erlöst oder unerlöst?

so, das ist ein sehr sehr sehr langer text, den ich letzte nacht noch schrieb;
da er so eigentlich ganz stimmig scheint, will ich ihn nicht gross veraendern, sondern poste ihn einfach so, wie er sich gerade liest.
fuer ungenauigkeiten, wiederholungen, etc, moechte ich mich vorneweg schon entschuldigen. fuer garamatik-, orthographiefehler, ueberschuessige buchstaben gilt, wer sie findet, darf sie behalten; fehlende buchstaben bitte ich selbst nach gutduenken einzusetzten.


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simi:
So- dein Fische-Mars will mal wieder keine Entscheidung treffen- ich soll.
Nun denn, dann nehme ich den Saturn in 12. Erstens hab' ich den selbst in 12 stehen, hehe- und ausserdem haben Gabi und Lilith eh schon danach gefragt, die beiden haben Mars in 12.

beliebtes haus...

simi:
Worum geht's im 12. Haus? Es heisst, es sei das Haus der Gefangenschaft, der Kerker, der Krankenhäuser, der Isolation. Das stimmt, es wird bloss immer zu äusserlich betrachtet. Innerlich bedeutet es, dass sich die Seele eingesperrt fühlt im Körper. Sie steckt in ihm fest, ist gefangen in ihm- und wäre so gerne frei. Denn im Körper sieht sie ja keiner, jeder guckt ihr nur vor dem Kopf, aber nicht in sie hinein. Dieses innere Gefängnis, das man nicht verlassen kann, das wird nun ausgeschmückt mit Phantasie- es ist ja das Fische-Haus. Je nach Planet, der im 12. Haus steht, ist das eine freudige oder eine leidvolle Phantasie, die sich darauf bezieht, was man täte bzw wäre, wenn man denn aus sich herauskommen könnte. Alles, was man sich im Äussen nicht traut, zu sein, das erlebt man innerlich als Phantasie.

ich habe das 12, haus immer als sehr abstrakt begriffen. das haus der psyche, das haus, dessen, was weiter geht, als die vorstellung, die gedanken. als haus der traeume, der seele, des karmas. also nicht als abgesperrt, sondern als weit, aber nicht zugaenglich.

simi:
Diese Phantasien werden niemandem anvertraut, sie sind geheim. Sie werden beschützt, indem eine Mauer um sie errichtet wird, dh ein solcher Mensch zeigt seine Seele nicht nach aussen hin. Damit wird jeder andere Mensch zum potentiellen Feind, denn er könnte ihn ja durchschauen.

feind, nein; aber grosse angst vor menschen, die zu nahe kommen.
dennoch das beduerfnis, diese phantasien mitteilen, durch verschiedene medien die man dafuer nutzen kann, bzw man zweckentfremdet medien, aber keiner versteht die sprache, die verwendet wird. es ist wie mit den gedichten von paul celan; sie sind hermetisch.
sehr wichtig ist dabei auch humor, einen ganz eigenen sinn fuer humor... die kunst des fabulierens und formulierens. sprache als abstraktes, nicht als direktes medium.
es gibt kaum ein kuenstlerlisches medium, das nicht benutzt wird, um sich ausdrucken, meist in kombination, (gesamtkunstwerk, haha )
und spiritualtaet. welten verbinden. durch das tor gehen. transformation.

simi:
Menschen mit Mond in 12 beherrschen die Tatik, sich vollkommen an die Stimmung der Umgebung anpassen zu können. Innerlich sind sie ganz anders drauf, aber äusserlich lacht und freut oder ärgert man sich und leidet mit den anderen- zum Schein. Du hast Mond im Krebs stehen, da ist der Wunsch sehr gross, die fremden Launen und Stimmungen zu den eigenen machen zu können. Dann bräuchte man sie nicht mehr vortäuschen, dann wären sie echt. Lilith, du hast diesen 12. Haus-Mond in Zwillinge stehen, damit gelingt es dir sogar manchmal, deine wirkliche Stimmung auf die Umgebung zu übertragen. Das ist natürlich beides keine Lösung, denn diese seelische Anpassungsfähigkeit macht zwar, dass man überall hinpasst- aber nirgends dazugehört. Und ausserdem kommt man so nicht dahinter, wer man wirklich ist- man bleibt sich selbst ein Rätsel. Wirklich frei ist man im 12. Haus ja nur, wenn man aus sich heraustritt und sich zeigt.

hm, das kann man nicht so sagen... da ist ein sehr feines gespuer fuer die gefuehle anderer menschen, aber die will man sich beileibe nicht zu den seinen machen.
durch diese feinfuehligkeit, mit der man stimmungen erkennt, kann man natuerlich auch sehr gut auf die entsprechenden menschen reagiern; sie fuehlen such verstanden, angenommen, geliebt. (im ueberschwang an gefuehlen ist man sehr liebevoll) aber man kann ihre erwartungen niemals befriedigen, denn irgendwann kann man nicht mehr geben. man muss sich wieder zurueckziehen. denn annehmen kann man im gegenzug garnichts. es ist das ewige sich ungeliebt fuehlen.

