mit der Aussicht wieder auf den 17 Gesang zurück zu kehren
Die Betrachtung des OPFERS hat hier Ihren Ausgang genommen durch das ABBILD der Opferung im BILD der Religion
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Ein Opfer, das der VORSCHRIFT nach(!)
der Fromme darbringt nur aus PFLICHT(!)
UND ohne Rücksicht auf den Lohn,
der Wesenhaftigkeit entspricht.
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Ein Opfer, das FÜR HIMMELSLOHN!!!!!!!!!!!!!!!!!
man darbringt und aus Prahlerei
das hat nur eingeschränkten Wert
WEIL ES VON LEIDENSCHAFT NICHT FREI.
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Ein Opfer WO DER GLAUBE FEHLT(!)
GESETZWIDRIG(!) das Feuer flammt
das ohne Spende, Speise, Spruch,
der finsteren Dunkelheit (dem Nichtwissen) entstammt.
im Ausgangspunkt hier
es wirft auch die Frage auf: wozu dient das BILD
ich sagte bereits es dient dazu einen IMPULS zu setzen, zu erinnern, wie auch ein Bild (zB aus einem Urlaub) ERINNERT
und wozu dient nun der GLAUBE im Abbild der Religionen?
wenn er RICHTIG verstanden wird, bedeutet GLAUBE VERTRAUEN
Vertrauen nicht in das was von AUSSEN kommt, sondern das was VON INNEN kommt, als ANTWORT auf dieses Bild
der Zweifler sieht auf das Bild und zweifelt, weil er es als etwas sieht das von AUSSEN kommt
und der, der den undienlichen GLAUBEN praktiziert GLAUBT etwas WEIL es von AUSSEN kommt
beides ist nicht das, was im "Glauben" dienen kann
Glaube im Abbild bedeutet eigentlich
VERTRAUEN in seine EIGENE Empfindung OBWOHL es von außen noch nicht wahrgenommen werden kann und von außen angestoßen wird
Glaube bedeutet auch Vertrauen in seine EIGENE Wahrnehmung OBWOHL etwas SO im Aussen (noch) nicht wahrgenommen werden kann, aber im Inneren als Anstoss empfunden wird
die Buddhisten sagen: ich nehme ZUFLUCHT
es bedeutet nicht ich GLAUBE, sondern eigentlich: ab nun VERTRAUE ich dem, was innen ist und lasse mich von dem was in mir ist ANLEITEN
und wenn der Lehrer richtig verstanden wird, dann wird er als ANFÄNGLICHE HILFE verstanden diese VERBINDUNG in das was IN EINEM SELBST IST wahrzunehmen
wenn der Lehrer nicht richtig verstanden wird, dann wird er als ERSATZ für etwas gesehe werden, was nur in Inneren gefunden werden kann
ohne diese Bereitschaft der HINGABE an das was nicht greif oder sichtbar ist, ohne dieses Opfer, das so im Vijana Bhairava bennnt wird
(149.) Das wahre Feueropfer besteht darin mit dem Opferlöffel des Bewußtseins die Elemente, die Sinne und die Sinnesgegenstände in das Feuer des Altars der großen Leere darzubringen.
ist Kenntnisgewinn über die Quelle, das was HINTER der Erscheinungsform steht nicht möglich
ich erlaubte mir einen Ausflug in die Zukunft der Wissenschaft, die eine verbindende Wissenschaft sein könnte, in dem sie BEIDES wahrnimmt/anerkennt und die VERBINDUNG zwischen Außen und Innen so in ein Bezugsystem setzen kann
Es endete mit dem Hinweis das JEDE Erscheinungsform ein OPFER darstellt obgleich die OPFERART definiert ob man von weiblicher oder männlicher Erscheinungsform spricht
Im Bild würde das in etwas so sich darstellen
Jemand ist IMMER auf einer wunderbaren Insel mit allem was er braucht und ist und immer sein wird
nichts fehlt in alle dem
dieser Harmonie
doch eines Tages wird er neugierig und fragt sich:
Was ist außerhalb von dem, was ich kenne?
Und so begibt er sich auf das Meer hinaus und erreicht ein GANZ ANDERES LAND
dort ist NICHTS in Harmonie, wenn auch manchmal ETWAS davon durchschimmert
und als unser Besucher erschöpft und verwirrt wieder auf seiner Insel ankommt, sieht er sie plötzlich in einem ganz anderen Licht
zuvor war all das was ist, völlig ohne Bedeutung, weil es IMMER war und IMMER ist, und nun, durch die ERFAHRUNG des Gegensatzes hat sich alles verändert.
Die FREUDE über diesen Zustand wird nun GLEICHERMASSEN ein Bestandteil seiner Erfahrung wie das Leid, durch die Erfahrung des Gegesatzes.
Wie FREUT man sich nun über etwas, das zuvor GAR NICHT WAHRGENOMMEN WERDEN KONNTE, weil es keinen Gegesatz (auch nicht in der Vorstellung) darüber gab!
Aber dieses RESULTAT macht NEUGIERIG
Und so begibt sich unser Freund ERNEUT von der Insel weg und dringt TIEFER in dieses unbekannte Land vor
und ist erneut überglücklich zurückzukehren und die INTENSITÄT der Empfindung hat ZUGENOMMEN!!
