Joey
Sehr aktives Mitglied
Tarbagan schrieb:Da bin ich ganz bei dir, alle diese Maßnahmen sind in dem Stadium, in dem wir uns befinden, sinnvoll und notwendig. Aber sie sind nicht genug, weil wenn wir nicht an der Ursache arbeiten, wird der Klimawandel schlimmer und diese Maßnahmen werden schlicht nicht genug sein. Wenn wir aber nicht wahrhaben wollen, dass wir die Ursache sind, dann bringen uns alle Kiefernwälder der Welt nix, weil Bäume nur einen Bruchteil des CO2 umwandeln können, das im Meer gebunden ist (und durch Übersäuerung droht, ausgestoßen zu werden).
Wenn wir den derzeitigen Modellen glauben können, wird unser Klima übrigens nicht mehr milder, zumindest nicht innerhalb der nächsten 100 Jahre - selbst, wenn wir ab sofort eine Radikalkur machen würden. Es gibt keinen Weg zurück. Wir haben aber die Chance, die Zukunft zumindest auf dem Niveau zu retten, auf dem wir uns momentan befinden. Und das ist ja nicht ganz so schlecht.
Niemand hindert die Politik und die Industrie daran, da was zu tun.
Nun, aus der Sicht der Menschen, die nicht daran glauben, dass der Klimawandel menschengemacht ist, besteht auch keine Veranlassung für Politik und Industrie, da etwas zu tun. DARUM sind es ja gerade Lobbygruppen von der Industrie, die eben offen und laut behaupten, dass der Klimawandel sicher natürlich ist, und wir Menschen da gaaaanz sicher keinen Einfluss drauf haben. Eben damit weiter Erdgas und -Öl ungebremst verbrannt und verkauft werden kann... eben DAMIT die Industire da nichts tun muss.
Und schon sind wir wieder dabei, dass die Diskussion der Ursachen sehr wichtig ist - dass es eben extrem wichtig ist, dass möglichstviele Menschen erkennen, dass der aktuelle Klimawandel von und (mit-)verursacht ist.