erlöst oder unerlöst?

Ja, die eigene Lösung ist für einen selbst am Besten. Es spricht aber nichts dagegen, die Augen zu öffnen, um das Wohlwollen in den Augen des anderen sehen zu können. Das bedeutet nicht, dass man sich davon abhängig macht, aber es kann die Eigenwahrnehmung und vor allem die Selbstbewertung verändern. Scham verstehe ich als Ausdruck der Befürchtung, abgelehnt bzw. verurteilt oder "ausgestoßen" zu werden (vergl. Scham-Gesellschaften) - das Wohlwollen anderer zu sehen, kann diese Befürchtung relativieren.

Liebe Grüße
Rita

PS. Luonnotar: "Plaudern" ist ein guter Vorschlag.

scham kommt wenn man sein gewissen beschissen hat :)
 
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a propos:
rita, sprichst du davon, meinst du
sich in dem anderen zu spiegeln?


bnb, markig, markig...
reimt sich sogar; und was sich
reimt ist gut... :party02::banane:
 
Hallo Luonnotar :)

a propos:
rita, sprichst du davon, meinst du
sich in dem anderen zu spiegeln?

Kann man so nennen. Was ich konkret meinte, war etwas ganz Pragmatisches: Ich habe mich nie nackt zeigen mögen und bin fast gestorben, wenn mich z. B. jemand in die Sauna schleppen wollte. Also habe ich das vermieden. Bis ich drauf kam, mit Hilfe einer "Plauderstunde" in der Therapie, dass andere mich ja vielleicht nicht so "unvollkommen" finden wie ich mich. Um das sozusagen zu überprüfen, habe ich ausprobiert. Und dabei das in den Augen des anderen gesehen, was ich als "Wohlwollen" beschrieben habe. Was wiederum Anlass war, mich selbst wohlwollender anzusehen.

Liebe Grüße
Rita
 
Hallo Luonnotar :)



Kann man so nennen. Was ich konkret meinte, war etwas ganz Pragmatisches: Ich habe mich nie nackt zeigen mögen und bin fast gestorben, wenn mich z. B. jemand in die Sauna schleppen wollte. Also habe ich das vermieden. Bis ich drauf kam, mit Hilfe einer "Plauderstunde" in der Therapie, dass andere mich ja vielleicht nicht so "unvollkommen" finden wie ich mich. Um das sozusagen zu überprüfen, habe ich ausprobiert. Und dabei das in den Augen des anderen gesehen, was ich als "Wohlwollen" beschrieben habe. Was wiederum Anlass war, mich selbst wohlwollender anzusehen.

Liebe Grüße
Rita

Liebe Rita,

es gibt einen Spruch, den ich sehr treffend finde:

Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Für mich bist eine sehr schöne, attraktive Frau :liebe1:

Lieben Gruß

Martin
 
Es gibt da ein Zitat: "Schön ist eigentliches alles, was man mit Liebe betrachtet" (Christian Morgenstern). Für einen liebenden Partner ist man wahrscheinlich perfekt, genauso wie wir einen Partner, den wir lieben, als perfekt wahrnehmen.
 
ok, rita, das verstehe ich auch...
aber im grunde genommen, ist es egal,
ob man mit wohlwollen betrachtet wird.
oder ob man als 'schoen' gesehen wird?
und btw, was ist 'schoen'... :stickout2

wichtig, ist, dass man sich selbst
wohlwollend betrachtet. :liebe1:
dh, seine sichtweise nicht von aeusseren
meinungen (wer definiert schoen?)
abhaengig macht, sondern von sich.

wenn man sich wohl in seiner haut fuehlt,
dann ist man auch schoen. :daisy:
 
Hallo Martin :)

Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Für mich bist eine sehr schöne, attraktive Frau :liebe1:

Danke.

Heute kann ich das annehmen. Vor zwei Jahren hätte ich dir erst einmal alle meine "Nachteile" aufgezählt. ;) Soll heißen: Die Aussagen anderer nützen nicht viel, wenn die innere Überzeugung dagegen hält. Um die "aufzuweichen", war es gut, nachzuschauen, wer in mir denn da "herumzickelt". Das war ein sehr junger "Anteil", der nicht damit zurechtkam, dass der Körper sich veränderte, das Kind zur Frau wurde.

Liebe Grüße
Rita
 
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