die dualität und ihr ende

vitella oke du liebst die Schattenarbeit - aber Gut und Böse ist eine von Menschen gemachte Unterteilung, nicht der Baum oder der Löwe entscheidet was gut und böse ist, das macht nur der Mensch und er macht es um eine gewisse Ordnung in sein Leben zu bringen, es sind soziale Spielregeln um das Miteinander zu gestalten. Und es ist ein wesentlicher Aspekt der Dualität. Wenn die Dualität aufgehoben wird, wird auch der Gegensatz von Gut und Böse aufgehoben und schwupp gibt es weder gut noch böse. Wertungen sind immer wesentliches Kriterium für Dualität, wo gewertet wird herrscht die Dualität.
LGInti

Eben, das meinte ich eigentlich und von Werten frei zu werden muss man sich ja erst damit auseinander setzen,desshalb finde ich die Arbeit mit dem Schatten Sinnvoll....:)
 
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Zitat:
Ein Blickwinkel, der nicht an eine Existenz gebunden ist, die durch die kosmischen Gesetze bestimmt wird. Also ein Blickwinkel, jenseits unseres Kosmos, also für uns in dieser Form praktisch unerreichbar,
darauf fragte ich, Das wäre nun was?

Nun, du schriebst,,: Wenn ICH das wüßte ... . Die Sichtweise des "Schöpfers" dieses Wahnsinns?

Deshalb fragte ich dich weiter wer wer es weiß?....Weiß es deine Seele? Weiß es dein Geist, weiß es dein Körper? Oder gehört es gar nicht dir, damit meinte ich die Seele, den Geist, den Körper, sondern dem Schöpfer?

Mein, Dein, Sein sind doch eigentlich bloß Projektionen unseres Verstandes, die es uns erleichtern, uns in der Welt zurechtzufinden. Trennungen, die wir automatisch vornehmen. Wer bin ich? Was ist ich? Ich ist eine Illusion. Wir schaffen somit eine Dualität, die zwischen Ich und Du unterscheidet.
Demnach wäre Geist einfach nur Geist, ohne Besitzanspruch. An einen Schöpfer im Sinne der Bibel glaube ich nicht. Deswegen tue ich mich etwas schwer mit der Formulierung, ob Seele, Geist, Körper dem Schöpfer gehören. Wenn man davon ausgeht, dass in allem ein Teil der Schöpfungsenergie existiert, dann kann nichts irgendeinem Schöpfer gehören, da er/es/sie in allem manifestiert ist.

Aber ich finde die Bemerkung von Inti ganz interessant:

gut und böse ist eine Definition, die entstanden ist aus unserem Zusammenleben, die Gemeinschaft der Menschen hat sich Regeln verordnet, nach denen wir gut und böse unterschieden haben - wenn ich mich aus diesem Regelwerk verabschiede indem es für mich kein gut und böse mehr gibt - hat sich meine Welt verändert insofern, dass alles tun für mich weder gut noch böse ist, also Diebstahl, Mord Vergewaltigung ist nicht mehr gut oder böse, sondern einfach Taten - einfach Dinge die passieren - ich beobachte nur noch aber bewerte nicht mehr und richte mein Leben auch nicht nach irgenwelchen Werten.

Ich glaube, dass das Universum selbst nicht urteilt , aber es ist für eine funktionierende Gesellschaft wichtig, Werte zu haben, nach denen man sich richten kann. Wenn wir nicht werten und bewerten, werden wir statisch, nur beobachtend, aber nicht handelnd. Und dass wir aus diesem Grunde auch in einer von uns selbst unbewusst geschaffenen und erhaltenen "Dualität" leben.
Nur durch unser Unterscheiden zwischen Gut und Böse, Licht und Schatten, meiner Ansicht und Deiner Ansicht... kann es zu Spannungen kommen, die durch ihr Lösen zu einer Entwicklung führen.

danke für deine Sichtweise.
No probleme.

