Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Dein Beispiel mit den Juden zur Nazizeit war schlicht unangebracht. Das hat nichts mit der Aussage zu tun, dass man sich wehren soll, und es geht auch nicht um Schuld.

Weshalb bitte? In einer Diskussion geht es darum zu demonstrieren, dass eine Handlungsweise, die ich für falsch halte historisch nicht haltbar ist.

Hier:http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/History/BuberGandhi.html

Unter anderem:" In the five years I myself spent under the present regime, I observed many instances of genuine satyagraha among the Jews, instances showing a strength of spirit in which there was no question of bartering their rights or of being bowed down, and where neither force nor cunning was used to escape the consequences of their behaviour. Such actions, however, exerted apparently not the slightest influence on their opponents."

Exakt das ist es was ich gesagt habe. Die selbe Kritik an Methoden die gegen die Nazis nicht funktioniert haben und gegen den IS auch nicht klappen werden.
 
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Nein, seh ich nicht so.
3000 Mio geteilt durch 2 Mio Flüchtlinge sind 1500.- pro Jahr.
1500.- für ein Jahr. Bei " nur" 1 Mio -lingen wären es 3000.- im Jahr.
Überleg mal, was hier ein -ling kostet. Dann sieht man, dass da knallharte Rechnung dahinte steht.
Überlege mal, wie günstig die Türkei die jetzigen Flüchtlinge "nicht-versorgt". Wer wirklich glaubt, dass das Geld bei denen ankommen wird, für das es ausgegeben werden soll... :censored:

Lg
Any
 
Was Du nicht verstehst ist, dass auch einem Hartz IVler die Teilhabe am sozialen Leben zusteht und es eine Ungleichbehandlung darstellt, wenn man zwei Bedürftige, die auf demselben finanziellen Niveau angesiedelt sind, unterschiedlich behandelt.

Für Flüchtlinge gibt es Integrationskurse und in den Sprachkursen, wo ich eine Lehrerin kenne, deren Job das ist, wird auch die Kultur und Geschichte Deutschlands mit vermittelt. Sprich das ist dort bereits abgegolten. Und die Kinder gehen in die Schule, die Schule übernimmt diese Aufgaben ebenso, inklusive Ausflüge ins Museum und Geschichtsuntericht.

Also wenn, dann bitte beide Gruppen identisch behandeln.

LG
Any
Harz4 und Flüchtlinge, beide bekommen Freitickets. Zumindest in Berlin.
Da wird sich über Ungleichbehandlung bei den ärmsten aufgeregt.
Wo ist denn der Aufschrei, wenn es um die wirklich großen Ungleichbehandlungen geht?
Steuerfreiheit für Großkonzerne, Milliarden für Bankenrettung , unfire Steuersätze etc.
Jetzt fehlt es nur noch, dass die h4 menschen auch umsonst Sprachkurse oder ähnliches wollen.
Diese Aufrechnerei ist voll daneben.
 
ich denke, da wo neue Möbel bereit gestellt werden, ist der Grund einfach, dass momentan sehr viele Wohnungen eingerichtet werden müssen. Und da ist es halt einfacher in einem Möbelhaus eine Bestellung aufzugeben, als auf dem Gebrauchtmarkt etwas zusammen zu suchen. Der Verwaltungsaufwand wäre einfach zu hoch.

Die bedürftigen Menschen, die schon länger hier leben und die deutsche Sprache sprechen, sind auch ehr in der Lage sich auf dem Gebrauchtmarkt umzuschauen. Damit wären doch Flüchtlinge, die noch nicht so lange hier sind, einfach überfordert.

Den Flüchlingen selbst, wird es herzlich egal sein, ob es neue oder gebrauchte Möbel sind, wenn sie aus einem "Erstaufnahmelager" kommen. Also, sollte man es ihnen nicht ankreiden, wenn die Gemeinden und das machen ja nicht alle so, auf neue Möbel zurück greifen.

Es werden ganz bestimmt keine besonders hochwertigen Einrichtungsgegenstände sein, da bin ich sicher.
 
Ich verstehe das irgendwie nicht, Da wird ständig von Integration geredet, dass die Leute sich mit unserer Kultur vertraut machen sollen ect, und wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt, ist es auch wieder nicht recht.

