Der von Menschen gemachte Klimawandel

Dir scheint nicht klar zu sein was irreversibel gekipptes Klima bedeutet....es heisst etwa so viel wie du der Kugel im Russisch-roulette, nachdem du abgedrückt hast, nicht beibringen kannst zurück in den Revolver zu gehen und dabei auch noch gleich den angerichteten Schaden zu reparieren.


Ein schönes Beispiel,
ob das wohl in den Köpfen ankommt?
Wünschen würde ich es mir,
vorstellen, nachdem was hier serviert wird,
kann ich es mir nicht.

Gewiss ist jedoch,
der Abzug am Revolver
wird an jedem Tag weiter durchgezogen.

Der Schlagbolzen nähert sich unaufhaltsam der Zündkapsel.
Die fast tatenlose Zeit verrinnt.

:blume:
 
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ich krieg einen Schreikrampf hier
unglaublich wie besserwisserisch hier manche tun und sich selber schlauer einschätzen, als Fachleute die sich seit Jahrzehnten täglich mit nichts anderem beschäftigen. Nein man selber ist immer schlauer, auch wenn man sich nur oberflächlich, unwissenschaftlich gefühlsmässig damit auseinandersetzte.



Mitnichten möchte ich hier zum Alkoholkonsum anregen,
aber mir ging gerade die Geschichte von
dem verlorenen Hopfen und Malz durch den Kopf.

:blume:
 
Aufforsten, wo es geht!
Im Sommer ging eine Studie der ETH Zürich durch die Medien, in der es genau darum ging. Dort wird vorgeschlagen, die Waldflächen auf der Erde um ein Drittel zu vergrößern. Ein gigantisches Projekt, müsste doch eine Fläche so groß wie die USA aufgeforstet werden. Um die rund eine Billion Bäume, die dazu nötig wären, in die Erde zu bringen, müsste man über 30 Jahre lang, rund um die Uhr, pro Sekunde 1000 Setzlinge einpflanzen.
Mal abgesehen davon, dass die Studie nicht unumstritten ist, weisen auch ihre Ersteller selbst ausdrücklich darauf hin, dass diese Maßnahme nur den schon verursachten Schaden verringern, das Problem des Klimawandels aber nicht alleine lösen könnte. Der Ausstoß von CO2 müsste trotzdem drastisch reduziert werden.

Und meine Frage an dich: Wie und von wem soll dieses Mega-, bzw. Tera-Aufforstungsprogramm finanziert werden, ohne dass du uns was von Abzocke erzählst?

Seh ich anders, wird sich langfristig hoffentlich noch rausstellen.
Ja genau, warten wir es doch einfach ab. Falls das Klima dann doch komplett kippt, das globale Ökosystem zusammenbricht, die tropischen Breiten unbewohnbar werden und Milliarden Menschen auf der Flucht vor Hitze, Hunger und Naturkatastrophen sind, dann können wir ja immer noch...
Vielleicht kannst du den Satz vervollständigen, denn mir fällt nichts ein.

Sicher - aber in 3 - 4 Tausendstel CO2 in der Atmosphäre ertrinkt(-stickt) man nicht.
Auch wenn man es noch so oft wiederholt, wird daraus kein Argument. Die Menge bzw. Konzentration eines Stoffs sagt nichts über dessen Wirkung aus.
 
Die Pflanzen BRAUCHEN das Kohlendioxid, um zu leben und zu wachsen.
Ja, aber in den paar hundert Millionen Jahren, bevor der Mensch damit angefangen hat, zusätzliches CO2 in die Luft zu blasen, sind die Pflanzen offenbar auch schon ganz gut zurecht gekommen. Wären die Pflanzen so gierig nach unserem künstlich erzeugten Kohlendioxid, würde dessen Gehalt in der Atmosphäre ja nicht steigen.
 
Der Litiumabbau ist nicht ganz so schlimm wie publiziert. Die dreimonatige Regenzeit füllt mehr Wasser nach, als durch den Abbau verdunstet wird

Ich zitiere mal den Bauern Christian Espindola aus dem Video (56:33) vor den Lithiummienen:

"Das hier war das Paradies, wir hatten von allem genug. Wasser, Früchte, Lehm, Tiere. Hier war die reine Natur. Alles ist verdorrt, weil die Mienengesellschaften das Grundwasser abpumpen. Damit haben sie das Dorf ausgetrocknet. Auch ihr am anderen Ende der Welt sollt wissen. Man produziert Lithium und opfert uns. Sie opfern die Tiere. Sie opfern das Leben. Und es interessiert niemanden."

