Wenn nun seitens der Frau das ganze Konzept der Ehe und Partnerschaft so unattraktiv ist, (Argumentation immer gegen den Mann), kann die Frau ja einen anderen Weg wählen, einen, der ihr ein zufriedenes Ergebnis liefert.
Das wäre richtig. Das Problem scheint aber teilweise doch auch in den Vorbildern zu liegen, sowohl der gesellschaftlichen, erzieherischen und auch familieren. Es ist nicht so einfach sich dem zu entziehen. Entweder man ist ein sehr starkes Naturell, dass sich die eigene Individualität nicht absprechen oder aberziehen läßt, sodass man zu einer eigenen Selbstbewußt.- und Selbstsicherheit heranwächst (und sowieso weiß, was und wie man sein Lebenskonzept umgesetzt haben möchte) oder man bröselt beizeiten diese (gesellsch., erziehungs.-, familien) Muster auf und findet zu sich selbst. Meistens passiert das nicht rechtzeitig genug.
Hinzu kommt, dass Vorbilder oft krank und verletzt sind. Daraus entstehen auch kranke und verletzte Rollenbilder. Kinder "erschaffen" aus diesen Vorbildern und Rollenbildern oft weiterhin kranke und verletzte Vor.-u. Rollenbilder. Die Krux daran ist auch die Identifikation mit dem Rollenbild statt mit sich selbst.
Die Problematik liegt wohl schon in der Natur des Menschen, die ihn dazu drängt sich ihr zu beugen ,wie beobachtet werden kann mit fatalen Folgen.
Ich denke: Nein. Wenn ein Mann im besten Sinne ein Mann ist und eine Frau im besten Sinne eine Frau, dann gäbe es das Problem weit weniger und jeder würde selbstverantwortlicher handeln. Siehe Oben. Wären die Vorbilder gesund......denn die Natur ist nicht das Problem.
Wäre nun die Lösung, daß ein vorbeugender Blick der Reife, Mann und Frau sich bewusst machen sollen was denn die Konsequenzen sind, wenn sie ihre Wahl treffen?
Ja, auf jeden Fall. Vorausgesetzt man bröselt auf, welche Muster (Gesellsch., Erzieherische und Familiere) einen zusätzlich determinieren.
Das kann man schon im Kindesalter vermitteln. Ich mache das zb. bei meinen Töchtern. Beide sind sich ihrer Eigenverantwortung in dieser Hinsicht sehr bewußt.
Da werden wohl viele behaupten, das sei unmöglich zu wissen was kommt, denn Reife entwickelt sich aus Erfahrung. Also was bleibt am Ende übrig für Mann und Frau bezgl. ihrer Vorstellung von Konzept, welches ohne Dilemma auskommen soll?
Ich finde das nicht. Eigenverantwortung, klarer Blick (Wunschdenken hinsichtlich des Partners ausschalten) und das Lernen aus Beobachtung, achten auf die eigene Intuition sind schon starke Voraussetzungen einen zu sich passenden Partner zu finden und mit ihm/ihr ein gutes Leben zu führen. Das ist schon eine gewisse Reife.
Was man tun kann ist, sich selbst, die eigenen Rollenbilder hinterfragen, zu kapieren, dass man selbst entschieden hat und Selbstverantwortung übernehmen, zu kapieren, dass der Partner ist, wie er ist und nicht so, wie man sich das gerne wünscht und ihn auch so, wie er ist, lieben oder mögen können wollen. Achten darauf, ob der Partner (so wie er ist) in seiner Einstellung, Art und Lebensführung zu einem passt. Wunschvorstellungen nachzujagen und den Partner umerziehen zu wollen geht meist schief.
Dies kann zwar viel zu einer guten Partnerschaft beitragen ist aber deswegen kein Garant, dass sich der Partner nicht während der Partnerschaft verändert und anders entwickelt, als es zu einem passt.
Somit: Garntie gibst Keine sowieso.
In diesem Forum tummeln sich ja eine Menge kluger Frauen, die mit Überlegenheit und Wissen ständig präsent sind.
Was willst du damit sagen?