nicht, dass man die gefuehle anderer menschen fuer sich nicht spueren wuerde; es ist eher so, dass man sehr empathisch ist, und sich nicht abgrenzen kann; es fuehlt sich an, als ob einen die gefuehle anderer mensch durchfluten, besser, der ganze mensch, und man sich kann nicht abgrenzen. das geht soweit, dass man physische schmerzen habt, oder blaue flecke. eine ueber- empfindlichkeit anderen gegenueber sozusagen. keine haut, geschweige denn einem fell.

eine gefuehlsmaske aufzusetzen waere praktisch, keine ahnung, ob es moeglich ist gefuehle vorzutaeuschen, oder die gefuehle anderer menschen anzunehmen koennte, wie ein chamaeleon.
was mir in dem kontext einfaellt ist, das es sehr wohl sein kann, dass man die gefuehle anderer menschen spieglet, oder genauer gesagt, dass andere menschen sich in einem spiegeln und ihre gefuehle als die des gegenuebers ansehen. kommt mir, wenn ich die reaktionen sehe, zumindest manchmal so vor. also genau das gegenteil, von dem, was du schreibst.

die eigenen gefuehle sind sehr versteckt, geborgen, aber ueberbordend reich, phantasievoll, surreal, medial... manchmal will man sie mitteilen, aber man wird nicht verstanden. allein in der einsamkeit.
manchmal bin ist man ganz froh in sich allein zu sein. das geht soweit, dass man sich teilweise ganz von der aussenwelt abschotte.

simi:
Mit Jupiter in 12 (Gabi und ich) lebt es sich viel leichter, da kommt man gar nicht auf die Idee, überhaupt aus sich heraustreten zu wollen, um sich zu zeigen. Die innere Welt ist so reich, die Phantasie so fantastisch, Ruhm, Grösse, Reichtum- alles da. Wozu sich im Aussen darum bemühen? Im Inneren ist doch alles vorhanden. Allerdings wird auch das verheimlicht, man spricht nicht darüber, für was man sich hält.

der grundtenor des 12. hauses...
kenne niemanden mit jupi in 12, deshalb kann ich dazu wenig sagen...

simi:
Mit Mars in 12 führt man schwere innere Kämpfe gegen sich selbst. Man fühlt sich von der Umgebung regelrecht herausgefordert, zu zeigen, wie man sich fühlt- nämlich wütend. Wütend darauf, mal wieder in der Phantasie gestört worden zu sein- die Welt da draussen ist eine andere, sie passt sich der Traumwelt einfach nicht an. Innerlich malt man sich aus, auf welche Art und Weise man sich wehren wird- äusserlich passiert gar nix. Weil es nur Stürme im Wasserglas sind- die Energie reicht nicht aus, um aus sich herauszutreten und sich zu zeigen. Die Angst, ausgelacht zu werden, ist zu gross. Was werden die Leute denken, was werden sie über mich reden, wenn ich mich zeige, wie ich bin und fühle?

Gabi und Lilith, euer Mars steht in Zwillinge, da ist die Tatik die, sich selbst gut zuzureden, dass es sich nicht lohne, sich über die anderen aufzuregen. Sie sind es ja gar nicht wert, weil sie diese tiefe seelische Leidensfähigkeit des 12. Hauses nicht kennen. Eigentlich könnte man Mitleid mit ihnen haben, aber andererseits hat man genug mit sich selbst zu tun.

ich kenne zwei menschen mit mars in 12. (in der waage, glaub ich, sonne krebs) einer, der ueberhaupt nicht damit klarkommt, viele drogen nimmt, blockaden aufbaut und sehr sehr aggressiv wird (hat einen entsprechenden 'policerecord'), also ein mensch, der die aggression entweder mit drogen betaeubt oder eruptiv rauslaesst.
der andere mensch mit mars in 12 (im loewen, sonne widder) ist sehr naturbewusst/ spirituell und sehr kreativ. durch bewusstes leben. naturerfahrung und musik wird die agression rausgelassen. der mensch fuehlt sich harmonisch in sich. ich erlebe diesen mensch als sehr stark, voller energie; auf eine art fest, wie ein baum.

simi:
Mit Saturn in 12 ist es so, dass man sich überhaupt nicht vorstellen kann, jemals aus sich herauszutreten- man resigniert lieber gleich und zieht sich völlig in sich zurück. Die Phantasie fällt natürlich auch äusserst düster aus: keiner kann mich leiden, ich bin eh zu schüchtern- aber alle werden hinter meinem Rücken genau darüber lachen. Der Verfolgungswahn nimmt zum Teil groteske Züge an: jeder ist ein Feind, jeder lästert über mich- worauf absoluter Rückzug folgt. Ich hab' bis zu meinem 16. Lebensjahr das Haus fast nur verlassen, um zur Schule oder in den Wald zu gehen.

