Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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mein jüngerer sohn hat 3 jahre lang jede nacht geschrien - ich bin im schnitt 10 mal pro nacht aufgestanden. bei tag hatte ich für den lebhaften eindreiviertel jahre älteren wach zu sein. ein kinder arzt hat mir gesagt - lassen sie ihn schreien. ich hab's versucht - 3 stunden lang. noch jetzt nach so vielen jahren zieht es mir das herz zusammen, wenn ich mich an das völlig aufgelöste, verquollene bündel erinnere.
natürlich bin ich von arzt zu arzt gezogen - keiner konnte etwas finden.
als er drei war hat ein arzt gemeint, dass er polypen hat.
zum einschlafen durfte ich ihn im arm halten.
die polypen wären nicht groß genug gewesen um ihn zu beinträchtigen - hat es nach der OP geheißen - aber es war schluss mit dem geschrei.
ich hab' da so meine theorie - er hatte im mutterleib mit mir zusammen eine narkose erleben müssen. ich denke, dass die neuerliche narkose ein trauma aufgelöst hat.
ein kleinkind schreien zu lassen ist unmenschlich.
es schreit nicht aus jux und tollerei.
tja - unterstützung von mann hatte ich keine.
er musste ja ausgeschlafen sein.
 
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mein jüngerer sohn hat 3 jahre lang jede nacht geschrien - ich bin im schnitt 10 mal pro nacht aufgestanden. bei tag hatte ich für den lebhaften eindreiviertel jahre älteren wach zu sein. ein kinder arzt hat mir gesagt - lassen sie ihn schreien. ich hab's versucht - 3 stunden lang. noch jetzt nach so vielen jahren zieht es mir das herz zusammen, wenn ich mich an das völlig aufgelöste, verquollene bündel erinnere.
natürlich bin ich von arzt zu arzt gezogen - keiner konnte etwas finden.
als er drei war hat ein arzt gemeint, dass er polypen hat.
zum einschlafen durfte ich ihn im arm halten.
die polypen wären nicht groß genug gewesen um ihn zu beinträchtigen - hat es nach der OP geheißen - aber es war schluss mit dem geschrei.
ich hab' da so meine theorie - er hatte im mutterleib mit mir zusammen eine narkose erleben müssen. ich denke, dass die neuerliche narkose ein trauma aufgelöst hat.
ein kleinkind schreien zu lassen ist unmenschlich.
es schreit nicht aus jux und tollerei.
tja - unterstützung von mann hatte ich keine.
er musste ja ausgeschlafen sein.

ich hab nie davon gesprochen ein Kind ewig schreien zu lassen,
und doch habe ich den Eindruck eine Mutter kann unterscheiden,
ob das Kind eben nach zu Bett legen , kurz schreit, weil es nicht schlafen mag (natürllich unbewußt),
oder ob es ständig schreit und sich nicht beruhigen kann.
Klar manchmal gibts Bauchschmerzen, oder verstopfte Nasen und anderes, da brauchen sie Zuwendung, ohne Frage.
Ich spreche aber vom ZuBettgeh-Ritual was durchaus angewöhnt werden kann, ab einigen Monaten.

ich sehe öfters Kleinkinder schreien, zB im Supermarkt, und sie bekommen auch *sofort* ihre Schoki,
schreien lassen ist ja unmenschlich...*das ist jetzt ironisch gemeint, in Bezug deiner Aussage= Kleinkind schreien zu lassen ist unmenschlich.

ich will nur ausdrücken das es hier schon bei Kleinkindern große Unterschiede gibt.
die ganz deutlich mit am Umgang mit ihnen liegen.
 
Dann ist Tanzen dein Sex.:D:)
Maybe sometimes :)

Es ist gerade sehr energetisch bei mir im Unterricht.
Ich vereine dort soviel, auf verschiedensten Ebenen. Tanzen, nach außen gehen, Focussiertheit beim Pilates und Anstrengung im Fitness, Yoga - ja Yoga dann wieder sehr zentriert, zwar körperlich aber nach Innen gerichtet, dazu Meditation und die Atmung ....

Zurzeit ist es eine Phase - da bin ich mir selbst so genug :)
 
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Ja ,dass ein kleines Kind mehr Aufwand ist, das hat niemand bestritten. Aber das ist doch eine relativ kurze Zeit, denn ab 4 geht's dann schon ohne grössere Probleme. Und ab 6 ist das Kind dann sowieso einen halben Tag weg. Und gegen die kleinen Eigenaktivitäten ... da muss man halt auch selber ein bisschen kreativ sein, wie man das unterbinden kann. Alles geht eh nicht.

Klar kann man gewisse Dinge unterbinden. Und je älter sie werden, wissen sie auch, was sie dürfen und nicht. Dennoch ist ein Zirkus in der Küche, wo ganz spontan mal alle Stühle und sämtliche Decken zusammen geräumt werden und alle möglichen Gegenstände, die dann dem Zauberkunststück dienen, zunächst mal Chaos. Vor allem wenn zusätzlich dabei etwas umgeworfen wird, etwas kaputt geht, etc.
Oder die Kinder schleppen Becher mit Wasser an, benutzen den Wasserkocher - und veranstalten damit irgendwelche Experimente. Je nachdem von wo das Wasser geholt wurde, ist nicht nur der Küchenboden nass. - Na gut, mittlerweile wissen sie, das sie selbst aufräumen müssen. Und machen es auch (meist ;) ). In diesem Sinne stimmt es, daß ab 4 aufwärts, sich die Lage allmählich etwas entspannt.

Aber bei je mehr man das Kind mitnimmt, desto mehr wird es auch für sich lernen. Und wenn's dann noch geht, dass das Kind diese Tätigkeiten auch noch mit nachmachen kann ... dann kriegt es auch die Geduld mit, bei den Sachen stillzusitzen und sich auf etwas zu konzentrieren.

