Der Vers geht aber weiter
| Mt 10,35 | Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien
und die Tochter mit ihrer Mutter und die
Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
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Wenn alles gut ist zwischen den Familienmitgliedern, dann natürlich nicht.
Aber wenn sie der Person was aufdrücken wollen, was ihrer Überzeugung widerspricht, so daß die Person sich krass verbiegen müßte, dann heißt es: "tschüß, da spiel ich nicht mit, ich gehe den Weg, der für mich stimmt."
Beispiele: Vater ist Unternehmer, was nur über Ausbeutung funktioniert. Der Sohn soll in seine Fußstapfen treten, der Sohn lehnt dies aber ab, nicht weil er faul wäre, sondern weil er selbst kein Ausbeuter sein will.
Mutter sagt Tochter, sie soll sich nicht so anstellen und den reichen Typ heiraten, damit sie versorgt ist. Der aber stößt die Tochter ab. Sie kann nicht mit ihm gehen, weil er (im Sinne Jesu) ein schlechter Mensch ist.
Klingt ein wenig altmodisch, war in den alten Zeiten aber sehr wichtig.
Und übertragen auf die heutigen Umstände gilt es wohl immer noch.
Was weiß ich, die Querdulli-Eltern sagen "geh nicht zum Spritzen", das jugendliche Kind aber widersetzt sich, weil es die Pro-Argumente als richtig erkennt und sich zur Not eben auch gegen die Eltern stellt, was sein Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft/für Schwache zeigt. Das Kind folgt also Jesus nach und nicht denen, die ihre Eltern verdummsabbelt haben.