aber andererseits auch eine wunderschoene zauberwelt, eine sehr bunte, freie, weite, tiefe gefuehlwelt in der man taucht und stets neue wunder erlebe. und manchmal will man da garnicht raus. man will es nicht anders, man will sich zurueckziehen. da ist man man selbst, da ist man frei, auch wenns fuer dich wie ein widerspruch klingt. die gefuehle sind so reich, so intensiv. und darin liegt die gefahr. so gluecklich, wie man sein kann, so ungluecklich kann man sein.

simi:
Wie löst man das? Indem man erkennt, dass man selbst es ist, der die Mauer zieht. Die Seele ist im Körper inkarniert- ja. Dieses Gefängnis ist natürlich, aber nicht das, welches man um das seelische Erleben baut- das baut man sich selbst. Wenn man aus diesem selbstgebauten Gefängnis heraustritt, indem man sich seine Träume eingesteht, dann ist es möglich, sie zu leben.

man lebt seine traeume durch kreativitaet und spiritualtaet; desweiteren durch seine arbeit, seine projekte; das hat wieder sehr viel mit idealen, zielen, usw zu tun. und auch mit menschen, die einem am herzen liegen; ueber grosse umwege allerdings (kunst, wissenschaft, philosophie, esoterik, sehr abstrakte gespraeche, telepathie/ traeume).


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hoffe, das hat jetzt niemanden erschlagen...
 
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Hallo Annie! :)

Annie schrieb:
Wo zählt eigentlich offensichtliches Hänseln rein? Auch in 12?
Ich glaube, das ist ein Mars-Thema, in dem Fall kommt er von aussen. Oder auch Pluto im Sinne von Ohnmacht. Im 12. Haus sind es eher Angriffe aus dem Hinterhalt. Ich habe Mars in 12 und habe manchmal Angst, dass mir jemand hinter meinem Rücken etwas antun will, dass er über mich schlecht redet oder so. Das ist aber nur dann der Fall, wenn es mir schlecht geht, wenn ich eine depressive Phase habe, dann kommen alle möglichen Befürchtungen.

Und ich bin zutief getroffen, wenn meine Gefühle nicht ernstgenommen werden.
Ich bin ein Krebs-AC, daher verstehe ich das gut! Also, wenn das bei einem Typen der Fall ist, dann kannst du ihn vergessen, so einer taugt nichts. So sieht man nämlich gleich, ob jemand für eine Partnerschaft geeignet ist. Kann er auf mich eingehen? Fühle ich mich verstanden?
 
Hallo Luonnotar :)

so, das ist ein sehr sehr sehr langer text, den ich letzte nacht noch schrieb;
da er so eigentlich ganz stimmig scheint, will ich ihn nicht gross veraendern, sondern poste ihn einfach so, wie er sich gerade liest.
fuer ungenauigkeiten, wiederholungen, etc, moechte ich mich vorneweg schon entschuldigen. fuer garamatik-, orthographiefehler, ueberschuessige buchstaben gilt, wer sie findet, darf sie behalten; fehlende buchstaben bitte ich selbst nach gutduenken einzusetzten.
*schmunzel* Da spricht der Saturn-Transit durch dein 3. Haus. Du hast wirklich alles bedacht, was du wohl sprachlich falsch gemacht haben könntest- und dich vorab schon mal entschuldigt, lach. Ich kann regelrecht die Schweissperlen sehen, die dir auf der Stirn standen beim Abschicken. Ich mit Sonne in 3, ich lese mein Getipptes immer noch mal gegen wegen der Tippfehler, bevor ich's abschicke- ich kann nicht anders. Und dann sind doch noch welche drin, was mich dann tatsächlich ärgert. Da beneide ich manchmal blacky- der tippt, was das Zeug hält und manchmal sind solche Buchstabendreher drin, dass ich selbst mit Raten nicht mehr weiss, was das jetzt heissen soll. So ne umfangreiche vorab Entschuldigung bringt wohl nur Saturn fertig.

Luonnotar schrieb:
beliebtes haus...

ich habe das 12, haus immer als sehr abstrakt begriffen. das haus der psyche, das haus, dessen, was weiter geht, als die vorstellung, die gedanken. als haus der traeume, der seele, des karmas. also nicht als abgesperrt, sondern als weit, aber nicht zugaenglich.
Die Erlebnisse sind schon sehr wirklich, die jemand mit Planeten dort hat. Der Karma-Begriff passt dort allerdings nicht hin. Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung, welches natürlich auch von Vorleben in dieses Leben hineinreicht. Karma wirkt in jedem Haus, durch jeden Planeten- und hat nix speziell mit dem 12. Haus zu tun.

