Eher esoterisch oder skeptisch eingestellt?

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  • stärker skeptisch ausgerichtet

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Es sei denn, man ist eh der Auffassung, dass es keinen irrwie metaphysischen Lebenssinn gibt.
Dann ist alles tutti und das Leben ziemlich gut, weil einfach.

Auszug aus dem oberen der beiden Spektrum-Links:
Zudem unterstützen neuere Untersuchungen Frankls Theorie, daß sogar im Leiden Sinn gesehen werden kann und dies hilft, mit Leiden umzugehen: Durch das Erfahren von Lebenssinn können Streß und Lebenskrisen oftmals besser bewältigt werden. Einige Interventionsformen der humanistischen Psychologie, vor allem aber die von Frankl entwickelte Logotherapie, widmen sich der Unterstützung bei der individuellen Sinnfindung. Die angewandten Methoden sind vielfältig und schließen die Analyse von Vergangenheit und Gegenwart sowie die Planung der Zukunft ein, ebenso wie die speziellen Techniken der Dereflexion, eine Art Abstandgewinnen von sich selbst, und der paradoxen Intention, das Gegenteil vom eigentlich Gewollten anzustreben.
 
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Auszug aus einem der Spektrum-Links:
Soll das sowas wie ne Antwort auf meine grundsätzliche Aussage sein?

Verstehe ich nicht, brauche ich auch nicht. ;)
 

Auszug aus einem der Spektrum-Links:

🤦
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll... Ich mein, weggucken hilft da auch nicht.
 
Ich habe ehrlich gesagt keine Idee, was die Esoterik darunter versteht.. oder meinst du damit Familienaufstellungen?
Ja, es ist lange her, dass ich mich damit beschäftigt habe - "systemisches Familienstellen" wurde es genannt.
Aber auch Heilpraktiker "kupfern" mitunter Begrifflichkeiten ab und bringen sie in einen völlig anderen Kontext, teilweise in einen völlig selbstkonstruierten.

Das zentrale an seriösen Therapien ist, dass niemals "gedeutelt", geraten, gedrängt oder "widersprochen" wird.
Wenn man also "Sie sollten", "Sie müssen" hört oder irgendetwas als "Wahrheit" festgestellt wird, dann stimmt was nicht.
 
Inwiefern?



Was lehne ich denn ab? Vieles, was allgemein als "christliche Werte" - Solidarität, Hilfsbereitschaft ... - bezeichnet wird, lehne ich nicht ab, sondern finde es richtig gut - allerdings nicht, weil ich glaube damit einem Gott zu gefallen oder gutes Karma anzuhäufen, sondern weil ich davon überzeugt bin, dass eine Welt mit diesen gelebten "christlichen Werten" eine für alle Menschen schönere Welt ist, als wenn eben nur jeder "sein Ding" ohne Rücksicht auf Verlsute durchzieht. Wie ich schon schrieb: Für eine brauchbare Moral bzw. Ethik braucht es keine Tranzendenz.

Ich lehne Behauptungen über Naturgesetze, Fähigkeiten und Existenzen ab, die eine wissenschaftlich-kritische Überprüfung nicht bestanden haben. Das hat nichts mit christlichen Werten zu tun, sondern damit, welche Kriterien erfällt sein müssten, damit ich eine Behauptung über ein Naturgesetzt o.ä. mehr Glauben schenke.



Die meisten Atheisten, die ich so kenne, sind durchaus so drauf, wie ich.
Dazu fällt mir eine Anekdote ein.
Ein Kollege, der in einem anderen Land groß geworden ist, der mit Religion genauso wenig am Hut hat wie ich und entsprechend genauso wenig Ahnung davon, sinnierte, ob manche "christliche" Werte nicht doch sinnvoll seien und er zählte sie auf.
Er nannte allerdings die Grundrechte der Menschen, die im Grundgesetz verankert sind.^^
Und ich muß sagen, dass mir das Grundgesetz wesentlich besser gefällt als die 10 Gebote!
 
Das hättest du gerne. Sieht aber ziemlich danach aus. Nimm nicht dich als Maßstab.
Du bist doch viel näher am Christsein dran, als du selber es wahrhaben magst.
Aus irgendeinem Grund lehnst du für dich ab, wofür du aber längst schon stehst.
Andere sind aber nicht so, und bei denen sieht das alles dann eben ganz anders aus.

Glaubst du das tatsächlich? Ich hab in meinem Umfeld sehr viele Atheisten und Agnostiker - durchgehend mit einem humanen Weltbild.
Inwiefern man jetzt Atheismus mit einem daraus ergendenen Egoismus gleichsetzt, kann ich nicht nachvollziehen. Das würde ja auch implizieren, dass gläubige Menschen nicht anfällig für Egoimus wären.
Ich denke nicht, dass die Neigung zum Egoismus irgendwas mit Religion oder Glauben zu tun hat.

Wie meinst du denn, wie es bei den anderen aussieht? Meinst du damit andere Atheisten?
 
... ob manche "christliche" Werte nicht doch sinnvoll seien und er zählte sie auf.
Er nannte allerdings die Grundrechte der Menschen, die im Grundgesetz verankert sind.^^
Und ich muß sagen, dass mir das Grundgesetz wesentlich besser gefällt als die 10 Gebote!

