Der Kurs in Wundern..Umschulung des Denkens.

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Der Glaube dass es etwas gibt was geheilt werden müsste hält einen in der Krankheit und Trennung gefangen.
Beziehe mich jetzt nicht auf körperliche Erkrankungen aber auch die müssen nicht immer geheilt werden.

Um der Analogie und des vielleicht leichteren Verständnisses wegen bleibe ich mal bei körperlichen Krankheiten.

Wenn ich von einer stark schmerzhaften organischen Krankheit geplagt werden würde oder mir gar ein Bein gebrochen haben sollte, würde ich es für nur allzu vernünftig halten, mich in die Hände eines kundigen "Heilers" (eines spezialisierten Arztes) zu begeben. Insbesondere im Falle eines gebrochenen Beines würde ich mir nicht zutrauen, die gebrochenen Knochen selbst wieder zu richten.

Und ich denke, es ist auch keine "Schande", Hilfe dort anzunehmen, wo einem Hilfe angeboten wird.

Der Glaube, dass ich keiner Heilung bedürfen würde, weil mich dieser Glaube angeblich in der Krankheit gefangen halten würde, wäre meines Erachtens eher unvernünftig, weil er Heilung eben nicht zulassen würde. (auf körperliche Gebrechen bezogen)
 
EKIW Lektion 102 schrieb:
Vielleicht denkst du, dass du mit Leiden etwas erkaufen kannst, und vielleicht glaubst du immer noch ein wenig, es erkaufe dir das, was du willst.

Dies ist mitunter einer der Gründe, warum sich so viele Menschen an ihr Leiden klammern, weil sie sich in irgendeiner Form einen Vorteil davon versprechen. Und sei es, dass dieser Vorteil "nur" darin besteht, etwas mehr Aufmerksamkeit, Zuwendung, Bedauern, Mitleid etc. von anderen zu erhaschen ...

Buddha betont in seinen ersten beiden edlen Wahrheiten, dass Dukkha (=Leiden, Unzufriedenheit oder schlicht alles als unangenehm Empfundene) das Wesen unserer Existenz ausmacht ... und dass deren Ursache -stark vereinfacht ausgedrückt- im Begehren und Anhaften liege.

Buddhas edler achtfache Pfad als Heilsweg aus dem "Leiden" könnte man von der Motivation her in etwa mit den Lektionen des Kurses in Wundern vergleichen. Zumindest Parallelen zwischen beiden "Heilswegen" sind erkennbar.

Anmerkung: Mit "Leidenden" im obigen Kontext meine ich persönlich nicht Schwerstkranke, Schwerstbehinderte oder Menschen, die schon mit Geburtsfehlern auf die Welt kamen etc. ... Ich habe eher das Bild der "ewig Unzufriedenen" vor Augen, denen es zwar relativ gut geht, aber denen es nie gut genug gehen kann und die immer und immer nach "mehr und nochmals mehr" verlangen, ohne wirklich in ihrem Durst und Hunger "nach mehr" gesättigt zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Glaube, dass ich keiner Heilung bedürfen würde, weil mich dieser Glaube angeblich in der Krankheit gefangen halten würde, wäre meines Erachtens eher unvernünftig, weil er Heilung eben nicht zulassen würde. (auf körperliche Gebrechen bezogen)
Da gebe ich dir klar recht ....
 
Mein Bruder, Frieden und Freude biete ich dir an, damit ich Gottes Frieden und Freude als die meinen haben möge.....

steht in der Lektion Nr. 105 drinnen....
 
Ich gehe eindeutig liebevoller
mit mir selber um - und damit auch mit anderen Menschen. Wenn mal etwas schief
läuft und ich mich früher dafür verurteilt und bestraft habe, so finde ich heute viel
schneller wieder in meine Mitte und vergebe mir für die getroffene Fehlentscheidung,
nach dem Motto: Hinfallen ist nicht schlimm, aber nicht aufstehen und weitergehen
schon.
ohne kurs gehe ich sehr viel liebevoller mit mir und anderen um, weil ich verinnerlicht habe, dass es nichts zu vergeben gibt, da es keine schuld gibt.
'fehler' sind dazu da um zu lernen aus ihnen, und wenn gelernt werden kann aus ihnen, dann hat der fehler den effekt, dass ich um ein weiteres stück achtsamer geworden bin - eigenverantwortlicher - reifer.
das bedeutet nicht, über die lernunfähigkeit anderer hinwegzusehen.
im dialog mit anderen können wir unsere 'fehler' erkennen - aber nur über das feedback -
ich selbst - sowie auch andere.
Weiterhin fühle ich kaum noch Angst, wenn es um die Belange der äußeren Welt geht.
Gewinn oder Verlust sind sehr viel unwichtiger geworden, denn es geht mir nicht mehr
um jene Welt da draußen, die mir sowieso keinen Frieden und kein Glück schenken
kann.
ich begreife die menschheit in einem reifungsprozess befindlich.
es gibt keine 'welt da draußen' -
ich bin teil der gesamten welt.
ich sehe die entwicklung, ich sehe die fortschritte, ich bin nicht in unfrieden mit rückschlägen, die zu jeder entwicklung dazugehören.
ich vertraue in die menschheit - und in das was andere gott nennen.
ich begreife alles so wie beschrieben und habe daher keinen grund zu hadern, sondern erkenne alles an in seiner unvollkommenen vollkommenheit.
 
Um der Analogie und des vielleicht leichteren Verständnisses wegen bleibe ich mal bei körperlichen Krankheiten.

Wenn ich von einer stark schmerzhaften organischen Krankheit geplagt werden würde oder mir gar ein Bein gebrochen haben sollte, würde ich es für nur allzu vernünftig halten, mich in die Hände eines kundigen "Heilers" (eines spezialisierten Arztes) zu begeben. Insbesondere im Falle eines gebrochenen Beines würde ich mir nicht zutrauen, die gebrochenen Knochen selbst wieder zu richten.

Und ich denke, es ist auch keine "Schande", Hilfe dort anzunehmen, wo einem Hilfe angeboten wird.

Der Glaube, dass ich keiner Heilung bedürfen würde, weil mich dieser Glaube angeblich in der Krankheit gefangen halten würde, wäre meines Erachtens eher unvernünftig, weil er Heilung eben nicht zulassen würde. (auf körperliche Gebrechen bezogen)
Und genau davon habe ich nicht gesprochen denke du weißt es auch. ;)
Ansonsten weißt du nicht von was das Buch redet.
 
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