L
Luonnotar
Guest
so, das ist ein sehr sehr sehr langer text, den ich letzte nacht noch schrieb;
da er so eigentlich ganz stimmig scheint, will ich ihn nicht gross veraendern, sondern poste ihn einfach so, wie er sich gerade liest.
fuer ungenauigkeiten, wiederholungen, etc, moechte ich mich vorneweg schon entschuldigen. fuer garamatik-, orthographiefehler, ueberschuessige buchstaben gilt, wer sie findet, darf sie behalten; fehlende buchstaben bitte ich selbst nach gutduenken einzusetzten.
beliebtes haus...
ich habe das 12, haus immer als sehr abstrakt begriffen. das haus der psyche, das haus, dessen, was weiter geht, als die vorstellung, die gedanken. als haus der traeume, der seele, des karmas. also nicht als abgesperrt, sondern als weit, aber nicht zugaenglich.
feind, nein; aber grosse angst vor menschen, die zu nahe kommen.
dennoch das beduerfnis, diese phantasien mitteilen, durch verschiedene medien die man dafuer nutzen kann, bzw man zweckentfremdet medien, aber keiner versteht die sprache, die verwendet wird. es ist wie mit den gedichten von paul celan; sie sind hermetisch.
sehr wichtig ist dabei auch humor, einen ganz eigenen sinn fuer humor... die kunst des fabulierens und formulierens. sprache als abstraktes, nicht als direktes medium.
es gibt kaum ein kuenstlerlisches medium, das nicht benutzt wird, um sich ausdrucken, meist in kombination, (gesamtkunstwerk, haha )
und spiritualtaet. welten verbinden. durch das tor gehen. transformation.
hm, das kann man nicht so sagen... da ist ein sehr feines gespuer fuer die gefuehle anderer menschen, aber die will man sich beileibe nicht zu den seinen machen.
durch diese feinfuehligkeit, mit der man stimmungen erkennt, kann man natuerlich auch sehr gut auf die entsprechenden menschen reagiern; sie fuehlen such verstanden, angenommen, geliebt. (im ueberschwang an gefuehlen ist man sehr liebevoll) aber man kann ihre erwartungen niemals befriedigen, denn irgendwann kann man nicht mehr geben. man muss sich wieder zurueckziehen. denn annehmen kann man im gegenzug garnichts. es ist das ewige sich ungeliebt fuehlen.
nicht, dass man die gefuehle anderer menschen fuer sich nicht spueren wuerde; es ist eher so, dass man sehr empathisch ist, und sich nicht abgrenzen kann; es fuehlt sich an, als ob einen die gefuehle anderer mensch durchfluten, besser, der ganze mensch, und man sich kann nicht abgrenzen. das geht soweit, dass man physische schmerzen habt, oder blaue flecke. eine ueber- empfindlichkeit anderen gegenueber sozusagen. keine haut, geschweige denn einem fell.
eine gefuehlsmaske aufzusetzen waere praktisch, keine ahnung, ob es moeglich ist gefuehle vorzutaeuschen, oder die gefuehle anderer menschen anzunehmen koennte, wie ein chamaeleon.
was mir in dem kontext einfaellt ist, das es sehr wohl sein kann, dass man die gefuehle anderer menschen spieglet, oder genauer gesagt, dass andere menschen sich in einem spiegeln und ihre gefuehle als die des gegenuebers ansehen. kommt mir, wenn ich die reaktionen sehe, zumindest manchmal so vor. also genau das gegenteil, von dem, was du schreibst.
die eigenen gefuehle sind sehr versteckt, geborgen, aber ueberbordend reich, phantasievoll, surreal, medial... manchmal will man sie mitteilen, aber man wird nicht verstanden. allein in der einsamkeit.
manchmal bin ist man ganz froh in sich allein zu sein. das geht soweit, dass man sich teilweise ganz von der aussenwelt abschotte.
der grundtenor des 12. hauses...
kenne niemanden mit jupi in 12, deshalb kann ich dazu wenig sagen...
ich kenne zwei menschen mit mars in 12. (in der waage, glaub ich, sonne krebs) einer, der ueberhaupt nicht damit klarkommt, viele drogen nimmt, blockaden aufbaut und sehr sehr aggressiv wird (hat einen entsprechenden 'policerecord'), also ein mensch, der die aggression entweder mit drogen betaeubt oder eruptiv rauslaesst.
