Corona-Virus (Covid-19) und Impfung


schutz vor Ansteckung bringt die Impfung eh nicht wirklich, und da unterscheiden sich dann die verschiedenen impfstoffe untereinander doch noch gewaltig,

aber der schutz vor starker Erkrankung ist wesentlich länger , was das eigentliche Ziel ist.Und auch natürlich vom Impfstoff abhängig, mttlerweile sind ja nurnoch wenig Sorten als gut(wirkstark) im Gespräch,
 
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Genau, trotz bisher nicht geimpft, aber immer mit Maske, Handschuhen und keine nahen Kontakte wie Veranstaltungen, Restaurants etc. toitoitoi bisher noch nix eingefangen.
Öffis meide ich auch und seit ich in den "großen Ferien" bin und nicht mehr ins Büro muss, ist die Chance groß, das es, hoffentlich, auch so bleibt.
Wer allerdings Familie hat, der sollte schon geimpft etc. sein und dennoch vorsichtig bleiben.

Ich will das nochmal aufgreifen, weil es meiner Ansicht nach wunderbar auch nochmal den Sinn gesetzlich geregelter Isolationsmaßnahmen im Pandemie-Fall aufzeigt.

Damals wurde ja von den "Maßnahmen-Kritikern" immer gesagt: Wer Angst hat und sich isolieren will, kann und soll das doch eigenverantwortlich tun. Den wenigsten war und ist aber bLewusst, dass das nur wenige Menschen wirklich effektiv können. Man hat u.U. Arbeit, und nicht jede Arbeit ist mit Home-Offisce verträglich (abgesehen davon, dass selbst viele Arbeitgeber es nicht unterstützen, auch, wenn es möglich wäre). Wenn man Kinder hat, so haben die auch Schulpflicht, und auch sonst will man sie nicht dauerhaft sozial komplett isolieren. Wenn man kein eigenes Auto hat, gibt es auch keine brauchbare Alternative zu den Öffis, wenn man weiter weg muss.

Lockdowns sind eben nicht nur Zwang und Einschränkung für viele, sondern sie ermöglichen ebenso vielen Menschen erst den gewünschten Eingenschutz.

Ist jetzt nicht Neues, was ich hier geschrieben habe; ich wollte es nur nochmal erwähnen, falls im Rahmen dieser oder der nächsten Pandemie wieder Lockdowns diskutiert werden sollten. Über die detailierte Ausgestaltung kann man gerne diskutieren. Der prinzipielle Sinn ist aber gut gegeben.
 
Grad weil die (realen) Infektionszahlen derzeit hoch sein dürften
und wieder die typische Besuchszeit in Alten- und Pflegeheimen
ansteht - rund um Weihnachten, wo ein Besuch sich gehört und
wo man mehr Zeit für einen Besuch der alten Angehörigen hat -
und weil weiterhin besonders die alten Menschen gefährdet sind
und Ansteckungen sich in diesen Institutionen rasant verbreiten,
hoffe ich sehr darauf, daß die Heimleitungen von sich aus von
ihrem Hausrecht Gebrauch machen und zum Schutz der ihnen
anvertrauten Menschen auf Masken beim Besuch bestehen. 🙏
 
was hat lauterbach grad gesagt: keine Weihnachtsfeiern im Inneren, also alles raus und Mantel nicht vergessen,
aber natürlich KEIN Küschen und tätscheln und umarmen,

eigenverantwortung wird erwartet aber nicht umgesetzt,
dann bleiben ja nur Zwänge um Eskalationen von Khs usw runterzuschrauben,

das Thema wird sowas von unter den Teppich gekehrt, kein Wunder wollte man doch die 60 Milliarden für Corona anderweitig ausgeben,
warum eigentlich nicht weiter für Corona verwenden,
wie Impfungen in Seniorenheimen usw veranlassen,
aber ja ich weiß, kein Geld und doch sind die 60 Milliarden ja nicht weg.

Impfung , Test und Vorsorge könnte gut finanziert werden.
Masken für jeden , Test (selbst) für uns ,

ich spreche grad von D falls man das gemerkt hat
 
Ohne danach zu suchen sondern nur schon beim einfachen Anklicken der "News"
bekomme ich gleich weit obenan mehrere Meldungen über Lauterbachs Aufrufe.
Die hätte man sich ein zwei Wochen früher gewünscht, aber besser spät als nie.




 
..... wie Impfungen in Seniorenheimen usw veranlassen, ...
:winken5:
Ich hab ja jetzt keinen Angehörigen mehr in einem Heim, aber vllt weiß jemand vom Forum
aus eigener Erfahrung, ob es im Laufe des Jahres Aufrufe an die Angehörigen gegeben hat,
einer Impfung zur Auffrischung zuzustimmen. Üblicherweise ist deren Okay ja erforderlich.
Kann mir eigentlich kaum vorstellen, daß die Heime sich nicht darum bemüht haben sollten.

Die Impfungen würden dann wohl von einem oder mehreren Hausärzten durchgeführt, also
von den Ärzten, die sowieso als die Hausärzte der Heimbewohner fungieren, nehme ich an.
Ist ein nettes Zubrot und bei gleich mehreren Impflingen an einem Termin auch rasch erledigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
:winken5:
Ich hab ja jetzt keinen Angehörigen mehr in einem Heim, aber vllt weiß jemand vom Forum
aus eigener Erfahrung, ob es im Laufe des Jahres Aufrufe an die Angehörigen gegeben hat,
einer Impfung zur Auffrischung zuzustimmen. Üblicherweise ist deren Okay ja erforderlich.
Kann mir eigentlich kaum vorstellen, daß die Heime sich nicht darum bemüht haben sollten.

