das Problem mit dem Abgrenzen

Bevor man sich abgrenzt, muss man wissen welchen Standpunkt man vertritt.

Man könnte einen biologischen, medizinischen, politischen, okkulten Standpunkt haben,
und es ist leichter die Heimat des Standpunktes zu deklarieren, als sprichwörtlich "ewig und drei Tage" um die Abgrenzung zu kämpfen.

Will man sich nur Abgrenzen ohne Standpunkt, ist man eben unbewusst, was vielleicht nach psychologischer Unterstützung verlangt, ein weiterer Standpunkt wäre Familiensinn.

Hat man einen Titel ist man eventuell nicht mehr so genötigt, den Standpunkt zu erwähnen, manche sagen aber, gerade da ist es Selbstverständlich.

Jeder Standpunkt hat eigene Gesetzmäßigkeiten, und wenn es ein Gesellschaftsthema ist, kann es da ziemlich weit auseinander gehen.

Zum Glück gibt es das Geld, so kann jeder Gruppierung ihre wesentliche Merkmale ausarbeiten, und gut wirtschaften, ohne andere Gruppierungen die innerhalb anderer Gesetzmäßigkeiten denken müssen, um Ziele zu erreichen, zu gefährden.



Vielleicht genügt es irgendwann mal wieder, wenn man als Grund der Abgrenzung persönliche Gründe nennt!?

Insbesondere deinen Standpunkt zu diesen Thema, zweideutig ausgedrückt, hat mich zum nachgrübeln gebracht. :thumbup:
 
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ja abgrenzen Problem hab ich auch.
Ich lass jetz mal die Leute im Lokal reden.
ich habe aber nicht gesagt das ich sie bekehren will.

als ich nochmal dort ins Lokal gehen wollte war es ganz leer. lol
 
So stur wie die anderen sind und wie kann man nur so kaltherzig sein.
und sich selbst nicht akzeptieren können aber aufregen.
und die eigenen Blockaden nicht erkennen können.
 
wer hat noch ein Problem mit dem "Abgrenzen"? Wer kennt das, wenn man sich zu viel zu Herzen nimmt, nach Hause kommt und noch lange darüber nachdenkt.
Es nervt und ich möchte das sehr gerne abstellen.
Meine Analogien kommen (fast) immer aus der Natur. Visualisiere im Geist dieses Bild...
http://paradiseintheworld.com/wp-content/uploads/2012/01/rocky-mountains-snow.jpg
...oder ein ähnliches, es kommt nicht auf die genaue Landschaft an, sondern auf die Symbolik.

Das, was Dir persönlich wichtig ist (z.B. Familie, enge Freunde o.ä.), liegt diesseits der gewaltigen Bergketten, die bis in den Himmel ragen. Alles andere verbanne auf die andere Seite der Bergketten, durch die weder Pässe noch Wege zu Dir führen!

LG
Grauer Wolf
 
Hallo Leute,

wer hat noch ein Problem mit dem "Abgrenzen"? Wer kennt das, wenn man sich zu viel zu Herzen nimmt, nach Hause kommt und noch lange darüber nachdenkt.
Es nervt und ich möchte das sehr gerne abstellen.

Danke für eure Antworten!
Es ist sehr wahrscheinlich, daß es dich betrifft, worüber du immer nachdenken mußt.
Es hat mit dir zu tun.
Zum Beispiel, wenn dir der arrogante Chef und sein Verhalten dir gegenüber nicht aus dem Kopf geht, dann geht es in Wahrheit um die Arroganz in dir.
Also das, was dich bewegt, nervt an anderen, das sind wunde Punkte in dir selbst.
Diese wunden Punkte schmerzen, wenn sie gespiegelt werden von den anderen und das nervt.

Frage dich schonungslos, was hat das mit mir zu tun? Und antworte dir ehrlich. Dann wirst du wieder zur Ruhe kommen.

Sich abgrenzen macht keinen Sinn. Sich abgrenzen bedeutet, sich selbst beschränken, einschränken, sich einmauern, einigeln. Damit begibt man sich in ein selbstgebautes geistiges Gefängnis.
Und Gefängnis ist das Gegenteil von Freiheit.
 
Sich abgrenzen macht keinen Sinn. Sich abgrenzen bedeutet, sich selbst beschränken, einschränken, sich einmauern, einigeln. Damit begibt man sich in ein selbstgebautes geistiges Gefängnis.
Und Gefängnis ist das Gegenteil von Freiheit.
Nicht einverstanden. Ich verschließe mich allem, was nicht meine Familie, meinen Clan betrifft, der auch nichtmenschliche Mitglieder und, wenn man's mal personifiziert ausdrückt, die Natur umfaßt. Das schränkt m.M.n. nicht ein, es schenkt ungeahnte geistige Freiheit, denn jeder unnütze Ballast wird so ausgeschlossen.
Deshalb mein Vorschlag mit der Visualisierung symbolischer, gigantischer Bergketten, die mein "Territorium" schützen und undurchdringlich für andere(s) sind.

