Ehre deinen Vater und deine Mutter ...


Schon klar, als Gottes auserwähltes Volk konnten die Juden ja nicht auf das Töten verzichten.
Sonst hätte die kriegerische Landnahme ja nie stattfinden können.

Das Christentum geht aber moralisch weiter. Und deshalb ist "Du sollst nicht töten" im Sinne der Lehre Jesu die zutreffende Formulierung.

:)

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Schönes Beispiel für das Ehren der Ahnen ...da ja alles von der christlichen Religion mit dem Alten Testament (Bünden) begann:)

oder versteh ich da jetzt was falsch ?
 
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Schönes Beispiel für das Ehren der Ahnen ...da ja alles von der christlichen Religion mit dem Alten Testament (Bünden) begann:)

oder versteh ich da jetzt was falsch ?


Knapp daneben, würd ich sagen.

Jesus sagt: Löst euch von euren Eltern.
Damit meint er nicht, dass man sich persönlich nicht mehr sehen könnte. Sondern, dass man sich von den Vorstellungen und Ideologien der Ahnen freimachen soll.

Altes Testament: Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Neues Testament: Liebet eure Feinde.

Ist eine völlig neue Qualität des Denkens.

:)

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Knapp daneben, würd ich sagen.

Jesus sagt: Löst euch von euren Eltern.
Damit meint er nicht, dass man sich persönlich nicht mehr sehen könnte. Sondern, dass man sich von den Vorstellungen und Ideologien der Ahnen freimachen soll.

Altes Testament: Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Neues Testament: Liebet eure Feinde.

Ist eine völlig neue Qualität des Denkens.

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Dankeschön :)

Maria45 hat ehren ja sehr anschaulich erklärt ...
ehren heisst nicht einfach nachahmen ...
sondern ehren ist genauso aufdecken ...und genaunichtnachmachen...:)

Ja, was bedeutet wirklich "ehren"?
im Hebräischen ist das Wort für "Ehre" verwandt mit dem Wort für "Schwere" und für "Leber".
Es ist das Schwere, das, dem wir Gewicht geben.
Das, was bei uns eben ins "Leben" geht. Leben und Leber gehören ja auch zusammen.
So wie der Alkoholismus die Leber zerstört und ehrlos macht.
Ein Alkoholiker - oder allgemeiner ein schwer Drogenabhängiger - wird alles andere im Leben "leicht" machen, sprich entwerten, als unbedeutend, wertlos, nicht ins Gewicht fallend einschätzen, nur eben die Droge und ihre Beschaffung, das ist dann das einzige was zählt. Dafür sind dann Lügen und Verbrechen völlig gerechtfertigt, hauptsache, es kommt "Stoff" rüber.
der "Stoff", also das Stoff-liche, die Materie, ist ja auch das, was "schwer" ist, was Gewicht hat.

Nun sind Vater und Mutter in jeder Hinsicht diejenigen, aus denen wir in dieser physisch erscheinenden Form hervorgegangen sind. So könnte man sagen, alle grundlegenden Startpunkte wurden von ihnen vorgegeben. Und dann ist es doch einfach weise, alle diese Startpunkte ganz genau zu beleuchten, ganz exakt zu analysieren und ihnen in bester Weise gerecht zu werden.

Es geht also nicht um ein blindes "Verehren", sondern vielmehr um eine Stimmigkeit im Gewicht. Beispiel ein alkoholkranker Vater. Habe ich einen solchen und sehe, was der Alkohol in seinem Leben und im Leben seiner Familie angerichtet hat, ist es eine Form diesen Vater zu ehren, wenn ich diesem Umstand großes Gewicht beimesse und nicht selber leicht-sinnig mit Alkohol umgehe.

Im "Ehren" meiner Ursprünge lege ich größtes Gewicht auf meine Wurzeln, gebe ihnen alle Wichtigkeit, denn aus ihnen lebe ich, aus ihnen komme ich.
Es ist auch ein Teil des sich-selbst-erkennens, wenn ich ihnen große Aufmerksamkeit schenke. Nur im Erkennen woher ich komme kann ich ermessen, wohin mein Sinn zielt.