Luonnotar schrieb:
feind, nein; aber grosse angst vor menschen, die zu nahe kommen.
dennoch das beduerfnis, diese phantasien mitteilen, durch verschiedene medien die man dafuer nutzen kann, bzw man zweckentfremdet medien, aber keiner versteht die sprache, die verwendet wird. es ist wie mit den gedichten von paul celan; sie sind hermetisch.
sehr wichtig ist dabei auch humor, einen ganz eigenen sinn fuer humor... die kunst des fabulierens und formulierens. sprache als abstraktes, nicht als direktes medium.
es gibt kaum ein kuenstlerlisches medium, das nicht benutzt wird, um sich ausdrucken, meist in kombination, (gesamtkunstwerk, haha )
Ja genau. Das Mitteilungsbedürfnis ist da, aber verständlich soll das Gesagte nicht sein- das wäre zu offen, man könnte gesehen und damit erkannt werden. Es gibt aber eine Ausnahme- das Zweiergespräch. Und da kommt das Lästern ins Spiel. Da gerade die Angstplaneten den Menschen zu weitgehender Isolation anhalten, damit er ungestört in Ruhe träumen kann, deshalb kriegt er ja kaum etwas mit, was um ihn herum vorgeht. Also wird im Zweiergespräch nachgefragt, Motto: hör' mal, der und der, was macht der eigentlich? Erzähl' mal. Ich hab' ja gehört, der hätte blablabla.... In diesem Gespräch erfährt man natürlich auch etwas persönliches über den Gesprächspartner, was dann später einem anderen weitererzählt wird. Menschen mit Angstplaneten in 12 sind nicht in der Lage, etwas Vertrauliches für sich zu behalten. Da sich solche Leute anziehen, entstehen ganze Gruppen, wo jeder hinter vorgehaltener Hand jedem alles über jeden anderen erzählt. Die Gerüchteküche kocht. Vor dem eigenen Gewissen werden solche Lästereien gerechtfertigt mit den Worten: ich würde dem das auch jederzeit ins Gesicht sagen. Was natürlich nicht der Fall ist, schon gar nicht mit denselben Worten.

Luonnotar schrieb:
und spiritualtaet. welten verbinden. durch das tor gehen. transformation.
Nein- definitiv nicht. Das hat nichts, aber auch nicht das geringste mit dem 12. Haus zu tun. Spiritualität ist die innere Verbindung mit der Quelle, mit Gott. Wenn eine solche Verbindung mit dem Geist zustande kommt, dann erkennt der Mensch die Wahrheit über sich selbst- das hat nichts mit den Träumereien und Phantasien des 12. Hauses zu tun. Beides findet innerlich statt, ja- das ist aber auch schon alles. Eine Transformation findet dann statt, wenn eine Angst durchschaut wird, das kann natürlich auch eine 12. Haus-Angst sein- in der Folge ist es dann möglich, aus sich herauszutreten und sich zu zeigen.

Luonnotar schrieb:
hm, das kann man nicht so sagen... da ist ein sehr feines gespuer fuer die gefuehle anderer menschen, aber die will man sich beileibe nicht zu den seinen machen.
durch diese feinfuehligkeit, mit der man stimmungen erkennt, kann man natuerlich auch sehr gut auf die entsprechenden menschen reagiern; sie fuehlen such verstanden, angenommen, geliebt. (im ueberschwang an gefuehlen ist man sehr liebevoll) aber man kann ihre erwartungen niemals befriedigen, denn irgendwann kann man nicht mehr geben. man muss sich wieder zurueckziehen. denn annehmen kann man im gegenzug garnichts. es ist das ewige sich ungeliebt fuehlen.

nicht, dass man die gefuehle anderer menschen fuer sich nicht spueren wuerde; es ist eher so, dass man sehr empathisch ist, und sich nicht abgrenzen kann; es fuehlt sich an, als ob einen die gefuehle anderer mensch durchfluten, besser, der ganze mensch, und man sich kann nicht abgrenzen. das geht soweit, dass man physische schmerzen habt, oder blaue flecke. eine ueber- empfindlichkeit anderen gegenueber sozusagen. keine haut, geschweige denn einem fell.
Gut, dass du diese Empathie-Geschichte ansprichst. Was ist Empathie? Einbildung- sag' ich. Genau daher kommt nämlich der Verfolgswahn. Das ist so: es ist ja nun wirklich keine Kunst, zu erkennen, was ein anderer Mensch fühlt, also ob er gut oder schlecht drauf ist innerlich. Wut, Freude, Aggression, Glücklichsein, sich Wohlfühlen, Gelangweiltsein- das sind ja alles Stimmungen, die man leicht wahrnehmen kann an anderen Menschen. Die sogenannte Empathie des 12. Hauses bezieht sich aber darauf, wie andere Menschen zu einem selbst stehen- das kann man angeblich fühlen. Angeblich deshalb, weil es tatsächlich bloss das eigene Unsicherheitsgefühl ist, was man da wahrnimmt. Du hast mein Beispiel gelesen, wo ich ganz sicher war, dass die Jungs in der Disko mich auslachen? Typisch, das. Ich hab' das gefühlt! hahaha, nix da- meine eigene Unsicherheit hab' ich gefühlt, nix anderes. Und sie den Jungs in die Schuhe geschoben.

Das war ständig so- überall. Ich ging durch die Stadt, da stand eine Gruppe Jugendlicher, die lachten. Natürlich über mich, da war ich ganz sicher. Ich konnte es doch empathisch fühlen. Ich sass im Bus, hinter mir tuschelten zwei Leute- natürlich sagten die etwas Abfälliges über mich, was sonst? Empathie, lach. Kein Wunder, dass ich mich verkrochen habe. War ich irgendwo unter Menschen, bin ich nur mit gesenktem Haupt rumgelaufen, weil ich mich nicht abgrenzen konnte, wie du sagst. Tatsächlich aber, weil ich mich nicht gefühlt habe- ich hatte mir eingeredet, ich würde die anderen fühlen. Dabei war es die ganze Zeit über mein Gefühl.

