ich lerne hier dazu, auch,
dass man nicht schreit,
wenn hervorheben will:
mir scheint inzwischen unerheblich, ob es jahrmarkt-, glückskekse-, morgenpost-texte
oder literarisch anspruchsvolle ressourcen eines pc-programmes sind (zb cortesi-texte),
weil das wohlklingen eines textes oder autors keine güte ihrer aussage bedeuten kann,
die ab wann seriös wäre? die akzeptanz-note 3 von 6 überschreiten müsse
und ab 4,2 von 6 (=71%) seriös wäre (wie es derzeit mit barnum gehandelt wird)?
gut ausgebildete dav-astrologen werfen barnum-texte aus dem stehgreif, zack zack,
stereotyp, schon bevor die individuellen aspekte in gruppen fassen konnten:
ah klar, ein zwillingswidder
nein unklar, denn widdermäßig nur dann wenn
(siehe beispiel unten)
und software-anbieter, pervers, wenn noch mit ihren barnum-autoren werben
aber die werben ja auch mit kommerziellen swiss-ephems
so,
als wäre ein rechner noch konsole und auf die daten eines zentralen angewiesen?
- und das ganze nach verflochtener industrie mit den milliarden der hilfesuchenden riecht.
wir können diesen skandal mit nichts schön reden. zumal diese astrologie in 8 von 10
branchenüblichen verfahren gar nicht mehr astro-referenzierbar ist. mein urteil
rückt immer näher: sie ist ein fake auf kosten hilfesuchender, geworden.
selbst eine akzeptanz von 80 oder 90% bliebe nur eine aussage über die güte eines textes
aber keine aussage über ihren informationsgehalt. da kommen wir nicht weiter.
und die frage bleibt, ob an astrologie was dran ist, wenigstens, was ihre deutbarkeit betrifft.
als nautische orientierung, unbenommen, bleibt sie ein geniales spiel,
denn sphärische geometrie auf winkel in einem einheitskreis reduzieren kann
(worüber ich immer noch staune): sie ist das gps der steinzeit, sogar ohne zeitreferenz,
denn planeten statt satelitten verwendet. (ich habs beweisführend getestet
und konnte ort und zeit minutengenau aus den positionen zurückrechnen.)
dahintergeblickt ist das zustande kommen der auswahl für einen text entscheidend,
der die komplexität der kombinationsmöglichkeiten aus prinzip nie erreichen kann,
wenn vereinfachend auf grobe zusammenhänge reduziert verfasst wird
(wie planet x im haus y aber schon nicht mehr, wenn aspektiert mit a,b und c, dann
auch noch im vordergrund welcher tierkreiszeichen wäre, oder nur darauf reduziert).
für die komplexität habe ich diese aspekte-bäume herausgerechnet
(weil ichs wissen wollte, was die da machen es hat nicht mehr viel mit astro zu tun),
was wieder keinen astrologen interessierte
(die also ungetestet weil ungedeutet blieben, warum wohl, möchte man fragen).
solche aspekte-bäume bringen im schnitt millionen möglichkeiten und würden in selber
millionenhöhe texte fordern, wofür jedes barnum-schreibers leben zu kurz wäre.
solche deutungsressourcen wird es deshalb niemals geben (mit denen aber geworben wird).
die einzig ehrliche chance, die ich da sehe, wäre: der pc erzeugt den text selbst.
was allerdings eine sehr sterile sprache liefert (weshalb von astrologen abgelehnt wurde),
allenfalls als info-gerüst für eine weiterverarbeitung geeignet scheint (gutachter oder so?).
da gibt es plötzlich ganz neue probleme, wenn der pc (damals atari) einen algorithmus des
einwirkens auf dinge substanzieller art (hs2) oder auf mechanistisch logische dinge (hs3)
gut oder schlecht aspektiert auf hs1 anwendet und behauptet:
sie haben eine einwirkende persönlichkeit wofür es dann eben keine akzeptanz gibt,
denn jener, der ein auf andere einwirkender mensch wäre, der will vielleicht noch hören,
dass er eine starke persönlichkeit habe, aber nicht wenn die verkrampft aspektiert wäre
(wie bei adolf hitler beispielsweise, der sich in solchen freiheitsgraden entwickelte).
meine eigenen versuche, die aspekte-bäume testhalber zu verstehen
(was der programmierbarkeit solcher algos vorausgeht und auch für deuter gilt:
astrologie programmiert keine aussage sondern freiheitsgrade von risiken und chancen
/ im umkehrschluss wäre sie die erste programmiersprache der welt???),
lieferten durchaus interessante ansätze aber scheiterten dann an akzeptanz
oder sie blieben kommentarlos/sprachlos stehen
(ich habs wenigstens probiert, knapp 30-mal & dafür nur 3 positive rückmeldungen erhalten).
ich würde es auch hier noch mal probieren, wenn joey oder
andere experimentierfreudige ihre daten zur verfügung stellen.
