Deutschland säuft ab

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Mal zum Thema, ich finde es mächtig beunruhigend, was da im Harz und auch andernorts grad runter kommt.
 
Berlin ist mal wieder zu geil, die Häuser saufen in Tegel ab und Wasserwerke und Feuerwehr streiten sich darüber, wer zuständig ist:cool:
Da ist mein zwei Wochen langes Warten für ein Nummernschild bei der Zulassungsbehörde ja noch harmlos, scheisse nee:D
 
in unsrer Berliner Wohnung standen die Keller etwa 10 cm unter Wasser.
glücklicherweise hatten wir nichts Wertiges dadrin. das meiste Wasser war
schon rausgepumpt, mein Mann mußte aber trotzdem gestern hinfahren,
um die restlichen Zentimeter rauszuschaffen und reichlich Kram zur Müll-
entsorgung zu bringen. die anderen Leute aus der Straße hatten auch alle
Wasser im Keller, manche bis zu 40 cm. ein Paar hat sein Schlafzimmer
im Kellergeschoß, ein anderes ein Musikstudio mit Teppich, Sofas, Geräten ...

wie gesagt, bei uns geht´s, abgesehen von der Arbeit, die´s bedeutet, aber
man bekommt einen Eindruck, was für ein Schaden das erst ist, wenn es direkt
die Wohnung betrifft. da ist ja dann so ziemlich alles nicht mehr zu gebrauchen.
übel.
 
Berlin ist mal wieder zu geil, die Häuser saufen in Tegel ab und Wasserwerke und Feuerwehr streiten sich darüber, wer zuständig ist:cool:
Da ist mein zwei Wochen langes Warten für ein Nummernschild bei der Zulassungsbehörde ja noch harmlos, scheisse nee:D

Ja, konnte ich kaum glauben, als das eben auf n24 kam. Zitat:"Kein Notstand".

Vielleicht testet BER ja tatsächlich wieder die Brandschutz- und Sprin

Echt nicht zu glauben, als ich dss eben auf n24 gesehen habe.
 
Berlin ist mal wieder zu geil, die Häuser saufen in Tegel ab und Wasserwerke und Feuerwehr streiten sich darüber, wer zuständig ist:cool:
Da ist mein zwei Wochen langes Warten für ein Nummernschild bei der Zulassungsbehörde ja noch harmlos, scheisse nee:D

Konnte ich kaum glauben, als das eben auf n24 kam. Zitat: "Kein Notstand".

Vielleicht testet BER ja tatsächlich wieder die Brandschutz- und Sprinkleranlagen.

http://www.der-postillon.com/2017/06/ber-brandschutz.html
 
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Dieser Monat mit Starkregen wo an einem Tag mehr runter kommt als in einem Monat ist doch nicht mehr normal.

In Berlin sind in den letzten 2 Monaten geografisch bedingt zwischen 250 - 350 l/m² Regen gefallen, das zum Teil das Dreifache der sonst zu erwartenden Mengen, die sonst im Juni und Juli bei meist 60 bis 80 l/m² liegen. Und seit anfang des Monats Juli um 150 l/m², der heftigste Starkregen in Berlin ereignete sich am 29.06.2017 als es verbreitet in Berlin 100 bis 150 l/m² regnete, in Oranienburg sogar über 260 l/m² in 24 Stunden was Rekordverdächtig war.

Man muss aber auch sagen, das die Monate und Jahre davor im gesamten nordöstlichen Deutschen Raum, wozu auch Berlin gehört, viel zu Trocken waren, auch wenn es nicht immer sonnig war. Die Natur hat das Regendefizit in eurer Region ausgeglichen.

Beim aktuellen Dauerregen hat es auf dem Brocken mit 238 l/m² am meisten Regen gegeben. Ansonsten in Südniedersachsen, Thüringen, teile Hessens und Ostwestfalen waren besonders betroffen mit 80 bis teils über 150 l/m² Regen in 48 Stunden.

Südwestdeutschland ist weiterhin zu Trocken, von lokalen Unwetter- und Starkregenereignissen mal abgesehen. Selbst bei uns in NRW sind seit anfang Juli zwischen 100 - 200 l/m² Regen gefallen, die Flüsse konnten die Niederschläge wegen der vorhergehenden Trockenheit gut aufnehmen, da es seit 2014 in einigen teilen Deutschlands zu trocken war, während lokale Regionen mit extremen Regenmengen zu kämpfen hatten wie am 28/29.07.2014 in Münsterland oder in der sehr langen Unwetterserie Mai/Juni 2016, das wären in anderen sehr nassen Jahren nicht passiert.

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Gewiss gab es aber schon Jahre mit viel größeren Hochwassern, wie etwa 2013, 2002, 1997, 1995 und 1993 wie es die meisten noch in Erinnerung haben. Dagegen sind die aktuellen Erscheinungen zwar Regional sehr heftig, aber noch glimpflich was Mitteleuropa/Osteuropa in den Jahren 2013 und 2002 erlebte.
Der Sommer ist aber noch nicht rum, der meteorologische Sommer geht bis zum 31.08.2017, bis dahin kann noch einiges an Regen fallen.
Die Großwetterlagen Verteilung der Nordhemisphäre ist dieses Jahr sehr Stabil geprägt, so das der Wettercharakter des bisherigen Sommers wahrscheinlich auch erstmal weiter geht.
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Fins Aviat

Johannes.von.Nepomuk
 
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