Die Impfungen würden dann wohl von einem oder mehreren Hausärzten durchgeführt, also
von den Ärzten, die sowieso als die Hausärzte der Heimbewohner fungieren, nehme ich an.
Ist ein nettes Zubrot und bei gleich mehreren Impflingen an einem Termin auch rasch erledigt.

Ich habe da doppeltes Glück. Zum einen, dass meine Mutter fit genug ist, noch nicht im Heim leben zu müssen (wobei sie selbst schon Ausschau hält), und dass sie solche entscheidungen für sich selbst noch gut treffen kann. Und desweiteren, weil sie die richtige Entscheidung getroffen hat, ihre Impfung wie für ältere Menschen empfohlen regelmäßig aufzufrischen. Ich glaube strak, dass sie u.a. deswegen ihre Covid-Infektion ziemlich gut weggesteckt hat. Ohne Impfung (und ohne Maßnahmen am Anfang der Pandemie) hätte sie eine derartige Infektion (damals noch mit dem Wildtyp) denke ich deutlich härter getroffen.

Ich weiß auch nicht, wie weit Heime und für Heime tätige Ärzte bei einem derart kleinen und alltäglichen Eingriff, wie es eben eine Impfung ist, überhaupt Angehörige fragen müssen, falls der Patient nicht mehr zu einer eigenständigen Äußerung fähig ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Heime dafür die Ärzte einfach durch die Zimmer laufen und alle Bewohner durchimpfen lässt, bei denen nicht irgendwann im Vorfeld von den Bewohnern oder Angehörigen ein deutliches Veto dagegen gab.

Also juristischer Laie würde ich das jedenfalls so tun, wenn ich Heimleiter wäre. Mag aber gut sein, dass ich so gerade illegal handeln würde...
 
... Ich weiß auch nicht, wie weit Heime und für Heime tätige Ärzte bei einem derart kleinen und alltäglichen Eingriff, wie es eben eine Impfung ist, überhaupt Angehörige fragen müssen, falls der Patient nicht mehr zu einer eigenständigen Äußerung fähig ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Heime dafür die Ärzte einfach durch die Zimmer laufen und alle Bewohner durchimpfen lässt, bei denen nicht irgendwann im Vorfeld von den Bewohnern oder Angehörigen ein deutliches Veto dagegen gab. ....

In D ist´s so, daß eine Impfung einen Eingriff darstellt, der der Zustimmung des Patienten
bedarf oder eben im Falle eines betreuten Angehörigen ersatzweise seines Vertreters.
Daß Ärzte einfach alles impfen, was ihnen vor die Nadel kommt, ginge also (leider) nicht.

Vorstellen könnt ich mir auch, daß die Krankenkassen im Laufe des Jahres Ältere via Brief
erinnert haben (was allerdings ein ziemliches Kostending wäre). Wahrscheinlicher ist wohl,
daß man sich dieses Jahr auf den allgemeinen Informationsstand der Leute verlassen hat.
 
In D ist´s so, daß eine Impfung einen Eingriff darstellt, der der Zustimmung des Patienten
bedarf oder eben im Falle eines betreuten Angehörigen ersatzweise seines Vertreters.
Daß Ärzte einfach alles impfen, was ihnen vor die Nadel kommt, ginge also (leider) nicht.

Vorstellen könnt ich mir auch, daß die Krankenkassen im Laufe des Jahres Ältere via Brief
erinnert haben (was allerdings ein ziemliches Kostending wäre). Wahrscheinlicher ist wohl,
daß man sich dieses Jahr auf den allgemeinen Informationsstand der Leute verlassen hat.

Ja, juristisch betrachtet wird es wahrscheinlich so sein, wie Du schreibst. Ich frage mich aber, ob es da nicht auch Abstufungen bzgl. der Schwere des Eingriffes gibt.

Ich erinnere mich auch an meine Schulzeit, wo es dann mal einfach hieß: "Nächste Woche bekommen die Kinder die Schluckimpfung gegen Polio. Bitte geben sie dann ihrem Kind den Impfpass mit." Und sofern da kein ausdrückliches Veto der Eltern kam, wurde es als Zustimmung gewertet, und das Kind wurde mit-geimpft - bei mir in der Klasse 100%. Meine Geschwister sind auch noch in der Generation, die in ähnlich konzertierten Aktionen gegen Pocken geimpft wurde.

Wäre sowas in Seniorenheimen o.ä. heutzutage noch denkbar? Könnte man das irgendwie juristisch absichern? Ich hielte es für sinnvoll, gut und richtig... aber wie schon gesagt: Ich bin juristischer Laie.
 
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Ich weiß auch nicht, wie weit Heime und für Heime tätige Ärzte bei einem derart kleinen und alltäglichen Eingriff, wie es eben eine Impfung ist, überhaupt Angehörige fragen müssen, falls der Patient nicht mehr zu einer eigenständigen Äußerung fähig ist.
Es bedarf definitiv der Einwillung des gesetzlichen Betreuers.
 
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