Die Schwarze Sonne in der Astrologie

da hat Rudhyar recht, da ebenso die Sonne der Erde gegenüber steht. :-) Und im Horoskop ist die Sonne eingezeichnet, so dass gegenüber davon die Erde liegt und nicht die schwarze Sonne....
 
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Dies ist eine astrologische Suche nach der Polarität zum Sonnen-Ego
Die Sonne repräsentiert die Symbolik des Lichtes, das Sich-Öffnende, die Ausstrahlung, das ausatmende Prinzip der Schöpfung, den Pluspol in der Polarität. Der Gegenpol ist der Minuspol, der für eine Ganzheit unverzichtbar ist, das Symbol der Dunkelheit, das Vereinnahmende, die Nach-innen-Strahlung, das wieder einatmende Prinzip der Schöpfung.

Beispiel MadGirl:
Bei der Steinbocksonne in 6 und der schwarzen Sonne Krebs in 12
Mit der Sonne im Steinbock H6 geht es um materielle realitätsbetont dominierende Expansion. Der Gegenpol mit der Schwarzen Sonne im Zeichen Krebs in H12 kann eine engherzige Vereinnahmung, eine Verlustamgst, eine übersensible Realitätsflucht oder eine Suche (Sucht) nach ausgleichender meditativer Geborgenheit bedeuten. Mir scheint eher das Letztere ein ausgleichend sinnvoller (Er-) Lösungsansatz zu sein.

Dies Beispiel kann zeigen, dass es bei der Schwarzen Sonne um eine Suche (Sucht) geht, den Ausgleich zum Sonnen-Ich durch den vitalen Gegenpol zu finden.
Für Arnold nimmt die Erde diesen Gegenpol-Platz ein. Das kann stimmen, wenn man bedenkt, wie sich viele Menschen auf der Erde als Zerstörer, Ausbeuter, Unterdrücker und machtbesessene Despoten betätigen. Allerdings wäre dies wieder eine Gut - Böse Falle, die nicht Polarität, sondern abhängige Dualität bedeuten würde. Doch hier geht es ja um eine Polarität zum Sonnen-Ich und das kann unmöglich die Erde sein. Denn der Mensch steht der Erde ja nicht in Polarität gegenüber, sondern ist dualistisch abhängig von ihr

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Dies ist eine astrologische Suche nach der Polarität zum Sonnen-Ego
Die Sonne repräsentiert die Symbolik des Lichtes, das Sich-Öffnende, die Ausstrahlung, das ausatmende Prinzip der Schöpfung, den Pluspol in der Polarität. Der Gegenpol ist der Minuspol, der für eine Ganzheit unverzichtbar ist, das Symbol der Dunkelheit, das Vereinnahmende, die Nach-innen-Strahlung, das wieder einatmende Prinzip der Schöpfung.

Beispiel MadGirl:

Mit der Sonne im Steinbock H6 geht es um materielle realitätsbetont dominierende Expansion. Der Gegenpol mit der Schwarzen Sonne im Zeichen Krebs in H12 kann eine engherzige Vereinnahmung, eine Verlustamgst, eine übersensible Realitätsflucht oder eine Suche (Sucht) nach ausgleichender meditativer Geborgenheit bedeuten. Mir scheint eher das Letztere ein ausgleichend sinnvoller (Er-) Lösungsansatz zu sein.

Dies Beispiel kann zeigen, dass es bei der Schwarzen Sonne um eine Suche (Sucht) geht, den Ausgleich zum Sonnen-Ich durch den vitalen Gegenpol zu finden.
Für Arnold nimmt die Erde diesen Gegenpol-Platz ein. Das kann stimmen, wenn man bedenkt, wie sich viele Menschen auf der Erde als Zerstörer, Ausbeuter, Unterdrücker und machtbesessene Despoten betätigen. Allerdings wäre dies wieder eine Gut - Böse Falle, die nicht Polarität, sondern abhängige Dualität bedeuten würde. Doch hier geht es ja um eine Polarität zum Sonnen-Ich und das kann unmöglich die Erde sein. Denn der Mensch steht der Erde ja nicht in Polarität gegenüber, sondern ist dualistisch abhängig von ihr

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Die helle Sonne verbrennt, um zu leuchten, ein typisches Egoverhalten der Ausbeutung. Das die Schwarze Sonne von den Nazis benutzt wurde, mag einen negativen Eindruck hinterlassen und das Christus als Sonnenlogos auftritt, einen positiven.
Jegliche Bewertung ist aber unangebracht.
Aktuell haben wir ja eine Klimaerwärmung durch Verbrennung, es bräuchte also zum Ausgleich mehr Schwarze Sonne.

Das die Schwarze Sonne astrologisch verwendet wird erstaunt mich.
Gibts Literaturempfehlungen?
 
