Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Männer sind dann häufig genervt, wenn die Kinder ins Elternbett dürfen. Sie müssen dann auf Sex verzichten.

Und tatsächlich haben mir Frauen schon erzählt, dass sie das Kind als Puffer gegen das Generve des Mannes, benutzen. Das finde ich nicht gut. Sollen die Frauen lieber ehrlich sein und dem Mann sagen: Ich habe vor lauter Familienstreß keine Lust mit dir zu schlafen, frag mich in einem Jahr nochmal. Oder in zwei.
Vllt ist das alles auch zu strikt in unseren Köpfen reglementiert, wie was zu sein hat - und das sogar bis in unsere Schlafzimmer.

Wenn man als Frau sehr kleine Kinder hat, liegt der natürliche Instinkt darin, es zu umsorgen, füttern, zu tragen, lieb zu haben und zu kuscheln.
Man gibt den ganzen Tag und das ja auch gerne.
Nichts desto Trotz ist man vor lauter Geben dann irgendwann an dem Punkt, wo man genug hat und eben wenig Lust auf den Partner.

Den ganzen Tag ist man ja in einem vollkommen anderen Modus.

Und hier wäre dann wieder der Bogen zu spannen.

Der Mann - der sich so leicht gekränkt und ungeliebt fühlt, fordert latent, da er sich fühlt als komme er zu kurz.

Hier würde ein Umdenken gut tun.

Wenn er der Frau mehr Raum lässt, sich als Frau zu fühlen (ohne primär den Focus auf die Erfüllung seiner Bedürfnisse zu legen) entstünde vllt automatisch wieder eine Annäherung als Paar.

Heißt praktisch so etwas wie:
Mann gibt Frau den Freiraum, auch ohne Kind etwas für sich zu tun, und übernimmt das Kind. Wenn die Frau ihr Kleines sicher und genauso umsorgt weiß wie bei ihr, kann sie vllt entspannen und einfach nur genießen und loslassen.....

Und sexuell sieht das doch ähnlich aus .....

Wenn die Kinder im Bett sind und alles ist getan....
darf er ihr doch gerne mal entgegen kommen und sie verwöhnen , ihren Bedürfnissen nachkommen und geben, statt auf sein Recht zu pochen .....

Und ich glaube, da hakt es noch ganz gewaltig heutzutage ....
 
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*lol* ich habe eher den Eindruck das immer mehr Frauen keinen finden, der ihnen genehm ist .
weil wer macht schon diesen Tagesplan von dir mit?
Dieser Tagesplan ist ganz normal. Was davon streichst du denn? Das Frühstück, die Pausenbrote, das Wäschewaschen für eine 4köpfige Familie, den Einkauf, das Wäscheaufhängen, das die Kids in den Kita und Schule bringen, die Schultermine, die Arzttermine, das Auspacken des Einkaufs, das Ausräumen und Einräumen des Geschirrspülers, das tägliche Bad putzen (und das muß man bei einer 4köpfigen Familie), das Toilette putzen, die Hausaufgaben, das Staubwischen, das Küche nach jeder Mahlzeit aufräumen, das Aufwaschen, das Staubsaugen, das Bettenlüften und machen, das Kinderzimmeraufräumen, undundund...da hab ma aber noch nicht gespielt und auch war ma mit den Kids noch nicht draußen......

....sag an.

Es ist einfach so, Frau ist unfähig sich durchzusetzen geschweige unfähig alleine das Selbsterwählte leben zu handhaben.
Tja, witzig nur, dass dieser ganze "Tagesplan" (denn das ist er nicht, es sind schlicht Notwenigkeiten, die getan werden müssen) viel besser ohne Kerl funktioniert, denn der ist nicht nur keine Hilfe, sondern zumeist noch eine zusätzliche Belastung. Was glaubst wieviel Arbeit für eine Frau wegfällt, wenn da kein Kerl ist. Weniger Einkauf, weniger Wäsche, weniger Kocherei, weniger Saubermacherei, weniger Büglerrei, ....usw.

Somit ist Frau sehr wohl allein in der Lage, das alles zu meistern und ihr selbstgewähltes Leben zu handhaben. Ich war mit meiner ersten Tochter ab deren 2,5tes Lebensjahr alleinerziehend und bin zum zweiten mal seit meine Kinder 5 und 12 sind alleinerziehend, es funktioniert wunderbar und es hat nie so gut funktioniert mit Kerl.
Und da haben wir einen Unterschied, den ich für sehr markant finde,
Frauen planen in ihren Gedanken andere ein und fragen nicht nach oder handeln aus.
Das ist nicht richtig. Genau umgekehrt war es bei mir und genau deswegen auch die Trennungen.

