Ich hatte heute Nacht einen ungewöhnlich klaren Traum.
Jedes BILD dieses Traums war/ist SO KLAR, dass es immer noch vor meinen Augen steht:
der Anfang ist verwischt, ich helfe lang bei einer Reperatur im Stall (dem Stallbetreiber), obgleich ich eigentlich schon FORT SEIN WILL!
Endlich eise ich mich los, ich will reiten gehen, ausreiten mit meinem Pferd!
Ab diesem Zeitpunkt wird es KLAR.
Der Traum erreicht eine tiefe Klarheit, jedes Bild...
Der Wald, den ich betrete, der Herbst hat Ihn in tausend Farben gemalt, doch ich reite nicht, ich gehe mit meinem Pferd,
obgleich es fertig und gesattelt ist, wie ich, am Zügel.
Ich habe VOR es zu reiten, irgendwann, aber NOCH ist es mir SO genug.
Ich setze die ersten Schritte, in diesem Wald, als ich auf einmal
VOLLKOMMEN KLAR einen Storch sehe,
der GANZ RUHIG SITZT und auf den Weg schaut, den ich gehe (und der in diesen Wald führt).
Plötzlich SEHE ICH, was der Storch sieht: eine Schlange, ich habe so eine Schlange NOCH NIE gesehen(!),
sie spielt IN ALLEN FARBEN (wie der Wald, doch sie ist doch zugleich GANZ KLAR gezeichnet und gemalt:
in GELB, GRÜN, ROT und WEISSER FARBE)
selbst IM TRAUM denke ich daran, das das BLAU hier fehlt, doch erst später erkenne ich, dass es die einzige Farbe ist,
die dem WEISSEN LICHT als Spektralfarbe hier, aber auch der Schlange und dem Wald FEHLT.
Das Tier, die Schlange bewegt sich, der Storch hält still, ICH WEISS, ER KANN SIE FASSEN UND TÖTEN,
aber sie ringelt sich SO RASCH, dass er nicht nach Ihr fassen WILL.
AUCH ICH UNTERSCHÄTZE DIE GEFAHR (bei uns gibt es doch keine gefährlichen Schlangen!)
Zunächst will ich VORBEI! (ich NARR, warum drehe ich nicht um(!)) und als ich endlich UMDREHE, weil ich sie AHNE die Gefahr,
ist es schon ZU SPÄT, das Tier war bereits an der Achillesferse meines Pferdes, es hat sich dort um seinen Hinterfuss gedreht,
kurz war es auch vorne, und mein Tier hat, nach diesem Treffen seinen Kopf gesenkt, aber hinten war die Schlange NÄHER,
ich habe es nicht gesehen, noch ZWEIFEL ICH, ob er gebissen ist und HOFFE auf ein WUNDER...(ich FÜHLE die Gefahr, obgleich zu spät)
NUR FORT! Ist Ihm was geschehen? Hat sie zugebissen? Ich konnte es nicht sehen!
MEIN PFERD!
Ich starre Ihn mit klopfenden Herzen an, es ist als ob ich bete, hat sie Ihm ein Leid getan und zugebissen?
Etwas verändert sich, ich fühle, ETWAS HAT ER!
Er schwankt und etwas ändert sich..nun ist es so, als müsste, könnte ich Ihn stützen, tragen
(was EIGENTLICH UNMÖGLICH IST....welcher MENSCH kann schon ein Pferd (er)tragen?)
Doch plötzlich habe ich eine Art Innenansicht, ich seh das Gift, sein Wirken, er scheint zu bluten, innerlich,
Pferde können sich nicht übergeben...doch nun fühl ich, dass er sich übergibt, ich wage es gar nicht hinzusehen,
ICH FÜHLE ES, er blutet INNERLICH!
Er hat sich verändert, wie ein Hund oder Mensch, irgendwie anderers ist er geworden...
Ich suche und fasse das Handy mit zitternden Händen, um den Notruf der Tierärztin zu wählen
und immer quält mich nur ein Gedanke, neben der Angst um mein geliebtes Pferd, das Gilft, es tötet mir den besten Freund,
die einzige Chance, die ich habe, (so denke ich), ist mir DIE FARBEN und DIE ZEICHNUNG des TIERES (der Schlange) zu MERKEN,
das Ihn gebissen hat, ich halte es für die einzige Chance, das Gegengift aufzutreiben, auf das er hier nicht sterben mag..
Die Angst weckt mich auf.
DAS ist das erste Mal (von dem ich am Morgen nicht berichtet habe), das ich erwache...und ich schreibe es auch auf,
obgleich ich NICHTS von diesem Traum vergessen habe und daher hier frei nacherzähle..