der andere mensch mit mars in 12 (im loewen, sonne widder) ist sehr naturbewusst/ spirituell und sehr kreativ. durch bewusstes leben. naturerfahrung und musik wird die agression rausgelassen. der mensch fuehlt sich harmonisch in sich. ich erlebe diesen mensch als sehr stark, voller energie; auf eine art fest, wie ein baum.
aber andererseits auch eine wunderschoene zauberwelt, eine sehr bunte, freie, weite, tiefe gefuehlwelt in der man taucht und stets neue wunder erlebe. und manchmal will man da garnicht raus. man will es nicht anders, man will sich zurueckziehen. da ist man man selbst, da ist man frei, auch wenns fuer dich wie ein widerspruch klingt. die gefuehle sind so reich, so intensiv. und darin liegt die gefahr. so gluecklich, wie man sein kann, so ungluecklich kann man sein.
man lebt seine traeume durch kreativitaet und spiritualtaet; desweiteren durch seine arbeit, seine projekte; das hat wieder sehr viel mit idealen, zielen, usw zu tun. und auch mit menschen, die einem am herzen liegen; ueber grosse umwege allerdings (kunst, wissenschaft, philosophie, esoterik, sehr abstrakte gespraeche, telepathie/ traeume).
hoffe, das hat jetzt niemanden erschlagen...
da er so eigentlich ganz stimmig scheint, will ich ihn nicht gross veraendern, sondern poste ihn einfach so, wie er sich gerade liest.
fuer ungenauigkeiten, wiederholungen, etc, moechte ich mich vorneweg schon entschuldigen. fuer garamatik-, orthographiefehler, ueberschuessige buchstaben gilt, wer sie findet, darf sie behalten; fehlende buchstaben bitte ich selbst nach gutduenken einzusetzten.
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simi:
So- dein Fische-Mars will mal wieder keine Entscheidung treffen- ich soll.
Nun denn, dann nehme ich den Saturn in 12. Erstens hab' ich den selbst in 12 stehen, hehe- und ausserdem haben Gabi und Lilith eh schon danach gefragt, die beiden haben Mars in 12.
beliebtes haus...
simi:
Worum geht's im 12. Haus? Es heisst, es sei das Haus der Gefangenschaft, der Kerker, der Krankenhäuser, der Isolation. Das stimmt, es wird bloss immer zu äusserlich betrachtet. Innerlich bedeutet es, dass sich die Seele eingesperrt fühlt im Körper. Sie steckt in ihm fest, ist gefangen in ihm- und wäre so gerne frei. Denn im Körper sieht sie ja keiner, jeder guckt ihr nur vor dem Kopf, aber nicht in sie hinein. Dieses innere Gefängnis, das man nicht verlassen kann, das wird nun ausgeschmückt mit Phantasie- es ist ja das Fische-Haus. Je nach Planet, der im 12. Haus steht, ist das eine freudige oder eine leidvolle Phantasie, die sich darauf bezieht, was man täte bzw wäre, wenn man denn aus sich herauskommen könnte. Alles, was man sich im Äussen nicht traut, zu sein, das erlebt man innerlich als Phantasie.
ich habe das 12, haus immer als sehr abstrakt begriffen. das haus der psyche, das haus, dessen, was weiter geht, als die vorstellung, die gedanken. als haus der traeume, der seele, des karmas. also nicht als abgesperrt, sondern als weit, aber nicht zugaenglich.
simi:
Diese Phantasien werden niemandem anvertraut, sie sind geheim. Sie werden beschützt, indem eine Mauer um sie errichtet wird, dh ein solcher Mensch zeigt seine Seele nicht nach aussen hin. Damit wird jeder andere Mensch zum potentiellen Feind, denn er könnte ihn ja durchschauen.
feind, nein; aber grosse angst vor menschen, die zu nahe kommen.
dennoch das beduerfnis, diese phantasien mitteilen, durch verschiedene medien die man dafuer nutzen kann, bzw man zweckentfremdet medien, aber keiner versteht die sprache, die verwendet wird. es ist wie mit den gedichten von paul celan; sie sind hermetisch.
