erlöst oder unerlöst?

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tatsaechlich hab ich, eher halbherzig,
auf etwas anderes angespielt.
liegt an meiner lust am verknuepfen
von zusammenhaengen.

das ist typisch fuer mich.

die spinne
 
a propos,
gabs doch hier nicht auch schon mal
eine grosse runde zu dem thema;
alle usual suspects waren zugegen &
es wurde sogar fuer mond und saturn
ungewoehnlich heiss, im 12. haus.


:banane: :banane:
 
aber andererseits auch eine wunderschoene zauberwelt, eine sehr bunte, freie, weite, tiefe gefuehlwelt in der man taucht und stets neue wunder erlebe. und manchmal will man da garnicht raus. man will es nicht anders, man will sich zurueckziehen. da ist man man selbst, da ist man frei, auch wenns fuer dich wie ein widerspruch klingt. die gefuehle sind so reich, so intensiv. und darin liegt die gefahr. so gluecklich, wie man sein kann, so ungluecklich kann man sein.



man lebt seine traeume durch kreativitaet und spiritualtaet; desweiteren durch seine arbeit, seine projekte; das hat wieder sehr viel mit idealen, zielen, usw zu tun. und auch mit menschen, die einem am herzen liegen; ueber grosse umwege allerdings (kunst, wissenschaft, philosophie, esoterik, sehr abstrakte gespraeche, telepathie/ traeume).


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hoffe, das hat jetzt niemanden erschlagen...

Aber nein, so schnell wird man nicht erschlagen. Eigentlich verstehe ich Dich total. Besonders die letzten 2 Absätze kann ich gut nachvollziehen.Vielleicht auch die anderen, doch habe ich momentan nicht so viel Zeit darauf genauer einzugehen.

Ich finde, dass Du die richtige Einstellung zum Leben hast. Und die Umwege sind halt notwendig, auf der anderen Seite sind sie auch interessant und hilfreich.

Man kann sich auf dieser Welt auch nicht so leicht jemanden anvertrauen. Das ist eine gesunde Vorsicht. Man kann trotzdem ein positiver Mensch sein.
Bis zu einem gewissen Grad sollte man aber offen sein, weil man ohne diese Offenheit Misstrauen weckt. Wieweit diese Offentheit geht, muss jeder für sich feststellen. Da hilft einem niemand.

Wenn man ein liebender Mensch ist, werden es die Menschen, die guten Willens sind, spüren und auf einen eingehen. Es gibt aber auch Foren, die so auf das gemeinsame Denken einer Clique eingeschworen sind, dass sie sogar solidarisch im Bösen sind. Hier habe ich das Gott sei Dank nur einmal gespürt, doch hat es sich in Wohlgefallen aufgelöst. Ich war sehr froh darüber.

Erlöst oder unerlöst? Worauf bezieht sich eigentlich dieser Titel? Es wurde hier viel von Krebserkrankungen gesprochen. Glaubt man vielleicht, dass die Psyche diese auslöst? Ich würde darauf mit JEIN antworten. Bestimmt spielt sie je nach Individualität mehr oder weniger mit, doch glaube ich, dass sie nur in sehr verkrampften Fällen der Auslöser ist.

Wie wir wissen, haben wir sehr viel durch die Gene vererbt bekommen und können uns davon nur schwer oder gar nicht befreien. Wir können uns nur halten und Beobachtungen machen, wie der Körper auf gewisse Dinge äußerlich und innerlich reagiert. Alles andere kann nur der Verstand entscheiden. Ich denke, dass uns ein gesundes Leben (da muss sehr viel hineinverpackt werden) vor den schlimmsten Dingen in Form von größeren und größten Leiden bewahren kann. Der Sport, das richtige Essen, die guten Gefühle für unsere Nächsten, etc. sind ja nur dazu da, dass wir, wenn es so weit ist, leichter sterben können. Und eines Tages müssen wir uns alle von dieser Erde verabschieden. Das bleibt doch niemanden erspart.

Ich hoffe, ich hab nicht zu gescheit dahergeredet, doch ist es aus Liebe zu meinen Mitmenschen geschehen und ich hoffe, dass es ein wenig getröstet hat.

