Damour
Sehr aktives Mitglied
Vllt ist das alles auch zu strikt in unseren Köpfen reglementiert, wie was zu sein hat - und das sogar bis in unsere Schlafzimmer.Männer sind dann häufig genervt, wenn die Kinder ins Elternbett dürfen. Sie müssen dann auf Sex verzichten.
Und tatsächlich haben mir Frauen schon erzählt, dass sie das Kind als Puffer gegen das Generve des Mannes, benutzen. Das finde ich nicht gut. Sollen die Frauen lieber ehrlich sein und dem Mann sagen: Ich habe vor lauter Familienstreß keine Lust mit dir zu schlafen, frag mich in einem Jahr nochmal. Oder in zwei.
Wenn man als Frau sehr kleine Kinder hat, liegt der natürliche Instinkt darin, es zu umsorgen, füttern, zu tragen, lieb zu haben und zu kuscheln.
Man gibt den ganzen Tag und das ja auch gerne.
Nichts desto Trotz ist man vor lauter Geben dann irgendwann an dem Punkt, wo man genug hat und eben wenig Lust auf den Partner.
Den ganzen Tag ist man ja in einem vollkommen anderen Modus.
Und hier wäre dann wieder der Bogen zu spannen.
Der Mann - der sich so leicht gekränkt und ungeliebt fühlt, fordert latent, da er sich fühlt als komme er zu kurz.
Hier würde ein Umdenken gut tun.
Wenn er der Frau mehr Raum lässt, sich als Frau zu fühlen (ohne primär den Focus auf die Erfüllung seiner Bedürfnisse zu legen) entstünde vllt automatisch wieder eine Annäherung als Paar.
Heißt praktisch so etwas wie:
Mann gibt Frau den Freiraum, auch ohne Kind etwas für sich zu tun, und übernimmt das Kind. Wenn die Frau ihr Kleines sicher und genauso umsorgt weiß wie bei ihr, kann sie vllt entspannen und einfach nur genießen und loslassen.....
Und sexuell sieht das doch ähnlich aus .....
Wenn die Kinder im Bett sind und alles ist getan....
darf er ihr doch gerne mal entgegen kommen und sie verwöhnen , ihren Bedürfnissen nachkommen und geben, statt auf sein Recht zu pochen .....
Und ich glaube, da hakt es noch ganz gewaltig heutzutage ....