Das Verlassen der Insel ist das OPFER
die FREUDE über das was Gott (die Insel) ist, das RESULTAT
Dies ist die Beschreibung des weiblichen Weges
Wird das was die Erfahrung des Verlassens der Insel (das OPFER) zu groß werden, würde unser Freund unter Tränen zurückehren und sagen:
was auch immer geschieht
mit jeden Mal bin ich tiefer in die Illusion eingetaucht, nun ist genug, ich möchte die Insel nicht mehr verlassen, denn ich habe die Insel vergessen und als ich das tat, nahm der Schmerz und die Angst in mir überhand (die Wandlung von Freude zu Schmerz definiert den Umkehrpunkt in der Erfahrung)
In der Beschreibung des männlichen Weges würde es so aussehen
Unser Freund lebt in der hektischen Stadt. Er hat IMMER dort gelebt, etwas anderes kennt er nicht. Nur manchmal suchen Ihn seltsame Träume auf, von Harmonie und Glück. Solche Empfindungen sind hier nur von kurzer Dauer und so lachen seine Freunde und sagen: Du träumst. DAS HIER ist alles was es gibt, immer gegeben hat und je geben wird, gib Dich damit zufrieden
Aber diese INNERE Empfindung läßt unseren Freund nicht los und so wird er bald zum Aussenseiter den er sucht etwas IN SICH das es hier nicht gibt.
Doch er beginnt VERTRAUEN zu entwickeln in diese INNERE Empfindung, die Ihn immer stärker wie eine konkrete ERINNERUNG heimsucht
Und je intesiver er sich nach innen begibt um so klarer erkennt er AUCH IM AUSSEN die Hinweise darauf, das diese Insel existent war/ist.
Er erkennt nun das er ALS MENSCH diese Insel nicht mehr betreten kann (im Mythos die Verteibung aus dem Paradies)
(86): Jesus sagte: "Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel haben ihr Nest. Der Sohn des Menschen aber hat keinen Ort, seinen Kopf niederzulegen und sich auszuruhen."
dass das, was IHN ausmacht, das LEBEN und die ERFAHRUNG in dem ist, was hier (im Bild) die Stadt ist
Aber das will er so nicht mehr!
er will zurück zu dem URSPRUNG aus dem er einst gekommen ist und den er nun IN SICH wieder gefunden hat!
für seine Freunde ist er zum Narren geworden, weil diese sich nicht an Ihren Ursprung erinnern/ (noch nicht) erinnern. Aber für IHN hat sich nun alles gewandelt, den er SIEHT nun den GEGENSATZ zwischen der Insel und der Stadt, die den anderen noch verborgen ist
So bleibt seine Sehsucht unverstanden und auch seine WANDLUNG, sein ABWENDEN von dem, was die MENSCHLICHE Erfahrung ist und definiert.
Das verlassen der Insel war auch SEIN OPFER, doch es war Ihm nicht bewußt gewesen!
Als es Ihm BEWUSST geworden ist, war der Umkehrpunkt für Ihn erreicht.
(Die WAHRNEHMUNG!!! des SCHMERZES definiert den UMKEHRPUNKT in der Erfahrung des männlichen Weges)
Die (weibliche) Schöpferkraft(Materie, Natur/Tier) tritt BEWUSST aus dieser Einheit in die Vielfalt..sie BLEIBT mit Mutter/Vater VERBUNDEN, wie das Kind im Bauch der Mutter über die Nabelschnur mit der Quelle verbunden ist
Die männliche Schöpferkraft wird sich der Einheit (ihrem Ursprung) IM WEG bewußt und kehrt DURCH DESEN PROZESS zurück aus der Vielfalt in die Einheit
Das eine offenbart das HERAUSTRETEN
das andere das ZURÜCKKEHREN in das was die Quelle ist
Wenn zB der Mensch GEBOREN wird, ist das OPFER zunächst auf der Seite der Seele, die sich hingibt und sich selbst BEWUSST bleibt
WEIL es eine ANSTRENGENDE Erfahrung ist, braucht sie Liebe Fürsorge und Schutz als ERSATZ für das, was zurückelassen und vergessen wird
Wenn der Mesch ältert ist, ist das OPFER auf der Seite des individualisierten Bewußtseins, das sich mit sich selbst indentifiziert.
Doch wenn der Mensch sich hingibt (losläßt) wird der Tod zur befreienden Erfahrung, weil er zurück kehrt in das, was er vergessen hat
Je mehr er vergessen hat um so schwieriger fällt das Loslassen
Je mehr er erinnert wurde, um so leichter geschieht es
Je mehr die Seele als Seele bewußt war, um so schwieriger das geboren werden, das OPFER auf der geistigen Seite (und je größer der potenzielle Gewinn auf der anderen Seite)
Was also als OPFER empfunden wird und DAS ES ALS OPFER empfunden wird
SETZT VORAUS, das zu dem Geschehen eine Perspektive eingenommen wird
so sagten die einen:
was für ein Mensch, dieser Gautama. er hat Weib, und Hof und Reichtum zurückgelassen, er erscheint mir ein Narr, er flüchtet vor dem LEBEN
und die anderen:
was für ein Mensch, dieser Gautama, er konnte Weib und Hof und Reichtum hinter sich lassen, kein Meer kann jemals wieder sein Haus fortspühlen, kein Feuer seine Ernte vernichten, er hat das LEBEN gefunden
LG