Guten Abend lieber Friedvoll,
nein, das weiß ich nicht. Ich vermute lediglich und frage deshalb lieber nach. Ich weiß zwar, dass es einige Menschen gibt, die das gerne voraus setzen und meinen, man müsse wissen, was man da eigentlich sagen möchte, ja, auch meine Wenigkeit gehörte mal dazu....
Guten Morgen liebe Gaia,
Ja, die gibt es. Ich gehöre nicht dazu. In Deinem Fall war es deutlich, was ich mein. Ok. Man kann sich auch so stellen als ob man nix versteht. So´ne Leute gibt es auch. Ist Ok., doch ich bitte Dich dann um nochmaliges Nachlesen. Will mich ja nicht zerreissen, damit ich verstanden werd.
Ich sehe sehr viel Liebe, doch nicht nur in bestimmten usern, sondern in allen, jeden für sich und auf seine Art.
Ja, jeder zeigt hier und da seine Liebe. Und zu sehen ist sie immer, wenn ich sie sehen will.
Ja, wohl wahr! Allerdings habe ich für mich auch festgestellt, dass man schnell, natürlich nicht gleich sichtbar, in die Rolle des Überlegenen gerät, gerade wenn es darum geht, man müsse eventuell dem anderen dabei helfen zu erwachen, dazu bewegen sich selbst zu erkennen und dabei bemerkt man nur selten, dass man in diesem Moment nur sich selbst etwas offenbart, eine andere Seite, die man eventuell sich noch nicht angeschaut hat. Bei mir kommt dann die Frage auf, welch Dreistigkeit man sich da eigentlich erlaubt, dem anderen etwas seiner aufzeigen zu wollen? In welchem Recht? Sollte es um das Recht überhaupt gehen? Noch dazu, will man doch genau dieses gar nicht und hat es trotzdem getan. Kann im nachhinein ein mulmiges Gefühl sein, aber auch befreiend, dass der andere dabei behilflich war und mitgespielt hat.
Das Ich ist sooo gern der helfende Samariter, - dann kann es sich aufbauen und sich als wichtig und gut fühlen. Besser als die anderen. Eine kleine Falle des Ichs, meine ich. Das waren bei mir nie die Ambitionen, warum ich geholfen hatte. Es war das Bedürfnis, dass es dem anderen gut geht, wenn es mir selbst schon so gut geht.
Ich hab mir dieses schon vor längerem angeschaut bei mir und es ging genau um diese Art der "Belehrung", die durch dieses Denken, man möchte ja eigentlich nur helfen und Liebe ins Spiel bringen, genau das Gegenteilige davon tut. Der Witz daran, ich hatte es, wie du es ja auch so schön allgemein hier in deinen Zeilen formulierst, zuvor immer abgelehnt. Heute nehme ich einfach diesen Teil meiner so und wenn einer mit macht, spiele ich gerne weiter. Wie das jetzt jeder für sich empfindet, ist seines. Weisst mich jemand in seine Grenzen, so bin ich gewillt diese zu beachten. Es sind ja immer zwei Seiten und das Aussen ist für mich nur der Spiegel, der einen Pol darstellt. Erkennt man beide Pole für sich, so entsteht die Einigkeit für mich. Es ist das Eine wie das Andere und beides hat Berechtigung, so wie es kein wirkliches "richtig" oder "falsch" am Ende gibt, lediglich einzelne Wahrheiten.
Jemanden zu belehren ist überhaupt nicht meine Welt und ich lehne Belehrung ab. Und darum u.a. weil viele die Belehrung ablehnen, ist Dolphin hier. Und was machen wir jetzt? Ich würde sagen, die kleine Angst vor Belehrung erkennen, annehmen, als unsere eigene Schöpfung und in Liebe auflösen und die Energie wieder zu uns zurückholen. Das Klima im Forum würde sich ändern. Was meinst Du?
Ja, ich denke, wir haben diesbzgl. eine Meinung und ich konnte schon viel von dir mitnehmen und erkennen, aber das weisst du selbst und bauch dir nicht ständig Honig ums Maul schmierren...*frechgrins* Jedoch ist das Wissen immer nur ein Teil, mit der Umsetzung sieht es oft anders aus...