Auch wollten sich Männer nie was delegieren lassen, wie schon mal hier von KoL beanstandet, dass Frauen das nicht können (delegieren) und gefälligst lernen sollten, und auf der anderen Seite dann so ambivalentes Zeug einforderten wie: "Du mußt mir sagen, was ich tun soll", wie kleine Kinder, die nicht wüßten, was zu tun sei, um dann sich wieder zu monieren:" Immer bestimmst du mit mir rum, mimimimimimi!"

Können Frauen überhaupt selbstständig Leben ohne einen anderen?

Sehr gut sogar. Ein Partner soll auf Augenhöhe sein, selbstverantwortlich, selbstständig und verantwortungsbewußt. Er soll nicht darauf warten, was ich ihm sage, sondern soll selbst sehen, was getan werden muß und es auch selbst tun, ohne auf Aufträge zu warten. So tue ich das auch. Und zwar seit meinem 16ten Lebensjahr, nachdem eine sehr kluge Person zu mir sagte: " Willst du, dass mit dir nicht getan wird, dann tue selbst!"
 
Ja und sie wollen diese Bedürfnisse nach Nähe, Nahrung und Pflege befriedigt haben. Es sind keine ersponnenen Bedürfnisse. Auch wenn das Baby unbewußt weiß, wie es sie durchsetzen kann, sind diese Bedürfnisse für ein Baby existentielle Bedürfnisse. Das ist die Natur des Babys, da es sich nicht selbst versorgen kann ...
Liebe ApercuCure,

über weite Strecken Deines Beitrages möchte ich Dir gerne folgen. Es ist jedoch so, dass mit dem Erfahren eines Kleinkindes als eine Persönlichkeit auch das Ausloten seiner Grenzen beginnt. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Vater und Großvater weiß ich, dass es da gelegentlich sinnvoll und notwendig ist, diese Grenze auch aufzuzeigen.

Gerade für kleine Kinder ist es in all dem Nicht-Verstehen seiner grenzenlosen Welt und dem Mangel an eigenen Erfahrungen eine gewisse Ordnung und klare Regeln für seine Orientierung unabdingbar sind. Das äußert sich zum Beispiel auch darin, dass beim Schlafengehen, der Lieblingshase nicht nur mit ins Bett gehört, sondern dort auch einen ganz konkreten Platz haben muss.

Ich hoffe, dass ich da in Sachen Ordnung nicht missverstanden werde, es gehört da in einfach etwas Fingerspitzengefühl dazu, wo es für ein Kind sinnvoll ist, eine Grenze aufzuzeigen. Ja und es dürfte auch klar sein, dass jedes Kind anders ist und es deshalb keine verbindlichen Listen für einen Königsweg geben kann.

Darin liegt dann auch der Grund, warum es keine perfekte Erziehung geben kann. Ich musste gelegentlich auch erfahren, dass ein gut gemeinter Erziehungsratschlag, gerade für dieses oder jenes meiner Kinder in die falsche Richtung geführt hatte. Ich denke, dass die Erfahrung mit der Güte wichtig für das Leben ist, denn Zwänge, Leid, Enttäuschungen und Demütigungen wird dem Kind in seinem Leben noch oft genug begegnen.


Merlin
 
Und so geht s auch - bei mir war es aber eben nicht freiwillig .... ich konnte aus Angst nicht allein schlafen .... meine Mutter hat mir diesbezüglich auch nie Angst genommen .... zudem fand sie es praktisch ein Kind bei sich zu haben..... ich musste dann das Feld für meinen Bruder räumen. Das habe ich nicht verstanden und hatte echt Probleme alleine zu schlafen .... meine Mutter hat s nicht gekümmert , der Kleine war jetzt dran.
Das konnte so nicht gut gehen. Mein Bruder widerum konnte sogar ganz gut schlafen alleine.... als ich 11 war und er 3 hab ich ihn dann manchmal zu mir geholt oder mich zu ihm gelegt .... das war dann wiederum Pech für meine Mutter, denn sie legte ihn gewöhnlich zwar in sein Bett, aber er wurde dann gegen 23/24 Uhr wach um dann zu wechseln .... aber wenn ich schneller war, lag er ja bereits bei mir oder ich bei ihm ....
alles total bescheuert .... das wollte ich für meine Kinder auf keinen Fall .....
Es ist ja schon wichtig, dass man angstfrei schlafen lernt ....
Ich bin da mehr auf die Bedürfnisse meiner Kinder eingegangen. Sie kamen und gingen meist, wie es ihnen lustisch war. Klar hab ich auch ab und an gsagt: Heute icht, ich will mal allein schlafen. Das haben sie auch meist akzeptiert. Ich selbst schlafe viel lieber allein in meinem Bett und das ist 2x2,20 Meter groß. Käme da noch ein Partner, müßten wir uns was überlegen, wenn er unbedingt mit mir in einem Bett schlafen will und zb. ein Bett 2,20x4 Meter kaufen.
 