sehr wichtig ist dabei auch humor, einen ganz eigenen sinn fuer humor... die kunst des fabulierens und formulierens. sprache als abstraktes, nicht als direktes medium.
es gibt kaum ein kuenstlerlisches medium, das nicht benutzt wird, um sich ausdrucken, meist in kombination, (gesamtkunstwerk, haha )
und spiritualtaet. welten verbinden. durch das tor gehen. transformation.
simi:
Menschen mit Mond in 12 beherrschen die Tatik, sich vollkommen an die Stimmung der Umgebung anpassen zu können. Innerlich sind sie ganz anders drauf, aber äusserlich lacht und freut oder ärgert man sich und leidet mit den anderen- zum Schein. Du hast Mond im Krebs stehen, da ist der Wunsch sehr gross, die fremden Launen und Stimmungen zu den eigenen machen zu können. Dann bräuchte man sie nicht mehr vortäuschen, dann wären sie echt. Lilith, du hast diesen 12. Haus-Mond in Zwillinge stehen, damit gelingt es dir sogar manchmal, deine wirkliche Stimmung auf die Umgebung zu übertragen. Das ist natürlich beides keine Lösung, denn diese seelische Anpassungsfähigkeit macht zwar, dass man überall hinpasst- aber nirgends dazugehört. Und ausserdem kommt man so nicht dahinter, wer man wirklich ist- man bleibt sich selbst ein Rätsel. Wirklich frei ist man im 12. Haus ja nur, wenn man aus sich heraustritt und sich zeigt.
hm, das kann man nicht so sagen... da ist ein sehr feines gespuer fuer die gefuehle anderer menschen, aber die will man sich beileibe nicht zu den seinen machen.
durch diese feinfuehligkeit, mit der man stimmungen erkennt, kann man natuerlich auch sehr gut auf die entsprechenden menschen reagiern; sie fuehlen such verstanden, angenommen, geliebt. (im ueberschwang an gefuehlen ist man sehr liebevoll) aber man kann ihre erwartungen niemals befriedigen, denn irgendwann kann man nicht mehr geben. man muss sich wieder zurueckziehen. denn annehmen kann man im gegenzug garnichts. es ist das ewige sich ungeliebt fuehlen.
nicht, dass man die gefuehle anderer menschen fuer sich nicht spueren wuerde; es ist eher so, dass man sehr empathisch ist, und sich nicht abgrenzen kann; es fuehlt sich an, als ob einen die gefuehle anderer mensch durchfluten, besser, der ganze mensch, und man sich kann nicht abgrenzen. das geht soweit, dass man physische schmerzen habt, oder blaue flecke. eine ueber- empfindlichkeit anderen gegenueber sozusagen. keine haut, geschweige denn einem fell.
eine gefuehlsmaske aufzusetzen waere praktisch, keine ahnung, ob es moeglich ist gefuehle vorzutaeuschen, oder die gefuehle anderer menschen anzunehmen koennte, wie ein chamaeleon.
was mir in dem kontext einfaellt ist, das es sehr wohl sein kann, dass man die gefuehle anderer menschen spieglet, oder genauer gesagt, dass andere menschen sich in einem spiegeln und ihre gefuehle als die des gegenuebers ansehen. kommt mir, wenn ich die reaktionen sehe, zumindest manchmal so vor. also genau das gegenteil, von dem, was du schreibst.
die eigenen gefuehle sind sehr versteckt, geborgen, aber ueberbordend reich, phantasievoll, surreal, medial... manchmal will man sie mitteilen, aber man wird nicht verstanden. allein in der einsamkeit.
manchmal bin ist man ganz froh in sich allein zu sein. das geht soweit, dass man sich teilweise ganz von der aussenwelt abschotte.
simi:
Mit Jupiter in 12 (Gabi und ich) lebt es sich viel leichter, da kommt man gar nicht auf die Idee, überhaupt aus sich heraustreten zu wollen, um sich zu zeigen. Die innere Welt ist so reich, die Phantasie so fantastisch, Ruhm, Grösse, Reichtum- alles da. Wozu sich im Aussen darum bemühen? Im Inneren ist doch alles vorhanden. Allerdings wird auch das verheimlicht, man spricht nicht darüber, für was man sich hält.