Luonnator schrieb:
eine gefuehlsmaske aufzusetzen waere praktisch, keine ahnung, ob es moeglich ist gefuehle vorzutaeuschen, oder die gefuehle anderer menschen anzunehmen koennte, wie ein chamaeleon.
was mir in dem kontext einfaellt ist, das es sehr wohl sein kann, dass man die gefuehle anderer menschen spieglet, oder genauer gesagt, dass andere menschen sich in einem spiegeln und ihre gefuehle als die des gegenuebers ansehen. kommt mir, wenn ich die reaktionen sehe, zumindest manchmal so vor. also genau das gegenteil, von dem, was du schreibst.
Ja, das ist das genaue Gegenteil von dem, was wirklich wahr ist, Luonnotar. Es geht ja hier um die Lösung von Ängsten und Problemen- und das geht nur, wenn man bei sich bleibt mit der Aufmerksamkeit. Es sind immer die eigenene Gefühle, die man anderen unterstellt. Wenn jemand wütend ist, dann ist er wütend. Wenn jemand lacht, dann freut er sich- das ist hier nicht gemeint. Es geht im 12. Haus um diese angebliche Empathie, wo man ganz fest glaubt, zu fühlen, wie jemand anders gefühlsmässig zu einem steht, im Guten wie im Bösen- das ist Einbildung.

Luonnator schrieb:
die eigenen gefuehle sind sehr versteckt, geborgen, aber ueberbordend reich, phantasievoll, surreal, medial... manchmal will man sie mitteilen, aber man wird nicht verstanden. allein in der einsamkeit.
manchmal bin ist man ganz froh in sich allein zu sein. das geht soweit, dass man sich teilweise ganz von der aussenwelt abschotte.
Man wird ja deshalb nicht verstanden, weil man sich nie wirklich aufrichtig mitteilt, dazu ist ja die Angst zu gross. Und wenn es doch mal aus einem herausbricht, geht es nicht ohne Tränen, was einem dann auch wieder unglaublich peinlich ist. Ich hab' da sehr drunter gelitten und mich deshalb kaum aus dem Haus getraut, wie gesagt. Ich wusste aber immer, dass es so nicht weitergehen kann. So wäre ich nie selbständig, ich könnte nie sein, was ich wirklich sein wollte. Mit fremden Menschen sprechen zu müssen, zB auf Ämtern- der Horror. Irgendwo anzurufen, zB bei Vermietern, um sich eine Wohnung anzuschauen- ein Alptraum. Sich fotografieren zu lassen auf Parties- ich war dann auf dem Klo. Ich habe mich gedrückt, wo es nur ging. Dann kam der Saturn-Geburtstag, also Saturn auf Saturn- da hab' ich begonnen, mich der Angst zu stellen- ich hab' sie angesehen. Heute ist sie vollkommen aufgelöst.

Luonnotar schrieb:
ich kenne zwei menschen mit mars in 12. (in der waage, glaub ich, sonne krebs) einer, der ueberhaupt nicht damit klarkommt, viele drogen nimmt, blockaden aufbaut und sehr sehr aggressiv wird (hat einen entsprechenden 'policerecord'), also ein mensch, der die aggression entweder mit drogen betaeubt oder eruptiv rauslaesst.
der andere mensch mit mars in 12 (im loewen, sonne widder) ist sehr naturbewusst/ spirituell und sehr kreativ. durch bewusstes leben. naturerfahrung und musik wird die agression rausgelassen. der mensch fuehlt sich harmonisch in sich. ich erlebe diesen mensch als sehr stark, voller energie; auf eine art fest, wie ein baum.
Naturbewusst ist nicht spirituell. Ich glaube auch nicht, dass er sich harmonisch in sich selbst fühlt, sonst wäre ja gar keine Aggression da, die rausgelassen werden müsste. Was verstehst du unter Spiritualität, Luonnotar?

Luonnotar schrieb:
aber andererseits auch eine wunderschoene zauberwelt, eine sehr bunte, freie, weite, tiefe gefuehlwelt in der man taucht und stets neue wunder erlebe. und manchmal will man da garnicht raus. man will es nicht anders, man will sich zurueckziehen. da ist man man selbst, da ist man frei, auch wenns fuer dich wie ein widerspruch klingt. die gefuehle sind so reich, so intensiv. und darin liegt die gefahr. so gluecklich, wie man sein kann, so ungluecklich kann man sein.
Das ist ja auch ein Widerspruch. Ich weiss schon, was du meinst- ich war ja auch "glücklich", wenn ich alleine war. Bloss- es gab immer diese innere Stimme, die mir sagte, dass dieser Zustand nur ein vorübergehender war. Denn ich musste ja immer wieder unter Leute- und da war dann schnell klar, dass ich überhaupt nicht frei war.

