Droht mir die Kündigung?

Ich muss nur meine Vorgehensweise und den zeitlichen Ablauf darlegen.
Würde ich nicht tun. Ich würde erst mal mit der Mitarbeitervertretung reden. Auch wenn du offensichtlich schuld bist, muss man das ja nicht schriftlich niederlegen. Dein Fehlverhalten schriftlich niederzulegen, obliegt dem Arbeitgeber. Das, was von dir verlangt wird, kommt in meinen Augen einem Selbstbelastungszeugnis gleich. Im Grunde würdest du dich selbst belasten. Rede bitte erst mit einem Vertreter. Wenn dein AG dich abmahnen will, dann ist das in erster Linie sein Problem. Falls dir dein Fehler selbst aufgefallen ist und du den freiwillig von dir aus gemeldet hast, dann würde ich das als Stellungnahme vielleicht dazu packen, aber mehr auch nicht.
 
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Würde ich nicht tun. Ich würde erst mal mit der Mitarbeitervertretung reden. Auch wenn du offensichtlich schuld bist, muss man das ja nicht schriftlich niederlegen. Dein Fehlverhalten schriftlich niederzulegen, obliegt dem Arbeitgeber. Das, was von dir verlangt wird, kommt in meinen Augen einem Selbstbelastungszeugnis gleich. Im Grunde würdest du dich selbst belasten. Rede bitte erst mit einem Vertreter. Wenn dein AG dich abmahnen will, dann ist das in erster Linie sein Problem. Falls dir dein Fehler selbst aufgefallen ist und du den freiwillig von dir aus gemeldet hast, dann würde ich das als Stellungnahme vielleicht dazu packen, aber mehr auch nicht.
Den Vertreter habe ich um einen Termin gebeten.
Deine Ausführungen stimmen mich nachdenklich. Auch, wenn meine Chefin auch etwas schriftlich verfasst, so soll ich auch was aufschreiben. Und da meinst du, es sei eine Selbstbelastungszeugnis.
Stimmt schon irgendwie.

Ich werde erst mit dem Vertreter sprechen.
Mache ich.
 
Auch deine Stellenbeschreibung (also welche Aufgaben du wie zu erledigen hast,
wer deine Ansprechpartner sind und was in deinen Verantwortungsbereich fällt)
ist nicht von dir selbst sondern vom Arbeitgeber zu verfassen und ist somit ein
Bestandteil deines Arbeitsvertrages. Sowas sollte also doch ohnehin vorliegen.
 
Auch deine Stellenbeschreibung (also welche Aufgaben du wie zu erledigen hast,
wer deine Ansprechpartner sind und was in deinen Verantwortungsbereich fällt)
ist nicht von dir selbst sondern vom Arbeitgeber zu verfassen und ist somit ein
Bestandteil deines Arbeitsvertrages. Sowas sollte also doch ohnehin vorliegen.
Die liegt auch vor und daher weiß ich auch, dass ich meine Kompetenzen überschritten habe.
 
Den Vertreter habe ich um einen Termin gebeten.
Deine Ausführungen stimmen mich nachdenklich. Auch, wenn meine Chefin auch etwas schriftlich verfasst, so soll ich auch was aufschreiben. Und da meinst du, es sei eine Selbstbelastungszeugnis.
Stimmt schon irgendwie.

Ich werde erst mit dem Vertreter sprechen.
Mache ich.
Eine Abmahnung vom Arbeitgeber dient da zu, dem Arbeitnehmer sein Fehlverhalten aufzuzeigen und darauf hinzuweisen, dass bei gleichem oder ähnlichem Verhalten mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen zu rechnen ist. Wenn du deiner Chefin erst aufschreiben musst, was du falsch gemacht hast, kann das ja nicht so schlimm gewesen sein ;) :D

Ich bin MAV im privaten Sektor, keine Ahnung wie das im ÖD abläuft, aber ich würde hier jedem abraten, so was zu tun, WENN die Gefahr besteht, dass das „Geständnis“ dann Teil der Abmahnung wird.


Es sei denn es gibt irgendwelche Gesetze im ÖD, die dazu zu dienen, dass irgendwelche Aufsichtsbehörden das später nachvollziehen können. Weil sonst ein Bürokrat in Brüssel, in Bielefeld das Toilettenpapier abbestellt. :D
 
Den Vertreter habe ich um einen Termin gebeten.
Deine Ausführungen stimmen mich nachdenklich. Auch, wenn meine Chefin auch etwas schriftlich verfasst, so soll ich auch was aufschreiben. Und da meinst du, es sei eine Selbstbelastungszeugnis.
Stimmt schon irgendwie.

Ich werde erst mit dem Vertreter sprechen.
Mache ich.
Wobei trotzdem noch zu bedenken ist, dass in der MAV in der Regel keine Juristen vertreten sind.. Ein "Schuldeingeständnis" würde ich auf keinen Fall schreiben oder unterschreiben.
 
Eine Abmahnung vom Arbeitgeber dient da zu, dem Arbeitnehmer sein Fehlverhalten aufzuzeigen und darauf hinzuweisen, dass bei gleichem oder ähnlichem Verhalten mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen zu rechnen ist. Wenn du deiner Chefin erst aufschreiben musst, was du falsch gemacht hast, kann das ja nicht so schlimm gewesen sein ;) :D

Ich bin MAV im privaten Sektor, keine Ahnung wie das im ÖD abläuft, aber ich würde hier jedem abraten, so was zu tun, WENN die Gefahr besteht, dass das „Geständnis“ dann Teil der Abmahnung wird.


Es sei denn es gibt irgendwelche Gesetze im ÖD, die dazu zu dienen, dass irgendwelche Aufsichtsbehörden das später nachvollziehen können. Weil sonst ein Bürokrat in Brüssel, in Bielefeld das Toilettenpapier abbestellt. :D
Nimm also schon mal Toilettenpapier mit :D

Deine Ausführungen sind sehr hilfreich.
Danke.
 
Wobei trotzdem noch zu bedenken ist, dass in der MAV in der Regel keine Juristen vertreten sind.. Ein "Schuldeingeständnis" würde ich auf keinen Fall schreiben oder unterschreiben.
Die MAV bzw. BR darf auch keine juristischen Ratschläge geben. Die MAV hat aber in der Regel einen Anwalt, der bei bedarf kontaktiert werden kann.
 
Die MAV bzw. BR darf auch keine juristischen Ratschläge geben. Die MAV hat aber in der Regel einen Anwalt, der bei bedarf kontaktiert werden kann.
Dass mit dem Anwalt wusste ich gar nicht.
Gut zu wissen.
Über einen Bekannten hätte ich wohl auch eine Adresse kriegen können.
Ich will aber gar nicht so weit gehen. Gießt nur Öl ins Feuer.
 
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Ich will aber gar nicht so weit gehen. Gießt nur Öl ins Feuer.
Schlussendlich ist sie ja auch nicht ganz grundlos. Das weißt du ja selbst. Und eine Abmahnung ist ein übliches Vorgehen einen Arbeitnehmer daran zu erinnern sich an die Regeln zu halten. Es ist nicht schön, aber auch nicht wirklich schlimm. Ich kann es gerade im ÖD nachvollziehen, ob es notwendig ist, kann ich nicht beurteilen. Kommt halt wirklich darauf an, ob du ein Flughafen oder 2 Kugelschreiber bestellt hast. :D Nimm es halt gelassen hin, lern daraus und mach dir nicht zu viele Gedanken. So wie ich das sehe, ist das jetzt kein persönlich motivierter Racheakt deiner Chefin. Eher so typisch ÖD :D
 
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