeiten dem Hund etwas beizubringen. Entweser durch Bestrafung, also ich lass ihn leiden, wenn er was falsch macht, also ich bestätige ihn und belohne ihn, wenn er was richtig macht. Beides führt zum gleichen Ziel. Aber einmal folgt der Hund aus Angst und einmal aus Freude ....
Frl.Zizipe

das ist ein gutes Beispiel, ich hab es auch schon benutzt wenn es um Kindererziehung ging...:)
Aber so oder bleibt es Konditionierung, also das Resultat ist erzwungen worden, naja Hunde brauchen ja auch keinen freien Willen, aber Menschen leiden, meiner meinung nach, auch wenn sie in der gelernten Reaktion leben, also von Konditionierungen getrieben....
 

Fingerfraktur

Mitglied
Registriert
18. März 2010
Beiträge
380
Ort
Zürich
Bleibt mir allerdings immer noch offen wer der Beobachter ist und ob er auf verschiedenen Stufen beobachtet, also auch im Ego zuerst und dann vielleicht auf anderen Ebenen.?..oder ist und bleibt er Egobehaftet.?

Du bist der Beobachter! Eine andere Antwort kann dir niemand geben. Dir kann ich aber die Lehren des Ramana Maharshi empfehlen, der hat sich sein ganzes Leben lang mit nichts anderem als mit deiner Frage beschäftigt :)

Du bist wie der Himmel, grenzenlos nach innen und aussen. Gedanken, Gefühle und Emotionen sind dagegen wie Wolken. Sie haben Formen, sind fest, sind eindeutig und kommen und gehen wann sie wollen. Die meisten Menschen erkennen sich selbst (noch?) nicht als Himmel, denn sie meinen, sie seien die Wolken! Beim "spirituellen Erwachen" geht es um nichts anderes als die Loslösung von der Identifikation mit den Wolken. Die Zerstörung der Wolken ist dabei aber nicht nötig (denn das wäre ja genau der beschriebene "direkte" Weg, der als einzige Wirkung noch mehr Identifikation und Wolken nach sich bringen würde!). Jemand, der sich selbst als reines Bewusstsein erkannt hat, kann nicht mehr von Wolken beeinträchtigt werden, auch wenn sie noch anwesend sind. Das ist wie wenn man schwarze Farbe in die Luft wirft - die Farbe ist in der Luft, doch der Luft macht das nichts aus, denn sie ist nichts, woran etwas anhaften könnte. Jetzt verstehst du vielleicht auch, warum es so schwer ist, den Beobachter zu beschreiben. Er ist nicht definierbar, da er keine Form besitzt.

Ich finde, dieses Bild veranschaulicht doch recht gut, was ich mit "Beobachter" und "Ego" meine ... Der grenzenlose Himmel und die begrenzten Wolken ;).

PS: schau dir mal meine Signatur genau an ;)
 
M

magdalena

Guest
Du bist der Beobachter! Eine andere Antwort kann dir niemand geben. Dir kann ich aber die Lehren des Ramana Maharshi empfehlen, der hat sich sein ganzes Leben lang mit nichts anderem als mit deiner Frage beschäftigt :)

Du bist wie der Himmel, grenzenlos nach innen und aussen. Gedanken, Gefühle und Emotionen sind dagegen wie Wolken. Sie haben Formen, sind fest, sind eindeutig und kommen und gehen wann sie wollen. Die meisten Menschen erkennen sich selbst (noch?) nicht als Himmel, denn sie meinen, sie seien die Wolken! Beim "spirituellen Erwachen" geht es um nichts anderes als die Loslösung von der Identifikation mit den Wolken. Die Zerstörung der Wolken ist dabei aber nicht nötig (denn das wäre ja genau der beschriebene "direkte" Weg, der als einzige Wirkung noch mehr Identifikation und Wolken nach sich bringen würde!). Jemand, der sich selbst als reines Bewusstsein erkannt hat, kann nicht mehr von Wolken beeinträchtigt werden, auch wenn sie noch anwesend sind. Das ist wie wenn man schwarze Farbe in die Luft wirft - die Farbe ist in der Luft, doch der Luft macht das nichts aus, denn sie ist nichts, woran etwas anhaften könnte. Jetzt verstehst du vielleicht auch, warum es so schwer ist, den Beobachter zu beschreiben. Er ist nicht definierbar, da er keine Form besitzt.