Nein, es ist schon ganz verklebt.. mjam ..schleck! Bin ich froh, dass ich meinem Ich nicht mehr erlaub, sich mit sowas aufzubauen. Ich hab viel "Danke" in letzter Zeit gehört. Es wär sowas von eingebildet und überheblich... grusel..
Aber es ist seines, ob er sich dieses anschauen möchte jetzt oder nicht. Man kann niemanden zwingen. So sehe ich es.
Das interessiert mich überhaupt nicht, ob er das will oder nicht, daran dachte ich überhaupt nicht. Ich hab es nur erwähnt, um den Zusammenhang aufzuzeigen aus meiner Sicht und damit es nicht so klingt, als hätten nur wir ihn angezogen und er nicht auch uns.
Ich wollte dieses mit meinen Zeilen nicht negieren. Jedoch betrachte ich es nicht als lernen, sondern an sich erinnern, an das, was man IST! Ich hab erfahren, dass ich mich mit Wissen auch verrückt machen kann. Ich erkenne mehr durch das Erfahren, das Leben, das Fühlen. Für mich zählt deshalb vor allem sehen und ZU HÖREN, in erster Linie MIR ZU HÖREN!!!
Das weiß ich und ich wollt Dir nur sagen, wie ich es mit dem lernen seh. Lernen ist für mich auch ein unschönes Wort. Es hört sich immer nach Wissen aus dem Außen an und das ist es gerade nicht, sondern Wissen durch innere Erfahrung und das ist nichts weiter als Er-innerung, wie Du schon sagtest, von dem, was da ist. Gerade das Fühlen ist die direkte Erfahrung von mir Selbst. Wenn ich im FÜHLEN bin, bin ich in meiner ICH BIN-Präsenz - dann bin ich einfach da im SEIN und kann die göttliche Quelle in mir leben. HÖREN und in der Handlung, dem Wort leben. Und alles ist gut.
Leben ist für mich Erfahrung. Nicht irgendwas in der Zukunft machen, erleben, schöner leben wollen, sondern die direkte Erfahrung, was jetzt in mir vorgeht mit allem was ich bin (Ärger, dumme Gedanken usw) alles annehmen und lieben als meine Schöpfung im Augenblick.
Ja, auch das kenne ich und genau deshalb kommt man immer mehr dahin, so mein Erleben, zu akzeptieren, Dinge nicht verändern zu wollen, die nun mal so sind wie sie sind und manchmal geht auch gerade bei der ständigen Reflektion der Spaß verloren und das finde ich schade, wo wir bei der Selbstkritik dann wieder landen würden....
Absolut geht der Spaß verloren und man kann eh nichts ändern am Vergangenen. Nächstes Mal anders machen, und gut.
Ja, mein Wunsch, doch sind wir alle nur Schauspieler, die eine Rolle für das eigene Wachstum übernehmen. Die einzelnen Rollen durch sich erfahren und nur dadurch kann man sie verstehen, geschweige auch erst nachempfinden. Das Wachsen finden also grundsätzlich nur durch sich selbst statt, die Bereitwilligkeit dazu, die in einem vorherrscht und wir beide scheinen da ganz schön viel von zu haben....:
Das seh ich anders. Ich seh mich nicht in Rollen. Ich nehm mich wahr, wie ich bin, ohne Rollen dafür zu definieren. Mein Gegenüber landet da schon eher mal in einer Rolle, wie zb der Schulmeister, der Rechthaber, das (nicht mein) Opfer usw. Also, wovon Du glaubst dass wir beide viel haben, versteh ich nicht.