Irgendwie scheint der das wohl nicht ganz mitbekommen zu haben, dass das mit dem Lithiumabbau gar nicht so schlimm ist und die Regenzeit alles wieder nachfüllt. Oder was meinst du?
 
Ich zitiere mal den Bauern Christian Espindola aus dem Video (56:33) vor den Lithiummienen:

"Das hier war das Paradies, wir hatten von allem genug. Wasser, Früchte, Lehm, Tiere. Hier war die reine Natur. Alles ist verdorrt, weil die Mienengesellschaften das Grundwasser abpumpen. Damit haben sie das Dorf ausgetrocknet. Auch ihr am anderen Ende der Welt sollt wissen. Man produziert Lithium und opfert uns. Sie opfern die Tiere. Sie opfern das Leben. Und es interessiert niemanden."

Irgendwie scheint der das wohl nicht ganz mitbekommen zu haben, dass das mit dem Lithiumabbau gar nicht so schlimm ist und die Regenzeit alles wieder nachfüllt. Oder was meinst du?
Kannst ja mal vergleichen mit dem was hier Indiander die 300Km entfernt vom Ölsandabbau leben berichten....und der Fluss fliesst noch weiter....aber ich bin mir sicher, dass keiner der von einem Meerfisch an Gallengangskrebs stirbt, jemals die Ölgiganten vor Gericht zerren und dafür verantwortlich machen wird.
ab 4:50
 
Kannst ja mal vergleichen mit dem was hier Indiander die 300Km entfernt vom Ölsandabbau leben berichten

Lieber Topeye,

es geht mir jetzt nicht mehr um den Vergleich. Der Unterschied ist, dass ich nicht behaupte, der Ölsandabbau sei gar nicht so schlimm. Ich finde beides verheerend. Aber einfach zu schreiben der Lithiumabbau ist gar nicht so schlimm ist, finde ich, doch eine ziemliche Verharmlosung.

Cupido
 
@Cupido
...die Bevölkerung kann auch davon profitieren, wenn sich die Regierung nicht alles unter den Nagel reisst.
Ähnlich wie hier ab 17:20 gezeigt könnte es auch beim Litiumabbau erfreulich für die Bevölkerung ablaufen. Wenn dann dafür in Kanada weniger der viel grösseren Schweinereien passieren ist das eine win-win-win-Situation.
 
Lieber Topeye,

es geht mir jetzt nicht mehr um den Vergleich. Der Unterschied ist, dass ich nicht behaupte, der Ölsandabbau sei gar nicht so schlimm. Ich finde beides verheerend. Aber einfach zu schreiben der Lithiumabbau ist gar nicht so schlimm ist, finde ich, doch eine ziemliche Verharmlosung.

Cupido
Lieber Cupido

Das Problem ist einfach, dass von nichts nichts kommt. Man kann es drehen und wenden wie man will, alles hat irgendwo auch Nachteile. Nur weil was Neues auch nicht perfekt ist, es zu verweigern und dafür beim alten noch schlimmeren zu bleiben bringt uns nicht vorwärts.
Natürlich tuts mir innerlich weh, wenn ich sehe was für den Litiumabbau drauf geht. Trotzdem ist es überschaubarer und örtlich begrenzter. Der Giftmüll in Kanada verseucht Grundwasser und Flüsse in weitem Umkreis und wenn die Lotterdämme brechen gibts ein Riesendisaster. Beim Litiumabbau fliesst wenigstens nichts davon.

LG
Tobi
 
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Nur weil was Neues auch nicht perfekt ist, es zu verweigern und dafür beim alten noch schlimmeren zu bleiben bringt uns nicht vorwärts.
Das ist wohl richtig.
Die andere negative Variante ist jedoch, wenn man denkt, oh, jetzt gibt es Elektroautos, die sind ja umweltschonend, denn kann ich mir ja guten Gewissens jetzt auch ein Auto zulegen. Man sollte sich da eben auch bewusst sein, dass man damit eben auch massiv die Umwelt schädigt.

Bei mir ist neben dem Geld auch die Reichweite das Problem, da ich beruflich doch öfters größere Strecken zu fahren habe.

Natürlich tuts mir innerlich weh, wenn ich sehe was für den Litiumabbau drauf geht.

Na, das klingt ja schon anders als "der Litiumabbau ist gar nicht so schlimm" ;)
 
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