Die Violette Flamme (des Alchemisten Saint Germain)

Sozusagen - das Schwert ist für die Unterdrückten gemeint!
Das nicht länger hinnehmen von Standesdünkel, Klassizismus, Rassismus, Sexismus usw.

Nee, das klingt zu kriegerisch. Es reicht völlig aus, sich von Leuten zu distanzieren,
die einen ich sag mal vom Weg abbringen wollen, den man als richtig für sich sieht.

Bei ihren Spielchen nicht mitspielen, sich nicht in ihrem Game verzetteln, sondern
schlicht und einfach bei seiner eigenen Überzeugung und seinen Werten bleiben.
Dafür braucht´s das scharfe Schwert: um das Eine vom Anderen sauber zu trennen.
 
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Sozusagen - das Schwert ist für die Unterdrückten gemeint!
Das nicht länger hinnehmen von Standesdünkel, Klassizismus, Rassismus, Sexismus usw.
Der Vers geht aber weiter


Mt 10,35Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;

😥
 
Das sagt an, daß die Nachfolge von Jesus über kurz oder lang dazu führt, daß es Zwist gibt mit Leuten, die einen klein haben möchten oder sonstwie ihren Vorteil aus einem ziehen wollen. Da muß man dann abwägen, was einem wertiger ist: Jesus zu folgen oder seiner Überzeugung zuwider einknicken wegen Leuten, die einen eh nur benutzen.

Das Schwert meint nicht das scharfe Ding aus Metall, sondern es meint eine klare Trennung, ein Abscheiden, einen Schnitt.
Es ist bemerkenswert, mit welcher kreativen Willkür manche Gläubige biblische Verse interpretieren, wobei die ursprüngliche Textintention oft zugunsten persönlicher oder ideologischer Bedürfnisse verbogen wird. Man kennt es....

Funfact am Rande: Das vielzitierte "Zitat" ist ohnehin nicht authentisch.
 
Der Vers geht aber weiter


Mt 10,35Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;

😥
Das trat z.B. in Kraft, wenn römische junge Frauen das zweifelhafte Vergnügen - einen schon seit Kindertagen vorbestimmten -Ehemann ablehnten und es vorzogen lieber einen Märtyrertod zu sterben oder
ein Mann wie Saulus -
bekannt geworden als Apostel Paulus -
sein Amt als Handlanger des Kaisers abzulegen und sich für die Verbreitung der Lehre Christi einzusetzen.
Saulus wird vermutlich auch den entsprechenden familiären Hintergrund gehabt haben und sich mit seiner Familie entzweit haben.

Solche Beispiele gibt es wohl viele -
aus vergangenen Zeiten und heutzutage,
nicht nur im Christentum....
 
Der Vers geht aber weiter

Mt 10,35Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien
und die Tochter mit ihrer Mutter und die
Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;

😥


Wenn alles gut ist zwischen den Familienmitgliedern, dann natürlich nicht.

Aber wenn sie der Person was aufdrücken wollen, was ihrer Überzeugung widerspricht, so daß die Person sich krass verbiegen müßte, dann heißt es: "tschüß, da spiel ich nicht mit, ich gehe den Weg, der für mich stimmt."

Beispiele: Vater ist Unternehmer, was nur über Ausbeutung funktioniert. Der Sohn soll in seine Fußstapfen treten, der Sohn lehnt dies aber ab, nicht weil er faul wäre, sondern weil er selbst kein Ausbeuter sein will.
Mutter sagt Tochter, sie soll sich nicht so anstellen und den reichen Typ heiraten, damit sie versorgt ist. Der aber stößt die Tochter ab. Sie kann nicht mit ihm gehen, weil er (im Sinne Jesu) ein schlechter Mensch ist.

Klingt ein wenig altmodisch, war in den alten Zeiten aber sehr wichtig.
Und übertragen auf die heutigen Umstände gilt es wohl immer noch.

Was weiß ich, die Querdulli-Eltern sagen "geh nicht zum Spritzen", das jugendliche Kind aber widersetzt sich, weil es die Pro-Argumente als richtig erkennt und sich zur Not eben auch gegen die Eltern stellt, was sein Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft/für Schwache zeigt. Das Kind folgt also Jesus nach und nicht denen, die ihre Eltern verdummsabbelt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist bemerkenswert, mit welcher kreativen Willkür manche Gläubige biblische Verse interpretieren, wobei die ursprüngliche Textintention oft zugunsten persönlicher oder ideologischer Bedürfnisse verbogen wird. Man kennt es....

Funfact am Rande: Das vielzitierte "Zitat" ist ohnehin nicht authentisch.
Mach eh wenig Sinn, die Bibel zu zitieren, wenn die gelebte 2000 jährige Geschichte was anderes sagt..
 
Zeit mal wieder für Dr. Laura Schlesinger, von wegen "Gottes Wort".

"Liebe Dr. Laura,
vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht, seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an Lev 18,22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Gräuel handelt. Ende der Debatte.

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind:


  1. Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev 1,9). Das Problem sind meine Nachbar*innen. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?
  2. Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Ex 21,7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?
  3. Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev 15,19–24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.
  4. Lev 25,44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, dass würde auf Mexikaner*innen zutreffen, aber nicht auf Kanadier*innen. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier*innen besitzen?
  5. Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Ex 35,2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet, ihn eigenhändig zu töten?
  6. Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren – wie Muscheln oder Hummer – ein Gräuel darstellt (Lev 11,10), sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
  7. In Lev 21,20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt's hier ein wenig Spielraum?
  8. Die meisten meiner Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev 19,27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?
  9. Ich weiß aus Lev 11,7–8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?
  10. Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev 19,19, weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüberhinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev 24,10–16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen (Lev 20,14)?

Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, das Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.


Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan"
 
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