Anderes Beispiel: Meine Mutter hat sich entschieden, mit mir keinen Kontakt mehr zu pflegen. Ich ehre ihre Entscheidung, gebe ihr größtes Gewicht, und werde keinesfalls zu ihr Kontakt suchen. Ich verehre also nicht ihr gestörtes Kommunikationsverhalten, sondern gebe dem was da ist, seinen Wert, sein Gewicht und seinen Sinn.

Weiteres Beispiel: Ein Vater hat seine Tochter missbraucht. Sie ehrt ihn damit, dass sie sein Verhalten nicht einfach "hinwegliebt", sondern diesem Verhalten großes Gewicht gibt. In dem Fall entscheidet sie sich z.B. dafür, überhaupt keinen Kontakt mehr mit dem leiblichen Vater zu pflegen, lässt also sein Verhalten sehr schwer wiegen, gibt dem große Wichtigkeit. Das, was da ist, soll gewürdigt werden, soll seine Kraft entfalten, soll nicht verleugnet werden.
__________________
JESUS MIHI OMNIA
 
Dieser Unterschied zwischen töten und morden ist nicht unerheblich!!!

Ich habe die Bibel mehrmals gelesen , aber pro Übersetzung ändert sich der Wortlaut und dadurch sind , denk ich Gespräche von Nöten , um Verständnis zu erreichen .

:)

Das ganze Leben ist ein Sterben und Werden ...und es wird schon mal für Nahrung getötet...

aber dieses Töten bedeutet , töte nur was du brauchst und verarbeite alles , so ehrst du das Tier , welches dich ernährt.

Auch Worte können töten ...übrigens:)

mhm, ja, vielleicht liegt der Unterschied zwischen Morden und Töten ja in der Absicht. "Morden" geschieht aus schlechter Absicht heraus und ist vermutlich in jedem Fall zu verachten. "Töten" dagegen bezeichnet ja einen etwas anderen Vorgang, dem z.B. keine kriminelle Absichtsbildung enthalten ist. So ist der "Totschlag" ja auch die "mindere Form" des Mordes. Fahrlässigkeit kann z.b. zum Totschlag führen, aber nicht zum Mord.

Bezüglich tötender Worte bist Du natürlich aufgeschmissen im Deutschen, wenn Du statt "töten" das Wort "morden" einsetzt. Man kann zwar mit Worten töten, aber ein durch Worte ausgeführter Mord ist mir so noch nicht bekannt geworden.

Also: je nachdem wie ich's übersetze ergibt sich ein gänzlich anderer Verständnishorizont. "Du sollst nicht morden" wäre ein ziemlich viel anderes Gebot als "Du sollst nicht töten".

Interessant, wenngleich selbstverständlich. :)
 

Schon klar, als Gottes auserwähltes Volk konnten die Juden ja nicht auf das Töten verzichten.
Sonst hätte die kriegerische Landnahme ja nie stattfinden können.

Das Christentum geht aber moralisch weiter. Und deshalb ist "Du sollst nicht töten" im Sinne der Lehre Jesu die zutreffende Formulierung.

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...bist du vegetarier, oder lässt du zu, dass in deinem namen tiere getötet werden?

shimon;)
 
...bist du vegetarier, oder lässt du zu, dass in deinem namen tiere getötet werden?

shimon;)


Die 10 Gebote sind eindeutig Verhaltensvorschriften für Menschen untereinander.
Wo also ist von Tieren die Rede?

Und in den weiteren Vorschriften von Moses wird zum Opfern, auch von Tieren aufgefordert. Also ist das Töten von Tieren nach der Bibel (Altes Testament) durchaus erlaubt. Heißt ja auch schon in der Genesis: Das Tier sei dem Menschen untertan.

Was also soll deine, doch sehr persönlich übergriffige, Antwort.

:)

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Die 10 Gebote sind eindeutig Verhaltensvorschriften für Menschen untereinander.
Wo also ist von Tieren die Rede?

Und in den weiteren Vorschriften von Moses wird zum Opfern, auch von Tieren aufgefordert. Also ist das Töten von Tieren nach der Bibel (Altes Testament) durchaus erlaubt. Heißt ja auch schon in der Genesis: Das Tier sei dem Menschen untertan.

Was also soll deine, doch sehr persönlich übergriffige, Antwort.

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Erst sagst du das Jesus les verändert hat und nun argumentierst du mit Moses?:)
zu Abraham wurde gesagt , er solle seinen Sohn töten:)
 
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