Ist die Logik von Natur aus ein Raubtier?
Der Anthropologe E.Richard Sorenson v. der Stanford University bejaht diese Frage.
Ich entdeckte seine Therorien in einem Artikel in IONS (Noetic Scienc Review
http://www.noetic.org/about.cfm),
geschrieben von Christian de Quincey. In Jahrzehnten der Forschung und genauen Beobachtung hatte Sorenson eine Theorie entwickelt,
die zwischen zwei grundsätzlich verschiedenen,
menschlichen Mentalitäten unterscheidet:
"präkolumbianisches Bewusstsein", womit das Wesen der
ein_geborenen Völker (eig. Anmerkung, man beachte das WORT)
VOR der Eroberung von Kolumbus charakterisiert wird, und postkolumbianisches Bewusstsein", was durch modernen Rationalismus gekennzeichnet wird.
Das präkolumbianische Bewusstsein basiert auf Gefühle. Sorenson behauptet, dass diejenigen Stammeskulturen
mit ausgeprägtem Empfindungsvermögen ausgestattet sind, derend Mitglieder mit viel Körperkontakt aufwuchsen.
Er beobachtete, dass diese Menschen hochsensibel sind für Änderung in Atmung und Muskelspannung, die mit Stimmungswechsel
verbunden sind.
(...)
Es hat den Effekt, dass sich das Individuum gut fühlt, wenn sich die anderen Stammesmitglieder gut fühlen;
wenn die anderen ängstlich oder besorgt sind, hat dies auf das Individuum ähnliche Auswirkungen.
Sorenson nennt dies "soziosensuelles Bewusstsein", eine ebenfalls passende Beschreibung des Bewusstseinszustandes von Pferden.
Was richtig oder wahr oder real ist, beruht (Anmerkung: in dieser Welt) nicht auf
abstrakten
und so vom wirklichen Leben angetrennten Konzepten,...
(eig. Anmerkung dem WIRKLICHEN LEBEN im Sinne von WIRKUNG, Auswirkung Einwirkung und so GEFÜHLTEM ERLEBEN!)
..sondern darauf, was sich in der vorliegenden Situation
richtig anfühlt(!)
Diese Form des Bewusstseins lebt von seiner Fähigkeit, Gefühle des Wohlbehagens
in der Gemeinschaft optimieren zu können(!),
mit dem Nachdruck auf
"tief empfundene Annäherung basierend auf inegriertes Vertrauen"
und "intutive (Anmerkung: daraus SICH ERGEBENDE(!)) Harmonie" unter allen Individuen der Gruppe.
Das postkolumbianische Bewusstsein ist dagegen
konfrontierend und
emotionell inkongruent, (....) der moderene Rationalismus gedeiht (..)
durch SLEKTIVE SICHTWEISE der vom LEBEN (siehe Anmerkung WIRKLICHEN LEBEN) losgelöste Informationen fördert.
Diese Mentalität wird von authentischen Gefühlen
wahrhaft bedroht und führt somit
(Anmerkung: und hat zur Auswirkung) durch die Mitmenschen auferlegten Betrug von sich selbst und anderen.
(Anmerkung: das Mitmenschen sich selbst und andere in Bezug auf sich selbst UM SICH SELBST betrügen.
...ich finde die Übersetzung hier etwas holprig und hoffe es hat gedient)
(In dieser Welt des Rationalismuses -werden-)
Nur Gefühle, Erfahrungen und Ideen, die die dominante (und dominierende) These unterstützen, -werden-
für WERT BEFUNDEN geäußert zu werden(!)
Am Beunruhigensten ist jedoch die Beobachtung von Sorenson, dass wenn die postkolumbianische Vernunft auf die präkolumbianische
Gefühlswelt stößt,
dies zu einer sofortigen und gänzlichen Unterdrückung Letzterer führt
-mit schrecklichen Konsequenzen, die unsere Gesellschaft jahrhunderte (Anmerkung, nein ich würde sagen Jahrtausende) NICHT
hinterfragt hat.
Sorenson vertritt die These, dass das postkolumbianische Bewusstsein AUTOMATISCH
(Anmerkung: wenn nicht BEWUSSTSEIN eben darüber DAGEGEN GESETZT WIRD) die präkolumbianische Gefühlswelt IN DEN SCHATTEN STELLT,
(siehe DAS BILD der NACHT in der GRUBE und DEM STEIN mit dem man diese VERSCHLIESST, im Buch Daniel)
AUCH WENN(Anmerkung: DAS IST WICHTIG!!) DIE ABSICHTEN DER RATIONALISTEN EHRENHAFT SIND!!
Er (Sorenson) begründet seine Theorie mit einem Augenzeugenbericht über eine Gruppe westlicher Touristen,
die kurz nach dem zweiten Weltkrieg
unabsichtlich das ganze Zusammenleben eines Stammes in Neu Guinea auslöschten.
Innerhalb (nur) einer Woche kollabierte eine Gesellschaft, die auf Vertrauen, Offenheit, Einfühlsamkeit und Harmonie basiert war.
Sorenson beschreibt (Anmerkung diesen Vorgang) als "große kulturelle Amnesie", wobei ganze Bevölkerungen
Ihre Vergangenheit und Gebräuche vergassen und sogar welche Kleidung sie noch vor einigen Jahren getragen hatten:
Die selbstlose Einheit, die so stark und eigenständig in Ihren isolierten Enklaven zu bestehen schien, verschand
(unter dem Einfluss der Rationalität) wie ein Sommerwind..