der grundtenor des 12. hauses...
kenne niemanden mit jupi in 12, deshalb kann ich dazu wenig sagen...
simi:
Mit Mars in 12 führt man schwere innere Kämpfe gegen sich selbst. Man fühlt sich von der Umgebung regelrecht herausgefordert, zu zeigen, wie man sich fühlt- nämlich wütend. Wütend darauf, mal wieder in der Phantasie gestört worden zu sein- die Welt da draussen ist eine andere, sie passt sich der Traumwelt einfach nicht an. Innerlich malt man sich aus, auf welche Art und Weise man sich wehren wird- äusserlich passiert gar nix. Weil es nur Stürme im Wasserglas sind- die Energie reicht nicht aus, um aus sich herauszutreten und sich zu zeigen. Die Angst, ausgelacht zu werden, ist zu gross. Was werden die Leute denken, was werden sie über mich reden, wenn ich mich zeige, wie ich bin und fühle?
Gabi und Lilith, euer Mars steht in Zwillinge, da ist die Tatik die, sich selbst gut zuzureden, dass es sich nicht lohne, sich über die anderen aufzuregen. Sie sind es ja gar nicht wert, weil sie diese tiefe seelische Leidensfähigkeit des 12. Hauses nicht kennen. Eigentlich könnte man Mitleid mit ihnen haben, aber andererseits hat man genug mit sich selbst zu tun.
ich kenne zwei menschen mit mars in 12. (in der waage, glaub ich, sonne krebs) einer, der ueberhaupt nicht damit klarkommt, viele drogen nimmt, blockaden aufbaut und sehr sehr aggressiv wird (hat einen entsprechenden 'policerecord'), also ein mensch, der die aggression entweder mit drogen betaeubt oder eruptiv rauslaesst.
der andere mensch mit mars in 12 (im loewen, sonne widder) ist sehr naturbewusst/ spirituell und sehr kreativ. durch bewusstes leben. naturerfahrung und musik wird die agression rausgelassen. der mensch fuehlt sich harmonisch in sich. ich erlebe diesen mensch als sehr stark, voller energie; auf eine art fest, wie ein baum.
simi:
Mit Saturn in 12 ist es so, dass man sich überhaupt nicht vorstellen kann, jemals aus sich herauszutreten- man resigniert lieber gleich und zieht sich völlig in sich zurück. Die Phantasie fällt natürlich auch äusserst düster aus: keiner kann mich leiden, ich bin eh zu schüchtern- aber alle werden hinter meinem Rücken genau darüber lachen. Der Verfolgungswahn nimmt zum Teil groteske Züge an: jeder ist ein Feind, jeder lästert über mich- worauf absoluter Rückzug folgt. Ich hab' bis zu meinem 16. Lebensjahr das Haus fast nur verlassen, um zur Schule oder in den Wald zu gehen.
aber andererseits auch eine wunderschoene zauberwelt, eine sehr bunte, freie, weite, tiefe gefuehlwelt in der man taucht und stets neue wunder erlebe. und manchmal will man da garnicht raus. man will es nicht anders, man will sich zurueckziehen. da ist man man selbst, da ist man frei, auch wenns fuer dich wie ein widerspruch klingt. die gefuehle sind so reich, so intensiv. und darin liegt die gefahr. so gluecklich, wie man sein kann, so ungluecklich kann man sein.
simi:
Wie löst man das? Indem man erkennt, dass man selbst es ist, der die Mauer zieht. Die Seele ist im Körper inkarniert- ja. Dieses Gefängnis ist natürlich, aber nicht das, welches man um das seelische Erleben baut- das baut man sich selbst. Wenn man aus diesem selbstgebauten Gefängnis heraustritt, indem man sich seine Träume eingesteht, dann ist es möglich, sie zu leben.
man lebt seine traeume durch kreativitaet und spiritualtaet; desweiteren durch seine arbeit, seine projekte; das hat wieder sehr viel mit idealen, zielen, usw zu tun. und auch mit menschen, die einem am herzen liegen; ueber grosse umwege allerdings (kunst, wissenschaft, philosophie, esoterik, sehr abstrakte gespraeche, telepathie/ traeume).
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hoffe, das hat jetzt niemanden erschlagen...