Die Reflexionen, Gedanken und Zitate, die mich inspirieren.

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Es wird gedacht.


Die Annahme eines Fundamentalen ist doch schon bestimmt logisch gedacht.
Dass es ein "Direktes" zu erfassen geben müßte, ist Teil dieses Denkens.
Du denkst hier ein selbst bestimmtes logisches Gedachtes und dass dieses Gedachte fundamental sei ausserhalb dieses Gedachten.
Der Punkt ist, dass die Logik sich selbst als Grundlage bestimmt und dann fälschlicherweise projiziert, dass ihr Gedachtes außerhalb von sich selbst als „fundamental“ existiere. Das Streben nach einem „Direkten“ ist also schon im Denken selbst verankert und kann nicht außerhalb davon gefunden werden.
 
Aber dann liegt es wie die ‚Lücke‘ dazwischen, oder?
Ich kann mich selbst nicht beißen, also drehe ich mich im Kreis.
Es ist wie die Lücke zwischen den Bewegungen – nicht selbst beweglich, nicht greifbar, aber notwendig, damit Bewegung überhaupt bemerkt werden kann. Man kann es nicht direkt „nehmen“ oder „berühren“, es existiert nur als die Bedingung, die das Kommen und Gehen der Erscheinungen überhaupt ermöglicht.
 
Der Punkt ist, dass die Logik sich selbst als Grundlage bestimmt und dann fälschlicherweise projiziert, dass ihr Gedachtes außerhalb von sich selbst als „fundamental“ existiere. Das Streben nach einem „Direkten“ ist also schon im Denken selbst verankert und kann nicht außerhalb davon gefunden werden.
Nun möchten wir aber nicht unbedingt das Denken selbst fundamentalisieren. :)
 
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