Die Reflexionen, Gedanken und Zitate, die mich inspirieren.

In Heideggers Worten: Wirklichkeit als „beständige Anwesenheit“ braucht ein Offensein, eine Lichtung, damit sie überhaupt erscheinen kann. Genau das deckt sich mit dem, was in den asiatischen Traditionen als „Soheit“ oder „Todloses“ angedeutet wird – nicht als Ding, sondern als Ermöglichung.
Ja, das Unbegrenzte, eher dieses aus sich selbst heraus schöpferische Potenzial – ähnliche Ideen finde ich auch bei Alan Watts.
 
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Aber als gegeben projeziert auf ein Nirgendwo, dass angenommen wird. Selbstbestimmte Logik als Fundamentale projeziert auf "Nichts" oder "sich selbst".
Die selbstbestimmte Logik wird als Fundamentales verstanden und auf ein angenommenes „Nichts“ oder auf sich selbst projiziert – nicht als erfahrbare Realität, sondern als konzeptuelle Grundlage.
 
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Wie mein Gesicht aussah usw. – ja, das ist mir klar.
Hier läuft man Gefahr, den Begriff zu verdinglichen, und genau davor warnt Nāgārjuna.
Das ist der Punkt: Jede Versuchung, das Fundamentale als „Ding“ oder Gegenstand zu fassen, läuft auf eine Verdinglichung hinaus. Nāgārjuna warnt davor, weil es dann wieder in die Dualität von Sein und Nichtsein, Vorhanden und Abwesend fällt – und genau diese Begriffe greifen hier nicht.
 
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