Luonnotar schrieb:
man lebt seine traeume durch kreativitaet und spiritualtaet; desweiteren durch seine arbeit, seine projekte; das hat wieder sehr viel mit idealen, zielen, usw zu tun. und auch mit menschen, die einem am herzen liegen; ueber grosse umwege allerdings (kunst, wissenschaft, philosophie, esoterik, sehr abstrakte gespraeche, telepathie/ traeume).
Da ist es wieder, dieses ominöse Wort: Spiritualität. Spiritualität befreit- und erst in dieser Freiheit ist der Mensch wahrhaft kreativ. Was du mit Kreativität meinst, das kenne ich auch. Die bestand in erster Linie in der Fähigkeit, mir Ausreden einfallen zu lassen, warum ich am Aussen nicht teilnehme. Und in der Fähigkeit, Phantasiegeschichten zu erzählen, was ich denn in dieser Zeit so alles erlebt habe.

Luonnotar schrieb:
hoffe, das hat jetzt niemanden erschlagen...
Da spricht er schon wieder, der Saturn.
Ist dir das sehr schwer gefallen, mal was von dir zu erzählen?
Erzähle mehr! Das übt.

:)
 
simi:
Die Erlebnisse sind schon sehr wirklich, die jemand mit Planeten dort hat. Der Karma-Begriff passt dort allerdings nicht hin. Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung, welches natürlich auch von Vorleben in dieses Leben hineinreicht. Karma wirkt in jedem Haus, durch jeden Planeten- und hat nix speziell mit dem 12. Haus zu tun.

nun, ich vermute, mein persoenliches karma liegt dort.

simi:
Ja genau. Das Mitteilungsbedürfnis ist da, aber verständlich soll das Gesagte nicht sein- das wäre zu offen, man könnte gesehen und damit erkannt werden. Es gibt aber eine Ausnahme- das Zweiergespräch. Und da kommt das Lästern ins Spiel. Da gerade die Angstplaneten den Menschen zu weitgehender Isolation anhalten, damit er ungestört in Ruhe träumen kann, deshalb kriegt er ja kaum etwas mit, was um ihn herum vorgeht. Also wird im Zweiergespräch nachgefragt, Motto: hör' mal, der und der, was macht der eigentlich? Erzähl' mal. Ich hab' ja gehört, der hätte blablabla.... In diesem Gespräch erfährt man natürlich auch etwas persönliches über den Gesprächspartner, was dann später einem anderen weitererzählt wird. Menschen mit Angstplaneten in 12 sind nicht in der Lage, etwas Vertrauliches für sich zu behalten. Da sich solche Leute anziehen, entstehen ganze Gruppen, wo jeder hinter vorgehaltener Hand jedem alles über jeden anderen erzählt. Die Gerüchteküche kocht. Vor dem eigenen Gewissen werden solche Lästereien gerechtfertigt mit den Worten: ich würde dem das auch jederzeit ins Gesicht sagen. Was natürlich nicht der Fall ist, schon gar nicht mit denselben Worten.

ich bin sehr ehrlich. und ich habe die chuzpe, leuten ins gesicht zu sagen, was ich von ihnen denke; sehr unpersoenlich, neutral und fair.
das liegt wahrscheinlich an meinem wertesystem: die unbedingte liebe zur wahrheit, liebe zu den menschen, respekt, die grenzen anderer menschen zu wahren, menschen nicht zu be/ver/aburteilen; also dinge die ich fuer mich als essentiell fuer die interaktion mit anderen menschen herausgefunden habe.

simi:
Nein- definitiv nicht. Das hat nichts, aber auch nicht das geringste mit dem 12. Haus zu tun. Spiritualität ist die innere Verbindung mit der Quelle, mit Gott. Wenn eine solche Verbindung mit dem Geist zustande kommt, dann erkennt der Mensch die Wahrheit über sich selbst- das hat nichts mit den Träumereien und Phantasien des 12. Hauses zu tun. Beides findet innerlich statt, ja- das ist aber auch schon alles. Eine Transformation findet dann statt, wenn eine Angst durchschaut wird, das kann natürlich auch eine 12. Haus-Angst sein- in der Folge ist es dann möglich, aus sich herauszutreten und sich zu zeigen.

wenn man gott als das allwesen sieht, dann ist gott mit dem 12. haus verbunden; das fische haus, das nirvana, das alles und nichts. nicht im koerper, nicht im geist, darueberhinaus. deshalb transformation. aber das ist meine defintion, ich erhebe nicht anspruch auf richtigkeit.

simi:
Gut, dass du diese Empathie-Geschichte ansprichst. Was ist Empathie? Einbildung- sag' ich. Genau daher kommt nämlich der Verfolgswahn. Das ist so: es ist ja nun wirklich keine Kunst, zu erkennen, was ein anderer Mensch fühlt, also ob er gut oder schlecht drauf ist innerlich. Wut, Freude, Aggression, Glücklichsein, sich Wohlfühlen, Gelangweiltsein- das sind ja alles Stimmungen, die man leicht wahrnehmen kann an anderen Menschen.