Also, ich für meinen Teil ;) finde die Diskussion sehr interessant.:)

Gruß

thunderbird2012
 
Hallo, komme erst jetzt dazu dieses Thema zu lesen. Herzverstand, meinst du mit kritischer bevoelkerungszahl dne "hundersten Affen"?
Wenn ja, woher wissen wir wann diese Zeit gekommen sein wird. Wer sagt das mit den 10 Milliarden Menschen?
 




Wisse, dass alle Dinge so sind.
Ein Bild, ein Wolkenschloss.
Ein Traum, eine Erscheinung.
Ohne Essenz, aber mit Qualitäten, die gesehen werden können.
Wisse, dass alle Dinge so sind.
Wie der Mond an einem hellen Himmel.
In einem klaren Fluss reflektiert.
Doch der Mond hat sich nie in den Fluss begeben.
Wisse, dass alle Dinge so sind.
Wie ein immer wiederkehrendes Echo.
Von Musik, Geräuschen.
Aber in diesem Echo ist keine Melodie.
Wisse, dass alle Dinge so sind.
Wie ein Magier, der Illusionen produziert.
Von Pferden, Ochsen und anderen Dingen.
Nichts ist, wie es scheint.
Der Buddha




 
Vitella - ja Schattenarbeit halte ich auch für sehr wichtig


Buddha (Sternenkind)
Nichts ist, wie es scheint.
Um diese Erkenntnis geht es im Leben, was aber ein aktives Tun und mit-gestalten nicht ausschließt. [


Thunderbird
Nur durch unser Unterscheiden zwischen Gut und Böse, Licht und Schatten, meiner Ansicht und Deiner Ansicht... kann es zu Spannungen kommen, die durch ihr Lösen zu einer Entwicklung führen.
genau - duch unser Handeln schaffen wir Wahrheiten und wir entscheiden wie diese Wahrheiten aussehen - wir haben es in der Hand ob wir die Welt zum Guten führen oder zum Bösen, was in einer neutraleren Betrachtung heißen würde - verstärken wir die aufbauenden Kräfte oder die abbauenden Kräfte. Wobei man beachten sollte: brauchen wir evtl. beide, wie thunderbird meint, um eine Entwicklung zu generieren?

LGInti
 
Was mir noch so spontan einfällt...

So schwierig es uns auch oft erscheinen mag, uns in dieser dualen - einerseits illusorischen, andererseits auch sehr realen - Welt zurechtzufinden, ist sie an sich ein perfektes System, um die Entwicklung, das Erkennen und Erinnern an das, was wir wirklich sind (reines Bewusstsein, SEIN, Eins mit Gott, Brahman, wie wir ES auch immer benennen wollen) in Bewegung zu bringen und am Laufen zu halten. Einmal erkannt, ist es nicht mehr so 'schwer' wie es scheint und macht Lust auf mehr. Schatten anschauen ist mittlerweile für mich kein Grund mehr, Angst zu haben. Sich mit dem Leben zu konfrontieren bedeutet auch, sich mit dem Tod auseinander zu setzen...und das scheuen viele Menschen, weil es uns anerzogen wurde. Viele Völker leben mit dem Tod und leben glücklicher damit. Erst wenn beide Seiten bewusst integriert sind, manche sagen auch in uns 'heilen', sind wir komplett und können ganz bewusst leben und genießen.

Jedenfalls sind dies meine Erfahrungen zur Dualität...obwohl ich weiß, dass sie eine Illusion ist ... und das ist ok für mich :)
 
vitella oke du liebst die Schattenarbeit - aber Gut und Böse ist eine von Menschen gemachte Unterteilung, nicht der Baum oder der Löwe entscheidet was gut und böse ist, das macht nur der Mensch und er macht es um eine gewisse Ordnung in sein Leben zu bringen, es sind soziale Spielregeln um das Miteinander zu gestalten. Und es ist ein wesentlicher Aspekt der Dualität. Wenn die Dualität aufgehoben wird, wird auch der Gegensatz von Gut und Böse aufgehoben und schwupp gibt es weder gut noch böse. Wertungen sind immer wesentliches Kriterium für Dualität, wo gewertet wird herrscht die Dualität.

