möchte da zu dem auch noch meinen senf abgeben.
ich habe mich in den letzten monaten auf eine gewisse weise auch gelöst von meinem mann.
von den erwartungen und der abhängigkeit.
für mich war das eine grundlegende erkenntnis, zu sehen, dass nicht der andere es ist, der einen glücklich macht, sondern dass sich alles von selbst ergibt, wenn man sich selbst bedingungslos annimmt und liebt.
habe mit meinem mann jahrelang das muster enttäuschter erwartungen und traurigkeit über mangelnde unterstützung gelebt.
fühlte mich von ihm u.a. sehr stark abgelehnt und bekämpft (trotz seelischer gemeinsam und gegenseitiger tiefer liebe). das problem war aber, dass ich das so angenommen habe (das miene ich mit abhängigkeit).
kommt er mir heute so entgegen, haben diese energien nicht mehr die wirkung auf mich, dass sie mein selbstwertgefühl stark herabsetzen, denn mittlerweile habe ich in mir selbst genug liebe für mich, so dass ich mir denke (oder ihm sage) "ja, für dich ist das so, aber für mich nicht".
und das verrückte ist, es wirkt och voiel weitgehender!
umso mehr ich mich von seiner liebe unabhängig mache und nicht darauf angewiesen bin von ihm geleibt zu werden, umso mehr achtet er mich und umso weniger greift er an.
ich fühle sehr stark, dass wir immer mehr auf eine ebene kommen, wo wir ohne machtspiele und grosse unsicherheiten eine gleichberechtigte partnerschaft leben können, die auf gegenseitiger liebe und unterstützung aufbaut.
und das geschieht; ganz ohne druck, nur mit selbstliebe.
und für diejenigen, die "alleine" sind, ist genau diese selbstliebe der weg zum seelenpartner; davon bin ich überzeugt.