Wenn Ihr noch Testpersonen sucht, stelle ich mich gerne zur Verfügung!
zeit und ggf ob sommerzeit, ort ggf. über rechtsklick aus google map: was ist hier
liefert die geo-koordinaten, dann copy paste, die mein excel-file lesen kann
ohne zu sagen, ob es deine oder eines freundes daten sind
(so eine art test des testdesigns?)!
aber was kannst du erwarten? ich denke, du kannst nur einblicke in die komplexität
erwarten und wirst dich selbst darin vertiefen müssen.
oder so: wie soll dies über einen wildfremden deuter klappen,
wenn man der fakten wegen selber schon zweifele, was deutbarkeit betrifft, noch dies:
ein egal wie erfahrener astrologe könnte es weder mit gleichbleibender güte
(so meine erfahrung, denn der auch nur ein launischer mensch ist),
noch könnte er es für jeden gleichgut. temporäre vorneweg: jeder, auch du selbst
wirst dich jeden tag anders beleuchten aber auch generelle probleme sind da:
mir macht zum beispiel probleme, einen (in einer sache oder allgemein)
introvertierten typ zu verstehen. will sagen, dass die herausgedeutete erkenntnis
auf die deutung verfälschend zurückwirken kann.
eine elendige krux, egal aus welcher perspektive und wir erfahren vielleicht nie,
ob an dieser astrologie etwas dran ist. was uns hier bleibt, wenn wer mich fragt:
ich vermute inzwischen, dass astrologie nie mehr sein kann wie damals zu schamanisch
bis hohepriesterlichen zeiten, die eigentlich nur die ersten astronomen waren
und der kunde sich in seiner astronomischen umgebung dann metaphorisch selbst deutet.
beispiel: es war vollmond, als du geboren wurdest (und was denkt du jetzt dabei?)
oder, es blühten gerade die kirschen (frühling, widder oder stier). will sagen:
es ist der kunde, der da etwas hineindeutet. ich habe das auch metaphorisch probiert,
das beispiel sonne im widder hs11, ihre herkunft (gz) in hs7 und ihr fluchtziel (apex) in hs9:
deine lebenskraft (sonne) opfert sich dem substanziellen nutzen anderer (hs11)
ergreifend verspielt (ac zwilling widdermäßig), wenn dies einen mentalen sinn macht (hs9),
ist aber auf die verankerung/quellschöpfung deiner familiären integration angewiesen (hs7)
oder so, je nach laune des satz-programmierers: wenn höheren aufgaben unterstellt,
oder so: wenn einen tieferen sinn verspricht,
opfert sich deine lebenskraft mit reger
verspieltheit ergreifend dem nutzen anderer aus dem fundament deiner familiären sonstwas.
und all dies jeweils erweitert, wenn aspektiert mit, unterstütz oder gemaßregelt von
was man wirklich nur dem erzählen kann, der die klammeraspekte auch hat.
was erst dann einer fairen studie zugänglich werden könnte.
kritiker sagen, dann sind es barnum-attribute in einem stereotypen satz. ja, und,
würde den evolutionären ausflug in die barnum texte vielleicht sinnvoll erscheinen lassen?
nein: wir müssen mit unserer erfahrung barnum ganz ausschließen können
aber auch gleichzeitig die anforderungen an die astrologie zurücknehmen
weil deutung ohne barnum erst in der sprache des klienten selbst geschehen kann,
will sagen:
der deuter muss dem klienten seine aspekte beschreiben und dann den kunden fragen:
wie deutest du diese zusammenhänge (selbst)
was ganz klar der eingangsintension widerspräche, dass dies der astrologe könne.
er kann es nie, so vermute ich, inzwischen: es ist einfach zu individuell (immer ein einzelfall).
oder war nur ich zu blöd, das deuten zu erlernen? was ich ehrlich gesagt,
nicht mehr glauben kann. auch imponiert mir keine textfülle mehr,
die deuter so aus dem ärmel schütteln. es ist, was astro betrifft, ein fake,
der sich einen neuen namen geben sollte,
wenn schon in acht von zehn
branchenüblichen standart-verfahren nicht mehr astro-referenzierbar ist,
sagt ein astro-nautiker, aus seiner perspektive und empfiehlt der piratenmanschaft,
doch noch mal zu überdenken, ob man einer neu zu gründenden fakultät für zeitreisen
nicht die neugründung einer falkultät für astrologie vorziehen sollte.
sie verspricht zumindest aus wissenschaftlicher sicht mehr inspiration
auch für geisteswissenschaftliche themen. da sind noch viele unerforschte fragen offen.