Ich finde, dieses Bild veranschaulicht doch recht gut, was ich mit "Beobachter" und "Ego" meine ... Der grenzenlose Himmel und die begrenzten Wolken ;).

PS: schau dir mal meine Signatur genau an ;)

deine signatur sagt aus was ich empfinde.

je deutlicher ich die wolken erkennen kann - desto glücklicher kann ich sein - aus mir selbst heraus - sie erkennen zu können aus mir selbst heraus - auch zu wissen, dass es sich auschließlich um wolken handelt -
wolken - die den regen bringen, der alles leben wachsen lässt -
wohl auch die sonne verdunkeln -
sie aber nicht abhalten können zu scheinen - mit unverminderter kraft -
und letztlich - urheberkraft.
denn ohne sonne - auch keine wolken.

zugleich aber bin ich todtraurig und unglücklich, weil (vorerst) von allen seiten gejammert wird über die wolken -
sie keiner (vielleicht mit wenigen ausnahmen) sie als das erkennen mag, was sie sind.
 

Sternenspiel

Aktives Mitglied
Registriert
2. September 2007
Beiträge
1.283
Ort
Erst durch das Kennen beider Gegenpole der Dualität ist es möglich eine Erfahrung einer persönlichen Wertigkeit zuzuordnen und somit wird die Erfahrung erfahrbar! Mit dem "Kennen" beider Gegenpole der Dualität meine ich nicht, das jeder Mensch das Extrem der beiden Gegenpole erfahren haben muss --- aber er muss sie kennen. Erfahrungen der Extreme lassen natürlich eine "genauere" Wertigkeit zu.

Wenn Du mir heftig widersprechen musst, dann erkläre mir bitte, wie ein Pol der Dualität ohne Kenntnisse des Gegenpol oder eine Nuance auf der Linie zwischen den beiden Gegenpolen, ohne Kenntnisse der Pole --- erfahrbar und bewertbar werden kann?

Wieso soll ich "heftig widersprechen müssen"? Braucht man dazu nicht innere Zwänge? Hab ich leider keine.

Irgendwie ist deine Frage etwas komplizierter, als sie aussieht. Nehmen wir oben und unten. Und dazu die Mitte. Wenn du in der Mitte stehst und nach oben schaust, weißt du auch, was "oben" ist, selbst wenn du null Ahnung vom "unten" hast. Und umgekehrt.

Oder schön und hässlich. Man kann so drauf sein, dass man gar nichts als hässlich empfindet, aber doch verschiedene Abstufungen von Schönheit unterscheiden kann, also ganz genau weiß, was "schön" bedeutet.

Und Erfahrungen der Extreme lassen eher eine weniger genaue Wertung zu. Wenn du ständig den Winter in Sibirien und den Sommer in der Sahara verbringst, werden dich mitteleuropäische Temperaturschwankungen ziemlich kalt lassen, du wirst sie kaum merken, aber wenn du dich immer aufmerksam im mittleren Bereich bewegst, wirst du die Subtilitäten viel eher erfassen.

Außerdem sind die Qualitäten viel wichtiger, und da kommt man ohne gedankliche Dualität aus. Schönheit, Bewegung, Essen, etc., wenn man das kennt, genügt es, die ach so überschätzte Dualität bringt hier bloß ein "mehr oder weniger" dazu.

Und wo anders ist es gar keine Dualität, beim Licht etwa. Da sind die Farben trial, weil wir mit unseren Augen drei verschiedene Grundfarben wahrnehmen. Oder bei Geschmack und Geruch, Tastsinn, etc. gibt es viel mehr als bloß zwei Pole.

Worauf willst du mit dieser Dualität eigentlich hinaus? Gibt es da etwas tieferes Philosophisches (etwa Sein und Nicht-Sein), was da bei dir die Crux ist?
 