Mit innigen Grüßen und Wünschen

eva07 :liebe1:
 
Hallo eva :)

Es wurde hier viel von Krebserkrankungen gesprochen. Glaubt man vielleicht, dass die Psyche diese auslöst? Ich würde darauf mit JEIN antworten. Bestimmt spielt sie je nach Individualität mehr oder weniger mit, doch glaube ich, dass sie nur in sehr verkrampften Fällen der Auslöser ist.

Oje...

Es geht nicht um die Erkrankung, es geht um das Tierkreiszeichen Krebs.

Danke, dass du mit deiner Bemerkung auf den etwas luschigen Umgang mit der "Fachsprache" aufmerksam machst.

Lieben Gruß
Rita
 
Hallo Lilith, :)

Zu vertrauensselig, zu unkritisch, eine unerwachsene Form von Offenheit. Da folgt die Enttäuschung natürlich auf dem Fuß.

ich mag Dich jetzt nicht in die Ecke drängen, aber ich frage mich einfach, wer bewertet das?

Was ist "zu" vertrauensseelig? Könnte es nicht sein, dass - Du als Beispiel -vorher einfach sehr misstrauisch warst und schon ein kleines Öffnen, das nicht mehr Deiner eigenen Gewohnheit entsprach, eine Enttäuschung auslöste, weil Du einfach nur über Dich selbst erschrocken bist oder so?

Was ist "zu" unkritisch? Die selber Frage im Grunde wieder wie oben.

Und wo liegen die Maßstäbe für das "Erwachsensein"? Wer stellt die auf?

Natürlich folgen Enttäuschungen, wenn man sich anders verhält als vorher, wenn man evtl. mutiger ist etc. und dann nicht die Resonanz kriegt, die man sich erhoffte, aber ist das unbedingt schädlich oder ungesund....?

Liebe Grüße :)
Martina
 
ich mag Dich jetzt nicht in die Ecke drängen, aber ich frage mich einfach, wer bewertet das?
Ich selber! :) Später dann, denkt man sich, man hätte nicht so offen sein sollen. Das hängt aber damit zusammen:
Natürlich folgen Enttäuschungen, wenn man sich anders verhält als vorher, wenn man evtl. mutiger ist etc. und dann nicht die Resonanz kriegt, die man sich erhoffte, aber ist das unbedingt schädlich oder ungesund....?
Wenn der andere nicht so reagiert, wie man es sich gewünscht hat, das tut weh. Und später macht man sich dann Vorwürfe.

Und wo liegen die Maßstäbe für das "Erwachsensein"? Wer stellt die auf?
Ich sehe die darin, dass man ein Mittelmaß an Vertrauen und Offenheit hat.
 
liebe lilith, liebe martina,
darf ich mich da auch einmal dran
erklaerungstechnisch versuchen:

lilith:
Zu vertrauensselig, zu unkritisch, eine unerwachsene Form von Offenheit. Da folgt die Enttäuschung natürlich auf dem Fuß.

da ist sie die vielbeschworene angst:
schnell wieder zumachen...

... aber woher kommt dieses 'zu offen'?

... eine moegliche antwort:
sich an den anderen anschmiegen,
eine erwartungshaltung entwickeln,
die der andere nicht erfuellen kann?

soweit, noch nicht gut...
... aber vielleicht versteht jemand,
worauf ich damit hinaus will...


lg
 
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Hallo Lilith, :)

Ich selber! :) Später dann, denkt man sich, man hätte nicht so offen sein sollen. Das hängt aber damit zusammen:

Wenn der andere nicht so reagiert, wie man es sich gewünscht hat, das tut weh. Und später macht man sich dann Vorwürfe.

Ja genau, so läuft es ab und die Vorwürfe, die man sich macht tun gleich nochmal weh. Aber irgendwann versteht man, dass man einfach nur man selbst war und Vorwürfe nicht weiter bringen. Denn Dein Verhalten hatte einen Grund, nämlich den, Du selbst sein zu "dürfen". :)

Ich sehe die darin, dass man ein Mittelmaß an Vertrauen und Offenheit hat

Ja, ein Mittelmaß zu finden wäre schön. Aber auch hier kann man nur sein "eigenes" Mittelmaß finden, weil DAS Mittelmaß gibt es ja nicht. Und ich glaube, dieses Mittelmaß liegt dort, wo man sein eigenes Herz frei macht und dem Leben Vertrauen schenkt und das geschieht eben auch dadurch, dass man sich traut. :liebe1:

Liebe Grüße
Martina
 
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