Wo kommt denn das her, was später "die Grundrechte" genannt wurden?
Das kommt aus dem christlichen Glauben, unserem kulturellen Background.
Unser ganzen Rechtssystem ist darauf aufgebaut, auch das Grundgesetz.
Ebenso unser Gesellschaftssystem, das uns so selbstverständlich erscheint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Glück verschreiben diese Globuli Kinderärzte. Also wirkliche Ärzte.

Zum Glück gibt es auch Kinderärzte, die sowas nicht verschreiben. Und die sind nicht weniger echte Ärzte, als die, auf die Du Dich hier berufst. Als meine Tochter geboren wurde, gab es einen Kinderarzt in dem Ort, in dem wir damals wohnten, gegen den eine ebenfalls dort tätige Hebamme Stimmung zu machen versuchte, weil besagter Kinderarzt die Homöopathie ablehnte. Das war für uns ein guter weiterer Grund, genau DIESEN Kinderarzt zu konsultieren - abgesehen davon, dass auch andere Eltern sehr zufrieden mit ihm waren. Und das war auch gut so - wir wurden von ihm immer wunderbar beraten und ggf. behandelt. Und nein, das bedeutete nicht, dass bei allem der Antibiotika-Hammer ausgepackt wurde o.ä.

Mein Gedanke geht auch in die Richtung, das die Mutter davon überzeugt ist dem Kind was gutes zu tun, und deswegen funktioniert das.

Deswegen beurteilen die Eltern das Verhalten des Kindes anders bzw. im Glauben gefärbt etwas zu tunt. Und auch das Gefühl etwas gutes für das Kind zu tun, färbt dann auf das Kind ab und beruhigt es mit. Solche Effekte zusammengefasst nennt man dann zusammengefasst "Placebo by proxy". Da spricht a priori auch nichts dagegen. Das kann man aber auch anders erreichen, ohne Zuckerkügelchen oder anderen Darreichungsformen eine Wirkung zuzuschreiben, die sie nach den bekannten Naturgesetzen aus Chemie, Physik, Biologie etc. gar nicht haben können.

Bzgl. zahlenden Kindern und Globuli ist das da noch schlimmstenfalls wirkungs- aber dafür auch harmlos.

Das gilt aber bei weitem nicht für alles, was Eltern mit ihren Kindern machen im Glauben, den Kindern damit Gutes zu tun. So gibt es z.B. Eltern, die ihren autistischen Kindern ätzende Chlorbleiche in den Darm pumpen - genannt "MMS" - und sind ganz stolz, dass sich dabei Darmschleimhaut ablöst, die sie als Würmer fehlinterpretieren. Im Interview berichten sie auch stolz, dass die Kinder seit dem ruhiger sind und besser gehorchen. Kunststück, wenn die Kinder Angs haben, dass bei Fehlverhalten wieder ein Einlauf mit der scharfen Flüssigkeit droht...

Und auch Homöopathie wird dabei von den Eltern nicht immer verantwortungsbewusst eingesetzt. So berichten Kinderärzte auch davon, dass sie Globuli aus dem Gehörgang von Kindern mit Mittelohrentzündung rausholen mussten, sobald die Eltern zur Einsicht kamen, dass die starken Ohrenschmerzen ihrer Kinder doch einen Arztbesuch oder gar die Notaufnahme im Krankenhaus rechtfertigen.

Jetzt hier wirst Du wahrscheinlich richtigerweise einwerfen wollen, dass das alles nicht der Homöopathie bzw. verantwortungsbewussten Anhängern dieser anzulasten sei. Das ist wie gesagt richtig. Das ändert aber nichts dran, dass es sowohl äußerst unplausibel wie auch unbelegt ist und bisher blieb, dass von Globuli irgendeine Wirkung über die verschiedenen Placebo-Effekte bzw. Kontext-Effekte hinaus ausgehen würde.

Aber ne, diese Form von Aufmerksamkeit ob es dem Kind da besser geht überlasse ich den Müttern.

Mache ich tatsächlich auch. Ich werde sicherlich keiner Mutter das Globuli-Fläschchen aus der Hand schlagen oder sonstwie mich in die Erziehung oder Medikation einmischen, wenn ich nicht den dringenden Verdacht habe, das Kindeswohl wäre in Gefahr. Dass ich von Homöopathie nichts halte, und warum ich das nicht tue, äußere ich dennoch. Warum auch nicht?

Und keinen Statistikern!

Dabei wären die es, die z.B. in einer Studie der Homöopathie wirkliche Wirkung zuschreiben würden/könnten, sollten z.B. in der Kontrollgruppe signifikant weniger Erfolge zu verzeichnen sein als in der Versuchsgruppe. Bei Studien mit gutem Design kam das bisher allerdings leider nicht viel vor. Das sagt nichts Gutes über diese Wirkung aus.

Und keinen Psychologen, auf gar keinen Fall!

Brauchst Du auch nicht. Denn es geht immernoch nicht darum, die Homöopathie zu verbieten, sondern darum zu äußern, dass und warum man selbst nicht an die Aussagen/Behauptungen über Wirkungen aus der Homöopathie glaubt. Und ich gehe sogar noch weiter: Ich äußere, unter welchen Bedingungen ich meine Haltung dazu revidieren würde.

Den Ärzten und den Müttern, sonst niemandem.

Durchaus, so lange ich das Kindeswohl dadurch nicht grob gefährdet sehe.
 
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