Ausbeutung?
Wenn die Sonne nicht scheinen (leuchten) würde, gäbe es uns nicht!
Wer ist denn uns? Das Ego.
Es ist nicht sonderlich erhaltenswert, aber es gehört zum Spiel.
Die Sonne ist eine Erscheinung im grenzenlosen Raum der Dunkelheit.
Aktuell ist die übermäßige Verbrennung auf Erden ein Problem .....und übermäßige Egos:cautious:
Ich halte die Idee einer Ausgewogenheit für dringend erforderlich. So ists ja auch angedacht vom Threadersteller, wenn ich das richtig verstehe.
 
Wer ist denn uns? Das Ego.

Ich meinte selbstverständlich das gesamte Leben auf der Erde.
Die Sonne ist DER Energiespender.
Und wenn die hermetischen Gesetze gelten, gilt das auch für die Sonne im Horoskop.

Es ist nicht sonderlich erhaltenswert, aber es gehört zum Spiel.
Die Sonne ist eine Erscheinung im grenzenlosen Raum der Dunkelheit.

Dunkelheit ist Licht, das WIR nicht wahrnehmen können.

Aktuell ist die übermäßige Verbrennung auf Erden ein Problem .....und übermäßige Egos:cautious:

Ich halte das Problem für wesentlich komplexer.
Wenn überhaupt, dann stehen wenige übermäßige Egos mengenweise unterwürfigen Egos gegenüber und bestimmen diese.

Ich halte die Idee einer Ausgewogenheit für dringend erforderlich. So ists ja auch angedacht vom Threadersteller, wenn ich das richtig verstehe.

Die Idee gibt es schon.
Und kosmisch gesehen, herrscht IMMER Ausgewogenheit.
Bis auf den kleinen Rest, der die "Dinge" in Gang hält.
 
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Das die Schwarze Sonne astrologisch verwendet wird erstaunt mich.
Gibts Literaturempfehlungen?
Einen interessanten astrologischen Ansatz hat Ingrid Zinnel genommen, die Schwarze Sonne als Fluchtpunkt zu bezeichnen. Ich habe einige Sätze der Leseprobe ihres Buches herausgegriffen. Der ganze Text kann über den Link eingesehen werden.


Leseprobe
Schwarze Sonne: Der Fluchtpunkt der Beziehung

Die Sonne gilt als wichtigster Faktor eines jeden Horoskopes. Über sie erfahren wir, auf welche Art und Weise ein Mensch bzw. ein Paar seine Einzigartigkeit nach außen präsentiert.

Jedes Paar, jeder Mensch hat das Recht, das Vorwärtsgehen zu vermeiden, wenn ihm dies zu schwierig erscheint. Sobald die Schatten den Tag verdunkeln, besteht immer die Möglichkeit, das Gesicht abzuwenden, oder die Herzen zu verschließen. Es gibt nur einen (seelischen) Ort, an den die Partnerschaft flüchten kann, um dem Schmerz, dem Schatten zu entgehen: Er liegt in der Opposition

Der hellen Sonne auf der Tagesseite steht eine dunkle auf der Nachtseite gegenüber. Das Thema, das wir dort vorfinden (am besten zeichnen wir eine schwarze Sonne in das Horoskop ein), ist nicht die Aufgabe der Beziehung, sondern: der Fluchtpunkt vor eben dieser Aufgabe. Er stellt einen Zusammenfluss der Energien dar, die sich aussichtslos in eine Sackgasse hinein verirrten, und in ihr so lange starr und unbeweglich verharren, bis die Partner wieder bereit sind, aufeinander zuzugehen. Erst mit der Entscheidung, es weiter miteinander zu versuchen, sich wieder aufeinander einzulassen, löst sich die Starre auf und die Energien fließen auf der Achse zurück zur Sonne. Der Weg kann fortgesetzt werden.


Mein Kommentar:
Die Schwarze Sonne wird als Fluchtpunkt bezeichnet. Astrologisch ist sie hier eine Opposition. Oppositionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie entweder als gleichwertige Polarität oder als abhängige Dualität auftreten können. Flucht vor etwas ist nie polar-gleichwertig, sondern immer dual-abhängig. Weglaufen ist nie eine Lösung. Nur gleichwertige Polaritäten können wirkliche Lösungen sein (s. Beitrag #19 von NuzuBesuch).

In Analogie hierzu würde ich beim Radix den Sonnenstand in Zeichen und Haus als 'Lebensdurchsetzung' bezeichnen. Die Polarität zur Lebensdurchsetzung ist nicht das Weglaufen vor dem Leben, sondern eine andersartige, aber gleichwertige Lebensführung.

Im Klartext: Hat die Lebensdurchsetzung nicht funktioniert, so muss ich eine andere Strategie, also eine Alternative wählen. Das Leben ist nie alternativlos. Die extremste Alternative ist die Kehrtwendung, astrologisch die Opposition, hier als Schwarze Sonne bezeichnet. Sie ist eine
Umkehr der Werte.
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