AbsolutRelativ
Sehr aktives Mitglied
und daneben jemand sinngemäß schreibt: "Stimmt sicher nicht, denn Ich bekam immer die Krankheit, wenn ich geimpft wurde...", so bleibt mein Vertrauen bei den wissenschaftlichen Erkenntnissen, weil deren Grundlage doch stabiler gegen selektive Wahrnehmung, Fehlattribution, Placebo- und Nocebo-Effekte etc. abgeklopft ist.
Sicher. Du bist nun auch ein Wissenschaftler und hast gewisse Denk- und Vorgehensweisen erlernt bekommen. Das ist fest verankert in deinem Kopf.
Doch der grösste Teil der Menschen sind keine Wissenschaftler und können nur ihre persönlichen Erfahrungen teilen. Ich denke persönliche Erfahrungen sind nicht weniger Wert als wissenschaftliche.
Ich hab da so Bilder im Kopf, wenn es um Viren geht. Wissenschaftler hängen in Laboren rum, bekommen Blutproben oder Abstriche von Menschen die sie nicht kennen. Das wird dann untersucht und das Blut/ andere Substanzen in seine Einzelteile zerlegt, bis ein Beweis für dieses oder jenes gefunden wurde. Damit wird dann weiter rumexperimentiert, analysiert und geforscht und sie arbeiten zB mit einem bestimmten Virus ausschliesslich im Labor, nicht aber mehr im lebenden Menschen.
Da können sich doch so viele Fehler einschummeln.
Nunja, ich verstehe deinen Standpunkt.
Vielleicht würde ich anders denken, wenn ich in der Zeit der Pocken gross geworden wäre und aktiv miterlebt hätte, wie die dazugehörige Impfung Menschenleben rettet.
Gibt ja viele andere Impfungen die nachweislich helfen. Bei Grippe und Corona sieht das anders aus. Ich glaube schon, dass es bei Risikomenschen für einen milderen Verlauf sorgen kann. Doch bezweifele ich nach wie vor, dass die Impfungen allen Menschen gut tun.