*lol* ich habe eher den Eindruck das immer mehr Frauen keinen finden, der ihnen genehm ist .
weil wer macht schon diesen Tagesplan von dir mit?

Es ist einfach so, Frau ist unfähig sich durchzusetzen geschweige unfähig alleine das Selbsterwählte leben zu handhaben.
Und da haben wir einen Unterschied, den ich für sehr markant finde,
Frauen planen in ihren Gedanken andere ein und fragen nicht nach oder handeln aus.

Können Frauen überhaupt selbstständig Leben ohne einen anderen?


Ich frag mich grad, ob dein Post erst gemeint ist .... o_O

Das glaub ich alles nicht. Also ich hab mich immer gut durchsetzen können und mein Leben war nie so unkompliziert, so gut geplant und durchdacht als in der Zeit, als ich alleine war. Und das waren immerhin rund 20 Jahre. Ok .... mit kurzen Unterbrechungen :D
Ich kann allein wesentlich besser als zu zweit. Ich hab nicht mal großartig Freundeskontakte gepflegt.

Und ich hab nie jemanden an meiner Seite eingeplant. Ganz im Gegenteil, mein Plan war Single zu sein.

Dann ist mir der Bärenkönig dazwischen gekommen.
Und ich bin dann sogar mit ihm zusammengezogen. Das ist der größte Liebesbeweis aller Zeiten ....

:o
Zippe
 
Ein Partner soll auf Augenhöhe sein, selbstverantwortlich, selbstständig und verantwortungsbewußt. Er soll nicht darauf warten, was ich ihm sage, sondern soll selbst sehen, was getan werden muß und es auch selbst tun, ohne auf Aufträge zu warten. So tue ich das auch.

Wenn ein Mitarbeiter sich so verhalten würde, wäre der schneller gekündigt als er gucken kann.

Ich kann sehr gut verstehen, keine Lust auf ungemütliche Aufgaben zu haben, für die man noch nicht einmal bezahlt wird. Aber sich bei dem Menschen davor zu drücken, den man vorgibt zu lieben, finde ich seltsam.
 
Wenn ein Mitarbeiter sich so verhalten würde, wäre der schneller gekündigt als er gucken kann.

Ich kann sehr gut verstehen, keine Lust auf ungemütliche Aufgaben zu haben, für die man noch nicht einmal bezahlt wird. Aber sich bei dem Menschen davor zu drücken, den man vorgibt zu lieben, finde ich seltsam.


Ouppps - ich drück mich oft mal von irgendwelchen Gartenarbeiten, die ich nicht machen mag. Ich tu dann oft so, als wär ich im Haus grad mit irgendeiner Arbeit ganz schwer beschäftigt ...

:D
Zippe
 
über weite Strecken Deines Beitrages möchte ich Dir gerne folgen. Es ist jedoch so, dass mit dem Erfahren eines Kleinkindes als eine Persönlichkeit auch das Ausloten seiner Grenzen beginnt. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Vater und Großvater weiß ich, dass es da gelegentlich sinnvoll und notwendig ist, diese Grenze auch aufzuzeigen.
Natürlich, da bin ich ganz bei dir. Es geht nur um so Extreme, die meinen: Laß doch das 6 Monate alte Baby schreien und setz Grenzen bei existentiellen Bedürfnissen.
Gerade für kleine Kinder ist es in all dem Nicht-Verstehen seiner grenzenlosen Welt und dem Mangel an eigenen Erfahrungen eine gewisse Ordnung und klare Regeln für seine Orientierung unabdingbar sind. Das äußert sich zum Beispiel auch darin, dass beim Schlafengehen, der Lieblingshase nicht nur mit ins Bett gehört, sondern dort auch einen ganz konkreten Platz haben muss.

Ich hoffe, dass ich da in Sachen Ordnung nicht missverstanden werde, es gehört da in einfach etwas Fingerspitzengefühl dazu, wo es für ein Kind sinnvoll ist, eine Grenze aufzuzeigen. Ja und es dürfte auch klar sein, dass jedes Kind anders ist und es deshalb keine verbindlichen Listen für einen Königsweg geben kann.

Darin liegt dann auch der Grund, warum es keine perfekte Erziehung geben kann. Ich musste gelegentlich auch erfahren, dass ein gut gemeinter Erziehungsratschlag, gerade für dieses oder jenes meiner Kinder in die falsche Richtung geführt hatte. Ich denke, dass die Erfahrung mit der Güte wichtig für das Leben ist, denn Zwänge, Leid, Enttäuschungen und Demütigungen wird dem Kind in seinem Leben noch oft genug begegnen.
Auch da bin ich ganz bei dir und der Beitrag, den ich verlinkt habe, beschreibt das auch sehr gut.
 
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