Kannst du das anhand der energetischen Seite aufzeigen, was die Wertungen auslöst?
Wie und wo Dualität aufgehoben wird?

ConstantinDurch Seele und Geist, durch Schlüsselerlbnisse, durch Erfahrung!

Heißt Wahrnehmungsveränderung für dich auch Erweiterung des Bewußtsein?
Erfahrung allein schön, Schlüsselerlebnisse ok, das verändert die Sichtweise.
Doch führt dies automatisch zur Bewußtseinserweiterung.

Welche Rolle spielen für dich dabei Seele und Geist?

gruß constantin
 
Was mir noch so spontan einfällt...

So schwierig es uns auch oft erscheinen mag, uns in dieser dualen - einerseits illusorischen, andererseits auch sehr realen - Welt zurechtzufinden, ist sie an sich ein perfektes System, um die Entwicklung, das Erkennen und Erinnern an das, was wir wirklich sind (reines Bewusstsein, SEIN, Eins mit Gott, Brahman, wie wir ES auch immer benennen wollen) in Bewegung zu bringen und am Laufen zu halten. Einmal erkannt, ist es nicht mehr so 'schwer' wie es scheint und macht Lust auf mehr. Schatten anschauen ist mittlerweile für mich kein Grund mehr, Angst zu haben. Sich mit dem Leben zu konfrontieren bedeutet auch, sich mit dem Tod auseinander zu setzen...und das scheuen viele Menschen, weil es uns anerzogen wurde. Viele Völker leben mit dem Tod und leben glücklicher damit. Erst wenn beide Seiten bewusst integriert sind, manche sagen auch in uns 'heilen', sind wir komplett und können ganz bewusst leben und genießen.

Jedenfalls sind dies meine Erfahrungen zur Dualität...obwohl ich weiß, dass sie eine Illusion ist ... und das ist ok für mich :)
Das wird der neue Modetrend: Och, in der Illusion kann mans ja wieder machen. WUMM. Also ich fühl mich wohl damit. Es ist für mich ok.
 
Hallo thunderbird,

Ja die Diskussion ist überaus interessant:)

Mein, Dein, Sein sind doch eigentlich bloß Projektionen unseres Verstandes, die es uns erleichtern, uns in der Welt zurechtzufinden. Trennungen, die wir automatisch vornehmen. Wer bin ich? Was ist ich? Ich ist eine Illusion. Wir schaffen somit eine Dualität, die zwischen Ich und Du unterscheidet.

Wie können wir selbst diesen unbewußten Mechanismus der Projektionen, der Wertungen auflösen? Was darf uns bewußtwerden? Durch was wird es uns bewußt?

Geschieht diese Mein, Dein, Sein, Ich, Du Einteilung vom Verstand oder vom Bewußtsein?

Aber ich finde die Bemerkung von Inti ganz interessant:

ja, Inti schreibt das die Wahrnehmung verändert werden kann, indem wir uns aus dem Regelwerk verabschieden, ja und WIE geht das? Einfach, keine Regeln mehr befolgen?
Was ist z.B. mit den Regeln hier im Forum?
Oder geht es durch sich suggerieren, ich werte ab jetzt nicht mehr, weil es kein Gut und Böse gibt, alles Illusion? Damit sagt Inti das Ich Bewußtsein läßt sich durch den Geist oder Seele verändern. Indem du dein Ich, den Geist die Seele kontrollierst, diesem untersagst, NICHT WERTEN, funzt das wirklich oder bildet sich diese Technik was ein?