Alles was ich schreibe, ist immer durchdacht und von vorn bis hinten in einem Zusammenhang gebracht, selbst unser privater Austausch erfährt hier durch noch ein weiteres Bild, unabhängig jetzt davon, ob man sich auf ihn bezieht oder nicht, was ja auch nicht der Fall jetzt ist. Ich nehme nun mal gerne Texte auseinander und wenn sich das darbieten und der andere Part mit macht, dann gerne, noch dazu entsteht auch genau dadurch für mich Wachstum, mal abgesehen davon, dass ich es liebe, wenn du die Wörter versuchst zu drehen, erkenn mich doch wieder, so würde ich sagen und es macht einfach nur Spaß! Es fordert mich und gleichzeitig fordere ich mich selbst dadurch.
Ich versuch die Wörter nicht zu drehen. Einfach darum, weil ich keinen Grund dazu hab. Ich liebe es, bei der Wahrheit zu bleiben! Was anderes gibt es für mich nicht! Ich kenne Selbstbeschiss und erlaube ihn schon lange nicht mehr. Aus Liebe zu mir selbst. Also, was Du da siehst - Deine Wahrnehmung. Vielleicht verdrehst Du ja die Wörter?
Ich find Deine Sätze manchmal völlig abstrus. Ich sag mal, da plänkelst Du, was der Moment hergibt, und wirst sehr persönlich und völlig unsachlich. Ich kanns nicht anders definieren und hab auch kein Interesse bei so einer kleinen Sandkastenschlacht mitzumachen. Kann ich, möcht ich aber nicht. Ich möchte mich unterhalten und nicht gegenseitig anpinkeln. Das bringt auch nicht grad schöne Energien herein. Vielleicht können wir per PN nochmal einen Austausch versuchen, der kann von mir aus dann auch persönlich sein und einem Schlagabtausch gleichen.
Doch momentan nicht. Ich bin grad zeitlich ausgelastet.
Hast du dich nie gefragt, warum ich so schreibe, wie ich es tue? Gerade in Bezug zu dir? Ich bin niemanden so provokativ gegenüber wie dir! Bewusst!
Das weiß ich. Darum doch meine Bemerkung, das es so aussieht, als ob Du was an mir gefressen hast.
Doch warum springst du auch darauf an?
Witzig! Weil ich keinen Bock hab, das mir ständig ein Hund von der Seite an´s Bein pinkelt!! Gut, ich kann die "Beiträge" von Dir ignorieren und Dich links liegen lassen, doch ich halte es für besser, darauf hinzuweisen, das ich es nicht mag und sozusagen im Guten regeln und das man dann doch noch ene Basis des Austauschs findet. Das ist meine Liebe zu Dir. Und wenn es nicht anders geht, dann ignorier ich die entsprechenden Beiträge an mich, hab ich Dir ja auch schon geschrieben.
Und ich danke dir für dein Geständnis, dass du dich durch mich von der Seite angemacht fühlst. Ich wollte dich in keins der Weise kränken und beleidigen schon gar nicht!
Das hast Du auch nicht. Ich mein auch lediglich das persönliche, unsachliche. Da reicht es mir schon. Weißt Du, ich hab Durch persönlich werden etc. schon sehr unangenehme unterhaltungen gehabt in Foren, denn Grenzen gibt es für einige nicht. Und wer hat schon interesse daran, in einer Unterhaltung persönlich herabgewürdigt zu werden? Wir wollen doch alle geschätzt und geachtet werden vom anderen. Oder etwa nicht?
Provokation ist für mich ein oftmas sehr schönes rethorisches Mittel um einer Unterhaltung Futter zu geben. Sie treibt den eigenen Ehrgeiz an, vorwärts zu kommen. In ihr liegt auch eine gewisse Leidenschaft, viel Feuer, welches sehr explosiv sein kann und man sich auf der anderen Seite auch ganz schnell aufs Glatteis begeben kann, wo man einbricht und genau darin besteht für mich der Reiz. Der Reiz, wo meine Grenze bei dir ist, wo setzt du sie mir? Wo komme ich nicht mehr weiter? Wo breche ich ein? Wo sind meine gedanklichen Lücken? Mein Fehldenken und das dann auch noch in sich schlüssig dargelegt durch dich oder wen auch immer. So schön kleinkariert wie ich es gerne Hand habe. Diese Provokationen richten sich also in erster Linie an mich alleine und gleichzeitig gebe ich dir damit einen gewisse Achtung und Respekt gegenüber deiner Persönlichkeit zu verstehen! Herausforderungen muss man sich ebenfalls schaffen, du bist eine für mich und ich danke dir für diese Möglichkeit. Und ganz zum Schluß mal nicht die Liebe auch darin vergessen, die nun mal da ist zu dir! Ohj und jetzt hab ich bestimmt ganz schön gesülzt. *lach* Hab hier noch nie solch Liebesgeständnis gemacht.
