Die Reflexionen, Gedanken und Zitate, die mich inspirieren.

Es geht nicht um ein „Erkennen“ im Sinne von einem erfahrbaren Inhalt, sondern eher um ein Hinweisendes. Erscheinungen kommen und gehen, verändern sich ständig – und gerade daran lässt sich ablesen, dass es etwas geben muss, das nicht diesem Wandel unterliegt, sonst wäre auch Veränderung gar nicht bemerkbar. Dieses „Fundamentale“ bleibt selbst unverändert, wird aber nie als Gegenstand erfahren, sondern zeigt sich nur indirekt durch das, was auftritt und vergeht.
Ja, kann man so sehen. Ich halte aber auch diese Sicht , ich sage mal, einer Wahrnehmung zugehörig.
 
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Ja, kann man so sehen. Ich halte aber auch diese Sicht , ich sage mal, einer Wahrnehmung zugehörig.
In dieser Perspektive geht es gerade nicht um Wahrnehmung im herkömmlichen Sinn. Das, was unverändert bleibt, ist kein Gegenstand der Wahrnehmung, es unterliegt keinem Modus des Vorhandenseins oder der Abwesenheit. Es zeigt sich lediglich indirekt durch das Kommen und Gehen der Erscheinungen, ohne selbst erfahrbar zu werden. Wahrnehmung greift also immer nur die Veränderungen auf, nicht das Fundamentale selbst.
 
Das ist nachvollziehbar, Gerlinde. Die Folgerung entsteht nur, wenn man annimmt, dass Veränderung überhaupt wahrnehmbar ist. Wer diese Annahme nicht teilt oder anders deutet, sieht keinen zwingenden Grund, auf ein Unveränderliches zu schließen.
es sind bestimmte logische gruende, die zu so einer Annahme fuehren. Es bleibt logische annahme.
 
es sind bestimmte logische gruende, die zu so einer Annahme fuehren. Es bleibt logische annahme.
Es bleibt eine logische Annahme, kein direkt erfahrbares Faktum. Die Schlussfolgerung folgt aus bestimmten Überlegungen über das, was Veränderung überhaupt bemerkbar macht, aber sie ist nicht zwingend für jeden, der diese Gründe anders bewertet.
 
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