empathie bedeutet fuer mich, die gefuehle anderer menschen zu spueren und darauf reagieren zu koennen; menschen zu verstanden, wahr-, und anzunehmen. das zeigt sich bei mir zb darin, dass ich mich sehr gut einfuehlen, troesten und analysieren kann, welche knoten da sind und wie man sie loest.

simi:
Die sogenannte Empathie des 12. Hauses bezieht sich aber darauf, wie andere Menschen zu einem selbst stehen- das kann man angeblich fühlen. Angeblich deshalb, weil es tatsächlich bloss das eigene Unsicherheitsgefühl ist, was man da wahrnimmt. Du hast mein Beispiel gelesen, wo ich ganz sicher war, dass die Jungs in der Disko mich auslachen? Typisch, das. Ich hab' das gefühlt! hahaha, nix da- meine eigene Unsicherheit hab' ich gefühlt, nix anderes. Und sie den Jungs in die Schuhe geschoben.

das tut mir leid, aber projeziere nicht deine unsicherheit von damals auf mich.

die gefuehle/ stimmungen nehme ich losgeloest von mir wahr. dh, ich beziehe die stimmungen anderer menschen, soweit es keinen offensichtlichen grund gibt (dass ich jemandem etwas gutes/ schlechtes getan habe) nicht auf mich.
jeder ist fuer seine gefuehle selbst verantwortlich und hat das auch mit sich selbst auszumachen. ich projeziere meine gefuehle nicht auf meine mitmenschen- ich habe sie geschaffen (auch als reaktion auf dinge die passieren/ passiert sind, s.o., aber es sind meine geschoepfe), ich mache sie mit mir selbst aus.

simi:
Das war ständig so- überall. Ich ging durch die Stadt, da stand eine Gruppe Jugendlicher, die lachten. Natürlich über mich, da war ich ganz sicher. Ich konnte es doch empathisch fühlen. Ich sass im Bus, hinter mir tuschelten zwei Leute- natürlich sagten die etwas Abfälliges über mich, was sonst? Empathie, lach. Kein Wunder, dass ich mich verkrochen habe. War ich irgendwo unter Menschen, bin ich nur mit gesenktem Haupt rumgelaufen, weil ich mich nicht abgrenzen konnte, wie du sagst. Tatsächlich aber, weil ich mich nicht gefühlt habe- ich hatte mir eingeredet, ich würde die anderen fühlen. Dabei war es die ganze Zeit über mein Gefühl.

das muss die hoelle gewesen sein. wir haben eine ganz unterschiedliche auffassung von empathie.

simi:
Ja, das ist das genaue Gegenteil von dem, was wirklich wahr ist, Luonnotar. Es geht ja hier um die Lösung von Ängsten und Problemen- und das geht nur, wenn man bei sich bleibt mit der Aufmerksamkeit. Es sind immer die eigenene Gefühle, die man anderen unterstellt. Wenn jemand wütend ist, dann ist er wütend. Wenn jemand lacht, dann freut er sich- das ist hier nicht gemeint. Es geht im 12. Haus um diese angebliche Empathie, wo man ganz fest glaubt, zu fühlen, wie jemand anders gefühlsmässig zu einem steht, im Guten wie im Bösen- das ist Einbildung.

das sehe ich nicht so. aber darueber habe ich mich ja schon ausgelassen.

eigentlich ist es mir nicht wichtig, wie jemand zu mir steht. oder sagen wir so, natuerlich geniesse ich es, beliebt zu sein. :weihna1
und ich habe eine ganze reihe sehr enger freunde.

aber wenn ich merke, dass menschen meine einfuehlsamkeit als zuneigung interpretieren, ist es traurig. nur weil sie sich verstanden fuehlen, heisst das noch lange nicht, dass ich etwas fuer sie empfinde.
genau ueber diese thema hatte ich vor ewigkeiten eine diskussion mit bnb. bei mir ist es die neptunische all- liebe, nicht die venusische liebe. leider missverstehen das viele. ich liebe, aber nicht um meine liebe zu teilen, sondern zu vervielfachen.

simi:
Man wird ja deshalb nicht verstanden, weil man sich nie wirklich aufrichtig mitteilt, dazu ist ja die Angst zu gross. Und wenn es doch mal aus einem herausbricht, geht es nicht ohne Tränen, was einem dann auch wieder unglaublich peinlich ist. Ich hab' da sehr drunter gelitten und mich deshalb kaum aus dem Haus getraut, wie gesagt. Ich wusste aber immer, dass es so nicht weitergehen kann. So wäre ich nie selbständig, ich könnte nie sein, was ich wirklich sein wollte. Mit fremden Menschen sprechen zu müssen, zB auf Ämtern- der Horror. Irgendwo anzurufen, zB bei Vermietern, um sich eine Wohnung anzuschauen- ein Alptraum. Sich fotografieren zu lassen auf Parties- ich war dann auf dem Klo. Ich habe mich gedrückt, wo es nur ging. Dann kam der Saturn-Geburtstag, also Saturn auf Saturn- da hab' ich begonnen, mich der Angst zu stellen- ich hab' sie angesehen. Heute ist sie vollkommen aufgelöst.