S

suenja

Guest
Hallo Sternenspiel,

es ist ein bequemer Weg,die Mitte zu wählen.Doch wüsstest du nichts von dem Oben und Unten,könntest du deine Mitte nicht geniessen.Du musst also irgendwann auch erkannt haben wie sich Oben und Unten anfühlt,sonst könntest du die Mitte nicht als solche erkennen und auch bewerten.
Diese Dualität,das Positiv und Negativ muss also existent sein,damit du deine Mitte findest.
Die Gefahr in dieser Mitte dahin zu dümpeln,sorgsam bedacht nur nicht abzukommen vom Weg scheint mir mehr als ein krampfhafter Versuch,das Leben nicht in seiner Gesamtheit zu erfassen.
Alles ,auch die Dualität demütig anzuerkennnen eröffnet meiner Meinung nach erst die Möglichkeit dem Leben eine Richtung zu geben,die mit offenem Herzen gelebt werden kann...
Liebe Grüsse Suenja
 
Werbung:

Lifthrasir

Aktives Mitglied
Registriert
5. Juli 2009
Beiträge
3.314
Ort
Nanhai, Foshan, PR China
Hallo Sternenspiel,

Wieso soll ich "heftig widersprechen müssen"? Braucht man dazu nicht innere Zwänge? Hab ich leider keine.

Ich weiß nicht ob man zum Widersprechen innere Zwänge braucht, wenn es so sein sollte, dann scheinst Du doch welche zu haben - oder in Dir lebt noch ein anderer Geist?
Siehe Deinen Beitrag #46 im zweiten Abschnitt...

Irgendwie ist deine Frage etwas komplizierter, als sie aussieht. Nehmen wir oben und unten. Und dazu die Mitte. Wenn du in der Mitte stehst und nach oben schaust, weißt du auch, was "oben" ist, selbst wenn du null Ahnung vom "unten" hast. Und umgekehrt.

Oder schön und hässlich. Man kann so drauf sein, dass man gar nichts als hässlich empfindet, aber doch verschiedene Abstufungen von Schönheit unterscheiden kann, also ganz genau weiß, was "schön" bedeutet.

Ich bin gerne kompliziert.:D

Deine Beispiele, die Du aufführst beziehen sich auf persönliche Standpunkte und Wertigkeit, die Du selbst schon kennst und jetzt versuchst zu ignorieren. Aber sei es drum --- gibt es Oben und Unten und Du stehst in der Mitte, blickst nur nach Oben und nicht nach unten --- gibt es zwei Ansichten:
-1. Die Mitte, also Dein Standpunkt, ist für Dich zwangläufig Unten, also das Gegenteil von Oben. Da Du das wirkliche "Unten" nicht kennst, sind Deine Erfahrungen nur mit Deinem "beschränkten" Horizont oder Wissen zu bewerten.
-2. Du erkennst nicht, dass Du nach "Oben" schaust, sondern nur in eine Richtung weg von Deinem Standpunkt.

Wie auch immer, wird es zwei Gegenpole geben, die sich auf Dein Wissen oder Erkenntnis beschränken. Deine eigene Wahrheit hängt also von Deinem Wissen und somit von Deinen Erfahrungen ab --- doch die Wertigkeit Deiner Erfahrungen kannst Du nur in der Dualität erfassen und somit erfahren!

Das Beispiel mit "Schön sein" und "weniger schön sein" kannst Du auch nur mit Deinem derzeitigen Horizont darstellen, denn Du kennst "Hässlich". Solltest Du Hässlich nicht kennen, dann wäre das, was Du mit Deinem derzeitigen Wissen als "weniger schön" bezeichnest - hässlich!

Wenn es nur Dich auf einem Planeten gäbe, Du also keine Vergleichsmöglichkeit hättest, dann wüsstest Du nicht ob Du hässlich oder schön bist --- diese Erfahrung der Dualität würde für Dich nicht existieren, da Du keine Möglichkeit hast eine Wertigkeit in Bezug auf zwei Gegenpole anzulegen --- und somit würde Dich Dein Aussehen gar nicht interessieren!

Und Erfahrungen der Extreme lassen eher eine weniger genaue Wertung zu. Wenn du ständig den Winter in Sibirien und den Sommer in der Sahara verbringst, werden dich mitteleuropäische Temperaturschwankungen ziemlich kalt lassen, du wirst sie kaum merken, aber wenn du dich immer aufmerksam im mittleren Bereich bewegst, wirst du die Subtilitäten viel eher erfassen.

Hier beschreibst Du lediglich den Verlust der Sensibilität durch das "Nur erfahren" der extremen Gegenpole. Wenn Du Dich hingegen nur im mittleren Bereich zweier Extreme aufhältst, dann werden die beiden erfahrenen Grenzwerte der viel breiteren Dualität zu Deinen persönlich erfahrbaren Extremen Gegenpole --- in diesem Bezug verlierst Du auch die Sensibilität, da Du zwar sensibler in Bezug auf das gesamte Spektrum bist, aber eben nur einen kleinen Teil des gesamten Spektrum kennst --- Du bist beschränkt!

