Das Böse

bedenke das WIR diese Realität ständig neu erschaffen, sie lebt nur aus uns

Kann ich nicht nachvollziehen, das Konzept. Unsere Wahrnehmung mag bestimmte Aspekte rausfiltern, fokussieren, andere ausblenden, aber wir erschaffen keine Realität. Dann wären wir Götter, was wir mit ziemlicher Sicherheit eben nicht sind. Aber es mag jemandem durchaus so vorkommen, dass es das alles selbst vermag. Ist deshalb noch keine Realität. Schon gar keine, die andere betrifft.
 
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Faydit: Es geht mir weniger darum, etwas außerhalb der Schöpfung zu finden, sondern darum, etwas außerhalb dessen zu finden, genauer, zu verstehen, was wir gemeinhin für Gottes Schöpfung halten.

angenommen, du versteht etwas von dem, was du für außerhalb von Gottes Schöpfung ansiehst.
woran würdest du erkennen, dass das so wäre und nicht doch innerhalb Gottes Schöpfung?
dahinter steht natürlich auch die Frage, was Gottes Schöpfung für dich ist und was nicht.
 
Faydit: Es geht mir weniger darum, etwas außerhalb der Schöpfung zu finden, sondern darum, etwas außerhalb dessen zu finden, genauer, zu verstehen, was wir gemeinhin für Gottes Schöpfung halten.

angenommen, du versteht etwas von dem, was du für außerhalb von Gottes Schöpfung ansiehst.
woran würdest du erkennen, dass das so wäre und nicht doch innerhalb Gottes Schöpfung?
dahinter steht natürlich auch die Frage, was Gottes Schöpfung für dich ist und was nicht.

ich weiß, die frage ist nicht an mich gerichtet, aber ich möchte auch von meiner religiösen perspektive darauf antworten.

die götter haben die welt nicht geschaffen, sondern geordnet, was sie vorgefunden haben.
 
Kann ich nicht nachvollziehen, das Konzept. Unsere Wahrnehmung mag bestimmte Aspekte rausfiltern, fokussieren, andere ausblenden, aber wir erschaffen keine Realität.
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versteh dich sehr gut und damit bist du auch nicht allein, deshalb haben ja diese Welt...viele denken sie wäre getrennt von allem, und die Realität was anderes.
 
Man kann auch in Liebe anderen Grenzen setzen. :zauberer1

Dann mache ich wohl was verkehrt. In, durch Liebe heben sich die Grenzen auf. Was bedeutet, dass man durch das sich Öffnen dafür anfällig wird, dass sich eine Menge anderer der eigenen Energie(n) bedienen. Bis nichts mehr davon da ist. Man sich selbst in, durch die Liebe erschöpft. Ausbrennt. Und fällt.

Ohne Erwartung, ohne Forderung, ohne "Deal" kommt von den Wenigsten überhaupt etwas zurück.

Wie kriegt jemand dann in, nach einem energetischen Burn-Out wieder selbst genug Energie, um in die Liebe zurückzukommen?

Selbst wenn, wozu? Damit das gleiche Spiel von vorne anfängt?

Rauf - runter - rauf - runter?
 
Dann mache ich wohl was verkehrt. In, durch Liebe heben sich die Grenzen auf. Was bedeutet, dass man durch das sich Öffnen dafür anfällig wird, dass sich eine Menge anderer der eigenen Energie(n) bedienen. Bis nichts mehr davon da ist. Man sich selbst in, durch die Liebe erschöpft. Ausbrennt. Und fällt.

Ohne Erwartung, ohne Forderung, ohne "Deal" kommt von den Wenigsten überhaupt etwas zurück.

Wie kriegt jemand dann in, nach einem energetischen Burn-Out wieder selbst genug Energie, um in die Liebe zurückzukommen?

Selbst wenn, wozu? Damit das gleiche Spiel von vorne anfängt?

Rauf - runter - rauf - runter?

Das ist falsch verstandene Liebe.
Du darfst dich auch selber lieben.
Der Satz "Liebet euren nächsten wie euch selbst" stimmt heute nur, wenn man ihn umdreht "Liebet euch selbst wie euren nächsten".
 
angenommen, du versteht etwas von dem, was du für außerhalb von Gottes Schöpfung ansiehst.
woran würdest du erkennen, dass das so wäre und nicht doch innerhalb Gottes Schöpfung?

Die Frage habe ich mir selbst eingebrockt. Ist nur schwer zu beantworten.
Ich versuch's mal: Ein Gefängnis ist Teil eines Gebäudekomplexes. Der Gebäudekomplex ist Teil einer Stadt. Ist das Gefängnis jetzt deswegen die Stadt? Nein. Das Gefängnis ist in ihr, ja. Aber nicht repräsentativ. nicht in, für die gesamte Stadt stellvertretend, sondern ein Aspekt. Mit einigen Parallelen und einigen Unterschieden zum Rest.

dahinter steht natürlich auch die Frage, was Gottes Schöpfung für dich ist und was nicht.

Kaum zu beantworten, ohne Gott zu definieren. Was, wie andere Threads ja zeigen, schwierig ist.

Wenn es einen Urgrund, eine erste Ursache gibt, ok, dann ist, wäre alles, das daraus entsteht, innerhalb. Was aber, wenn es zwei oder mehrere gab, gäbe. Das klassiche Gott-Satan-Dualitäts-Konzept beruht auf der Schöpfung Satans durch Gott. Was, wenn beide aber unabhängig voneinander entstanden wäre, oder zugleich, als Zwillingspaar? Und beide Schöpfungen dadurch von Anfang an in Konkurrenz zueinander stünden? Oder eben die Konkurrenz um die Anteile an der trotzdem einen Schöpfung gegeben wäre.
Jetzt als Modell mal angenommen. Wie in der Quantenphysik: Ein Punkt, der zugleich an zwei unterschiedlichen Orten im Raum existiert. Und es kann, könnte noch viel komplexer sein.

Die lineare Gottesvorstellung, das Alles ist Eins, zumindest letzten Endes, beruhigt das Gemüt. Schafft Sicherheit. Keine Frage. Aber, deswegen muss der Ansatz nicht stimmen. Der andere auch nicht. Weiß ich nicht. Deshalb frage ich ja. Suche nach Teilen.
 
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Es ist eigentlich viel viel komplizierter, sidala.

die Erde ist normalerweise "erez" mit 291.
die 271 entsteht ebenfalls als Reduktion in subtraktiver Numerologie.
das führt hier aber viel zu weit.

die 289 entsteht als 17*17, als tov*tov, das Quadrat des Guten an und für sich.

die 19 ist das Leben.
....

danke Dir @maria45,

das scheint tatsächlich viel komplizierter, da werde ich wohl noch etwas länger brauchen, um dahinter zu steigen ;)
 
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