Demokratie vs Scientokratie

Forschungsarbeiten sind sehr sehr häufig in großen Teilen wahr, und die Verfasser verfassen diese Berichte in der Überzeugung, damit die Wahrheit kundzutun.
Sagt wer ? Die Überzeugung von diesen Verfassern, dass ihre Ergebnisse wahr seien, bedeutet, dass sie die Wahrheit sind?
Nicht dein Ernst ?
Du sprichst also von einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern, die die Regierung einer Autokratie bilden, die dann entscheiden und behaupten, das im Namen der Wissenschaft zu tun?

Da mögen einige wenige Wissenschaftler eine Autokratie bilden, es ist aber nicht Wissenschaft, was sie dann da machen. Die Wissenschaft herrscht dann da auch nicht.

Und es gibt nicht wenige Wissenschaftler. Wie viele von denen willst Du unter den Hut der Autokratie bringen?

Ich erarbeite hier keine konkrete Utopie einer Scientokratie.
In einer Scientokratie herrscht die Wissenschaft/Wissenschaftler.
Was Wissenschaft sei, bestimmen dann diese.
Ob das dann noch die Wissenschaft ist, die in unserer Demokratie betrieben wird, ist fraglich. Da es ja um Macht geht.
 
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Zeit mir die angeblich so vielen offenkundig definitiv falschen Forschungsarbeiten, die noch nicht selbst zurückgezogen oder sonstwie breit wissenschaftlich kritisiert werden.

Ich erarbeite hier keine konkrete Utopie einer Scientokratie.

Wäre aber nötig, um zu irruieren, ob es überhaupt wirklich klappen kann, was Du malst.

In einer Scientokratie herrscht die Wissenschaft/Wissenschaftler.

Wie viele?

Was Wissenschaft sei, bestimmen dann diese.
Ob das dann noch die Wissenschaft ist, die in unserer Demokratie betrieben wird, ist fraglich. Da es ja um Macht geht.

Machtanspruch ist nicht wissenschaftlich begründbar, zumal auch wissenschaftlich bekannt ist, wie viel reiner Zufall bei der Zumessung der realen Macht eine Rolle spielt.
 
Zeit mir die angeblich so vielen offenkundig definitiv falschen Forschungsarbeiten, die noch nicht selbst zurückgezogen oder sonstwie breit wissenschaftlich kritisiert werden.
Du hast von der Wahrheit gesprochen, wo es Forscher in ihrer Forschung nicht tun.

Machtanspruch ist nicht wissenschaftlich begründbar, zumal auch wissenschaftlich bekannt ist, wie viel reiner Zufall bei der Zumessung der realen Macht eine Rolle spielt.
In einer Scientokratie herrscht/herrschen Wissenschaft/Wissenschaftler.
 
Du hast von der Wahrheit gesprochen, wo es Forscher in ihrer Forschung nicht tun.

Doch. Tun sie implizit. Wenn sie nicht davon überzeugt wären, dass wahr ist, was sie veröffentlichen, würden sie es nicht veröffentlichen. Wenn sie selbst Zweifel bekommen oder gar ihre Überzeugung ändern, ziehen sie auch mitunter ihre Veröffentlichungen selbst zurück. Und die allermeisten Veröffentlichungen sind nicht so grob falsch, als dass sie dafür heftig kritisiert worden wären.

In einer Scientokratie herrscht/herrschen Wissenschaft/Wissenschaftler.

Wie viele?

Wie könnten sie begründen, dass sie wüssten, was die wissenschaftlich richtige Zielrichtung und Intention wäre? Wie könnten sie begründen, dass Physik nicht nur die Folgen von Handlungen und Zusammenhänge aufzeigen kann, sondern auch andere qualitativ-moralische Bewertungen abgeben kann?

Es ist sogar wissenschaftlich verpönt, aus wissenschaftlich bekannten Naturgesetzen oder Gesetzmäßigkeiten alleine eine Ethik abzuleiten: Das ist der naturalistische Fehlschluss, der manchmal einige Leute dazu verleitet, und als reales Beispiel, wo das passiert ist (und teilweise immernoch passiert) sei der Sozialdarvinismus genannt, bei dem die Evolutionstheorie als ethisch-moralische Grundlage für Sozialverhalten herangezogen wird mit Schlussfolgerungen, die auch die Wissenschaftler strickt ablehnen, die selbst die Evolution intensiv erforschen.
 
Doch. Tun sie implizit.
Beweise ?
Wie könnten sie begründen, dass sie wüssten, was die wissenschaftlich richtige Zielrichtung und Intention wäre?

Wir drehen uns mal wieder im Kreis.
In einer Scientokratie bedarf es moeglicherweise keiner wissenschaftlichen Begruendung, nur Behauptung, Wissenschaft meine es gut und was gut ist, sage die Wissenschaft und deswegen sei es wissenschaftlich.

Das ist dann eine andere Wissenschaft als die, die jetzt betrieben wird.
Du sagst, es sei dann keine Wissenschaft.
 

Sie veröffentlichen es. Sie ziehen Veröffentlichungen mitunter zurück, von deren Wahrheitsgehalt sie nicht mehr überzeugt sind, und sie begründen das dann auch explizit damit, dass sie vom Wahrheitsgehalt der Veröffentlichung nicht mehr überzeugt sind und warum nicht. Sie klopfen die Inhalte und Argumente der Kollegen ab und äußern auch, an welchen Punkten sie nicht zustimmen und warum nicht etc.

Das ist dann eine andere Wissenschaft als die, die jetzt betrieben wird.

Du sagst, es sei dann keine Wissenschaft.

Es wäre dann sogar eine Art Wissenschaft, wie sie in der aktuellen Wissenschaftspraxis (und Theorie) strickt abgelehnt wird.
 
Sie veröffentlichen es. Sie ziehen Veröffentlichungen mitunter zurück, von deren Wahrheitsgehalt sie nicht mehr überzeugt sind. Sie klopfen die Inhalte und Argumente der Kollegen ab und äußern auch, an welchen Punkten sie nicht zustimmen und warum nicht etc.
Das sagst du. zitiere aus einer Forschungsarbeit dass
die Wahrheiit, dass der aktuelle Klimawandel ursächlich am Treibhausgasausstoß der Menschehit liegt, und dass die Folgen sehr unbequem sein werden, wenn wir das nicht ausreichend bremsen.
 
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