LG
Grauer Wolf
 
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@marionetta
herzlich willkommen hier im Forum, du bist ja ziemlich neu hier!
wer hat noch ein Problem mit dem "Abgrenzen"? Wer kennt das, wenn man sich zu viel zu Herzen nimmt, nach Hause kommt und noch lange darüber nachdenkt.
Es nervt und ich möchte das sehr gerne abstellen.
deinen user-Name sehe ich auch irgendwie in Verbindung zu dem Problem, dass du hier anschneidest. Eine Marionette ist eine von anderen bewegte Figur und genau das ist auch das was du hier ansprichst. Nämlich, dass du das Gefühl hast, dass (Auswirkungen von Dingen/Prozessen/Situationen) - Gefühle/Gedanken von außen in dich eindringen und Besitz von dir ergreifen, oder zumindest eine stärkere Wirkung in dir haben, als du selber möchtest, du hast sie nicht "im Griff". Allerdings sind diese äußeren Prozesse/Situationen/Menschen nur die Auslöser - das was du an Gefühlen in dir wahrnimmst, entsteht in dir. Trotzdem hat das, was da IN dir entsteht, natürlich mit der Umgebung mit den äußerlichen Prozessen/Situationen/Menschen zu tun.

Die wesentliche Frage ist: Wie kann es passieren, dass dieses Äußere solche Wirkungen IN dir entfaltet oder besser zum entfalten bringt?

Erst mal kann ich dir gratulieren, dass dies in dir passiert, denn ich halte dies für eine Fähigkeit. Es hat zu tun mit Empathie, du nimmst Schwingungen und Stimmungen aus deiner Umgebung auf, du kannst sie wahrnehmen. Und das ist nicht selbstverständlich. Eigentlich haben alle Menschen das Potential dazu, aber viele Menschen haben diese Fähigkeit in sich unterdrückt, anstatt sie kennenzulernen und sich mit ihr ausführlich zu beschäftigen.

Auch dein Ansatz der "Abgrenzung" kann schlussendlich dazu führen, dass du verdrängst. Und zwar, wenn diese "Abgrenzung" zum Ziel hat, etwas aus deinem Leben auszuschließen, indem du mit "dem da draußen" (was dich bedrängt) nichts mehr zu tun haben willst.

Hier komme ich jetzt zu den beiden hier im threat geäußerten gegenteiligen Theorien, dass man sich doch erst mal um sich selbst kümmern soll und zum anderen das genaue Gegenteil, dass du dich erst mal um die Mitmenschen, das Außen kümmern sollst. Ich behaupte, beides ist richtig. Und ich hoffe, dass dich das jetzt nicht verwirrt, lass es erst mal so stehen.

Was ist "Abgrenzung"?
Es bedeutet dass zwischen dir und deiner Umgebung (und bestimmten Prozessen/Situationen/Menschen) eine Grenze gezogen werden soll. Dies bedeutet widerum, dass du dich momentan eher "grenzenlos" fühlst, also verbunden mit allem, du kannst dich selber nicht definieren, da du von außen mit definiert wirst (siehe dein nickname!). Das widerum bedeutet, du hast eine innere Verbindung, was wir schon mal ansprachen, die Empathie. Jetzt geht es darum, dass du diese Fähigkeit der Empathie nutzen kannst, ohne dass diese Empathie dich bewegt, dich gefühlsmässig hin und her schleudert. Also du kannst zur Akteurin werden, du bist nicht mehr Marionette, sondern du wirst die Spielerin, die sich selbst bewegt. Und da kommen wir wieder auf die beiden sich scheinbar widersprechenden Anweisungen, sich um sich oder aber um die anderen zu kümmern. Es ist erstens wichtig, dass du dich selber kennenlernst. Also alle Fähigkeiten in dir erkennst und auch lernst damit umzugehen (was Flowerstorm vorschlägt). Auf der anderen Seite solltest du die Empathie, also das gefühlsmäßige Wahrnehmen deiner Umgebung weder verdrängen noch kleinmachen, sondern ergründen - und das geht am besten, wenn du dich in Situationen begibst in denen du mit anderen Menschen interagierst und sie dadurch besser kennenlernst (was Benjamin anregt).

Hierbei solltest du dich aber auf das verlassen, was du erlebst und es einteilen (und damit voneinander abgrenzen) in das, was du direkt vom Gegenüber erfährst, dem was du dazu fühlst und den ganzen Vermutungen, die du daran knüpfst.

LGInti
 
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