Mathematisch ausgedrückt: Nehme ich 100 als 100%, so ist 1% davon 1. Nehme ich aber 100.000 als 100%, so ist 1% davon 1.000 --- also „mehr“ als in dem ersten Beispiel schon 100% sind. Die „Messgenauigkeit“ der Wertigkeit ist bei dem ersten Beispiel genauer, aber gegenüber dem zweiten Beispiel nicht auf der gesamten Skala anwendbar, sondern nur auf einen speziellen Bereich.

Außerdem sind die Qualitäten viel wichtiger, und da kommt man ohne gedankliche Dualität aus. Schönheit, Bewegung, Essen, etc., wenn man das kennt, genügt es, die ach so überschätzte Dualität bringt hier bloß ein "mehr oder weniger" dazu.

Qualität ist eine Bewertung --- die ohne Kenntnis des Spektrums der Dualität nicht möglich ist!

Und wo anders ist es gar keine Dualität, beim Licht etwa. Da sind die Farben trial, weil wir mit unseren Augen drei verschiedene Grundfarben wahrnehmen. Oder bei Geschmack und Geruch, Tastsinn, etc. gibt es viel mehr als bloß zwei Pole.

Worauf willst du mit dieser Dualität eigentlich hinaus? Gibt es da etwas tieferes Philosophisches (etwa Sein und Nicht-Sein), was da bei dir die Crux ist?

Auch hier interpretierst Du etwas in Deine persönlichen Ansichten, um Deine Ansichten zu verteidigen. Bitte sei es drum, jeder hat seine Wahrheit, auch wenn sie unlogisch ist --- ich will nicht sagen "Falsch oder Richtig" denn das ist nur meine persönliche Bewertung --- aber unlogisch!

Wir sehen drei Grundfarben, aber jede Farbe als solches unterliegt der Dualität - Farbe intensiv/nicht intensiv - und das bei allen drei Grundfarben. So funktioniert es nun mal --- ist nicht von mir erdacht, sondern die Dualität ist der Grundbaustein unseres "Seins", damit wir in dieser Form der Existenz, die neutrale Grundenergie "erfahren" können.

Mit Geschmack ist es ebenso, es kommt auf die Intensität an, wobei die Menschen die Geschmacksrichtungen teilweise sogar als Pole der Dualität definieren, wie z.B. Süß/Sauer.

Die Dualität gehört zu unserer Existenz und ist somit nicht nur logisch und mathematisch, sondern auch philosophisch! Die Basis unserer Erfahrungen und der Wertigkeit unserer Erfahrungen --- und wie Du schön aufgezeigt hast, beschränkt durch unsere eigenen Erfahrungen!
So ist es mit Liebe und Leid auch, beschränkt durch unsere eigenen Erfahrungen! Was nicht bedeutet, das es das Eine oder Andere nicht gibt --- nur für uns persönlich gibt es einige Dinge eben nicht. Weil wir sie nicht erfahren haben, oder uns dafür entscheiden die Erfahrungen nicht zuzulassen.

So wie ich mit der Bedingungslosen Liebe --- ich will nicht sagen, das es sie nicht gibt, aber nach meiner Meinung, die auf meinen Erfahrungen basiert, glaube ich nicht daran, das Menschen wirklich und ehrlich der bedingungslosen Liebe fähig sind!

Oh - da habe ich einen Gedanken --- in der bedingungslosen Liebe ist es doch egal, was jemand anstellt oder nicht? Wenn das so ist, dann ist die bedingungslose Liebe keine Liebe in der Form, wie wir sie als "Liebe" zwischen zwei Partnern oder zwischen Eltern und Kind erfahren --- dann wäre die bedingungslose Liebe keine Liebe als solches, sondern die Neutralität zwischen "Liebe und Hass"???
Da ich Gott der bedingungslosen Liebe für fähig halte und Gott nach meiner Ansicht ALLES ist, wäre diese Definition sogar logisch, denn Gott trägt beides in sich, Liebe und Hass, ist jedoch als "Gott" neutral...

Betont! --- Ich gebe hier meine Meinung, meine Wahrheit wieder!

Einen erstaunten Gruß vom Lifthrasir
 
Oben