Pfeil schrieb:
Schau dir die Mönche und Nonnen der verschiedenen Religionen an, die mit hohem persönlichen Einsatz ernsthaft nach Spiritualität streben. Im Hinduismus und Buddhismus wurde da viel erreicht.
Liest sich nach Leistungssport, gibt kaum etwas Schlimmeres als sowas *grusel. Damit meine ich nicht die "Leistung" der Ordensleute, sondern dass das hierzulande von einigen Menschen als Maßstab hergenommen wird, was man denn zu tun hätte, was man zu leisten hätte, worauf alles man zu verzichten hätte usw. usf.... damit man doch wenigstens einen Funkenflug der Erleuchtung näher kommt.
Hat irgendjemand von all denen, die diesen vermeintlichen Idealen so hinterher hecheln, auch nur den Funken einer Ahnung, welchen spirituellen Entwicklungsweg diese Menschen schon hinter sich haben? 500 Mio.? 1 Mrd.? 3 Mrd.? Oder machen die das alles nur, weil Buddha angeblich gesagt hast "du sollst..."?
Ich richte mich weder nach asiatischen Religionen und Philosphien, noch nehme ich alles, was die hiesigen Kirchen sowie diverse Channelmedien (und Vegetarier) erzählen wollen, für das Non plus Ultra. Ich gehe meinen eigenen, individuellen Weg in die Richtung, die meine Seele vereinbart hat und in dem Tempo, das für mich stimmig ist.
Spiritualität ist kein Leistungssport, noch weniger Leistungszwang, sondern Spiritualität geschieht - nämlich dann und in dem Ausmaß, wie es für den Menschen gut und richtig ist. Die Querelen der Leistungsgesellschaft auch noch in die Spiritualität hineinzutragen, ist für mich absolutes No Go.
Pfeil schrieb:
Und die Methoden müssen sich am Ende an den Ergebnissen messen lassen.
Am Ende? Von wem denn und wie denn? So á la Heiliger Sankt Nikolaus "Liebe Kinder, wart ihr auch brav?" Da ist wieder dieser Leistungsgedanke "du hast zu tun, du hast zu leisten, damit... Rein menschliches Denken, rein menschliches Prinzip von Belohnung und Strafe". Die Erde ist ein Kindergarten.
LP