Sicher. Wenn es Dinge sind, die das Kind interessieren. Also mein Sohn hat sich mit 6 Jahren schon Nudeln gekocht (inklusive Soße) und ist auch fähig, sich sein Toastbrot selbst zu machen. Manchmal macht er auch Frühstück für seine Schwester und wir Eltern dürfen noch schlafen. Er füttert auch die Katze, läßt sie raus. Ja, momentan ist das ein netter Service. Aber es ist abhängig von seiner Laune. Und das ist in seinem Alter auch okay so. Und trotz seiner Hippeligkeit und Ungeduld ist er in meinen Augen schon sehr selbstständig und kann ein Stück weit für sich selbst sorgen (mittlerweile weiß er auch, wo der Sicherungskasten im Haus ist und wie man ihn einschaltet, da unser Toaster neulich kaputt ging - und nein, daran war er nicht Schuld. Das testete er dann auch gleich mal aus - noch ein Beispiel, was Kinder so im Kopf haben, wenn die Eltern nicht in der Nähe sind - steckte den kaputten Toaster in die Steckdose, um zu schauen, ob er selbst den Strom wieder anschalten kann. Und ja, hat er dann gemacht. Das es nicht witzig ist, das kaputte Teil noch mal ans Netz zu schließen, dass mussten wir dann allerdings noch mal erklären. Der Toaster stand übrigens nicht mehr an seinem Platz, sondern bereit für den Müll. Den hatte er sich von dort wieder geholt.).

Kommt drauf an, bei mehreren Kindern ist der Lärmpegel weitaus höher. Bei einem Kind geht's. Natürlich gehört auch das Austoben im Freien dazu. Das sehe ich aber nicht so schlimm ... das ist halt eine der Aktivitäten die man mit dem Kind macht, aber wo ich keinen Aufwand sehe, sondern zwar etwas was gemachzt werden muss, aber wo man auch für sich selber etwas hat, von sozialen Kontakten bis zu frischer Luft.

Ja, Aufwand im Sinne von körperlichen Stress ist es nicht wirklich. Wobei ich Tage habe, da habe ich einen so riesigen inneren Widerstand, auf den Spielplatz zu müssen, daß ich schreien könnte. Wie schön wäre es, wenn das dann jemand anders übernehmen könnte. Wenigstens einmal. Denn in dieser Zeit kann man eben nur auf dem Spielplatz hocken. Es sind keine anderen Interessen drin (und ich habe viele, arbeite auch von zu Hause aus). Und nach nun fast 4 Jahren bin ich einfach Spielplatz-müde.

Frische Luft habe ich auch bei der Gartenarbeit. Und soziale Kontakte - ist nicht meins. Ich bin froh, wenn mich niemand anspricht und ich wenigstens Bücher lesen kann.

Wenn's geht, funktionert's ganz gut, wenn man Spielen auf das Kinderzimmer oder auf begrenzte Bereiche beschränkt. Das hängt dann halt auch sehr von der Wohnungsarchitektur ab, wie sehr das geht.

Manche Dinge lassen sich dort aber nicht machen. Ansonsten gebe ich Dir recht.


Na ja, das stimmt so ja nicht, denn was ich dann schon nicht mehr gerechnet habe, ist natürlich der Aufwand im Haushalt, der ja noch weitere 2 Stunden sind. Es war ja der Aufwand für nur ein Kind gerechnet ... und selbst wenn ich den auf 3 Stnden ziehe (weil sich sonst kein Halbtagsjob mehr ausgehen würde), dann bleiben bei einer Hausfrau noch immer 6 Stunden die sie frei gestalten kann (natürlich mit dem Kind), bis einmal die 9 Stunden Arbeit des Mannes erreicht sind.
Bei mehreren Kindern muss man das dann klarerweise anders rechnen.

Mit Kind kann man aber nicht frei gestalten. Oder zumindest nur erschwert.
Mein Mann hat seine Arbeitszeit durch die Heirat z.B. reduzieren können, durch die neue Steuerklasse hat er fast das gleiche Gehalt bekommen, trotz weniger Stunden. In meinem Fall müsste man also 6 Stunden rechnen, plus maximal eine halbe Stunde Fahrzeit, da es von zu Hause nicht weit ist, bis zu seinem Job. Er kann also in der Mittagspause nach Hause kommen und sich bewirten lassen. ;) (kocht aber oft genug für sich selbst, weil er nicht das essen mag, was ich für die Kinder koche - und das übernehme ich nicht, noch extra zu kochen. Das hat zwar anfangs für Ärger und Enttäuschungen seinerseits gesorgt - aber wenn er es nicht essen will, dann kann ich es nun mal nicht ändern).

Trotz reduzierter Arbeitszeit war mein Göttergatte die ersten Jahre seiner Kinder oft nicht vor 21.00 Uhr zu Hause (und dafür hat er sogar eine Begründung gehabt. Weil ich keine Lust mehr auf Sex hatte, was bei mir eh nicht sehr stark ausgeprägt ist, sah er keinen Sinn darin, nach Hause zu kommen. Solche Ansagen muss man auch auch erst mal verdauen). D.h. er hat sie abends meist gar nicht mehr gesehen, früh vielleicht eine halbe Stunde. Das er die Kinder auch mal zum Kiga bringt, musste ich auch erst erkämpfen. Und so nach und nach, nach vielen Streitereien und Ehekrisen, sind wir endlich an einem Punkt, wo er sich auch beteiligt. Denn die Scheidung möchte er interessanterweise dann doch nicht. Wobei ich nicht glaube, das seine Gründe in der Liebe zu finden sind.)
 
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