Venus3 schrieb:
Vielleicht in unserer unmenschlichen Zeit, auch eine vorübergehende
Lösung.
Nun ja, einen tierischen Mitbewohner zu haben, sprich Haustier ist ja keine Modeerscheinung.
Venus3 schrieb:
Weißt du Palo, es ist möglich, vegan zu leben.
Und weißt du, woher ich dass weiß?
Von mir selbst.
Richtig, das trifft für dich zu. Beinhaltet aber nicht zwangsweise, dass das auch für andere Menschen so sein muss oder gar zu sein hat.
Chrisael schrieb:
Ich kaufe fast ausschliesslich Rohprodukte. So kanns mir erst gar nicht passieren Produkte zu kaufen wo vielleicht Milch oder Eier von Massenhaltungstieren drinnen ist.
Ja solange du es dir leisten kannst, mag das durchaus zutreffend sein. Unterhalten wir uns mal in einer stillen Stunde, wie es damit aussieht, wenn du z.B aus welchen Gründen auch immer zum Hartz4 oder Sozialhilfeempfänger wirst. Da wird sich die Einstellung dazu recht schnell ändern, wenn du ein begrenztes Budget hast, aus dem du einen ganzen Monat heraus wirtschaften musst.
Da wird auch das Thema Massenhaltung/produktion und Billigdiscounter einen anderen Stellenwert einnehmen.
Chrisael schrieb:
Klar freuen sich Obdachlose über jedes Essen. Würden wir aber erst gar nicht solche Massenhaltung haben müssten sie auch nicht solche Lebensmittel essen.
In unserer Suppenküche befinden sich fast ausschließlich sozialschwache Familien und weniger Obdachlose. Armut begrenzt sich nicht auf Oddachlosigkeit. Und das gilt bundesweit auch für andere Tafeln und Suppenküchen.
Trixi Maus schrieb:
Vielleicht liegt es auch daran, dass das Thema vollkommen hirnrissig ist? Solange auf der Erde jeden Tag 17.000 Kinder verhungern und sich Esoterikerinnen ohne ein abzusehendes Ende Gedanken machen, die Welt durch das Verzichten auf Fleischessen retten zu wollen, kann man sowieso nur den Kopf schütteln.

hahaha, im Grunde kann man das Thema sogar als menschenverachtend bezeichnen

Kein Wunder, dass die Musik hier so spielt, wie sie spielt
Yepp.
Es ist immer leicht sich über andere zu erheben, wenn man in einer Gesellschaft wie der unsrigen lebt. Ein voller Bauch und der Supermarkt um die Ecke, lassen es erst zu, sich über sowas Gedanken zu machen.
Spiritueller Aufstieg ist etwas, womit sich Leute befassen können, die ansonsten scheins wenig Probleme haben.
Was das Thema Tierhaltung oder generell der Umgang mit Nahrungsmittel und deren Erzeugung, Verwendung und auch der verschwenderische Umgang von Ressorcen nicht weniger traurig erscheinen lässt. Aber auch auf einen nicht zu verachtetenen Umstand zurückzuführen ist. Unser Verlangen nach immer mehr, immer besser, immer billiger und auf der anderen Seite, die Ausnutzung und Ausbeutung die ohne dies nunmal nicht möglich ist und durch unser Verhalten, gerade das der westlichen ach so zivilisierten Welt zurückzuführen ist.
Dagegen stehen Hunger, Überbevölkerung, Naturkatastrophen und Verelendung. Und daran wird sich auch nichts ändern, auch nicht der persönliche Verzicht auf tierische Produkte, auf die man vielleicht jetzt ab und an mal freiwillig verzichtet.