Die Idee, dass Flüchtlinge hier in Deutschland die Möglichkeit haben kostenlos am kulturellen Leben teilzunehmen finde ich gut und begrüßenswert.
Genau das würde ich mir allerdings auch für H4, Alleinerziehende, Aufstocker und Rentner mit wenig Geld wünschen.
Ich kenne einige Alleinerziehende, die sich die 10 Euro Eintritt für einen Museumsbesuch einfach nicht leisten können.
Was ist eigentlich, an der Forderung das alle in Deutschland lebenenden mit geringem Einkommen, gleich behandelt werden sollten, so schwer zu verstehen, oder findest du es gut, wenn auf diese Weise Neid geschürt wird?
Wo ist hier der Aufschrei der Linken und Grünen, die sonst zu jedem kleinsten Mißstand bei der Flüchtlingsversorgung, große Töne spucken und aufs Grund- und Asylgestz pochen.
Ich habe langsam das Gefühl, die Menschen denen es im eigenen Land finanziell, betreuungsmäßig, lohnmäßig, wohnungsmäßig und anerkennungsmäßig dreckig geht, die brauchen inzwischen eher einen Fürsprecher als die Millionen Flüchtlinge.
 
Weshalb bitte? In einer Diskussion geht es darum zu demonstrieren, dass eine Handlungsweise, die ich für falsch halte historisch nicht haltbar ist.

Hier:http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/History/BuberGandhi.html

Unter anderem:" In the five years I myself spent under the present regime, I observed many instances of genuine satyagraha among the Jews, instances showing a strength of spirit in which there was no question of bartering their rights or of being bowed down, and where neither force nor cunning was used to escape the consequences of their behaviour. Such actions, however, exerted apparently not the slightest influence on their opponents."

Exakt das ist es was ich gesagt habe. Die selbe Kritik an Methoden die gegen die Nazis nicht funktioniert haben und gegen den IS auch nicht klappen werden.

Um zu demonstrieren, dass man seine Situation verändern/verbessern kann, indem man sich wehrt, muss man nicht unbedingt Hitler und die Abermillionen an Opfer heranziehen. Deine Aussage lautete sinngemäss: Hätten sich die Leute damals gewehrt, wäre es ihnen besser ergangen.

Und bevor mir jemand was unterstellen will, hier die Originalaussage - nachzulesen bei #16368:

PsiSnake schrieb:
Die Juden, die sich gegen Hitler nicht gewehrt haben sind auch im KZ gelandet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Harz4 und Flüchtlinge, beide bekommen Freitickets. Zumindest in Berlin.
Da wird sich über Ungleichbehandlung bei den ärmsten aufgeregt.
Wo ist denn der Aufschrei, wenn es um die wirklich großen Ungleichbehandlungen geht?
Steuerfreiheit für Großkonzerne, Milliarden für Bankenrettung , unfire Steuersätze etc.
Jetzt fehlt es nur noch, dass die h4 menschen auch umsonst Sprachkurse oder ähnliches wollen.
Diese Aufrechnerei ist voll daneben.

Hauptsache man hat wieder was, worüber man sich, Flüchtlinge betreffend, aufregen kann.
 
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Die Idee, dass Flüchtlinge hier in Deutschland die Möglichkeit haben kostenlos am kulturellen Leben teilzunehmen finde ich gut und begrüßenswert.
Genau das würde ich mir allerdings auch für H4, Alleinerziehende, Aufstocker und Rentner mit wenig Geld wünschen.
Ich kenne einige Alleinerziehende, die sich die 10 Euro Eintritt für einen Museumsbesuch einfach nicht leisten können.
Was ist eigentlich, an der Forderung das alle in Deutschland lebenenden mit geringem Einkommen, gleich behandelt werden sollten, so schwer zu verstehen, oder findest du es gut, wenn auf diese Weise Neid geschürt wird?
Wo ist hier der Aufschrei der Linken und Grünen, die sonst zu jedem kleinsten Mißstand bei der Flüchtlingsversorgung, große Töne spucken und aufs Grund- und Asylgestz pochen.
Ich habe langsam das Gefühl, die Menschen denen es im eigenen Land finanziell, betreuungsmäßig, lohnmäßig, wohnungsmäßig und anerkennungsmäßig dreckig geht, die brauchen inzwischen eher einen Fürsprecher als die Millionen Flüchtlinge.

Dann mach das doch --> bei der RICHTIGEN Adresse, nämlich der Politik. Hier zu meckern ist leicht, dazu brauchts nicht viel.
 
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