Erfahren wir von Inti ob sich das Bewußtsein durch diese Sichtweisenveränderung automatisch auch erweitert?

Ich glaube, dass das Universum selbst nicht urteilt , aber es ist für eine funktionierende Gesellschaft wichtig, Werte zu haben, nach denen man sich richten kann. Wenn wir nicht werten und bewerten, werden wir statisch, nur beobachtend, aber nicht handelnd. Und dass wir aus diesem Grunde auch in einer von uns selbst unbewusst geschaffenen und erhaltenen "Dualität" leben.

das Universum beinhaltet auch die Dualität, das Bewußtsein das sich ERST durch die Dualität erweitern kann, indem es diese erfährt am eigenen Körper. Der Körper hat dabei die Übersetzer Rolle übernommen. Das sich bewußtwerden der nonmateriellen unbewußten Seinsebenen die das Werten und Urteilen in sich beinhalten.

Was ist mit den Menschen derer Bewußtsein sich erweitert hat, dies Bewußtsein das nicht mehr wertet sondern auf die Wertungen des Anderen diesen aufmerksam macht? Damit diesem sein ICH Bewußtsein, sein Widerspruch die duale Sichtweise, bewußt wird. Handeln diese Menschen nicht mehr, sind diese statisch, nur beobachtend? Sind diese verantwortlich für dem anderen seine Spannungen, seine Widersprüche, seine duale Sichtweise? Worüber ärgern sich diese Menschen die Spannungen in sich empfinden wirklich? Über sich selbst oder den, der sie auf sich selbst aufmerksam macht?

Nur durch unser Unterscheiden zwischen Gut und Böse, Licht und Schatten, meiner Ansicht und Deiner Ansicht... kann es zu Spannungen kommen, die durch ihr Lösen zu einer Entwicklung führen.

Ja, Spannungen machen uns aufmerksam genauer hinzuhören, genauer hinzusehen was die Spannungen auslöst. Frage ist dabei immer was löst IN MIR die Spannung aus?
Wo bei mir selbst ist der Widerspruch? Ist der Widerspruch bewußt geworden, kann dieser auf lange Sicht auch umgesetzt werden so das keine Spannung mehr in sich selbst wieder kehrt, dann ist es erst aufgelöst. Der Körper macht uns darauf aufmerksam.

gruß constantin
 
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Hallo Inti,

thunderbird gut und böse ist eine Definition, die entstanden ist aus unserem Zusammenleben, die Gemeinschaft der Menschen hat sich Regeln verordnet, nach denen wir gut und böse unterschieden haben - wenn ich mich aus diesem Regelwerk verabschiede indem es für mich kein gut und böse mehr gibt - hat sich meine Welt verändert insofern, dass alles tun für mich weder gut noch böse ist, also Diebstahl, Mord Vergewaltigung ist nicht mehr gut oder böse, sondern einfach Taten - einfach Dinge die passieren - ich beobachte nur noch aber bewerte nicht mehr und richte mein Leben auch nicht nach irgenwelchen Werten.

LGInti

Inti, ja und WIE geht das, das sich verabschieden aus diesem Regelwerk?
Einfach, keine Regeln mehr befolgen?
Was ist z.B. mit den Regeln hier im Forum, den Regeln an der Arbeit, den Regeln in der Gesellschaft? Die Gesetzesregeln? Nimmstdu das alles einfach hin und denkst, es ist wie es ist und ich ärgere mich nicht darüber, ich werte es nicht, ich TUE WAS ICH WILL?

Oder geht es durch sich suggerieren, ich werte ab jetzt nicht mehr, weil es kein Gut und Böse gibt, alles Illusion? Laßt sich das Ich Bewußtsein durch den Geist oder Seele verändern, indem du dein Ich, den Geist die Seele kontrollierst, diesem untersagst, NICHT WERTEN, funzt das wirklich oder bildet sich diese Technik was ein?

gruß constantin
 
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