Erst Honig um´s Maul, dann Liebesgeständnis..grins.. Ich hab oben ja auch eins gemacht, wenn man so will, bevor ich das hier las. Ist doch schön...
Den Reiz kann ich verstehen und könnte mich auch gut in diese Situation begeben, richtung Glatteis. Ich hab immer den Überblick in einer Unterhaltung. Ich würd dem andern das gar nicht zumuten wollen, dass ich einfach was daher rede, ohne selbst dabei aus Überzeugung zu reden und die Unterhaltung aus meiner Sicht konstruktiv weiterzubringen. Ich hab jede Menge Spaß manchmal bei meinen eigenen Formulierungen, gerade wenn es persönlich wird und ein Schlagabtausch, kann ich so richtig gehässig sein, doch ich schreib es nicht, sondern denk es nur und lach mir´n Ast und hab mein Spaß.
Doch es bringt mich nicht dahin, wo hin will. Ich will in Harmonie und Frieden sein mit anderen und die eine negative Energie zieht die gleiche an. Wie soll ich in einer Gemeinschaft in Harmonie leben, wenn negative Energien ausgelebt werden und gleichzeitig neue anziehen? Man könnte es ja mal kurz tun, doch dabei bleibt es ja nicht. Es geht weiter und geht auf andere über usw. Es ist das Gegenteil von dem, wie ich gern leben will und es auch tu hier zuhause.
Na, und mit diesem eigenen Feuer und Reiz kann man sein Gegenüber, der ein ganz anderes anliegen hat mit der Unterhaltung, nämlich kein persönliches für sein Wachstum, sondern in erster Linie Veranschaulichung des Themas, die Lust an dieser Unterhaltung nehmen. Die Interessen von Dir und mir sind in dem Moment völlig verschieden. Ich hab auch keine Lust, den Torero zu spielen, der den Stier im Gatter hält.
Und dann immer die Denkfehler aufzeigen und darlegen, wo in der nächsten Runde schon gar nicht mehr drüber gesprochen wird, ich also nicht mal weiß, ob ich in´s Leere gequatscht hab..lach.. und es ignoriert wurde oder ob es angekommen ist. Und dann kommen die nächsten schrägen Geschichten, wo ich wieder richtigstellen darf usw... das ist bestimmt hart auf die Dauer, kannst Du Dir das vorstellen? Warum sollte ich mir sowas antun? Für Dein Wachstum? Sicher nicht!
Es hat einen Reiz für mich, Dir in gleicher persönlicher Manier gegenüberzutreten und einfach mal den roten Faden der Unterhaltung außer acht lassen oder einfach neu legen, auf ein anderes "Ziel". Und dann einfach mal schauen, wo wir dabei landen. So als Experiment. Aber vielleicht besser per PN. Weiter glaub ich, das die gemeinsamen Wachstumsmöglichkeiten von Menschen sich in sachlichen Unterhaltungen weitaus größer gestalten, als in der Herausforderung, wie man mit dem anderen umgehen kann und wie nicht. Für mich zumindest, denn ich muss nicht wissen, was kann der andere vertragen und was nicht mehr. Ich möchte, dass er sich wohlfühlt in der Unterhaltung und ihn erhöhen und bestätigen und freu mich, wenn sein Selbstvertrauen wächst und er wächst usw.. grins.. Du bist ja wie ein kleines Kind bei seinen Eltern...
Wachsen können wir zusammen, jedoch nicht auf der Eltern Kind Schiene.
Dir liebe Grüße
deine Gaia
Dir auch Liebe Grüße
Friedvoll