wie hast du es geschafft, da raus zu kommen?

bei mir ist das genau anders herum. ich bin in einem bereich taetig, in dem ich sehr viel mit menschen zu tun habe (als communicator und networker), was meinen faehigkeiten am besten enstpricht.

mit nicht verstanden werden meine ich, dass menschen, bis auf ganz bestimmten menschen, mit meinem innenleben so rein garnichts anfangen koennen.

simi:
Das ist ja auch ein Widerspruch. Ich weiss schon, was du meinst- ich war ja auch "glücklich", wenn ich alleine war. Bloss- es gab immer diese innere Stimme, die mir sagte, dass dieser Zustand nur ein vorübergehender war. Denn ich musste ja immer wieder unter Leute- und da war dann schnell klar, dass ich überhaupt nicht frei war.

wenn ich alleine sein will, bin ich alleine, wenn ich unter leuten sein will, bin ich unter leuten. es gibt kein: ach, ich moechte eigentlich lieber unter leuten sein.

simi:
Da ist es wieder, dieses ominöse Wort: Spiritualität. Spiritualität befreit- und erst in dieser Freiheit ist der Mensch wahrhaft kreativ. Was du mit Kreativität meinst, das kenne ich auch. Die bestand in erster Linie in der Fähigkeit, mir Ausreden einfallen zu lassen, warum ich am Aussen nicht teilnehme. Und in der Fähigkeit, Phantasiegeschichten zu erzählen, was ich denn in dieser Zeit so alles erlebt habe.

ich nehme am aussen teil, sogar sehr rege.
und ich bin kreativ. poesie, malerei, bildhauerei, musik, tanz, theater, film. allein und im team. und liebe es verschiedene bereiche zu verschraenken und das 'nicht sichtbare' auszudruecken.

simi:
Da spricht er schon wieder, der Saturn.
Ist dir das sehr schwer gefallen, mal was von dir zu erzählen?
Erzähle mehr! Das übt.

nein, garnicht. nur denke ich, dass das nicht wirklich interessant ist.
aber ich kann gern mehr erzaehlen...

simi, du bist du, du hast deine selbstwahrnehmung, die ich nie im leben anzweifeln wuerde. das bist du, und deine erfahrungen, niemand anders.
ich bin ich, ich habe meine erfahrungen.
die wuerde ich nie im leben bei dir suchen. auch wenn wir beide den saturn in 12 haben. :)

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simi:
Naturbewusst ist nicht spirituell. Ich glaube auch nicht, dass er sich harmonisch in sich selbst fühlt, sonst wäre ja gar keine Aggression da, die rausgelassen werden müsste. Was verstehst du unter Spiritualität, Luonnotar?

es ist eine frau, und sie ist naturbewusst und spirituell. das heisst, sie ist kraeuterkundig, kommuniziert mit den geistern der natur, meditiert, gibt reiki, shiatsu und geht mit den kraeften des universums um. das klingt alles irgendwie nicht richtig, aber ich kenne mich in dem bereich viel zu wenig aus, um genau zu beschreiben, was sie macht.
sie kaempft nicht mit ihren aggressionen, sondern nutzt die marskraft. dh, sie lebt sie. gibt das mehr sinn fuer dich?
was ich unter spiritualitaet verstehe, ist in die bereiche jenseits des geistes vorzudringen.
 
Hallo Luonnotar,:)

das liegt wahrscheinlich an meinem wertesystem: die unbedingte liebe zur wahrheit, liebe zu den menschen, respekt, die grenzen anderer menschen zu wahren, menschen nicht zu be/ver/aburteilen; also dinge die ich fuer mich als essentiell fuer die interaktion mit anderen menschen herausgefunden habe

Beim Lesen Deiner Zeilen viel kam mir spontan in den Sinn, hier Jupiter in seiner reinsten Forum beschrieben zu sehen. Schön!:)



Lieben Gruß
Urajup
 
Hallo Simi

herzlichen Dank für deine 12. Haus Erläuterungen, bin wieder etwas näher an das 12. Haus gekommen, es zu verstehen. :)
Die Phantasien vor dem Hinaustreten in die Welt. Das ist wirklich gut.
Ist ja auch das Haus vor dem 1. Haus.

LG
Stefan
 
Hi Simi :)

wow... das war ne gute idee mit der tarot-karte..
hab sie mir gestern angeschaut.. ok..
aber heute vorhin beim joggen.. da hatte ichs..

jetzt hatte ichs dann endlich gesehen was dieses übers ziel hinausschiessen ist..
.. richten.. ist einfach nur richten.. nicht mehr
 
zu dieser empathie-sache..

es ist im grunde irrelevant, ob es nun einbildung oder wahrnehmungt ist..
da es wirksam empfindungsrelevant ist..

das worauf es ankommt ist die abstimmng dessen was man tut und lässt.. in bezug auf das empfundene..
 
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hi bnb,
erinnerst du dich an diese
neptun/ venus diskussion,
die wir mal hatten?
da gings auch ums 12. haus.


lg,
luo
 
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