Auch wenn beim Zitieren das Herausreißen von ganz kleinen Stellen die Gefahr der Auflösung der gesamten Aussage mit sich bringen kann, so scheint mir doch dieses eine Wenige äußerst Wichtig zu sein. Und zwar so, dass nur sie einer Antwort bedürfen.
Also:
Ich habe das zig-Mal erlebt. Und genau deshalb frage ich. Weil daran was ganz Grundlegendes nunmal nicht wirklich zu funktionieren scheint.
Ich glaube, dass hier die Erfahrung von zig schlechten Erlebnissen durchleuchtet, die immer tief gereicht und die Seele massiv angegriffen haben. So eine Prägung zu mildern geht nur schwer, ist aber nicht aussichtslos.
Ich denke da an mich selbst als ehemals großen Pessimisten. Ich kann sagen, dass die Beurteilung der Verhältnisse der Welt haargenau mit der inneren Stimmung zusammenhängt und weniger mit der so genannt "objektiven" Bewertung. Diese Objektivität beschreibt wie die Wissenschaft nur äußere Dinge.
Die Wissenschaft sagt zur Seele: Nervenkostüm. Der Psychologe weiß und spricht von der Seele nicht nur als Bewusstsein, sondern von der wesentlichen feinen Gestalt des Menschen. Sie kann krank oder leicht verirrt sein.
Von dem hängt es ab, wie Liebe als Kraft gesehen und empfunden wird.
Ich halte diese "göttliche" Liebe nicht für etwas Göttliches, sondern für, so man will, eine Art Trick der "Konkurrenz".
Ich kann nur sagen, würde es keine göttliche Liebe geben, dann könnte die Konkurrenz nicht tricksen, trickreich und hinterlistig in dämonischer Art leben.
Wenn man alles nur als hohl und ohne Sinn sieht, eben wissenschaftlich auch, dann sieht man vor allem auch keine Dämonen, die geistigen anarchistischen Kräfte. Und diese Kräfte begrüßen es, wenn es sie angeblich nicht gibt - ich meine als Geistwesen. Sie wüten so umso leichter in der Welt und damit bei der einzelnen Psyche.
Das ist ihr Trick und nicht der Trick Gottes, glaube ich.
Das einzige was man der göttlichen Liebe vorwerfen kann, das ist das, dass sie unendliche Freiheit gibt. Sie lässt auch die Dämonen leben und gewähren.
Aber: Die Dämonen wollen und schaffen das Böse - und dienen trotzdem Gott, indem sie Entwicklungen zum Bewusstseinswandel voran treiben.